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Beziehung, Verlust, Kinderwunsch, Trennung

Ich finde die Schuldfrage auch irrelevant und Angriffe gegenüber dem Threadersteller unangebracht.
Das ganze ist eine schmerzhafte, beschi*ssene Situation & ich wünsche euch beiden, dass sie bald ein Ende findet.
Ich schrieb es schonmal, es gibt in der Regel keine schöne Art sich gegen den Willen der anderen Person zu trennen, das tut einfach schei*e weh. Deswegen macht es in meinen Augen auch keinen Sinn die Situation unnötig zu verlängern. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ausgelutschter Spruch aber trotzdem irgendwie wahr.
 
Ich kann zwar deine Bedenken verstehen, allerdings hast du nun für dich eine Entscheidung getroffen (keine Kinder, keine Liebe mehr, kein Fortbestand der Beziehung) und es wäre fair, ihr das bald möglichst mitzuteilen.

Allein, dass du keinen Sex (mehr?) möchtest, wird vermutlich ein Indikator für sie sein, dass du dich zurückziehst - sowohl körperlich als auch mental.

Setzt euch gemeinsam hin, sage ihr einfach, dass deine Gefühle nicht mehr ausreichen um eine Beziehung zu führen, du sie nicht mehr liebst.

Im Regelfall, hat der Gegenpart bei einer solchen Aussage selbst kein Interesse mehr.

Sollte sie, deinen Ängsten entsprechend "ausrasten" und alles "kurz und klein schlagen" , dann bliebe dir der Weg, die Polizei einzuschalten und sie der Wohnung zu verweisen.

Ich würde die Beziehung schnellstmöglich beenden.

Es in die Länge zu ziehen bringt keinem von euch einen Vorteil, und wäre ich die Frau - würde ich eher austicken, wenn ich erführe, dass mein Typ schon seit x Monaten keinen Bock mehr auf mich hat, aber Angst hatte, die Beziehung anständig zu beenden.....

Denn das wäre definitiv verlorene Lebenszeit.
 
(...)

Mit 31 Jahren sollte man sowas von vorne rein wissen was man will.
Das kann man in dem Alter durchaus erwarten.
Und deine Freundin in dem Zustand zu verlassen ist das aller letzte. Sie ist wegen dir zu dir gezogen sie hat wegen dir ihren Job gekündigt.
Und erst jetzt fällt dir ein das du keine Kinder willst.
Wenn du sie von dir trennst in dem Zustand und sie sich was antut bist du dafür verantwortlich.

Du hast zwei Möglichkeiten erste Möglichkeit such mit ihr zusammen einen paartherpeuten und versuch die Beziehung zu retten. Dort in der Therapie kann sie auch ihren Verlust verarbeiten und vielleicht kapierst du was sie gerade durch macht und wenn sie Psychisch stabil ist kannst du immer noch Schluss machen.

Zweite Möglichkeit ist du springst über deinen Schatten und Schwängerst sie und wenn klar ist das alles gut ist kann du dich während sie schwanger ist von ihr trennen.
So hat sie wenigstens etwas was sie auf fängt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema ist nun wieder offen.
Bitte achtet auf eure Art der Kommunikation mit dem TE und unterlasst Angriffe. Danke
 
Hallo Sani,
ich finde die Idee, dass ihr euch eine Paartherapie sucht, gut. Das kann bei Bedarf auch in eine Trennungstherapie münden, aber zumindest ist der Vorgang dann moderiert.
Es ist ja tatsächlich eine schwierige Situation, da kann man sich schon mal Hilfe holen. Wenn du mit ihr so über alles sprichst, wie hier, dann könnte ich sie verstehen, dass sie am Ende verzweifelt ist und wütend auch. Ein Therapeut könnte das auffangen.
Du musst doch auch mal ihre Seite sehen. Ihr hattet noch nicht über Kinder gesprochen, wahrscheinlich war sie davon ausgegangen, dass das für dich dazu gehört. Dann hinterher zu hören, du übrigens, ich will eigentlich keine Kinder, ist schon eine harte Nuss. Nun hat sie zudem ihres(eures) verloren, obwohl sie Kinder haben möchte.
Nachdem du also Mitverursacher der Situation bist, finde ich, du solltest zumindest soviel Verantwortung übernehmen, mit ihr noch durch diesen Trauerprozess zu gehen. Auch wenn du dich jetzt trennen möchtest, was sicher am Ende für euch beide besser ist.
 
Ich als Frau würde, bevor ich zu einem Mann ziehe und meinen Job aufgebe, vorab klären, ob ein Kinderwunsch beim Partner besteht, wenn ich selbst diesen Wunsch mit der Partnerschaft verbinde. Anscheinend fehlte es @TE
Du musst doch auch mal ihre Seite sehen. Ihr hattet noch nicht über Kinder gesprochen, wahrscheinlich war sie davon ausgegangen, dass das für dich dazu gehört.
Bevor ich aber als Frau meinen Job aufgebe und zu meinem Partner ziehe, bespreche ich doch so grundlegende Dinge wie Kinderwunsch. So würde ich es jedenfalls machen.
 
