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Leben mit Kleinkind - ich finde es die Hölle

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@Crazybabe85
Wenn ich mir so Auszüge aus deinen Threads von vor ein paar Jahren anschaue, wundert es mich nicht, dass du Probleme mit dem Dasein als Mutter hast:
ich bin einfach so unglücklich mit meinem Leben. Bin 36 und verheiratet, was mein einzig positives in meinem Leben ist, mein Mann.
Für eine Umschulung bin ich eigentlich zu "alt" ausserdem will ich Kinder, da ich schon 36 bin, habe ich
keine Zeit eigentlich für eine neue Ausbildung
Jeder Tag läuft gleich ab, ich will langsam nicht mehr.
Ich habe auch in der Freizeit irgendwie nichts was mich begeistert
Für mich klingt das nach einem klassischen Fall von Ersatzbefriedigung durch Kind. Das geht in den meisten Fällen nach hinten los. Sowohl für dich selbst, als auch für das Kind.
 
Wir leben im Rabenmutterland Deutschland. Das Wort Rabenmutter lässt sich in keine Sprache, die ich gelernt habe, übersetzen. Das spricht Bände. In Deutschland haben wir sehr hohe Moralvorstellungen. Das ist schön, wenn man in der Lage ist alles umzusetzen. Aber niemand ist perfekt.
Es nützt nichts, einer Frau ein schlechtes Gewissen zu machen, das ist nicht hilfreich und zieht nur noch mehr runter.
Im vorliegenden Fall geht es darum, das Beste aus der Situation zu machen.
Dazu wurde schon eine Tagesmutter empfohlen
Auch wenn manche Leute eine Fremdbetreuung nicht gutheißen, so hat diese doch einen Vorteil: die Mutter kann positiver in der verbleibenden Zeit mit dem Kind umgehen. Wenn sie die ganze Betreuung übernimmt, ist sie sehr gestresst und wirkt auf das Kind nicht so positiv ein.
Man könnte dir, liebe TE, vielleicht auch ein Au-Pair empfehlen. Das kostet 300 Euro im Monat Plus Nahrungsmittel, und man sollte ein Zimmer für sie haben. Ich glaube, man hat auch Kosten bei der Krankenversicherung. Im Internet findest du dazu Auskunft.
Hier wurde auf die Entlastung hingewiesen, wenn zwei Kinder zusammen spielen können. Vielleicht ließe sich eine abwechselndeBetreuung mehrerer Familien organisieren. Damit lässt sich die Betreuungszeit manchmal halbieren und das Kind kommt in den Genuss sozialer Kontakte ohne dass man ein zweites Geschwisterchen bräuchte.
Ein afrikanisches Sprichwort besagt: Um ein Kind aufzuziehen, bedarf es eines ganzen Dorfes.
Ein weiterer Trost ist die Tatsache, dass der Mensch sich an viel gewöhnt. Vielleicht werdet ihr euch auch als Paar immer besser zu organisieren lernen.
Ich wünsche dir viel Kraft dabei und viel Erfolg.
 
Hallo,

ich habe eine Tochter die wird jetzt 1,5 Jahre und vorweg! ich LIEBE SIE!
Aber ich finde es einfach die Hölle...sie läuft jetzt...man hat nie Ruhe, man kann nie sitzen bleiben und selbst mit Babysitter...es ist
einfach nur stressig und die Hölle FÜR MICH. Es hat nichts mit ihr zu tun, SIE IST EIN TOLLES KIND.


Zeit zu zweit wird es nur noch mega selten geben...war ja klar...aber es ist einschneidend...massiv...hätte nicht gedacht das man so
wenig eigenes Leben noch hat. Das Paar hier auseinander gehen. ist für mich völlig verständlch.

Aber immer dieses verfügbar sein, ständig beschäftigen und dieser Stress...ich pack es nicht mehr langsam...jeden Tag ..kein Gammeltag mal wo man einfach mal chillen kann...ich muss zugeben .ich bin nicht von der Sorte "BELASTBAR"
Aber es ist einfach zu heftig...und ich vermute es stoßen genug Leute an ihre Grenzen...aber keiner redet drüber!!

Und das Argument "aus Liebe nimmt man das im Kauf"...ja klar macht man einiges mehr aus Liebe
aber das mit einem Kind finde ich einfach zu viel...wenn ich mich vor lauter Erschöpfung nur noch durch den Tag schleppe...tolles Leben Muss ja auch mal an mich denken.

