Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich fühle mich so verloren TW

Hey Weltkind

Kleines Lächeln...deine Ungeduld. Die Schritte sind oft kaum wahrnehmbar, und doch ergibt sich nach einer Weile ein deutlicher Fortschritt.
Denk mal zurück, wie ging es dir vor 1 oder 2 Jahren? Was ist heute anders?

Vertrauen ist das Schwierigste. Und dennoch sage ich: vertraue dir. Deiner inneren Stärke

Tatsächlich habe ich sogar oft das Gefühl von Rückschritten.
Aber vielleicht hast du auch recht, dass ich die kleinen Schritte nicht wahrnehme.

Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich vertraue mir manchmal selbst nicht. Zweifle mein Gefühl an.

Mögliche Trigger (unsicher):
Ich *weiß* auch dass ich nicht schuld daran war, was passiert ist.
Aber es wurde mir immer und immer wieder gesagt.
So dass ich manchmal nicht mehr weiß ob ich meiner Wahrnehmung trauen kann.
Ja, sie signalisierte, dass sie das Ausmaß erfasst. Sagte dir damit aber nicht, dass du zu einem Leben im Leid verdammt bist.

So doof und hart das klingt, wir haben es zu einem Teil auch in der Hand, uns zu entscheiden.
Für oder gegen kleine Wagnisse.
Für oder gegen Akzeptanz, Mut für und Arbeit an Veränderung.
Die Entscheidung, ob wir der Vergangenheit den Stinkefinger zeigen und LEBEN, GENIEßEN. Oder der Vergangenheit im Jetzt Macht über uns geben.
Ja. Das hat sie nicht gesagt, im Gegenteil. Sie hat mich motiviert, weiter daran zu arbeiten.

Ich weiß, dass ich vieles selbst in der Hand habe, aber oft lähmt mich das alles.
Und ich habe dann auch keine Macht über mich selbst. Es ist als würde das Dunkel mich verschlingen.

Ich versuche es auszuhalten. Mir zu sagen sagen es wird wieder besser.
Aber es hat mich so im Griff. Ich habe auch Tage da kann ich einfach nicht gut essen, da geht das nicht runter. Und ich sitze da und muss heulen weil ich so würgen muss (sorry ).

Also auch hier Akzeptanz, Annahme dieses Teils deines Selbst. Nur eben nicht bedingslos hineinfallen lassen, sondern sich das nur begrenzt erlauben.
Klingt das zu verrückt? 😁 Keine Ahnung, ob ich das irgendwie verständlich in Worte fassen kann.

Arbeitest du eigentlich auch alleine oder rein mit Therapeutin? Von Michaela Huber findet sich viel im Netz, Luise Reddemann sagt dir vermutlich auch etwas, wobei mir sachlichere Texte mehr liegen. Und jetzt hängt mein Hirn mal wieder, nichts Neues, kein Zugriff. Naja, nicht so schlimm.

Nein, das klingt vernünftig. Aber ich bin so weit weg davon das besser zu kontrollieren, zu erlauben und zu verbannen. Es überfällt mich ohne Vorwarnung. Manchmal auch aufgrund von Triggern.

Ich arbeite auch alleine, wenn man das so nennen mag. Ich schreibe viel. Ich versuche das in eine Form zu bringen, es raus zu lassen.

Da kann mich inzwischen (endlich) schützen, mit Hand und Stimme stoppen, meine Individidualdistanz deutlich einfordern.
Das geht einfach gar nicht! Hatte ich letzte Woche erst wieder, so einen Ignoranten
Das ist ganz schrecklich. Es ist gut dass du das stoppen kannst.
Ich bin da oft so überfordert dass ich versteinert bin. Ich wurde dann auch schon angebrüllt, warum ich nichts mache. Das hat es nur noch schlimmer gemacht.


Uff. Da bleibt mir erstmal die Spucke weg.
Und dann kommt aber auch das Verständnis für ihre Überforderung.

Ich verstehe Überforderung.
Ich habe ihr das allerdings sehr gut erklärt dass ich das nicht ertragen kann. Okay, es kann trotzdem passieren, vielleicht nicht dran gedacht in dem Moment. Das schlimmere war aber dann die Reaktion auf meine Reaktion.
All das Verständnis was es mal gab, war weg .

