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Angekommen und doch irgendwie nicht

Erstmal ist die Frage was überhaupt das Ziel ist wo's hingehen soll. Die Probleme auf dem Land sind nachvollziehbar. Klar irgendwann wird sich wohnlich was ändern vielleicht. Aber was brauchst du gerade konkret? Ich habe das Gefühl deine Gedanken kreiseln ein wenig ohne klares Ziel. Auf meine Fragen zu Beginn hast du nicht geantwortet aber ich fasse Mal zusammen was ich verstanden habe:
- Du wünschst dir eine Partnerschaft und mehr Kontakte allgemein
- ein gewisses Gefühl von Sinnhaftigkeit um dich besser fühlen zu können, z.b. die Zuversicht dass sich dein Leben in eine gute Richtung entwickelt
- mehr Möglichkeiten Hobbies ausleben zu können
- eine berufliche Veränderung hin zu mehr Geld z.b. durch Minijob (obwohl es schwierig ist wie du wohnst)
- Keine hohlen Phrasen zu deiner Situation.

Habe ich das richtig verstanden?

Erstmal nur eine Bestandsaufnahme.

Könnte man wirklich so ausdrücken. Ja.. Deswegen finde ich es witzlos, wenn jemand um die ecke kommt und behauptet es läge immer an einen selber, wenn man nicht die dinge so ändert das sie 100 % perfekt sind. Denn es wird nie 100 % perfekt sein, das habe ich nach fast 30 Jahren gelernt.

Jetzt bin ich aber an dem Punkt wo ich 6 Uhr morgens gerne aufstehe und zur arbeit gehe und das hatte ich in denn 13 Jahren berufsleben noch nie. Jetzt kommt jemand und sagt "ja, wenn du mit denn Kollegen halt privat nichts machen kannst, solltest du wechseln"... ja danke....
 
Okay, ich spinne dann meinen Gedankengang weiter, um diese Dinge zu erreichen ist die Frage was könnte dir helfen bzw. Was sind deine Ressourcen und worauf baust du auf.

Beispiel für bessere Mobilität überlegst du mit Führerschein, was braucht es dafür? Fehlt Zeit, Geld oder Gelegenheit?

Kontakte hängen oft mit Hobbies zusammen, ich glaube da kamen ein paar Vorschläge z.b. zum Wandern etc. Was gäbe es sonst was dich interessiert?

Deine Arbeit scheint dich richtig glücklich zu machen das ist toll! Oft ist es aber wirklich schwierig über die Arbeit einen sozialen Kreis außerhalb ähnlich zu fahren wie während der Arbeitszeit. Vor allem wenn die Lebenssituation oft verschieden sind. Daher wäre Mobilität als Ausweitung deiner Möglichkeit ein großes Hauptziel erstmal?

Als zweites denke ich ist es vielleicht wirklich gut für dich, klar zu machen wo du mal langfristig hin willst. Damit meine ich nicht örtlich. Also zu überlegen was dir wirklich was gibt im Leben. Vielleicht ist es gerade die Arbeit und später Mal was anderes. Ich finde es nicht verwerflich für seine Arbeit zu leben und das auch zu genießen, und parallel sich was aufzubauen wie Partnerschaft, Familie. Denn Prioritäten können sich ändern über die Jahre.

Tut mir leid ich schwafele. Ich lass dir erstmal Raum.
 
Nur noch so am Rande: ich bin der Meinung dass bei Sinnfragen derjenige der ihn sucht ihn nur selber finden kann. Und von außen nur geholfen werden kann durch Ideen oder Raum zum nachdenken wie Impulse, oder Austausch über eigene Erfahrungen, Informationen zu Möglichkeiten etc... Es klingt ja auch so als hättest du dich viel beschäftigt und auch viel erreicht.
 
Okay, ich spinne dann meinen Gedankengang weiter, um diese Dinge zu erreichen ist die Frage was könnte dir helfen bzw. Was sind deine Ressourcen und worauf baust du auf.

Beispiel für bessere Mobilität überlegst du mit Führerschein, was braucht es dafür? Fehlt Zeit, Geld oder Gelegenheit?

Kontakte hängen oft mit Hobbies zusammen, ich glaube da kamen ein paar Vorschläge z.b. zum Wandern etc. Was gäbe es sonst was dich interessiert?

Deine Arbeit scheint dich richtig glücklich zu machen das ist toll! Oft ist es aber wirklich schwierig über die Arbeit einen sozialen Kreis außerhalb ähnlich zu fahren wie während der Arbeitszeit. Vor allem wenn die Lebenssituation oft verschieden sind. Daher wäre Mobilität als Ausweitung deiner Möglichkeit ein großes Hauptziel erstmal?

Als zweites denke ich ist es vielleicht wirklich gut für dich, klar zu machen wo du mal langfristig hin willst. Damit meine ich nicht örtlich. Also zu überlegen was dir wirklich was gibt im Leben. Vielleicht ist es gerade die Arbeit und später Mal was anderes. Ich finde es nicht verwerflich für seine Arbeit zu leben und das auch zu genießen, und parallel sich was aufzubauen wie Partnerschaft, Familie. Denn Prioritäten können sich ändern über die Jahre.

