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Haben Mütter noch Zeit für FrendInnen?

Freundschaften zwischen Menschen, deren Lebenssituationen sich voneinander unterscheiden, sind grundsätzlich möglich, sie sind aber schwieriger und verlangen einem mehr ab als wenn man sich in einer vergleichbaren Lebenssituation befindet.

Wenn sich die Lebenssituationen sehr unterscheiden, sollten auf der anderen Seite auch wesentliche verbindende Dinge vorhanden sein. Entwickeln sich Lebenswege unterschiedlich, wird jede Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.
 
Außerdem wurde ja die Frage gestellt, wie man das selbst macht. Was für konkrete Handlungsvorschläge zur besseren Freundschaftpflege ergeben sich denn aus Beiträgen, wo es um den fehlenden Fleiß von Kindern geht, deren Mütter sich überbehütend verhalten? Das ist schon OT.
Jedenfalls interessant..ich hab echt gestaunt über die Kommentare und stellenweise war ich richtig bestürzt ""lasst sie sausen, wenn sie keine Zeit hat..weg mit der...Mütter, nee danke...
 
Wer sich mit einer Mutter anfreundet, wird das auch mit den Kindern tun müssen. Wer da nicht manchmal geduldig sein kann oder Verständnis hat, muss gehen, passt dann eben nicht.

Aber Freundschaft und Treffen bedeutet für mich eigentlich nicht über Kinder zu sprechen. Das Thema kommt sicherlich mal auf, aber sie bestimmen mein Leben und Alltag, dann bitte nicht meine Freizeit, sofern sie möglich ist.

Ich glaube die meisten Mütter blühen total in ihrer Rolle mit Torben-Lennard-Klara total auf. Da gibt es keine anderen Themen mehr. Spielplätze finde ich Horror und ich kann jeden verstehen der in der Regel das Weite sucht 😁 Die Gespräche grenzen für mich an nervlichen Wahnsinn. Wann konnte deiner...? Welche Windelgröße...? Dieses typische Blabla das mich absolut nicht interessiert. Natürlich ist es für sie wichtig, ich finde es aber schade daß es so keinen Gesprächsstoff gibt, der nicht laufenlernen-windeln-hochbegabt-schnullerfrei-windelfrei-trage-stillen usw ist. Und das ist ja nicht nur auf dem Spielplatz. Reicht schon für einen halben Nervinfarkt wenn eine Mutter auf mich zukommt und dann wieder dieses Standardgesülz kommt. Wenn es nur ab und zu wäre.

Hat man Zeit? Bedingt.
 
Also eines möchte ich aber klarstellen: Ich finde, niemand sollte darüber urteilen, warum eine Mutter ihre Zeit so und nicht anders einteilt und ihr dann am Ende noch irgendwelche schlechten Absichten unterstellen. Also ich schätze Dich @neukat auch nicht so ein, aber einige Kommentare hier klingen schon sehr abschätzig und ich denke, dass daraus auch viel Unkenntnis spricht.

Ich war auch immer ein sehr unabhängiger Typ und habe mir fest vorgenommen, mir dies nicht nehmen zu lassen, sollte ich Mutter werden. In gewisser Weise habe ich Mütter, die sich selbst so wohl zu fühlen schienen in ihrer "Supermuttirolle" auch ein wenig verurteilt oder belächelt.
Jetzt wo ich selber Mutter bin, muss ich leider sagen: Von außen sieht das einfach anders aus.

Wer es nicht erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen, wie fertig man sein kann, wenn man bespielsweise monatelang nur 4 Stunden Schlaf pro Nach bekommt.
Ehrlich gesagt ist einem dann alles egal und auch die liebsten Freunde werden irgendwie im Nebel verschwinden, weil man nur noch wie ein Zombie durchs Leben läuft.
Dann kann man es sich einfach nicht mehr vorstellen, auch nur noch einen einzigen Fuß vor die Tür zu setzen, wenn das Kind mal ruhig ist.
Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass man es dann mitunter nicht mal mehr zu einer beerdigung schafft.

Wirklich: Mir ging es niemals so schlecht wie in diesem ersten Lebensjahr meines Babys und mein Kind ist ein unkomplizierter Sonnenschein. Trotzdem: Die Bedürfnisse eines Kindes sind so krass, dass es einen echt aus den Latschen heben kann.
Der eine reagiert dann vielleicht mit Rückzug, der andere verfällt in Lathargie, der dritte versucht, sich so gut wie möglich noch ein Leben neben dem Kind zu erhalten usw.

