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Unterstützung nach Geburt ohne Elternzeit?

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Und früher war es sehr wohl anders. Es heißt ja nicht umsonst Wochenbett. Da waren Eltern, Großeltern, Tanten usw. da, die die frisch gebackene Mutter unterstütz haben, in der Großfamilie.
Das stimmt wohl.
Allerdings sollte man nicht vergessen,dass es zu der Zeit,keine Wegwerfwindel gab, Waschmaschinen,Geschirrspüler oder ähnliche Hilfsmittel.

Meine Kinderärztin hat mir damals ( vor 20 Jahren) ,dass das " Wochenbett" aus der Zeit stammt,um die Mütter zu schützen,dass diese nicht gleich auf die Felder zum Arbeiten geschickt wurden.
Wie auch immer,ist es toll ,wenn sich beide Elternteile die Zeit nehmen können,um die erste Zeit mit dem Neugeborenen zu verbringen und sich gegenseitig unterstützen können.
Das wäre wirklich ideal.
Wenn das allerdings nicht möglich ist,kann man durch gute Organisation die Zeit gut über die Runden bringen,auch wenn der Mann arbeiten gehen muss.
Verständnis von allen Seiten,Fokus auf die wichtigen Sachen sind dabei wichtig.
Liebe TE,
ich wünsche euch alles Gute !
Viel Gesundheit und dass ihr einen Weg findet ,die schöne und anstrengende Zeit mit eurem Baby zu geniessen!
LG
 
Hallo!
Es ist definitiv möglich, es ohne Mann zu schaffen.
Unsere erste Tochter war ein KS, ich war eine Woche im KH, danach war mein Mann ein paar Tage Zuhause und ist dann ganz normal arbeiten gegangen.
Sie war ein Schreibaby, hat 10 Monate durchgeschriehen und nur auf mir geschlafen. Trotzdem ist es irgendwie gegangen, mein Mann hat mir jeden Tag in der Früh ein Frühstück gerichtet und ist am Abend eine Runde mit ihr im Tragetuch gegangen, damit ich kochen und duschen konnte.

Unsere 2. Tochter (3 Jahre später) war eine normale Geburt, ich bin nach 3 Stunden entlassen worden. Nachdem es mir sehr gut gegangen ist, ist mein Mann nach 3 Tagen wieder arbeiten gegangen.

Ich war viel mit den beiden unterwegs, die Kleine im Tragetuch, die Große (3 Jahre) am Laufrad oder zu Fuß, am Spielplatz, im Schwimmbad,....

Natürlich ist es eine logistische Aufgabe und ich war meistens sehr froh, wenn mein Mann am Abend von der Arbeit gekommen ist, aber es war auch so eine schöne Zeit, die mich sehr eng mit meinen Mädchen verbunden hat.

Genieße die restliche Schwangerschaft, kaufe für die Zeit nach der Geburt Lebensmittel ein, die man nur aufwärmen muss, oder die schon fertig sind, oder koche vor und friere es ein.
Kauf dir ein Tragetuch oder eine gute (!!!) Trage und genieße die erste Zeit.
Meine Mädchen sind jetzt 13 und 16 und ich würde gerne mal für ein paar Tage die Zeit zurückdrehen.....
 
Hallo zusammen

ich bitte um ein paar Meinungen, Hilfe.

Einerseits fühle ich mich sehr privilegiert, aber dann auch wieder nicht... hört (lest) doch mal:

Ich bin schwanger, ca. 30. Woche. Lebe mit dem Kindsvater in einer Beziehung seit langem. Wir freuen uns (Wunschkind). Aktuell bin ich wegen ein paar Risikofaktoren im Beschäftigungsverbot (gut bezahlter Job). Mein Partner hat erst im Januar seinen Job angefangen. Er hat keinen "schlechten" Job, aber er ist generell etwas "schlecht" in seinem Job (er denkt anders als andere und ihm fallen manchmal "einfache" Sachen schwer, und ist dann langsamer) - er hatte große Probleme überhaupt eine Stelle in seinem Beruf zu finden und er wurde zuvor auch in der Probezeit gekündigt. Dazwischen war er arbeitslos. D.h. er ist sehr nervös (verständlich), was seine Jobsicherheit angeht.

Zur Elternzeit: Ich bleibe GERN ein Jahr zu Hause. Auch alleine... AUSSER am Anfang. Ich hab einen ziemlichen Respekt vor der Aufgabe Mutter zu sein, hab aber grundsätzlich Selbstvertrauen. ABER am Anfang? Wochenbett? Schlimmste Zeit? Wo ich mich nach Geburt körperlich schlecht fühle? Wo das Kind am meisten braucht (Stichwort 4. Trimester)? Selbst wenn alles ideal läuft... eine Familie muss doch erstmal zusammen wachsen. Also soll der Papa auch zu Hause sein. Nur wie?