Tut mir leid ich schwafele. Ich lass dir erstmal Raum.


Die Sache mit dem Führerschein, ist recht einfach zu beantworten. Ich habe schiss davor es nicht zu schaffen und es ist immerhin eine Menge Geld. Klar fahre ich mittlerweile Bagger, Lader und stapler auf dem Betriebsgeländer, Auto ist, denke ich, aber nochmal eine andere Hausnummer - da kommen ja dann noch andere Faktoren mit rein, wie andere Fahrer etc. .

Und was mir mehr gibt, weiß ich ja, nur nicht wie ich es erreichen kann....
 
Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf? Ist die 94 in deinem Nick womöglich dein Geburtsjahr?

Ich könnte mir vorstellen, dass du vielleicht Spaß daran hättest, etwas für Jugendliche zu tun. Gibt es einen Jugendtreff in der Stadt, bei dem du mal anfragen könntest, ob die Unterstützung gebrauchen können?

Du schreibst auch, dass du gesellschaftlich und politisch interessiert bist. Hast du schon mal nachgefragt, ob es bei der Stadt keine Möglichkeit gibt, dich zu engagieren? Google doch mal nach Kommune Engagement Projekt und dem Namen deiner Stadt. Ich würde mich dort zu einem Ansprechpartner durchtelefonieren und dann mal fragen, ob er Ideen hat, wo du dich einbringen kannst.

Wäre ich an deiner Stelle und mein Wohnort würde mich anöden, würde ich recht sicher noch näher an Dresden heranziehen - einmal mehr, da du ja aktuell eh keinen passablen Freundeskreis an deinem Wohnort zu haben scheinst.

Einen Führerschein und dann eben auch ein kleines Auto zu haben bedeutet deutlich größere Flexibilität. Deine Sorge, den nicht zu schaffen, halte ich für unbegründet. Und selbst wenn du in Theorie und/oder Praxis mal durchratterst, dann wuppst du das beim nächsten Mal. Das ist ja nun mal wirklich keine Schande und wenn du den Lappen erst hast fragt da eh kein Mensch mehr nach.

Oder hast du als Alternative schon mal drüber nachgedacht, einen Motorrad-Führerschen zu machen? Der ist günstiger, auch ein Moped gibts billiger - flexibler wärst du dadurch aber trotzdem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach den Führerschein und dann erweitere deinen Radius.

Ich kenne die Gegend ganz gut und da geht halt nichts, deshalb raus da, wenn nicht komplett, dann zumindest teilweise auf Raten.

Und klar ist da nichts mit Minijobs, in einem Kaff, das noch nichtmal ne Kneipe hat, gibts halt keine Jobs.
 
Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf? Ist die 94 in deinem Nick womöglich dein Geburtsjahr?

Ich könnte mir vorstellen, dass du vielleicht Spaß daran hättest, etwas für Jugendliche zu tun. Gibt es einen Jugendtreff in der Stadt, bei dem du mal anfragen könntest, ob die Unterstützung gebrauchen können?

Du schreibst auch, dass du gesellschaftlich und politisch interessiert bist. Hast du schon mal nachgefragt, ob es bei der Stadt keine Möglichkeit gibt, dich zu engagieren? Google doch mal nach Kommune Engagement Projekt und dem Namen deiner Stadt. Ich würde mich dort zu einem Ansprechpartner durchtelefonieren und dann mal fragen, ob er Ideen hat, wo du dich einbringen kannst.

Wäre ich an deiner Stelle und mein Wohnort würde mich anöden, würde ich recht sicher noch näher an Dresden heranziehen - einmal mehr, da du ja aktuell eh keinen passablen Freundeskreis an deinem Wohnort zu haben scheinst.

Einen Führerschein und dann eben auch ein kleines Auto zu haben bedeutet deutlich größere Flexibilität. Deine Sorge, den nicht zu schaffen, halte ich für unbegründet. Und selbst wenn du in Theorie und/oder Praxis mal durchratterst, dann wuppst du das beim nächsten Mal. Das ist ja nun mal wirklich keine Schande und wenn du den Lappen erst hast fragt da eh kein Mensch mehr nach.

Oder hast du als Alternative schon mal drüber nachgedacht, einen Motorrad-Führerschen zu machen? Der ist günstiger, auch ein Moped gibts billiger - flexibler wärst du dadurch aber trotzdem.

Der Jugendtreff wurde finanziell nicht mehr unterstützt und in einen politischen Verein begebe ich mich nicht mehr, weil ich eine Vergangenheit in gewissen Partein habe, die ich anfangs unter "falsche Freunde" abgetan habe... es ist eigentlich bitter das ich zu dem Zeitpunkt nie Probleme hatte eine Frau kennen zu lernen- im Gegenteil. Da haben manche sogar ihren Partner verlassen wegen mir und einige haben mich dann betrogen, halt ein geben und nehmen. Zumal , ich habe immer noch immer eine gewisse "All Cats Are Beautyful" Tätowierung am Unterarm, wollte ich eigentlich so lassen, einfach nur damit ich sehe, wer ich einmal war und was aus mir wurde...
 
