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Meine Tante soll nach Stroke Unit in die Geriatrie - ich habe aber einiges Schlechtes darüber gelesen

Bitterschokolade

Aktives Mitglied
Meine Tante hatte vor zwei Wochen mehrere Schlaganfälle, Hirnbluten, musste operiert werden und bekam noch eine Lungenentzündung. Sie war davor total fit, und das Ganze hat mich sehr mitgenommen, da sie mir sehr nahesteht. Jetzt geht es ihr wieder besser und sie soll am Montag in die Geriatrie eines anderen Krankenhauses. Ich war dort selbt schon, allerdings in der Psychiatrie und in der Neurologie. Es war dort ganz o.k. Wenn ich aber die Bewertungen über die Geriatrie lese, wird es mir Angst und bange. Ich möchte aber auch nicht meinen Cousin damit behelligen. Er ist eh schon gestresst genug mit zwei kleinen Kindern und seiner Arbeit. Aber ich bin dennoch beunruhigt. Was würdet Ihr tun? Zuerst einmal abwarten, wie es in dem neuen Krankenhaus zugeht oder eure Bedenken mitteilen?
 
Schade...
wie alt ist sie ?
Meine Tante hatte vor zwei Wochen mehrere Schlaganfälle, Hirnbluten, musste operiert werden und bekam noch eine Lungenentzündung.
In welchem Zustand/Diagnose wird sie in die Geriatrie überwiesen.

In wie weit sind Lähmungen und/oder (Sprach-)beeinträchtigen vorhanden.
Kann sie schlucken ?
Es war dort ganz o.k.
Davon würde ich mal ausgehen...
🙂

Jetzt schaue dir die Geriatrie an und mache dir dein eigenes Bild.
 
Von Geriatrien hört man oft negatives und ein Freund hat mit seinem Vater diesbezüglich auch eine schlechte Erfahrung gemacht. Sicher gibt es auch gute, aber das sind nicht unbedingt die in der Nähe.
Auf jeden Fall sollte ein Angehöriger am besten täglich dort aufschlagen und nachschauen, ob der Patient gut versorgt wird.

Weshalb soll sie denn dort hin? Um fit für eine Reha gemacht zu werden?
 
Meine Tante hatte vor zwei Wochen mehrere Schlaganfälle, Hirnbluten, musste operiert werden und bekam noch eine Lungenentzündung. Sie war davor total fit, und das Ganze hat mich sehr mitgenommen, da sie mir sehr nahesteht. Jetzt geht es ihr wieder besser und sie soll am Montag in die Geriatrie eines anderen Krankenhauses. Ich war dort selbt schon, allerdings in der Psychiatrie und in der Neurologie. Es war dort ganz o.k. Wenn ich aber die Bewertungen über die Geriatrie lese, wird es mir Angst und bange. Ich möchte aber auch nicht meinen Cousin damit behelligen. Er ist eh schon gestresst genug mit zwei kleinen Kindern und seiner Arbeit. Aber ich bin dennoch beunruhigt. Was würdet Ihr tun? Zuerst einmal abwarten, wie es in dem neuen Krankenhaus zugeht oder eure Bedenken mitteilen?
Ich würde das ganz unbedingt sofort und unmittelbar ihm sagen. Dein Cousin steht hinter dem Leben und Wohl deiner Tante aus meiner Erfahrung und Sichtweise hinten an.
 
Vielen Dank für Eure Antworten.
Gäbe es denn überhaupt eine realistische Alternative?
Das weiß ich nicht, aber das Krankenhaus darf sicher nicht allzu weit weg sein, da mein Cousin noch andere familiäre Verpflichtungen hat.

Die Psychiatrie in dem besagten Krankenhaus hat auch viele schlechte Bewertungen. Ich war damals dankbar für den Aufenthalt und bin jetzt dort in der Psychiatrischen Institutsambulanz.

Rehafähig ist meine Tante noch nicht. Sie hat eine Magensonde, da sie nicht eigenständig essen und trinken kann.
 
Psychiatrie in dem besagten Krankenhaus hat auch viele schlechte Bewertungen. Ich war damals dankbar für den Aufenthalt und bin jetzt dort in der Psychiatrischen Institutsambulanz.
Ähnlich denke ich auch.

Ich war diese Woche beim Rheumatologen (Wartezeiten für neue Patienten mittlerweile 1 Jahr). Zufällig war ich einer Verwandten begegnet, die aus ihrer Sicht nur schlechtes über diesen Arzt berichten konnte. Ich selbst bin bis jetzt sehr zufrieden und froh, dass ich fachärztlich gut behandelt werde.

Nachträgliche Ergänzung: Wenn es meine Mutter wäre, würde mich der Gedanke "was kommt danach" sehr beschäftigen. Ich denke Geriatrie ist zeitlich mehr oder weniger begrenzt. Dann? Reha, häusliche Pflege, Pflegeheim?
 
Zuletzt bearbeitet:
Rehafähig ist meine Tante noch nicht. Sie hat eine Magensonde, da sie nicht eigenständig essen und trinken kann.
Dann ist schon eine geriatrische Station besser als eine rein neurologische Station.

Ganz einfach, weil man dort besser auf ältere Menschen mit all ihren Erkrankungen eingehen kann. Denn im Vergleich zu den anderen Abteilungen ist man eben nicht nur auf eine Fachrichtung spezialisiert, sondern hat mehr Erfahrung im Zusammenspiel verschiedener Erkrankungen.
und im Normalfall sollte man dort auch personell besser ausgestattet sein.
Und m.W. sind auch die Aufenthaltsdauern nicht so limitiert wie in anderen Fachbereichen (Fallpauschalen).

So hat man theoretisch noch etwas mehr Zeit zu schauen, ob sich der Zustand der Person bessert und vielleicht doch noch eine Reha in Angriff genommen werden kann.
Normalerweise werden dort auch schon etwas mehr Therapien angeboten (abhängig vom vorhandenen Personal).
In einem stabilisiertem Zustand wäre dann auch eine Reha möglich. Es gibt auch geriatrische Reha-Kliniken - da wäre die Tante m.M. noch zu "schlecht" dafür. Wie auch für eine neurologische Reha ab Phase C.
Neurologische Reha-Kliniken mit Frühreha-Abteilungen (Phase B) - wo die Tante evtl. hinpassen würde - gibt es ja leider nicht überall.
 

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