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Leben mit Kleinkind - ich finde es die Hölle

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Also ich finde es schon einen Unterschied,ob man ein Kleinkind erzieht oder einen Hund.
Konsequenz ist bei beidem wichtig,aber trotzdem gibt es da riesige Unterschiede.
Kleinkinder sind schrecklich anstrengend.
Meine zwei sind 22 Monate auseinander und es war sooooo anstrengend.
Zumal ich keine Großeltern in der Nähe hatte,die mal aufpassen konnten.
Trotzdem ging es immer irgendwie.
Und langsam haben sie sich dann auch gegenseitig " bespasst",sie werden älter,lernen sich auch mal mit sich selbst zu beschäftigen.
Dann kam der Kindergarten,später Schule,immer wieder neue Sorgen,aber auch Freuden und mal Zeit zum Aufatmen.
Wenn man sich ab und zu eine Auszeit leisten kann ,ist das natürlich toll.
Also,ich wollte dir einfach Mut zusprechen.Es wird zwar nie wieder ganz ruhig,aber man lernt auch dazu ,findet " Tricks" und dann läuft es auch wieder besser!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will mir das gar nicht vorstellen, wenn ich meine Kinder durchgehend 7 Tage die Woche bis 5 oder 6 hätte betreuen müssen.
Das nennt man "Eltern" 🙂;


ich bin ab und zu in der Fortbildung für ErzieherInnen, die erzählen von 50 Stunden Betreuungszeit pro Woche für 1 - 5jährige Kinder. Krass.

Kleinkinder sind schrecklich anstrengend.
Meine zwei sind 22 Monate auseinander und es war sooooo anstrengend.
da hast du dir aber auch den schlimmsten Abstand ausgesucht 🙂
und bei gleichgeschlechtlich bzw. zwei Jungs ist das dann der wahre Super-Gau...also so rein von der Entwicklungspsychologie her....
aber hilft ja nichts und nun hast du es ja wohl auch geschafft....
 
ich bin ab und zu in der Fortbildung für ErzieherInnen, die erzählen von 50 Stunden Betreuungszeit pro Woche für 1 - 5jährige Kinder. Krass.
Mich nerven diese Ansichten. Meine Kinder sind alle relativ lange in die Kita gegangen ab so 1,5 Jahren und sie haben das alle geliebt und ich war auch immer sehr zufrieden mit denen. Ich lebe in Ostdeutschland, da ist das weiterhin selbstverständlich. Dieses rumgeforsche über die Sachen die seit Jahezehnten gut funktionieren ist lächerlich. Kritikwürdig ist nur der Betreuungsschlüssel. Daran geht aber auch kein Kind zu Grunde.

Und die Tagesmutter hatten wir auch durch. War super, bis die sich den Arm gebrochen hat und monatelang ausfiel. Alle Kinder wurden verteilt, das Kind musste dann nochmal wechseln weil alles voll war, diese Taesmutter viel weiter weg und das Kind völlig durch den Wind. Kann ich niemandem empfehlen.
 
da hast du dir aber auch den schlimmsten Abstand ausgesucht 🙂
und bei gleichgeschlechtlich bzw. zwei Jungs ist das dann der wahre Super-Gau...also so rein von der Entwicklungspsychologie her....
aber hilft ja nichts und nun hast du es ja wohl auch geschafft....
Ja,ich hab es geschafft.
Bei mir war es zwar die Kleine und der Kleine.
Ich weiß noch wie oft irgendein Besuch oder was Schönes für das Wochenende geplant war ,wo ich mich darauf gefreut hatte ,weil ich mal was anderes sehen wollte,aber natürlich war regelmäßig mindestens einer von beiden krank....🤦‍♀️
Manchmal frage ich mich auch,wie ich das gemacht habe....
 
Hallo,

ich habe eine Tochter die wird jetzt 1,5 Jahre und vorweg! ich LIEBE SIE!
Aber ich finde es einfach die Hölle...sie läuft jetzt...man hat nie Ruhe, man kann nie sitzen bleiben und selbst mit Babysitter...es ist
einfach nur stressig und die Hölle FÜR MICH. Es hat nichts mit ihr zu tun, SIE IST EIN TOLLES KIND.


Zeit zu zweit wird es nur noch mega selten geben...war ja klar...aber es ist einschneidend...massiv...hätte nicht gedacht das man so
wenig eigenes Leben noch hat. Das Paar hier auseinander gehen. ist für mich völlig verständlch.