Ich will damit sagen: oft ist es keine Frage des wollens, sondern des könnens. Nicht jeder ist gleich belastbar und gleich organisiert (es gibt einfach auch Menschen, die sind nicht so organisiert)
Was einem ja so gern verschwiegen wird ist, wie schrecklich das Leben mit Kind mitunter sein kann. (ich liebe mein Kind über alles, aber trotzdem sage ich das!)
Nicht jede Frau schafft es, sich dabei noch ein Privatleben aufrecht zu erhalten und nicht jede schafft es, dies zuzugeben (schließlich wirst Du als Mutter ja auch dafür verurteilt, wenn Du es offen aussprichst).
Ich sags ganz offen: Bestimmt einmal in der Woche liege ich heulend auf dem Boden, weil ich einfach nicht mehr kann.
Mutterschaft ist nicht das große Glück, sondern es kann sich bisweilen eher anfühlen wie eine schwere Erkrankung: nur dass man mit jemandem, der krank ist, Mitgefühl hat, eine Mutter bekommt Vorwürfe, wenn sie es nicht freudestrahlend und easy wegsteckt.
Man ist übermüdet, ausgezehrt, erschöpft, hat Burn-Out, Depressionen machen sich breit usw.
Auf der einen Seite hat man dann Leute, die einen verurteilen, weil man sich angeblich in seiner Muttirolle ausruhen würde, auf der anderen Seite wird man verurteilt, weil man eben nicht super glücklich als Übermutti durch die Gegend rennt. Man wird verurteilt, weil man zu wenig Sozialleben hat und man wird verurteilt, weil man zu viel Sozialleben hat: Recht ist es nie.

All diesen Menschen möchte ich sagen: Urteilt nicht über andere! Aus und fertig!
Einfach nicht urteilen, sondern den Menschen sehen, wie er ist.
Jeder von uns möchte das doch, oder?

Keiner kann beurteilen, warum eine Frau ihre Freundschaften nicht mehr pflegen kann. Also doch lieber nachfragen, anstatt zu verurteilen.

Das beste, was man als Mutter tun kann, ist sowieso alles so locker wie möglich zu sehen, vor allem eben das, was andere sagen.

Ich glaube, wenn man das nicht vergisst, findet man im Gespräch auch immer eine Lösung.
Ich als Mutter möchte nicht bemitleidet werden, aber ich möchte eben auch nicht, dass Freunde von mir traurig sind, oder denken, es sei Gleichgültigkeit oder gar böse Absicht, wenn ich mich weniger melde. Das ist es nicht. Nur manchmal reicht für mehr die Kraft einfach nicht.
 
Ich meinte damit nicht dich. Andere schweifen hier über die Frage aus, ob Mütter so oder so oder so sind oder doch so oder so oder so und schlagen da ziemlich um sich, dass sich deren Kinder auch noch schlecht entwickeln, weil sie überbehüten und all das und die User giften sich gegenseitig schon an.
Das geht dann ein bisschen über die persönliche Erfahrung bezüglich der Freundschaft zu Müttern hinaus.

Außerdem wurde ja die Frage gestellt, wie man das selbst macht. Was für konkrete Handlungsvorschläge zur besseren Freundschaftpflege ergeben sich denn aus Beiträgen, wo es um den fehlenden Fleiß von Kindern geht, deren Mütter sich überbehütend verhalten? Das ist schon OT.
"Andere"? Auch zu feige, Namen zu nennen, und sich dann lieber in vermeintlich geschickten Andeutungen ergehen?
 
Das geht dann ein bisschen über die persönliche Erfahrung bezüglich der Freundschaft zu Müttern hinaus.

Außerdem wurde ja die Frage gestellt, wie man das selbst macht. Was für konkrete Handlungsvorschläge zur besseren Freundschaftpflege ergeben sich denn aus Beiträgen, wo es um den fehlenden Fleiß von Kindern geht, deren Mütter sich überbehütend verhalten? Das ist schon OT.
Nein, das ist ganz genau meine persönliche Erfahrung.

Wie ich damit umgehe, habe ich auch geschrieben: Bemühungen, den Kontakt zu Frauen mit einer solxche Grundeinstellung zu vertiefen, lohnen sich aus meiner Sicht nicht. Ich gehe auf Distanz.
andere Frauen mögen und können das anders handhaben. Ich brauche keine Kniefälle vor Übermuttis zu machen, die nie Zeit für mich haben und dennoch nicht in der Lage sind, ihre Kinder vernünftig zu erziehen.