Aber hey, ich sehe hier auch eine Chance: du hattest eine Beziehung. Du warst verliebt, nehme ich zumindest an. Ok, hat nicht geklappt, aber das passiert auch ohne Vorbelastung. Und so jung hat nicht jede/r das nötige Einfühlungs- und Durchhaltevermögen.

Ja, ich war verliebt. Und am Anfang war es auch wirklich schön.
Es wurde aber anstrengend. Anscheinend für sie. Und dann auch für mich. Ich war dann eine Last.
Jemand, über den sie jemand anderem erzählt hat dass sie sich nur wegen meines Aussehens auf mich eingelassen hätte, und ich aber zu anstrengend bin, sie wäre genervt. Das Gespräch habe ich allerdings erst nach der Trennung erfahren.
Hat das alles aber nicht besser gemacht. Sondern mich noch mehr sch... fühlen lassen.

Seit 2015 gehe ich jemandem mit Unterbrechungen auf die Nerven, und er, noch komplizierter, mir noch viel mehr. 😄
Sowas ähnliches wie Beziehung kann man also auch mit diesen Beziehungsängsten hinbekommen. Hey, und was ich hinbekomme, kannst du viel besser, weil mehr bewusste Lernzeit/frühzeitiger Therapiebeginn!

Weißt du, ich finde das schön dass du einen so tollen Freund hast. Es ist so wertvoll so gesehen zu werden wie man ist und so auch geliebt.
Ich bin mir nicht sicher ob ich das besser hinbekommen würde. Es fühlt sich so ziemlich nicht danach an.
Aber ich blocke auch alles weg im Glauben unfähig zu sein eine schöne Beziehung zu führen und etwas gutes zu geben.

Vielleicht klingt das jetzt wieder völlig bescheuert, aber du könntest es lieben lernen.
Eine Art Abzeichen, die tägliche Erinnerung daran, welche Stärke in dir steckt und was diese dich schaffen ließ.
Du hast überlebt!
Du bist weg!
Du bist stark!
Ist es nicht unglaublich, dass du das hinbekommen hast?
Ist es nicht unglaublich, was für ein toller junger Mann dir aus dem Spiegel entgegenschaut?
Dein Leben beginnt gerade nochmal..

Ich habe es versucht. Ich habe etwas ganz spezielles versucht.
Und das klingt überhaupt nicht bescheuert von dir. Du hast nämlich recht. Es gehört zu mir. Leider, aber tut es. Und ich habe überlebt. Und das doppelt. Denn es wäre fast anders gekommen.
Und trotz allem fällt mir alles so schwer.
Im Spiegel schauen mich heute zwei sehr müde, blaue Augen an. Ich wäre gerne stolz auf mich und darauf dass ich lebe.
Vielleicht bin ich das auch ein bisschen.
 
Liebe Mipft.

Ich schreibe jetzt mal aus der Sicht einer Nichtbetroffenen. Kein Missbrauch, liebevolles Elternhaus, ein bischen Bullerbü. 😉 Und mit einem grossen (aber auch nicht naivem) Urvertrauen in Menschen gesegnet.

Bullerbü klingt toll. In sowas hätte ich mich gerne hinein gebeamt.

Danke für deine Sicht der Dinge als Nichtbetroffene.
Dass ich dich erstmal überfordern würde, kann ich gut verstehen.
Ich bin auch nicht so dass ich mit dem Tür ins Haus falle, aber es ist so dass ich ehrlich sein möchte und es auch muss für eine reelle Chance.
Ich würde verstehen dass du auf Abstand gehst und dir die Zeit lassen würdest.
Wäre ich dann liebenswert und sympathisch, und du hättest ein Gefühl, wie würde deine Entscheidung ausfallen?

Also sieh es nicht als Zurückweisung sondern als Überforderung potentieller Partner.

Nein, das ist keine Zurückweisung. Aber so habe ich es auch nicht erlebt.
Wäre es so, würde ich das verstehen.
Ich würde auch verstehen wenn die Entscheidung letztendlich gegen mich gefällt werden würde, weil man sich eine leichtere Version Mann wünscht.