Aber immer dieses verfügbar sein, ständig beschäftigen und dieser Stress...ich pack es nicht mehr langsam...jeden Tag ..kein Gammeltag mal wo man einfach mal chillen kann...ich muss zugeben .ich bin nicht von der Sorte "BELASTBAR"
Aber es ist einfach zu heftig...und ich vermute es stoßen genug Leute an ihre Grenzen...aber keiner redet drüber!!

Und das Argument "aus Liebe nimmt man das im Kauf"...ja klar macht man einiges mehr aus Liebe
aber das mit einem Kind finde ich einfach zu viel...wenn ich mich vor lauter Erschöpfung nur noch durch den Tag schleppe...tolles Leben Muss ja auch mal an mich denken.

Ich finde es so krass das Kinder das höchste Glück sein sollen, ich sage ganz ehrlich...wenn ich im Ansatz gewusst hätte was da
auf mich zu kommt, hätte ich es gelassen!!! Es wird definitiv kein weiteres Kind geben.
Und wenn jetzt jemand sagt, " das hättest du ja wissen können, bist alt genug" -nein man kann es nicht wissen wie das leben ist..
nicht mal ansatzweise...bin übrigens bisschen über Mitte 30


Übrigens wir haben Oma und Opa und ohne die Schwiegermutter würde ich schon in der Psychatrie sitzen...aber wir waren heute
essen und wir waren zu zweit! beschäftigt mit ihr...da hat man keine Cache... man nimmt fast nichts mehr herum um sich wahr. ist nur mit ihr beschäftigt um sie zu bespaßen....so geht es mir...ständig will sie laufen, ist ja normal...aber trotzdem
Partner habe ich auch...der hilft mir auch...aber für mich ist es trotzdem zu viel.

Es ist einfach heftig das das jetzt ungefähr noch 3 Jahre so weiter geht bis sie mal einigermaßen was versteht und dann kommen
andere Phasen...ich pack das nicht...

Ich bin jeden Tag heilfroh wenn es abends ist und ich meine Ruhe habe...ich bin halt so...sorry...und nochmal ich liebe Sie...
es gibt auch schöne Momente aber die überwiegen einfach nicht, der Preis ist zu hoch...
und ich vermute das ist noch nicht mal das anstrengenste...die Zeit wird nochmal anstrengender...oder?

Ich würde am liebsten mein altes Leben zurück.. es war soooo einfach....

Hat jemand aufmunternde Worte? Es kann doch nicht nur die nächsten 18 jahre so weiter gehen...warum bekommt man
dann ein 2. Kind? Noch mal das alles antun? Warum macht man das? Da muss es doch was geben??? Nur weil man zwei haben muss? Damit es nicht alleine ist? Oder weil man das so macht?

Sorry leute, aber das kommt für mich nicht in frage...
Das ist leider die ungeschönte Realität so mancher Mutter. Aber ist natürlich tabu, das zu sagen. Ob es 18 Jahre so weitergeht, kann ich dir nicht sagen. Aber wenn deine Tochter im Prinzip pflegeleicht ist, dann wird es immer besser, je älter sie wird.
Allgemein muss man aber schon sagen, dass Muttersein richtig schlimm sein kann. Habe mich genauso gefühlt wie du.
 
Ich lebe in Ostdeutschland, da ist das weiterhin selbstverständlich. Dieses rumgeforsche über die Sachen die seit Jahezehnten gut funktionieren ist lächerlich.
naja, "funktionieren" ist halt so eine Sache, kommt auf das Ziel an, oder?
Dass die Eltern ihren Beschäftigungen nachgehen können, klar, check.
Dass sie damit Geld verdienen, klar, check.
Optimale frühkindliche, kindliche Entwicklung? Nein. Heißt nicht, dass "alle" im Osten dann Neo-Nazis, arbeitslos oder Hartz IV werden oder hohe Scheidungsraten produzieren (hört man ja alles kaum ....),
aber ja, das Rumgeforsche zeigt, dass man Kindern, die so aufwachsen oder so aufgewachsen sind, in ihrer Entwicklung ausgebremst hat, vor allem in ihrer emotionalen. Zeigt sich gerne in dem Spruch "nicht so viel Gewese" machen.
Wer will, kann das u.a. hier nachlesen und das ist kein Hokuspokus, sondern Beobachtungen und Befragungen von Betroffenen, teils über viele Jahre.

Das wird wohl erst aussterben, wenn die letzten DDR-sozialisierten ausgestorben sind, wenn diese fragwürdigen Praktiken der Kinderbetreuung bis dahin nicht in andere Landstriche übergeschwappt sind, so, wie es leider aussieht.
Kindern brauchen nun mal Zeit mit ihren ELTERN. Das ist doch echt elementar und ich frage mich bei solchen Diskussionen immer, wieso 50 Stunden Trennung pro Woche von den Eltern für Klein- und Kindergartenkinder als "normal" angesehen wird. Wie kann das denn sein????