Er "möchte" keine Elternzeit nehmen (weil er Angst um seinen Job hat. Ja, während Elternzeit darf man nicht gekündigt werden. Aber am Tag drauf). Er hat Urlaub gesammelt, der halt "irgendwann" los geht. Kinder halten sich ja im Allgemeinen nicht an Termine... zudem muss er manchmal einen Art Bereitschaft verrichten (wo er aber vor Ort auf der Arbeit sein muss), nachts und am WE, und z.B. ein Termin ist kurz vor ET. Er hat zwar mit Kollegen gesprochen, aber freiwillig abnehmen tut ihm die Schicht keiner. Arbeitgeber hat bereits gebettelt, er möge keine Elternzeit nehmen.

Und ich sitz hier, und denke: Selbst 4 Wochen "Urlaub" wären hilfreich. Aber AB GEBURT. Nicht irgendwann, wo's eingetragen ist. Klar, 2 Monate Elternzeit wären das optimale... (mehr wär finanziell auch schwierig da er wegen Arbeitslosigkeit zuvor nur den Mindestbetrag bekäme)... Ich hatte auch überlegt, ob er Elternzeit nimmt, aber diese Bereitschaften trotzdem übernimmt (man kann ja Teilzeit arbeiten). Klar, nicht optimal, aber vielleicht "besser" als gar keine Elternzeit.
Es stresst mich, dass ich nicht weiß, wann er frei nehmen "darf". Ich hab ehrlich Angst.

Meine Fragen:
Kann man als Frau das Wochenbett alleine überleben? Wie?
Wie können Väter sich einbringen, die im Wochenbett ARBEITEN? Kriegen die ne Beziehung? Wie viel Verständnis/ Entgegenkommen von Kollegen/ Arbeitgeber ist normal? Was für Möglichkeiten gibts noch?
Übersehe ich irgendwas?


Ich freue mich auf Antworten.

PS: Aus dem wenigen Umfeld, dem ich mich ein bisschen anvertraut habe, kommt entweder: Also Elternzeit (die berühmten Vätermonate) ist ja wohl ein Muss und ein A******* wer's nicht tut!!! ODER: Elternzeit? Was ist das denn, da macht Mann sich doch die Karriere kaputt. Mann kann ja abends "helfen".
Hallo, also ich frag mich immer, wie wir früher überlebt haben? Ich hatte 3 Kinder und da war niemand da der einen betüdelte, kochte, Haushalt machte usw... man kam nach der Entbindung heim und funktionierte weiter. Da fragte keiner wie es geht und ob es einem zu viel ist usw... man wächst in seinen Aufaben🙂.
Heute ist doch alles viel Besser und dein Mann kann durchaus die Babymonate nehmen zumindest einen dann habt ihr doch genug Zeit zum Kennenlernen und zusammen zu wachsen. Das nimmt heute doch fast jeder in Anspruch und ich denke, der Arbeitgeber weis das auch. Ansonsten die erste Woche Urlaub nehmen dann habt ihr zumindest paar Tage zum eingewöhnen. Das Neugeborene schläft noch sehr viel und du wirst sehen das es besser geht als man vorher denkt. Viel Glück und alles Gute
 
Naja, ich denke, es kann so oder so laufen, ich würde aber nicht immer zuerst das Schlimmste annehmen. Mein Kind kam damals per Kaiserschnitt, schon dadurch war ich etwas länger im Krankenhaus. In dieser Zeit hat mir die Hebamme viel gezeigt und beigebracht und zu Hause kam sie dann eben auch noch regelmäßig vorbei. Wir sind damals gerade umgezogen und mein Mann hatte seine freie Zeit schon dafür verbraten; ich war also nach der Geburt weitgehend auf mich allein gestellt. Ehrlich gesagt war ich sogar froh, dass nicht ständig jemand um mich herum war, so konnte ich meine Kleine im ganz eigenen Tempo kennenlernen. Ich habe alles in meinem Rhythmus erledigt und es war mir völlig Latte, wenn ich anfangs auch mal noch um 12 Uhr im Schlafanzug rumrannte. Das klingt jetzt wahnsinnig gechilled, aber nein, ich hatte natürlich auch so meine Bedenken, ob ich das alles richtig mache. Am Ende ging es aber tatsächlich alles gut. Es ist einfach eine neue Situation, man wird nicht als Mutter geboren, muss alles erst einmal kennenlernen und auch sehen, dass ein Baby zwar wie eine Zuckerpuppe aussieht, aber faktisch keine ist. Die sind schon ganz schön robust und überleben auch mal 30 Sekunden Geschrei, während Mama alleine aufs Klo geht. 😛

Weiter oben wurden schon viele wertvolle Tipps gegeben, die einem das Leben leichter machen können. Einer der wertvollsten ist m. E. zu schlafen, wenn auch das Kind schläft - viele Frauen verfallen gerade in dieser Zeit in wilden Aktionismus und denken, sie müssten jetzt besonders viel wuppen, solange das Kind schläft. Ich fand es auch ohne größere Unterstützung irgendwie nie schwierig, hatte mich viel zu sehr in meine Kleine verliebt und Sitatuationen, "in denen ich sie aus dem Fenster hätte werfen wollen" (wie weiter oben jemand schrieb und behauptete, so würde jeder mal denken) gab es nicht ein einziges Mal. Und dabei hat sie auch geschrien (würde mir viel mehr Sorgen machen, wenn ein Baby das nicht täte) und sicherlich war mein Schlafrthythmus auch völlig aus dem Takt und ich nicht immer amused. Die Wochenenden haben mein Mann und ich dann gemeinsam genossen und uns auch die Aufgaben geteilt. Das fand ich völlig ausreichend.