Aber irgendwo Sda draussen gibt es den Menschen, der empathisch ist und dich mit deiner ganzen Vergangenheit so nimmt wie du bist.

Das klingt schön. Puh. Das klingt schön.
 
Ich *weiß* auch dass ich nicht schuld daran war, was passiert ist.
Aber es wurde mir immer und immer wieder gesagt.
So dass ich manchmal nicht mehr weiß ob ich meiner Wahrnehmung trauen kann.

Diese shice Gehirnwäsche.

Manchmal ist es wichtig nicht alles zu glauben was man denkt. Vom Kopf her weißt du, du bist nicht schuld. Eine andere Stimme in dir sagt etwas anderes. Und gefühlsmäßig verinnerlicht ist es auch noch lange nicht; bei mir auch nicht.

Sagt dir Täterintrojekt etwas?

.

Und ich habe dann auch keine Macht über mich selbst. Es ist als würde das Dunkel mich verschlingen.

Ich versuche es auszuhalten. Mir zu sagen sagen es wird wieder besser.
Aber es hat mich so im Griff. Ich habe auch Tage da kann ich einfach nicht gut essen, da geht das nicht runter. Und ich sitze da und muss heulen weil ich so würgen muss (sorry ).

Du wirkst auf mich so fordernd und streng mit dir. So dass ich dich einfach in den Arm nehmen möchte und sanft "Stopp" sagen möchte. Dich bitten möchte, liebevoller, sanfter mit dir umzugehen.

Du bist enttäuscht von dir, wütend auf dich, wenn das mit dem Essen nicht klappt, liege ich da richtig?
Streichle lieber tröstend über deinen Arm und sprich dir selbst gut zu. Zeit geben, atmen.
Geht warmer Brei leichter? Suppe? Kann tröstlich sein und spendet Energie (Stichwort TCM-Ernährung).
Hochkalorisch kochen.
Und nochmal: dich liebevoll (er)nähren.

Es überfällt mich ohne Vorwarnung. Manchmal auch aufgrund von Triggern

Übungssache, täglich, mehrfach. Gibt verschiedene Ansätze; hast du da kein Handwerkszeug in den Therapien mitbekommen?

Trigger...das ist übel. Erwischt mich sehr gelegentlich auch noch heftig - Flashback, Dereallisation/Depersonalisation, nur noch selten nach einer Nacht stundenlanges erstarrt Liegen, bewegungsunfähig.

Ich arbeite auch alleine, wenn man das so nennen mag. Ich schreibe viel. Ich versuche das in eine Form zu bringen, es raus zu lassen

Für mich ein guter Weg. In Kombi mit Fachbüchern etwas Klarheit im vernebelten Hirn schaffend.

Das ist ganz schrecklich. Es ist gut dass du das stoppen kannst.

Hart erarbeitet. Konnte ich lange nicht. Und das katapultierte mich in schlimme Momente bis Stunden.
Üben, üben, üben.

Ich bin da oft so überfordert dass ich versteinert bin

Schreckliches Gefühl.

Ich wurde dann auch schon angebrüllt, warum ich nichts mache.

Lieber Himmel!
Da bleibt nur, sobald du wieder soweit einsatzfähig bist, z. B. am nächsten Tag, für dich einzutreten und dir diesen Ton, diese Art des Umgangs, zu verbitten.
Anfangs war ich dabei ein am ganzen Körper schlotterndes und schwitzendes Nervenbündel, mit Magen-Darm-Aufruhr und zu kaum einem vernünftigen Satz fähig. Übte vorher zu Hause, sprach immer wieder den gleichen Satz, damit er saß.
Kämpfe für dich!

Ich habe ihr das allerdings sehr gut erklärt dass ich das nicht ertragen kann. Okay, es kann trotzdem passieren, vielleicht nicht dran gedacht in dem Moment. Das schlimmere war aber dann die Reaktion auf meine Reaktion.
All das Verständnis was es mal gab, war weg .
dass sie sich nur wegen meines Aussehens auf mich eingelassen hätte, und ich aber zu anstrengend bin, sie wäre genervt.