@Crazybabe85 was ich damit meine ist,
Fremdbetreuung, also Flucht, ist nicht immer die Lösung. Besser wäre es, mit deinem Kind den Tag so zu gestalten, dass ihr beide was davon habt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von der Entwicklung her ist es für Kinder in dem Alter übrigens nicht so toll, sie in eine KiTa zu geben, bis 3 - 4 Jahre ist eine Tagesmutter besser. Das wäre doch mal eine Idee, so 1 - 2 Vormittage?
Also, das sehe ich völlig anders und habe tatsächlich konkrete eigene Erfahrungen vorzuweisen. Was soll da bitte bzgl. der Entwicklung schädlich oder nachteilig sein?! Unsere Tochter ist bereits mit 8 Monaten in die Kita gekommen (ganztags übrigens) und es war für sie das beste, was ihr passieren konnte. Ich bin z. B. überhaupt keine Spiele- oder Bastel-Mama, da könnte ich heute den Kindergärtnerinnen noch die Füße küssen, was sie diesbezüglich geleistet haben. Auch Spielpartner hatte unsere Kleine dadurch wie Sand am Meer und ein bombiges Sozialverhalten gelernt in all seinen Facetten; das hätte ich ihr als Einzelkind gar nicht bieten können. Was dazu aber das dickste Pfund war, war dass ich keinen einzigen Tag (!!!) wenn ich unsere Kleine nachmittags abgeholt habe, genervt oder schlecht gelaunt war. Im Gegenteil bin ich stets voller Vorfreude dort hin. Und das trotz Vollzeit-Berufstätigkeit; habe den Rest des Tages dann mega mit ihr genossen, gekuschelt und Kind inhaliert. Die Wochenenden sowieso. Ich kann nur den Kopf schütteln zu solchen Äußerungen, dass das nichts wäre für so kleine Kinder. In Einzelfällen, wenn die Kinder problembeladen sind mit irgendwelchen Verhaltensauffälligkeiten, mag das zutreffen.. im Normalfall allerdings nicht.

Liebe TE, daher von mir der glasklare Tipp aus 100%iger Überzeugung und nach eigener Erfahrung: Such dir eine Kita, die so Kleine aufnimmt. Keine Tagesmutter, denn die bricht gerne mal unverhofft weg, und dann hast du ein Problem. Unser Kind war damals in einer Einrichtung, die etwas weiter weg lag als der nächstgelegene Kindergarten. In den wechselte sie dann mit 3 Jahren - übrigens auch völlig problemlos und perfekt sozialisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch echt elementar und ich frage mich bei solchen Diskussionen immer, wieso 50 Stunden Trennung pro Woche von den Eltern für Klein- und Kindergartenkinder als "normal" angesehen wird. Wie kann das denn sein????
Du hast diese Frage doch bereits beantwortet. Die Eltern müssen und wollen arbeiten. Beide! Wer eine Erziehung dageim bis zum Schuleintritt vorschlägt, der soll auch gleich sagen, woher die Eltern das Geld dafür nehmen sollen. Da ist man ruck Zuck in den 50ern, wo die Mutter am Herd steht mit Kind am Rockzipfel und der Vater verdient alleinig das Geld. Grauenhaft!

Und es ist sehr gut erforscht, dass Kinder aus Bildungsfernen Schichten ind der Kita besser aufwachsen als daheim. Die Kita ist auch immer ein Ort der sozialen Kontrolle, des Schutzes und der Sicherheit. Die Kita und auch die Tagesmutter schützt die schwächsten und verletzlichsten Kinder.

Ja ich bin sehr dafür dass die Kita in deinen Wohnort und dein Denken hineinschwappt 🙂
 
Mein Kind ist mangels Kita-Platz mit 1 zur Tagesmutter gekommen und seit dem auch richtig aufgeblüht. Die sozialen Kontakte, aber auch die Tagesstruktur tun ihm richtig gut. Er macht unglaubliche Fortschritte in seiner Entwicklung und wenn ich ihn nachmittags abhole, will er oft noch gar nicht gehen.
Dafür ist dann nachmittags auch alles im Haushalt erledigt und intensive Mama-Zeit statt quängeliges Kind beim Staubsaugen oder so. Ich denke es tut uns beiden gut und war für uns die absolut richtige Entscheidung.
 
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