Wenn ich dann höre, in welcher Situation dein Mann ist, endlich froh, eine Stelle gefunden zu haben, kann ich schon verstehen, dass er da nichts riskieren möchte. Ich finde übrigens, dass er auch ein Recht hat, dass seine Interessen berücksichtigt werden, auch wenn beides womöglich nicht ganz einfach übereinander zu kriegen ist und es ja auch EUER Baby ist. Gerade wenn man arbeitslos war und der neue Job einem nicht zugeflogen ist, man weiß, dass man nicht der Super Trooper ist.. herrjeh, wer will es ihm verdenken, dass er kein Risiko eingehen möchte?! Das heißt noch lange nicht, dass ihm das Kind oder du ihm nicht wichtig seid und er nicht eigentlich viel lieber mit euch zusammen wäre. Ich würde ihm an deiner Stelle hier keinen Druck machen, finde das ehrlich gesagt nicht ganz fair.

Gibt es keine Großeltern, die mal unterstützen können,, wenn du per se nicht alleine sein willst? Ich war ehrlich gesagt sogar froh, meine Ruhe zu haben und dass eben niemand um mich herumturnte, aber ich kenne durchaus Fälle, bei denen die Großeltern sehr unterstützt haben und das auch gerne angenommen wurde.

Wenn Kind und Mutter gesund sind ist ein Neugeborenes zwar fordernd, aber es lässt sich alles (gut) schaffen, vor allem, wenn man nachgiebig mit sich selber ist und in Sachen Organisation und Ordnung gerade in der ersten Zeit mal fünf gerade sein lässt.
 
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Ich bin Mutter von 4 Kindern
Alle wohlgeraten
Beim ersten sind wir Abends noch mit dem Auto diverse Runden gefahren , weil der verzogene goldlockige Bengel partout nicht im eigenen Bett schlafen wollte.

Es ist wirklich lächerlich hier so ein Fass aufzumachen nur weil ein Kind geboren wird.

Nehme Dir ein
Au Pair Mädchen plus eine Haushaltshilfe , hast Du Deinen Wohlstand betont, dürfte das kein Problem sein

Selbstverständlich musst Du Deine eigenen Bedürfnisse zurückstecken , und das bei jedem Kind.

In Wirklichkeit ist es genau das , was die meisten in der neuen Situation nicht packen und dann heißt es Wochenbett Depression.

Stelle Dich der neuen Aufgabe 💪💪
andere Mütter kriegen auch Kinder , und das unter viel schwierigeren Vorraussetzungen
 
Nehme Dir ein
Au Pair Mädchen plus eine Haushaltshilfe , hast Du Deinen Wohlstand betont, dürfte das kein Problem sein
Ich glaube darum ging es dir garnicht,TE,oder?
Hauptsächlich geht es dir darum,dass eure kleine Familie Zeit und Ruhe hat zusammen zu wachsen?
Hilfe im Haushalt ist natürlich aber auch hilfreich,weil ihr dann mehr Zeit habt,euch um das Neugeborene zu kümmern.
 
Ich bin Mutter von 4 Kindern
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Beim ersten sind wir Abends noch mit dem Auto diverse Runden gefahren , weil der verzogene goldlockige Bengel partout nicht im eigenen Bett schlafen wollte.

Es ist wirklich lächerlich hier so ein Fass aufzumachen nur weil ein Kind geboren wird.

Nehme Dir ein
Au Pair Mädchen plus eine Haushaltshilfe , hast Du Deinen Wohlstand betont, dürfte das kein Problem sein

Selbstverständlich musst Du Deine eigenen Bedürfnisse zurückstecken , und das bei jedem Kind.

In Wirklichkeit ist es genau das , was die meisten in der neuen Situation nicht packen und dann heißt es Wochenbett Depression.

Stelle Dich der neuen Aufgabe 💪💪
andere Mütter kriegen auch Kinder , und das unter viel schwierigeren Vorraussetzungen
Schade, dass sich Mütter immer gegenseitig so fertig machen müssen. Das ist hier kein Wettkampf und "lächerlich" sind ihre Sorgen überhaupt nicht! So über Wochenbettdepression herzuziehen (hat übrigens auch was mit hormoneller Umstellung zu tun) und das kleinzureden, finde ich sehr bedenklich und hat nichts in einem Hilfeforum zu suchen!
 
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