Du traust dich ja noch nicht mal zu sagen, dass du mich meinst. 😎😆
 
Wer es nicht erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen, wie fertig man sein kann, wenn man bespielsweise monatelang nur 4 Stunden Schlaf pro Nach bekommt.
Wer es nicht erlebt hat, kann sich auch nicht vorstellen, wie "fertig" man als Kinderlose sein kann, wenn man jahrzehntelang Vollzeit mit jeder Menge Überstunden in einem anspruchsvollen akademischen Beruf arbeitet, keinen Partner im Hintergrund hat und sich dazu noch wegen einer chronischen kranker Mutter und einer psychotischen Schwester aufreibt. Auch dann bekommt man übrigens monatelang nur wenige Stunden Schlaf pro Nacht. Und zum Ausgleich auch keine putzigen Erlebnisse mit Kleinkindern, bei denen einem das Herz aufgeht...

Auch beruflicher und privater Stress außerhalb von Kinderbetreuung können zu extremen Schlafstörungen führen. Und im Berufsleben müssen Vollzeitbeschäftigte ja auch noch ständig Rücksicht auf die vielen Teilzeitbeschäftigten nehmen und Arbeitsraten mit übernehmen, sodass sie statt 100 % 120 % oder mehr arbeiten müssen. Denn wenn jemand seine Vollzeit auf Teilzeit reduziert, muss die Arbeit ja trotzdem gemacht werden. Eine Kompensation gibt es meist nicht. Die Arbeitgeber machen es sich leicht. Das wird auf dem Rücken der Vollzeitbeschäftigten ausgetragen.

So, nun habe ich auch mein Totschlagsargument produziert.

Ein Arzt, der nicht alle Krankheiten, die er behandeln will, selbst gehabt hat, darf sich gegenüber den Patienten auch nicht äußern. Am besten entzieht man ihm gleich seine Zulassung.. 😆

Komisch, zu "fertig", um sich mit ihrem neuen Lover zu treffen, war meine Cousine übrigens nie. 😎

Aber es zeigt wieder mal, dass man sich als Kinderlose genau überlegen sollte, ob und mit welchen Müttern man sich befreundet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube die meisten Mütter blühen total in ihrer Rolle mit Torben-Lennard-Klara total auf. Da gibt es keine anderen Themen mehr.
Du "glaubst" das? Wie viele Mütter kennst du so gut, dass du das beurteilen kannst und wie viele davon sind so?
Fast alle meiner Freundinnen sind Mütter, und keine einzige ist so drauf. Sind allerdings auch nahezu alle berufstätig, da hat man naturgemäß auch andere Themen und Rollen.
 
Es würde mich interessieren wie das bei euch so ist?
Unterschiedlich 🤷‍♀️. Abhängig von der jeweiligen Freundin, der neuen Situation und dem Umgang damit. Ich habe eine Freundin, bei der der Kontakt nach der Geburt ihrer Kinder genauso weiterlief, wie vor ihrer Schwangerschaft - mit dem einzigen Unterschied, dass eben ab sofort zwei Kinder dabei waren. Und der Mann - aber er gehört natürlich auch vorher schon dazu.
Nun ist eines der Kinder bereits erwachsen.

Der Kontakt zu einer anderen Freundin hat nach der Geburt ihres Kindes extrem nachgelassen.
Für das letzte Treffen haben wir schon wochenlang einen Termin gesucht…

Wie macht ihr das?
Ja, manchmal dauert es etwas länger, aber man kann ja trotzdem in Kontakt bleiben und z.B. telefonieren oder mal hin und her schreiben, sich bzgl. der wichtigsten Themen auf dem Laufenden halten.
Meist (so gut wie immer) fahre ich zu meiner Freundin . Es ist viel einfacher so. Ich komme allein, bringe evtl. Kuchen mit für ein gemütliches Kaffeetrinken. Wenn ich mir anschaue, was Eltern alles mitnehmen müssen und woran sie denken müssen, wenn sie mit (kleinen) Kindern irgendwohin wollen ... (Windeln, Flasche, Wechselkleidung, Schnuller, Kekse, Wickeldecke, Feuchtücher ..... )! Und ich springe einfach ins Auto und fahre los. Das empfand ich immer als einfacher, unkomplizierter und viel praktischer.

Der Ablauf der Treffen passte sich je nach Alter der Kinder dem Familienleben an. Wenn wir mal ernstere Themen zu besprechen hatten, geschah das erst, nachdem die Kinder im Bett waren. Oder wenn wir gemeinsam in der Küche standen und kochten.
Wir treffen uns selten irgendwo außerhalb - meist bei der Freundin zuhause, ganz selten mal im Restaurant oder auf einem Stadtfest. Mich hat es nie gestört, dass man sich nur noch zuhause trifft - da hat man viel mehr Zeit und Ruhe füreinander. Ich mag diese Treffen so. Wir kochen gemeinsam, oder trinken Kaffee und essen Kuchen, unterhalten uns... mal sind die Kinder dabei, mal spielen sie für sich oder sind bei Freunden.
 

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