Das tut so weh. Doch so ein oberflächlicher Mensch, das passte dann auch nicht.

Hat das alles aber nicht besser gemacht. Sondern mich noch mehr sch... fühlen lassen

Schon klar. Aber siehst du, dass sie damit etwas über sich und nicht über dich aussagte?

Aber ich blocke auch alles weg im Glauben unfähig zu sein eine schöne Beziehung zu führen und etwas gutes zu geben.

Wie mein Freund, der aus dieser Nummer kaum herausfindet. Ich kann ihn nehmen wie er ist, Raum und Zeit geben, und dann nähern wir uns wieder an.
Bei mir durch Bearbeitung weniger ausgeprägt, aber ich flüchte auch immer wieder.
😁 Für uns ein Insider, ziehen uns gegenseitig sehr vorsichtig ein wenig damit auf, müssen aber auch immer wieder unsere Bedürfnisse thematisieren, um uns wieder aufeinander einlassen zu können. Also gegenseitig bestätigen, dass es locker bleibt, jederzeit Rückzug möglich ist blabla. Nur so geht's.

Und trotz allem fällt mir alles so schwer.
Im Spiegel schauen mich heute zwei sehr müde, blaue Augen an.

Hey...du darfst müde sein, du hast eine sehr harte Zeit hinter dir.

Ich wäre gerne stolz auf mich und darauf dass ich lebe.
Vielleicht bin ich das auch ein bisschen.

Das klingt sehr schön! Lächle dir mal selbst ein wenig zu. 😉
 
Ich kann mal wieder nicht schlafen...

Diese shice Gehirnwäsche.

Manchmal ist es wichtig nicht alles zu glauben was man denkt. Vom Kopf her weißt du, du bist nicht schuld. Eine andere Stimme in dir sagt etwas anderes. Und gefühlsmäßig verinnerlicht ist es auch noch lange nicht; bei mir auch nicht.

Sagt dir Täterintrojekt etwas?
Ja, diese Gehirnwäsche...
Mein logischer Kopf weiß dass ich keine Schuld habe, aber dann ist da alles andere was, dieses Biest das mir immer wieder ins Ohr flüstert.
Du kennst das auch. Da kann man noch so wissen was wirklich war.
Ich schaffe es nicht immer zu wissen dass ich keine Schuld habe.

wirkst auf mich so fordernd und streng mit dir. So dass ich dich einfach in den Arm nehmen möchte und sanft "Stopp" sagen möchte. Dich bitten möchte, liebevoller, sanfter mit dir umzugehen.
Du hast recht. Ich bin wirklich oft streng mit mir. Das wäre ich mit niemandem außer mir selbst. Und das ist auch mit allem verbunden.
Du bist enttäuscht von dir, wütend auf dich, wenn das mit dem Essen nicht klappt, liege ich da richtig?
Streichle lieber tröstend über deinen Arm und sprich dir selbst gut zu. Zeit geben, atmen.
Geht warmer Brei leichter? Suppe? Kann tröstlich sein und spendet Energie (Stichwort TCM-Ernährung).
Hochkalorisch kochen.
Und nochmal: dich liebevoll (er)nähren

Ich bin manchmal wirklich sauer auf mich.
Ja, in solchen Situationen gehen weiche Lebensmittel besser. Milchreis, Suppe, oder Kartoffelpüree.
Und trotzdem sitze ich dann manchmal ewig am Essen.
Und ich weiß auch nicht wie ich das anderen erklären soll.
Ich möchte das hier auch nicht ausführen.

Übungssache, täglich, mehrfach. Gibt verschiedene Ansätze; hast du da kein Handwerkszeug in den Therapien mitbekommen?

Trigger...das ist übel. Erwischt mich sehr gelegentlich auch noch heftig - Flashback, Dereallisation/Depersonalisation, nur noch selten nach einer Nacht stundenlanges erstarrt Liegen, bewegungsunfähig.
Ich habe verschiedene Skills und Methoden an der Hand. Skills funktioniere um mich zu beruhigen kein falsches Ventil zu nutzen. Allerdings bekomme ich mich in anderen Fällen trotzdem nicht aus der Starre.