Ich als Frau würde, bevor ich zu einem Mann ziehe und meinen Job aufgebe, vorab klären, ob ein Kinderwunsch beim Partner besteht, wenn ich selbst diesen Wunsch mit der Partnerschaft verbinde. Anscheinend fehlte es @TE

Bevor ich aber als Frau meinen Job aufgebe und zu meinem Partner ziehe, bespreche ich doch so grundlegende Dinge wie Kinderwunsch. So würde ich es jedenfalls machen.
Du hast schon recht, vernünftig ist das. Aber es gibt doch auch Menschen, die weniger planen, sondern das Leben auf sich zukommen lassen. Oft funktioniert das ja auch: erstmal zusammenziehen und dann ergibt sich alles weitere.
Ich meine, sie hatte sich da vor Ort einen neuen Job gesucht oder ist zumindest dabei? Also schon verantwortungsvoll?
Er scheint ja auch nicht so gut organisiert zu sein und hat erst während der Schwangerschaft gemerkt, dass er keine Kinder will. Vielleicht hat sie auch erst aufgrund der Schwangerschaft gemerkt, dass sie definitiv Kinder will. Ich befürchte nur, wenn sie unmoderiert miteinander sprechen, wird er das anders formulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Schuldfrage
ist nicht wichtig.
Eher die Frage wie es nun weiter gehen soll.

Für sie ist die Situation besonders hart.
Warum hart? Weil sie einem Traum folgt und diesen verwirklichen möchte. Es ist immer eine herbe Enttäuschung, wenn man von Mann und Familie träumt und es klappt nicht wie ausgemalt.

Man muss reden, reden, reden, Hoffnungen hinterfragen und aufklären. Munter machen, aufwecken vom Zukunftraum HIER- der ist wo anders. Sie wird ihre Kinder ganz bestimmt bekommen, nur mit wem anderen und das kann man ihr ja sacht und leise beibringen. Mädchen, ICH bins nicht, wir haben keine Zukunft...sie muss das spüren, sonst glaubt sie das nicht. KEIN Beischlaf!!! Keine Hoffnung wecken und zum Handeln übergehen wie zb. nachdrücklich drauf bestehen wieder alleine sein zu wollen, denn Beziehung ist Stress, furchtbar, nicht mein Ding, so musst du sein Sani, sag, dich stört alles, es war so nett vorher, du willst deine Freiheit wieder und würdest ihr helfen eine Wohnung zu finden, Hauptsache man ist wieder Junggeselle, sag nie wieder tu ich mir so ein Leben an, das gefällt mir gar nicht usw...
Was soll sie dann argumentieren?
 
Warum hart? Weil sie einem Traum folgt und diesen verwirklichen möchte. Es ist immer eine herbe Enttäuschung, wenn man von Mann und Familie träumt und es klappt nicht wie ausgemalt.

Man muss reden, reden, reden, Hoffnungen hinterfragen und aufklären. Munter machen, aufwecken vom Zukunftraum HIER- der ist wo anders. Sie wird ihre Kinder ganz bestimmt bekommen, nur mit wem anderen und das kann man ihr ja sacht und leise beibringen. Mädchen, ICH bins nicht, wir haben keine Zukunft...sie muss das spüren, sonst glaubt sie das nicht. KEIN Beischlaf!!! Keine Hoffnung wecken und zum Handeln übergehen wie zb. nachdrücklich drauf bestehen wieder alleine sein zu wollen, denn Beziehung ist Stress, furchtbar, nicht mein Ding, so musst du sein Sani, sag, dich stört alles, es war so nett vorher, du willst deine Freiheit wieder und würdest ihr helfen eine Wohnung zu finden, Hauptsache man ist wieder Junggeselle, sag nie wieder tu ich mir so ein Leben an, das gefällt mir gar nicht usw...
Was soll sie dann argumentieren?
Das hast du schön geschrieben, Holunderzweig. Ich hoffe, Sani, du kannst noch so viel Mitgefühl für sie aufbringen, hier im Strang klingst du ein wenig kalt.
Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass, wenn Sani mit ihr redet, in seine ehrliche Antwort das mit reingehört, was in Sanis Posts auch anklingt: Ich kann das nicht leisten, ich bin gerade überfordert, ich möchte, kann die Verantwortung für dich, für ein Kind in dieser Situation nicht übernehmen. Das scheint sein Grundgefühl zu sein.
Sich als menschlich, auch mit seinen Schwächen zu zeigen, wenn man sich trennt, ehrlich zu sein, das erscheint mir doch hilfreich. Dann werden die Anteile klar, die Partnerin kann trauern und das besser spüren, es liegt nicht nur an mir, in einer anderen Konstellation, mit einem anderen Partner kann, wird das klappen mit dem Kinderwunsch.
 
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