Ich finde es so krass das Kinder das höchste Glück sein sollen, ich sage ganz ehrlich...wenn ich im Ansatz gewusst hätte was da
auf mich zu kommt, hätte ich es gelassen!!! Es wird definitiv kein weiteres Kind geben.
Und wenn jetzt jemand sagt, " das hättest du ja wissen können, bist alt genug" -nein man kann es nicht wissen wie das leben ist..
nicht mal ansatzweise...bin übrigens bisschen über Mitte 30


Übrigens wir haben Oma und Opa und ohne die Schwiegermutter würde ich schon in der Psychatrie sitzen...aber wir waren heute
essen und wir waren zu zweit! beschäftigt mit ihr...da hat man keine Cache... man nimmt fast nichts mehr herum um sich wahr. ist nur mit ihr beschäftigt um sie zu bespaßen....so geht es mir...ständig will sie laufen, ist ja normal...aber trotzdem
Partner habe ich auch...der hilft mir auch...aber für mich ist es trotzdem zu viel.

Es ist einfach heftig das das jetzt ungefähr noch 3 Jahre so weiter geht bis sie mal einigermaßen was versteht und dann kommen
andere Phasen...ich pack das nicht...

Ich bin jeden Tag heilfroh wenn es abends ist und ich meine Ruhe habe...ich bin halt so...sorry...und nochmal ich liebe Sie...
es gibt auch schöne Momente aber die überwiegen einfach nicht, der Preis ist zu hoch...
und ich vermute das ist noch nicht mal das anstrengenste...die Zeit wird nochmal anstrengender...oder?

Ich würde am liebsten mein altes Leben zurück.. es war soooo einfach....

Hat jemand aufmunternde Worte? Es kann doch nicht nur die nächsten 18 jahre so weiter gehen...warum bekommt man
dann ein 2. Kind? Noch mal das alles antun? Warum macht man das? Da muss es doch was geben??? Nur weil man zwei haben muss? Damit es nicht alleine ist? Oder weil man das so macht?

Sorry leute, aber das kommt für mich nicht in frage...

Hey,
es tut mir Leid, dass es dir so geht. Ich habe auch deine anderen Posts, auch nach der Geburt, gelesen und habe mich gefragt, ob du vielleicht an postnataler Depression leidest. Wenn das nicht behandelt wird, dann kann es sich festsetzen und vielleicht ist dir das passiert.

Hast du das mal untersuchen lassen?

Hast du ein soziales Netzwerk, das dich unterstützt. Familie? Freunde mit Kindern?

Ich habe keine Kinder, aber ich habe eine große Familie. Ich glaube, dass mit Kindern schick essen zu gehen eine schlechte Idee ist. Besser man geht in ein kinderfreundliches Restaurant mit Spielecke oder verlagert das Essen direkt in die Natur (im Sommer) oder triffst dich beispielsweise mit anderen Eltern beim Indoor Spielplatz. Erwachsene können dort essen, Kinder toben.

Es klingt für mich auch so, als wäre deine Bindung zu deinem Kind ein bisschen gefährdet, müsste gefördert werden. Vielleicht könntest du mal überlegen, was du schönes mit deinem Kind machen kannst, was euch näher zusammenbringt. Etwas, wobei du praktisch das Zusammensein besonders genießt. Fällt dir etwas ein?

(...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn jetzt jemand sagt, " das hättest du ja wissen können, bist alt genug"
Ich sage das auch, aber in einem anderen Kontext.
Mit Mitte 30 Kinder zu bekommen, ist in meinen Augen spät. Und wenn man ein lebhaftes Kind hat, zu spät. 10 Jahre früher hätte Dich normales Kleinkindverhalten im Leben nicht so gestresst.
Es ist jetzt, wie es ist...und es ist in Ordnung, wenn Du Dich von Deinem Kind gestresst fühlst.
 
Ich finde es so krass das Kinder das höchste Glück sein sollen, ich sage ganz ehrlich...wenn ich im Ansatz gewusst hätte was da auf mich zu kommt, hätte ich es gelassen!!! Es wird definitiv kein weiteres Kind geben.
Und wenn jetzt jemand sagt, " das hättest du ja wissen können, bist alt genug" -nein man kann es nicht wissen wie das leben ist..
Dann kennst du keine anderen Eltern? Oder hast nicht richtig hingeschaut? Ich sehe es in der Familie und im Bekanntenkreis permanent, wie sehr sich andere ein Kind gewünscht haben und wie schlecht diese Idee letztendlich gewesen ist. Oftmals wissen sie es nicht mal selbst aber man sieht es ihnen und ihrer Paarbeziehung deutlich an.
 
und ich vermute das ist noch nicht mal das anstrengenste...die Zeit wird nochmal anstrengender...oder?