Ja, genau das machen Trigger mit mir.
Flashbacks, ich muss sofort aus der Situation. Manchmal gelingt das aber nicht schnell oder gut genug.
Ist es extrem schwer, dissoziiere ich auch kurzzeitig. (Depersonalisation)

Da bleibt nur, sobald du wieder soweit einsatzfähig bist, z. B. am nächsten Tag, für dich einzutreten und dir diesen Ton, diese Art des Umgangs, zu verbitten.
Anfangs war ich dabei ein am ganzen Körper schlotterndes und schwitzendes Nervenbündel, mit Magen-Darm-Aufruhr und zu kaum einem vernünftigen Satz fähig. Übte vorher zu Hause, sprach immer wieder den gleichen Satz, damit er saß.
Kämpfe für dich!

Ja, das muss ich tatsächlich üben und meine Grenze deutlich ziehen.
In den Momenten wenn sowas passiert, kann ich das nicht. Aber danach sollte ich das klar stellen.
Ich habe schon so viel für mich gekämpft dass ich manchmal das Gefühl habe es ist alles aufgebraucht.

Das tut so weh. Doch so ein oberflächlicher Mensch, das passte dann auch nicht.
Das habe ich mir auch immer gesagt.
Das hätte sowieso keinen Sinn gehabt. Aber anfangs war es ja anders und da hatte ich das Gefühl dass das passt.
Umso schwerer die Enttäuschung.

Schon klar. Aber siehst du, dass sie damit etwas über sich und nicht über dich aussagte?
Ja, das sehe ich. Das ist oberflächlich. Ich möchte nichts was oberflächlich ist.

Wie mein Freund, der aus dieser Nummer kaum herausfindet. Ich kann ihn nehmen wie er ist, Raum und Zeit geben, und dann nähern wir uns wieder an.
Bei mir durch Bearbeitung weniger ausgeprägt, aber ich flüchte auch immer wieder.
Das klingt nach einem guten Team das ihr geworden seid. Und ihr gebt euch beide die Möglichkeit des Rückzuges ohne es persönlich zu nehmen. Und das ist so wichtig.
Das hatte bei meiner Beziehung nicht geklappt, trotz Wissen.

Das klingt sehr schön! Lächle dir mal selbst ein wenig zu. 😉
Ich habe es versucht, es kam ein doofes Grinsen raus. Aber immerhin habe ich kurz darüber gelacht.
 
Die Angst User zu überfordern mit dem von mir erlebten hatte ich auch, ich schrieb trotzdem.
Wie gesagt wen es triggert der muss es nicht lesen. Die User hier im HR zeigten und zeigen Verständnis weil man nichts für seine Geschichte kann, weil man geschehenes nicht ungeschehen machen kann.

Vieles von dem was du schreibst, wie du empfindest trifft auch auf mich zu und wohl auch auf vielel andere die traumtisierende Dinge erlebt haben.
Das niederschreiben ist nicht nur ein Abriss der eigenen Geschichte sondern auch ein Aufzeigen dessen welche schlimmen Dinge jeden Tag von den Menschen unbemerkt und ungesehen geschehen.

Wenn du deine Seele und dein Herz erleichtern möchtest dann schreibe und ich bin sicher dass viele User dir zuhören werden, so wie sie mir zuhören.
Manches ist für viele nur schwer bis nicht zu begreifen weil es ausshalb dessen liegt was sich der normale Mensch vorzustellen vermag, was aber nichts an der Tatsache ändert das es diese Dinge gibt.

Durch das niederschreiben machst du vielen auch erst bewusst das es sollche Dinge gibt, viele haben zwar schon davon gehört, gelesen waren sich aber des Umfanges, der Tragweite nicht bewusst, somit klären wir dann auch ein Stück weit auf.
 
Die Angst User zu überfordern mit dem von mir erlebten hatte ich auch, ich schrieb trotzdem.
Wie gesagt wen es triggert der muss es nicht lesen. Die User hier im HR zeigten und zeigen Verständnis weil man nichts für seine Geschichte kann, weil man geschehenes nicht ungeschehen machen kann.

