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Friedhof--Problem--Ich kann das nicht.

Ich kann mir gut vorstellen, die wissen schon, was Sache ist, so...naja, ist für alle schwer. Ist einfach scheiße.
Ja,sie wissen was Sache ist.
Meine Kinder waren bei dem plötzlichen Tod ihren Vaters bei ihm...
Meine Tochter hat ihm mit Anleitung von einem Arzt am Telefon eine Herzmassage gegeben,hat den Krankenwagen gerufen,ist mit ihm ins Krankenhaus gefahren,wo er verstarb,bevor ich und mein Sohn eintrafen.
Ja,seitdem ist alles Sch....
Da sie das schon durchmachen müssten,will ich sie nicht zusätzlich belasten.
Auf das würde ich mich nach den sehr trockenen Sommern in den vergangenen Jahren nicht verlassen.
Da hast du auch Recht....
Ich weiß es einfach nicht....Der Gedanke quält mich auch...😔
 
Möglichkeit für was?
Eine Möglichkeit, etwas zu tun. Für ihren Papa.
Und auch, vor allem auch für Dich.
Weißt Du, in unserem Alter sind drei Jahre nichts. Siehst Du ja.
Ihn ihrem Alter, im Alter Deiner Kinder, sind drei Jahre eine ganze Welt. Die sind erwachsener geworden. Reifer.
Der Tod ihres Vaters schmerzt bestimmt immer noch wahnsinnig. Bei mir ist selbst nach einem Vierteljahrhundert immer Trauer da.
Nur wandelt sich das.
Sie haben ihren Vater verloren, Du Deinen Partner, Dein Pendant.
Das sind andere Ebenen. Bitte vermische sie nicht.
Ich wäre froh gewesen, meiner Mam zur Seite stehen zu können bzw. zu dürfen, hätte sie vor so einer Herausforderung gestanden.
 
Ich habe heute endlich mit meinem Sohn darüber gesprochen...
Die Idee mit der Asche fand er nicht so gut.
Und ich glaube inzwischen,dass ich auch noch irgendwie einen Platz brauche,den ich besuchen kann,wenn mir danach ist.
Im meinem Heimatort,habe ich eine Freundin auf dem Friedhof,die als Kind gestorben ist und immer noch nach 40 Jahren gehe ich kurz vorbei,wenn ich Mal wieder dort bin.
Komischerweise hat mich dieser verfrühte Verlust auch geprägt.
Sie war 7,als sie starb.
Manchmal denke ich immer noch an sie.Sie,die nicht mehr leben durfte.Irgendwie habe ich das als Antrieb genommen,in meinem Leben immer wieder aufzustehen und das Beste draus zu machen.Weil sie nicht konnte.
Und ich möchte meinen Kindern nicht die Möglichkeit nehmen,in einigen Jahren,wenn sie vielleicht dann einmal brauchen,den Ort aufzusuchen,wo wir uns damals von ihren Vater verabschieden mussten.
Und vielleicht brauche ich das auch noch zwischendurch.
Mir graut immer noch vor dieser Umbettung,aber ich werde nicht alleine gehen und irgendwie überstehe ich das auch noch.

Eine Einäscherung bedeutet ja nicht automatisch Seebestattung. Ihr könntet die Asche danach an einen Ort eurer Wahl bringen. Allerdings mag euer Umfeld das ungewöhnlich oder unangebracht finden, wenn der Einfluß der Kirche dort so stark ist.
 
Eine Einäscherung bedeutet ja nicht automatisch Seebestattung. Ihr könntet die Asche danach an einen Ort eurer Wahl bringen. Allerdings mag euer Umfeld das ungewöhnlich oder unangebracht finden, wenn der Einfluß der Kirche dort so stark ist.
Das Umfeld wäre mir persönlich egal.
Meine Freunde sind offene Menschen,nicht besonders gläubig.
Das Problem ist,dass ich nicht weiß ob das rechtlich erlaubt ist und ich hier in der Stadt nicht einfach so die Asche vergraben könnte,so dass ich einen Platz hätte.
Also ich wüßte nicht wo der Ort meiner Wahl wäre....
Übers Meer verstreuen ist ein Gedanke,was sich mir für mich schön anfühlt,weil ich das Meer so liebe....
 
Das Umfeld wäre mir persönlich egal.
Meine Freunde sind offene Menschen,nicht besonders gläubig.
Das Problem ist,dass ich nicht weiß ob das rechtlich erlaubt ist und ich hier in der Stadt nicht einfach so die Asche vergraben könnte,so dass ich einen Platz hätte.
Also ich wüßte nicht wo der Ort meiner Wahl wäre....
Übers Meer verstreuen ist ein Gedanke,was sich mir für mich schön anfühlt,weil ich das Meer so liebe....

Die rechtliche Lage in Griechenland kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Aber in dem Link, den jemand im Beitrag #46 gepostet hat, steht:

'In Griechenland gibt es keinen Friedhofszwang für die Totenasche. Das griechische Krematorium in Ritsona händigt den Angehörigen die Urne mit der Asche ihrer Verstorbenen persönlich aus. Aschekapseln aus deutschen Krematorien können problemlos mit der Post ins Ausland geschickt werden. Es ist auch möglich, dass Bestatter:innen oder die Angehörigen selbst die Urnen als Handgepäck im Flugzeug nach Griechenland mitnehmen. Wenn die Angehörigen einen Grabplatz in Griechenland nachweisen können, dürfen sie die Urne selbst dorthin überführen. Sobald die Urne in Griechenland ist, gelten dort die landesüblichen Bestimmungen für den Umgang mit der Totenasche. Und genau hier beginnt die Freiheit: Das Selbstbestimmungsrecht, das ich in Deutschland vermisse. In Griechenland darf die Asche der Verstorbenen überall begraben oder verstreut werden – unterm Olivenbaum, im eigenen Garten, auf einem Berg, im Meer, aus dem Flugzeug heraus oder was auch immer sich der:die Verstorbene gewünscht hat.'

Könntest du nicht vielleicht herausfinden, ob das so stimmt?

Dann könntest du vielleicht die Asche im eigenen Garten beisetzen (falls vorhanden) oder an einem anderen Ort, der sich für dich richtig anfühlt?

Falls das für dich und deine Kinder eine gute Lösung wäre, natürlich nur.
 
Dann könntest du vielleicht die Asche im eigenen Garten beisetzen (falls vorhanden) oder an einem anderen Ort, der sich für dich richtig anfühlt?
Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen.
Mein erster Gedanke dazu ist,dass ich nicht wüßte wo dieser Ort sein würde.
Ganz ehrlich im Garten fühlt sich für mich falsch an.... vielleicht weil schon als Kind unser Garten teilweise für Haustiergräber benutzt wurde.
Richtig ein Garten mit einem schönen Platz habe ich auch nicht.
 

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