Ich kann mir vorstellen, dass das eine schwere Entscheidung ist.
Die Asche im Meer zu verstreuen, finde ich eine schöne Vorstellung, so habe ich es bei einem meiner Brüder auch gemacht.
Ja, eigentlich ist das eine Vorstellung,die mir gefällt... für mich selbst...am Besten,gar nicht erst auf den Friedhof landen.
Gleichzeitig macht mir der Gedanke Angst ....verstreute Asche....dann ist er einfach weg.
Damit ich das durchstehe,muss ich mir klar werden,dass das ja gar nicht mehr mein Mann ist der da auf dem Friedhof liegt.
Er ist da nicht.
Er ist meinem Herzen,in meinen Erinnerungen,in den Augen meiner Kinder,bei mir,wenn ich hier zu Hause sitze,weil er wie ein Teil von mir war.
In meinen Gedanken,ganz tief in mir....
Das auf dem Friedhof ist nur eine Schale,nichts weiter.
Aber wenn mein Sohn und vllt einmal meine Tochter doch das Gefühl haben irgendwo hinzugehen müssen,um die Trauer ausdrücken oder um sie zu verstehen,möchte ich,dass sie die Möglichkeit haben das zu tun.
Vielleicht kann ich auch meine Trauer auf dem Friedhof lassen,wenn da an der Mauer der Name meines Mannes steht und finde dann den Weg ,meinen Weg, ins Leben zurück.
Und solange ich lebe,bleibt die Liebe zu meinem Mann und hält ihn am Leben,weil er in meinem Herzen lebt.
Mir ist das nicht genug,ich wünschte,er zum Anfassen neben mir,aber ich muss das für mich akzeptieren,weil ich es leider nicht ändern kann.
Und vielleicht gibt es für mich auch irgendeine Zukunft,auch wenn ich sie noch nicht sehen kann.