Vieles von dem was du schreibst, wie du empfindest trifft auch auf mich zu und wohl auch auf vielel andere die traumtisierende Dinge erlebt haben.
Das niederschreiben ist nicht nur ein Abriss der eigenen Geschichte sondern auch ein Aufzeigen dessen welche schlimmen Dinge jeden Tag von den Menschen unbemerkt und ungesehen geschehen.

Wenn du deine Seele und dein Herz erleichtern möchtest dann schreibe und ich bin sicher dass viele User dir zuhören werden, so wie sie mir zuhören.
Manches ist für viele nur schwer bis nicht zu begreifen weil es ausshalb dessen liegt was sich der normale Mensch vorzustellen vermag, was aber nichts an der Tatsache ändert das es diese Dinge gibt.

Durch das niederschreiben machst du vielen auch erst bewusst das es sollche Dinge gibt, viele haben zwar schon davon gehört, gelesen waren sich aber des Umfanges, der Tragweite nicht bewusst, somit klären wir dann auch ein Stück weit auf.

Hi Shorn.
Danke dass du das sagst.
Ich glaube dass mich das erleichtert darüber zu schreiben. Es raus zu lassen.
Manchmal weiß ich auch gar nicht wie ich Dinge formulieren soll. Die kann ich dann nicht mal in meinen Kopf gut formulieren.
Ich bemühe mich Dinge zu kennzeichnen wenn sie triggern könnten.
Und ich schreibe auch nicht ungefiltert, einfach weil ich hier andere schützen möchte.

Es ist genauso, dass ich auch nicht Menschen die ein normales Leben leben schockieren möchte wie so ein Leben aussehen kann.
Meinst du das ist auch irgendwie aufklärend?
Ich denke die Tragweite bleibt normalerweise oft im Dunkeln.
Weil man versucht zu funktionieren.
 
Meinst du das ist auch irgendwie aufklärend

Ich glaube, ungeschönte Wahrheiten können aufrütteln und für mehr Sichtbarkeit der Problematik und - sehr langfristig - auch für eine bessere Akzeptanz und einen besseren Umgang mit psychischen Erkrankungen, abweichenden Verhaltensweisen, sorgen.

Bücher sind das eine, (Fach)Artikel das andere, und Foren ein weiterer Weg, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Wer also seine Geschichte offenlegen kann, sollte das vielleicht tatsächlich tun.
Auch wenn es schockt, einen Aufschrei auslösen kann.
Für die Gesellschaft. Weil es wichtig ist für die Entwicklung.

Wem ist es z. B. bewusst, dass statistisch in jeder Schulklasse mindestens 2 betroffene Kinder sitzen?
Da ist noch soviel Arbeit nötig!
 
Wenn man es so sieht, hast du natürlich Recht und Shorn auch.
Wenn ich zur Sichtbarkeit beitragen kann, ist das vielleicht auch eine gute Sache.

Ich habe immer im Hinterkopf dass ich andere Menschen nicht triggern oder schockieren möchte.
Es wäre nicht gut wenn ich meine Geschichte hier ungefiltert aufschreiben würde. Es wäre zu viel für andere. Denke ich.

Ich hoffe wirklich, hier liest nur mit wer das auch ertragen kann.
Aber trotzdem bin ich vorsichtig.

Mein Leben vorher, war auch ein ganz normales Leben. Ich war ein Junge der Fußball gespielt hat. Der sich für Astronomie interessiert hat. (das ist immer noch so)
Der Vertrauen in Menschen hatte, immer einen Hund wollte, und..
Der dachte Monster gäbe es nur in gruseligen Geschichten.
 
Mein Leben vorher, war auch ein ganz normales Leben. Ich war ein Junge der Fußball gespielt hat. Der sich für Astronomie interessiert hat. (das ist immer noch so)
Der Vertrauen in Menschen hatte, immer einen Hund wollte, und..
Der dachte Monster gäbe es nur in gruseligen Geschichten.

Wann wurde dieses Leben beendet?
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben