Nein, das war gar nicht der Punkt. Du kannst vieles, was negativ ist nicht ändern und sollst dir auch nicht einreden, dass das alles supi ist. Meine Empfehlung geht dahin, deinen Blick auf das Positive zu richten, was es (unabhängig von all dem Negativen) noch gibt und in Lösungen statt Problemen zu denken. Man kann sich in Sorgen suhlen und ständig darüber lamentieren, oder aber man versucht mal, sich darauf zu fokussieren, was es an positiven Dingen im Umfeld gibt. Das kann ein freundlicher Mensch sein, die Schönheit der Natur, ein warmes Gefühl, ein leckeres Essen.. einfach alles Mögliche.
Dass im Moment soviel Negatives um uns herum passiert ist nicht nur für dich ein Problem. Die psychischen Belastungen der Menschen schießen nicht ohne Grund in die Höhe und sind mittlerweile eine der häufigsten Indikationen für Krankschreibungen. Das muss man aber nicht hinnehmen, sondern kann versuchen, aktiv gegenzusteuern.
Achtsamkeit ist da auch nur eine von vielen Möglichkeiten (Sport, Ernährung.. es gibt so vieles, mit dem du dich selber in positives Fahrwasser bringen kannst). Am Ende geht es darum, deine Resilienz zu stärken. Resilienz bezeichnet das Immunsystem der Psyche, meint Widerstandsfähigkeit, also das seelische Rüstzeug, um mit Widrigkeiten des Lebens gut umgehen zu können und - im Idealfall - sogar noch gestärkt daraus hervorzugehen. Es gibt da das sog. Modell der 7 Säulen: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, die Übernahme von Verantwortung, Netzwerkorientierung und Zukunftsplanung. Das hier weiter auszuführen ginge zu weit, aber du kannst mal danach googeln. Ich glaube tatsächlich, dass es dir helfen könnte, wenn du dich damit mal eingehender befasst. Das ist auch kein esoterischer Mumpitz, sondern ein eigenständiges und wissenschaftlich anerkanntes Forschungsgebiet.
Ich denke immer in Lösungen statt in Problemen. Allein schon wegen eines Kollegen, der ein unendliches wissen besitzt. Da wird halt kein Fahrersitz für 500 € bestellt, es wird selbst ein neues sitzkissen selber hergestellt.
Du hast eine komplett falsche Meinung von mir, klar sehe ich die Probleme , klar bennenne ich sie und kreide sie an. Aber ich suhle mich ja nicht ganz tägig im selbst Mitleid, im Gegenteil.
Ich mache ganz tägig häufig witze, beschwere mich nie, sondern mache halt meine sarkastischen Kommentare. Mehr kann ich nicht tun.