G
Gelöscht 125119
Gast
Wer sich mit einer Mutter anfreundet, wird das auch mit den Kindern tun müssen. Wer da nicht manchmal geduldig sein kann oder Verständnis hat, muss gehen, passt dann eben nicht.
Aber Freundschaft und Treffen bedeutet für mich eigentlich nicht über Kinder zu sprechen. Das Thema kommt sicherlich mal auf, aber sie bestimmen mein Leben und Alltag, dann bitte nicht meine Freizeit, sofern sie möglich ist.
Ich glaube die meisten Mütter blühen total in ihrer Rolle mit Torben-Lennard-Klara total auf. Da gibt es keine anderen Themen mehr. Spielplätze finde ich Horror und ich kann jeden verstehen der in der Regel das Weite sucht 😁 Die Gespräche grenzen für mich an nervlichen Wahnsinn. Wann konnte deiner...? Welche Windelgröße...? Dieses typische Blabla das mich absolut nicht interessiert. Natürlich ist es für sie wichtig, ich finde es aber schade daß es so keinen Gesprächsstoff gibt, der nicht laufenlernen-windeln-hochbegabt-schnullerfrei-windelfrei-trage-stillen usw ist. Und das ist ja nicht nur auf dem Spielplatz. Reicht schon für einen halben Nervinfarkt wenn eine Mutter auf mich zukommt und dann wieder dieses Standardgesülz kommt. Wenn es nur ab und zu wäre.
Hat man Zeit? Bedingt.
Ich glaub, es ging weniger um Frauen, die bereits Mütter waren, als man sie kennenlernte, sondern um die, die Mütter wurden. Und die Freundschaften, die sich dadurch radikal änderten.
Es stört mich persönlich z.B. gar nicht, wenn Freunde *auch* über die Kinder reden. Das ist halt grad in ihrem Leben präsent und sofern es nicht wirklich um Windelinhalte und Kotfarbe geht und v.a. wenn sie sich auch die Geschichten aus meinem Leben anhören, ist das völlig ok.
Wozu ich aber gar keinen Bock habe, ganz ehrlich: NUR NOCH kindgerechtes zu unternehmen. Zum einen arbeite ich tagsüber halt und hab dann nur abends für Unternehmungen Zeit, zum anderen find ichs furchtbar, wenn ein normales Gespräch dann gar nicht möglich ist.
Ich finde die Tipps oft spannend, die man dann als Kinderlose häufig kriegt, wie, man müsse der Mutter dann halt unter die Arme greifen, ihr auch mal das Kinder abnehmen, sie entlasten. Ihr quasi immer entgegenkommen und sich nach ihr richten.
Gleichzeitig muss man dafür verständnis haben, dass sie das für einen nicht mehr tun kann oder will.
So funktionieren doch Freundschaften nicht, so einseitig. V.a. nicht über Jahre. Am Anfang hat da ja (fast) jeder Verständnis. (gewollt kinderlose haben durchaus eine Idee davon, wie anstrengend Kinder sind. Deshalb haben sie keine. Oft finden sie fremde Kinder schon unerträglich anstrengend. Ich tu das jedenfalls.)
Zuletzt bearbeitet: