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ARD will die GEZ erhöhen

Und eben genau weil es so unterschiedliche Geschmäcker und Meinungen gibt, ist es- finde ich - umso wichtiger, dass hier endlich gehandelt wird und der bezahlt der auch sehen/unterstützen möchte.
Und woher weißt Du, was es alles gibt, wenn Du nur das vorgesetzt bekommst, was eigentlich schon genug Unterstützer hat, weil es dadurch sichtbar ist?
Mal ehrlich: ich weiß nicht, wie es euch geht, aber informiert ihr euch wirklich gezielt über alle möglichen Nischenthemen, um auf dem Laufenden zu bleiben?
Vieles, was total interessant wäre, würden wir doch garnicht mitbekommen, weil es sich garnicht lohnt, es zB bei Netflix aufzuarbeiten.
 
Zurück zum Ausgangsthema.
Die ARD will und was passiert sind zwei paar Stiefel.
Viel Aufregung um nichts.
DAs sehe ich auch so: ich finde, die Höhe der Gebüren sollte durchaus unabhängig geprüft werden und der ganze Apperat sollte mal gründlich reformiert werden und DANN sollte geschaut werden, wie hoch der Beitrag sein muss, damit er genau das tut was er soll.
DAs stellt für mich den Wert und die Wichtigkeit der ÖR nicht in Frage.
 
Immerhin spionieren einen die Öffentlich Rechtlichen nicht so sehr aus, wie Netflix und Co. Die tracken nämlich alles. Die wissen, was du schaust. Das mag ja teilweise noch gewollt sein, wegen der Vorschläge. Die wissen aber auch, wann du Pause gemacht hast, dass du dir die S*xszenen gerne dreimal ansiehst, auf welchen Schauspieler du stehst. Ob du schwarz oder weiß bist. Je nachdem, wie sie dich einschätzen, blenden sie dir sogar andere Vorschaubilder ein. Dann ist bekannt, dass es dort immer mehr vom selben gibt. Längst bestimmen Algorithmen, was produziert wird und was nicht.

Da finde ich es wirklich gut, dass speziell ARTE nicht nur viele top recherchierte Dokumentationen bringt, sondern auch mal Spielfilme und Miniserien abseits des Mainstreams (ok, bei ein paar davon kann man besser Französisch). Gleichgeschaltet finde ich die ÖR nicht. Zu Zeit kommt durchaus einiges zu pikanten Themen wie Impfschäden und Long-Covid. Die Coronapolitik wurde auf ARTE, ZDF und Co sogar die ganze Zeit über kritisch unter die Lupe genommen. Haben viele in ihrer Anti-ÖR Blase nur nicht gemerkt.

Das heißt nicht, dass ich nicht der Meinung wäre, dass die ÖR mal ordentlich ausgedünnt werden sollten. Speziell bei den Regionalsendern könnte man durchaus sparen. Genauso bei Managergehältern (dafür sollten die Gehälter der einfachen Mitarbeiter hoch, da sind viele als unterbezahlte Scheinselbstständige dabei). Oder dass Politiker ab einer bestimmten Stufe nicht mehr dort arbeiten dürfen. Aber ich bin froh, dass die ÖR noch frei recherchieren dürfen, ohne vorher die Sponsoren zu fragen. Sowas wie Marktcheck wäre im privaten Fernsehen nahezu undenkbar (oder es würden gewisse Firmen besser hingestellt, als sie sind).

Ich selber fände es gut, wenn man zumindest bei der Hälfte seiner Gebühren in einem Kundenportal wählen könnte, an was die gehen sollen. Also dass von der einen Hälfte alles mögliche finanziert wird (Nachrichten, Fußball, Tatort, Musik, Nischenzeug) und ich bei der anderen Hälfte sagen kann, dass mein Geld in Dokumentationen gehen soll, überwiegend in ARTE. Dann müsste immer noch jeder zahlen, aber zumindest bei einem Teil der Gebühren könnte jeder dafür sorgen, dass zumindest etwas für ihn dabei ist.
 
Ist das so?
Leider nicht! Und zwar überhaupt nicht! Nicht mal ansatzweise!
Und wer bestimmt im aktuellen öffentlichen Rundfunkystem was gut und förderfähig ist? Eine kleine elitäre Clique! Eine kleine elitäre Clique, die sich nicht reinreden lässt und auch nicht von außerhalb zur Ordnung gerufen werden kann. Ein Künstler der auf die Verwendung des Wortes "Mutter" besteht (als aktuelles Beispiel), hat wahrscheinlich keine Chance auf Förderung ganz unabhängig der künstlerischen Leistung. Dieses Vorgehen trägt auch nicht zur kulturellen Vielfalt bei, stattdessen gibt es nur nur stromlinienförmige Darbietungen und Darsteller. Es reicht.
 
Die Coronapolitik wurde auf ARTE, ZDF und Co sogar die ganze Zeit über kritisch unter die Lupe genommen. Haben viele in ihrer Anti-ÖR Blase nur nicht gemerkt.


Leider deckt sich deine Wahrnehmung nicht mit der objektiven Realität.
Die vorgetragene Kritik beschränkte sich im Wesentlichen darauf noch strengere Maßnahmen zu fordern. Dabei hat sich Vieles im nachhinein als sinnlos herausgestellt; was man allerdings auch schon während der Pandemie erkennen konnte, wenn man es denn wollte.

 
25 Euro? Geschenkt! Zahle ich gern und würde auch 50 zahlen, wenn es sein müsste!

Ich gehe bei deinem Beitrag total mit, aber hier nicht so ganz. Klar, für einen Menschen, der ganz gut verdient, sind 25€ voll okay. Aber natürlich gibt's auch Menschen, für die das super viel Kohle ist, die aber doch grade etwas zu viel verdienen, um noch eine Befreiung zu bekommen. Wenn man im Monat nur einen ganz kleinen Spielraum hat und fast alles Geld für das nötigste draufgeht, tut es schon weh unfreiwillig 25€ für etwas zu zahlen, was man vielleicht sogar kaum nutzt.

Ich wollte gerade das gleiche zu öffentlich Rechtlichen sagen ;-)
Ich schaue fast garkein Live TV mehr. Viele unter 40 schauen auch kaum noch, vielleicht für die Nachrichten, dann aber auch eher on Demand als Live TV.

Ich bin Anfang 30, ich habe keinen TV, schaue aber viele Formate des ÖR in den Mediatheken oder auf YouTube. Ich nutze die Angebote mehr als anderes, Netflix oder ähnliches habe ich nicht mehr.
In meinem Umfeld werden auch viele Programme des ÖR konsumiert.

Ich bin sehr froh, dass es die Angebote gibt & nicht alles in privater Hand ist. Ich finde das Niveau der meisten privaten Sendungen auch schlechter, bei Printmedien ist das etwas anders. Trotzdem finde ich wichtig, beständig zu reflektieren & transparent zu machen, wofür die Gelder ausgegeben werden und die Kosten gering zu halten, da der Beitrag Menschen eben unterschiedlich stark trifft.
 

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