Doch, es wird definitiv bald besser.

Ich fand das erste Jahr mit zwei Kindern Hölle. Die erste Zeit mit einem Kind war auch herausfordernd, man kann tatsächlich nicht mehr selbst über seine Zeit verfügen.

Es wurde besser, als ich Kontakt mit anderen Eltern hatte. Hast du das?
Ich war einmal pro Woche mit meiner Tochter in einer Krabbelgruppe, als sie 6 Monate alt war. Da habe ich eine sehr gute Freundin gefunden, die dann sogar die Patentante meines Sohnes wurde.

Den Austausch finde ich sehr wichtig.

Falls du deine Tochter jetzt noch nicht fremdbetreuen lassen willst, dann kommt sie ja trotzdem mit 3 in den Kindergarten. Ab da wird es deutlich einfacher. Du hast wieder mehr Zeit für dich, und man kann zunehmend mehr mit dem Kind unternehmen.

Da du schon vor deiner Mutterschaft nicht zufrieden mit deinem Leben warst (Ich erinnere mich an deine älteren Threads), solltest du jetzt gut überlegen, woran es denn generell liegt bei dir. Deine Tochter ist nicht das Problem.
 
Hallo. Ich habe auch nur ein Kind, weil sie auch furchtbar anstrengend war. Mit einem weiteren Kind wäre ich gar nicht mehr zurecht gekommen. Ich hatte damals kaum Hilfe. Und ja, es wird besser. Es kommt die Kindergartenzeit und bringt etwas Luft zum durchatmen. Und das Kind wird auch immer selbständiger. Nutze kleine Pause um dich immer mal wieder auszuruhen.
 
Wir leben im Rabenmutterland Deutschland. Das Wort Rabenmutter lässt sich in keine Sprache, die ich gelernt habe, übersetzen. Das spricht Bände. In Deutschland haben wir sehr hohe Moralvorstellungen.
Der Begriff ist in Wahrheit diffamierend, denn Rabenvögel sind liebevolle und aufopfernde Eltern. Wer sich das ausgedacht hat, hatte keine Ahnung vom Sozialverhalten dieser Tiere. Rein deutsches Vorurteil, deswegen gibt es kein passendes Äquivalent in anderen Sprachen.
Ich kann Dein Empfinden voll nachvollziehen, @Crazybabe85 , zum Glück bin ich nie in diese Falle gerasselt, weil ich drei deutlich jüngere Halbgeschwister hatte, die mir früh genug klargemacht haben, dass ich mit Kindern nie glücklich werden könnte. Es liegt einfach nicht jedem, nur wissen das viele vorher nicht mangels genauerer Einblicke in der eigenen Verwandtschaft. Ich hoffe für Dich dass bei den Tipps von den anderen etwas dabei ist was sich realisieren lässt, nachdem das Kind nun mal da ist.
 
Ich sage das auch, aber in einem anderen Kontext.
Mit Mitte 30 Kinder zu bekommen, ist in meinen Augen spät. Und wenn man ein lebhaftes Kind hat, zu spät. 10 Jahre früher hätte Dich normales Kleinkindverhalten im Leben nicht so gestresst.
Seltsam, ich kenne es genau anders herum, wonach Mütter ab 30 die relaxteren sind, weil sie von Selbstverwirklichung, Beruf, Partnerschaft, Finanzen etc bereits das meiste abgehakt haben und viel besser wissen als eine 20jährige, was sie wollen und noch erwarten vom Leben. Für junge Frauen erweist sich ein Kind das zu früh kommt in vielerlei Hinsicht noch als Hindernis, auch das nötige Verantwortungsgefühl ist nicht immer schon vorhanden.
 
Ich würde für die Kleine ein Laufgitter/ Laufstall anschaffen darin kann sie spielen, schaukeln , klettern und ihr habt mal Ruhe..

Geht sie in die Kita oder habt ihr eine Tagesmutter ?

Das Kind braucht Liebe und Aufmerksamkeit.
 
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