Alte politisch motivierte Tätowierungen finde ich schon kritisch, wenn dir jetzt ein Leben jenseits der Szene vorschwebt. Da landest du schnell in einer Schublade und bekommst noch nicht einmal mehr die Chance dich zu erklären. Ich würde versuchen, das Ding loszuwerden.

Wie hier auch schon andere sagten wirst du wohl nicht umhin kommen, deinen unmittelbaren Dunstkreis zu verlassen. Dresden soll ja toll sein; das würde ich zum Anlass nehmen dir etwas ganz Neues aufzubauen.

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen. Überleg doch mal, welcher Schritt am einfachsten wäre und dann mach ihn. M. E. wäre das so etwas wie der angesprochene Moped-Führerschein, mit dem du dir größere Flexibilität ermöglichst. In Dresden gibt es garantiert Einrichtungen für Jugendliche, bei denen du dich nützlich machen könntest. Wenn es nicht klappt, gehst du wieder. Findest du darüber neue Bekannt- oder gar Freundschaften, könntest du überlegen, deine Wohnung dorthin zu verlegen.
Ich bin sicher, dass sich das alles finden wird. Den ersten Schritt musst du aber tun und nicht immer nach Gründen suchen, warum etwas bestimmt nicht funktionieren wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alte politisch motivierte Tätowierungen finde ich schon kritisch, wenn dir jetzt ein Leben jenseits der Szene vorschwebt. Da landest du schnell in einer Schublade und bekommst noch nicht einmal mehr die Chance dich zu erklären. Ich würde versuchen, das Ding loszuwerden.

Wie hier auch schon anderes sagten wirst du wohl nicht umhin kommen, deinen unmittelbaren Dunstkreis zu verlassen. Dresden soll ja toll sein; das würde ich zum Anlass nehmen wir etwas ganz Neues aufzubauen.

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen. Überleg doch mal, welcher Schritt am einfachsten wäre und dann mach ihn. M. E. wäre das so etwas wie der angesprochene Moped-Führerschein, mit dem du dir größere Flexibilität ermöglichst. In Dresden gibt es garantiert Einrichtungen für Jugendliche, bei denen du dich nützlich machen könntest. Wenn es nicht klappt, gehst du wieder. Findest du darüber neue Bekannt- oder gar Freundschaften, könntest du überlegen, deine Wohnung dorthin zu verlegen.
Ich bin sicher, dass sich das alles finden wird. Den ersten Schritt musst du aber tun und nicht immer nach Gründen suchen, warum etwas bestimmt nicht funktionieren wird.

Wenn ich schon denn Führerschein versuche, dann gehe ich auf denn mit Klasse B. Da kann ich mir anfangs das Mopped spaaren und kann Firmenfahrzeuge nutzen. Danach könnte man ja irgendwie weiter sehen, so war zumindest meine Idee. Der rest mit der Tätowierung, das sind halt alles dinge die sehr viel Geld kosten und bei einem 30 h job wird das schwierig so viele Dinge aufeinmal, vorallem Finanziell. Ich muss ja auch essen und die miete zahlt sich auch nicht von selbst.

Ich habe einfach zu viele Baustellen und nichts arbeitet sich irgendwie ab, irgendwie alles zum kotzen.

Ich sag ja, einfach in denn wald hängen wäre einfacher.
 
Ich glaube, wenn du den Absprung schaffst (gedanklich bist du ja schon auf dem Weg), dann gibt dir das Selbstvertrauen und du hast auch wieder Grund, mal richtig stolz auf dich zu sein. Das würdest du dann auch ausstrahlen und dann klappt es sicherlich auch wieder mit den Mädels.

Jungen Frauen ist Beständigkeit oft noch nicht so wichtig. Ja älter sie werden, desto stärker wird der Wunsch nach Zuverlässigkeit und Planungssicherheit. Als Frau würde ich mich übrigens schon fragen, warum du als gesunder junger Typ nur 30 Stunden arbeitest. Auch wenn ich den Grund gelesen habe klingt der für mich ein bisschen schwach. Du könntest - solange du noch keinen Führerschein hast - ja womöglich auch mit dem Rad oder E-Bike (muss ja nicht das teuerste sein) fahren, tätest dabei sogar noch etwas für deine Gesundheit. Könntest du auch in Kürze in Angriff nehmen.

Du klingst (nachvollziehbar) frustriert, aber ich finde schon ein bisschen strange, wegen der von dir angeführten Probleme an Suizid zu denken. Tritt dir mal selber in den Axxx und geh - wie gesagt - den ersten Schritt, dann den zweiten.
 
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