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Beziehung, Verlust, Kinderwunsch, Trennung

Und überhaupt: Bei was habe ich mich denn geirrt?
Bei der Wahl deiner richtig zu dir passenden zweiten Hälfte.

Ich habe mir vorher überlegt, wäre es nicht von vorneherein ausreichend, wenn du keinen Sex mehr mit ihr hast und so lebst, wie du willst? Dann ist es vorübergehend eine WG bis sie ihre Dinge geordnet hat und falls sie dich wieder einteilen möchte für den Job als "ihren Mann", dann berichtige diese falsche Wahrnehmung von ihr.

Du hast selbst gesagt, am Anfang warst du genau wie sie der Meinung, alles ist stimmig, nun nach diesem Jahr wisst ihr, nein, das ist es nicht. Was ist dabei, wenn du sagst, ICH bin nicht der Richtige für dich, denn ich mag das alles nicht, was du bräuchtest? Das ist die "Schuld auf sich nehmen".
 
Ein Hinauszögern führt dazu, dass die Frau irgendwann feststellen muss, dass sie auf ganz fiese, miese Art um Ehrlichkeit/Wahrheit betrogen wurde.

Wenn ich nicht mehr will, dann ziehe ich einen Schlussstrich. So viel Mut sollte ich haben.
Das wäre FAIRNESS. Nein, leider, geben wir zu, es passt nicht, statt heucheln. Schade um die Zeit.
 
Ich denke, das ist das typische Problem: Es gibt keine schöne Art sich zu trennen. Es gibt besonders schlimme, aber besonders angenehme gibt es nicht (wenn nicht beide die Trennung wollen).

Ich bin auch ein Mensch, für den Trennungen ganz schlimm sind & ich neige auch zu Zusammenbrüchen etc. Deswegen denke ich, mich gut in die Situation deiner Freundin einfühlen zu können.
Und auch wenn es anfangs immer ganz schlimm für mich war, habe ich doch jede Trennung irgendwie überstanden. Deswegen könnte es auch sein, dass du die Situation falsch einschätzt und sie sich besser davon erholt, als du jetzt denkst. Aber genau weiß ich das natürlich nicht.

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso ihr so schnell zusammen gezogen seid, sie ihre alte Heimat so schnell hinter sich gelassen hat? Das ist der Teil, bei dem ich auch dich etwas in der Verantwortung sehe, Lösungen zu überlegen. Das macht es nämlich wahrscheinlich wirklich deutlich schwieriger einen klaren Cut hinzubekommen.

Ich denke aber auf jeden Fall auch, dass du bald mit ihr reden solltest. Du könntest dir schon mal überlegen, welche Lösungen es für die Wohnsituation geben könnte. Kannst du für ein paar Wochen zu einem Freund oder Familie und ihr erstmal die Wohnung überlassen, damit sie sich sammeln kann? Sie wird ja wegen ihres Jobs erstmal in der Region bleiben müssen. Und ich würde ihr wünschen, dass sie wenigstens einen Rückzugsraum hat, um zu trauern (falls sie überhaupt in der Wohnung bleiben will, vielleicht will sie dann auch schnell weg dort).
 
Es kann doch beides gleichzeitig der Fall sein. Sie ist psychisch labil und er will kein Kind.
Klar könnte das sein bzw. ist nicht auszuschließen. Aber es wieder zu versuchen und ein Kind zu wollen, kompensiert nicht den Abgang, sondern ist ein neuer Versuch. Und wenn man traurig ist, weil man einen Abgang hatte, ist das durchaus nachvollziehbar. Klar das sie ein neues Kind möchte, sie hat sich auch komplett auf Familie eingestellt und ist zu ihm gezogen und hat alles hinter sich gelassen.

Mein Gefühl sagt mir, das hier nur unter dem Deckmantel der Labilität versucht wird, der Frau einen weiteren Versuch auszureden. Weil er nicht die Eier in der Hose hat, zu sagen das er kein Kind will. Wenn ich mir seine Beiträge durchlese, schüttel ich nur mit dem Kopf.

Der TE hat keine emotionale Bindung aufgebaut, weil er gar nicht Vater werden wollte und nicht weil er im medizinischen Bereich arbeitet. Also kam ihn der Abgang nicht ganz ungelegen. Jetzt heißt es schnell die Frau loszuwerden. Nachdem sie zu ihm gezogen ist, Job und Familie hinter sich gelassen hat und das Kind dass man nie wollte, verloren hat.

Ja dann machs doch auch und trenn dich, statt ihr irgendwas einzureden und etwas über "sanfte" Trennung zu schwadronieren. Es gibt keine sanfte Trennung.

Verhüte, wenn du kein Vater werden willst und zieh nächstes Mal beim Bumsen am besten 2 Gummi über, statt Eisprung Bingo zu spielen und bevor wieder so ein Desaster passiert.
 
Der TE kann die Situation mit seiner Freundin am besten einschätzen.
Es wäre gut, wenn er wieder schreiben würde .

Ich musste nach der Arbeit erstmal ein paar Stunden schlafen, aber jetzt bin ich da und versuche mal so gut es geht, auf die ganzen Antworten zu reagieren. Ich brauche nur einen Moment, um alles zu lesen und etwas zu schreiben.
 
Wessen Idee war es, zu dir zu ziehen?
Habt ihr nie über Kinder gesprochen?
Wohnt ihr zusammen ?
Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso ihr so schnell zusammen gezogen seid, sie ihre alte Heimat so schnell hinter sich gelassen hat? Das ist der Teil, bei dem ich auch dich etwas in der Verantwortung sehe, Lösungen zu überlegen. Das macht es nämlich wahrscheinlich wirklich deutlich schwieriger einen klaren Cut hinzubekommen.

Ich denke aber auf jeden Fall auch, dass du bald mit ihr reden solltest. Du könntest dir schon mal überlegen, welche Lösungen es für die Wohnsituation geben könnte. Kannst du für ein paar Wochen zu einem Freund oder Familie und ihr erstmal die Wohnung überlassen, damit sie sich sammeln kann? Sie wird ja wegen ihres Jobs erstmal in der Region bleiben müssen. Und ich würde ihr wünschen, dass sie wenigstens einen Rückzugsraum hat, um zu trauern (falls sie überhaupt in der Wohnung bleiben will, vielleicht will sie dann auch schnell weg dort).
Männer neigen meiner Erfahrung nach in dieser Hinsicht zur Übertreibung/Selbstüberschätzung.
Sie wird dich binnen kurzer Zeit vergessen haben, sobald sie mit einem neuen Mann zusammen ist und eine Familie gründet.
Du musst sie nicht "schonen".
Du musst ihr reinen Wein einschenken, damit sie sich neu orientieren kann.
Meiner Meinung nach versteckt sich hinter übertriebener Rücksichtnahme häufig nur die Angst vor Ärger.

Wir sind wegen meinem Job so schnell zusammengezogen. Sie hatte und hat einen Standard, Montag,-Freitag-Job, aber ich nicht. Meine Arbeitszeiten sprechen zu 100% gegen eine Fernbeziehung. Wir hätten uns dann überhaupt nicht sehen können. Sie war mit dem Umzug aber natürlich auch einverstanden. Das Thema Familienplanung kam bis zu der Schwangerschaft nie auf.

Ich habe natürlich Angst vor Ärger, weil ich sie aktuell nicht mehr einschätzen kann und nicht weiß, wie sie reagieren wird.
Es sind ja einige der Meinung, dass ich sie nicht schonen soll, ihr keine Labilität einreden soll und mich klar trennen soll. Sie muss dann damit klarkommen, auch wenn es erst schwer ist. Und was genau soll ich machen? Ihr sagen, dass ich kein Kind will, mich trennen und sie auf die Straße setzen? Ich werde sie definitiv nach der Trennung nicht alleine in meiner Wohnung lassen, weil ich Angst habe, sie legt alles in Schutt und Asche. Es ist meine Wohnung mit meinen Sachen. Sie hat nur ein paar persönliche Gegenstände und Klamotten mitgebracht. Alles andere gehört mir und wird ihr dann egal sein.

Verhüte, wenn du kein Vater werden willst und zieh nächstes Mal beim Bumsen am besten 2 Gummi über, statt Eisprung Bingo zu spielen und bevor wieder so ein Desaster passiert.
Du passt beim Sex jetzt aber schon auf, dass nichts passiert?

Es ist vielleicht jetzt auch etwas unfair, so zu tun, als wäre ich alleine Schuld daran, dass sie schwanger geworden ist. Wir haben beide nicht aufgepasst und die Schwangerschaft war ungeplant.

Ich habe keinen Sex mehr mit ihr, also kann sie von mir nicht mehr schwanger werden, aber ja, generell passe ich da jetzt sehr gut auf.
 
Wir sind wegen meinem Job so schnell zusammengezogen. Sie hatte und hat einen Standard, Montag,-Freitag-Job, aber ich nicht. Meine Arbeitszeiten sprechen zu 100% gegen eine Fernbeziehung. Wir hätten uns dann überhaupt nicht sehen können. Sie war mit dem Umzug aber natürlich auch einverstanden. Das Thema Familienplanung kam bis zu der Schwangerschaft nie auf.

Ich habe natürlich Angst vor Ärger, weil ich sie aktuell nicht mehr einschätzen kann und nicht weiß, wie sie reagieren wird.
Es sind ja einige der Meinung, dass ich sie nicht schonen soll, ihr keine Labilität einreden soll und mich klar trennen soll. Sie muss dann damit klarkommen, auch wenn es erst schwer ist. Und was genau soll ich machen? Ihr sagen, dass ich kein Kind will, mich trennen und sie auf die Straße setzen? Ich werde sie definitiv nach der Trennung nicht alleine in meiner Wohnung lassen, weil ich Angst habe, sie legt alles in Schutt und Asche. Es ist meine Wohnung mit meinen Sachen. Sie hat nur ein paar persönliche Gegenstände und Klamotten mitgebracht. Alles andere gehört mir und wird ihr dann egal sein.




Es ist vielleicht jetzt auch etwas unfair, so zu tun, als wäre ich alleine Schuld daran, dass sie schwanger geworden ist. Wir haben beide nicht aufgepasst und die Schwangerschaft war ungeplant.

Ich habe keinen Sex mehr mit ihr, also kann sie von mir nicht mehr schwanger werden, aber ja, generell passe ich da jetzt sehr gut auf.
Und was willst Du jetzt tun und wie lange so das so gehen? Man kann auch getrennt in einer Wohnung wohnen, bis sie weiß, was sie tun will in der aktuellen Situation.
Wenn Du davon ausgehst, dass sie alles in Schutt und Asche legt, dürftest Du sie ja bis an Dein Lebensende nicht mehr aus den Augen lassen.
Keine Sekunde. Das ist ja schlecht möglich.
Sag ihr was Sache ist. Sie ist kein Kleinkind und hat das Recht die Situation zu kennen und zu entscheiden, was sie damit anfangen will.
 
Vielleicht könntest du mit ihr vorsichtig reden oder mit ihr zusammen zu einer Paarberatung gehen.

Du könntest ihr z.B. sagen, dass es dir lieber wäre, wenn sie eine eigene Wohnung hätte und du mit ihr lieber eine Freundschaft statt einer Beziehung haben willst..

Wenn ihr ein Kind so wichtig ist wäre es gut, wenn sie ein Kind hätte.
Du könntest ihr z.B. sagen, dass ein anderer Mann zu ihr deshalb besser passen könnte.

Ich weiss nicht, ob du dich von ihr tatsächlich trennen möchtest.
 

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