Hey Weltkind
Tatsächlich habe ich sogar oft das Gefühl von Rückschritten.
Aber vielleicht hast du auch recht, dass ich die kleinen Schritte nicht wahrnehme.
Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich vertraue mir manchmal selbst nicht. Zweifle mein Gefühl an.
Mögliche Trigger (unsicher):
Ich *weiß* auch dass ich nicht schuld daran war, was passiert ist.
Aber es wurde mir immer und immer wieder gesagt.
So dass ich manchmal nicht mehr weiß ob ich meiner Wahrnehmung trauen kann.
Ich weiß, dass ich vieles selbst in der Hand habe, aber oft lähmt mich das alles.
Und ich habe dann auch keine Macht über mich selbst. Es ist als würde das Dunkel mich verschlingen.
Ich versuche es auszuhalten. Mir zu sagen sagen es wird wieder besser.
Aber es hat mich so im Griff. Ich habe auch Tage da kann ich einfach nicht gut essen, da geht das nicht runter. Und ich sitze da und muss heulen weil ich so würgen muss (sorry ).
Nein, das klingt vernünftig. Aber ich bin so weit weg davon das besser zu kontrollieren, zu erlauben und zu verbannen. Es überfällt mich ohne Vorwarnung. Manchmal auch aufgrund von Triggern.
Ich arbeite auch alleine, wenn man das so nennen mag. Ich schreibe viel. Ich versuche das in eine Form zu bringen, es raus zu lassen.
Ich bin da oft so überfordert dass ich versteinert bin. Ich wurde dann auch schon angebrüllt, warum ich nichts mache. Das hat es nur noch schlimmer gemacht.
Ich verstehe Überforderung.
Ich habe ihr das allerdings sehr gut erklärt dass ich das nicht ertragen kann. Okay, es kann trotzdem passieren, vielleicht nicht dran gedacht in dem Moment. Das schlimmere war aber dann die Reaktion auf meine Reaktion.
All das Verständnis was es mal gab, war weg .
Ja, ich war verliebt. Und am Anfang war es auch wirklich schön.
Es wurde aber anstrengend. Anscheinend für sie. Und dann auch für mich. Ich war dann eine Last.
Jemand, über den sie jemand anderem erzählt hat dass sie sich nur wegen meines Aussehens auf mich eingelassen hätte, und ich aber zu anstrengend bin, sie wäre genervt. Das Gespräch habe ich allerdings erst nach der Trennung erfahren.
Hat das alles aber nicht besser gemacht. Sondern mich noch mehr sch... fühlen lassen.
Weißt du, ich finde das schön dass du einen so tollen Freund hast. Es ist so wertvoll so gesehen zu werden wie man ist und so auch geliebt.
Ich bin mir nicht sicher ob ich das besser hinbekommen würde. Es fühlt sich so ziemlich nicht danach an.
Aber ich blocke auch alles weg im Glauben unfähig zu sein eine schöne Beziehung zu führen und etwas gutes zu geben.
Ich habe es versucht. Ich habe etwas ganz spezielles versucht.
Und das klingt überhaupt nicht bescheuert von dir. Du hast nämlich recht. Es gehört zu mir. Leider, aber tut es. Und ich habe überlebt. Und das doppelt. Denn es wäre fast anders gekommen.
Und trotz allem fällt mir alles so schwer.
Im Spiegel schauen mich heute zwei sehr müde, blaue Augen an. Ich wäre gerne stolz auf mich und darauf dass ich lebe.
Vielleicht bin ich das auch ein bisschen.
Kleines Lächeln...deine Ungeduld. Die Schritte sind oft kaum wahrnehmbar, und doch ergibt sich nach einer Weile ein deutlicher Fortschritt.
Denk mal zurück, wie ging es dir vor 1 oder 2 Jahren? Was ist heute anders?
Vertrauen ist das Schwierigste. Und dennoch sage ich: vertraue dir. Deiner inneren Stärke
Tatsächlich habe ich sogar oft das Gefühl von Rückschritten.
Aber vielleicht hast du auch recht, dass ich die kleinen Schritte nicht wahrnehme.
Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich vertraue mir manchmal selbst nicht. Zweifle mein Gefühl an.
Mögliche Trigger (unsicher):
Ich *weiß* auch dass ich nicht schuld daran war, was passiert ist.
Aber es wurde mir immer und immer wieder gesagt.
So dass ich manchmal nicht mehr weiß ob ich meiner Wahrnehmung trauen kann.
Ja. Das hat sie nicht gesagt, im Gegenteil. Sie hat mich motiviert, weiter daran zu arbeiten.Ja, sie signalisierte, dass sie das Ausmaß erfasst. Sagte dir damit aber nicht, dass du zu einem Leben im Leid verdammt bist.
So doof und hart das klingt, wir haben es zu einem Teil auch in der Hand, uns zu entscheiden.
Für oder gegen kleine Wagnisse.
Für oder gegen Akzeptanz, Mut für und Arbeit an Veränderung.
Die Entscheidung, ob wir der Vergangenheit den Stinkefinger zeigen und LEBEN, GENIEßEN. Oder der Vergangenheit im Jetzt Macht über uns geben.
Ich weiß, dass ich vieles selbst in der Hand habe, aber oft lähmt mich das alles.
Und ich habe dann auch keine Macht über mich selbst. Es ist als würde das Dunkel mich verschlingen.
Ich versuche es auszuhalten. Mir zu sagen sagen es wird wieder besser.
Aber es hat mich so im Griff. Ich habe auch Tage da kann ich einfach nicht gut essen, da geht das nicht runter. Und ich sitze da und muss heulen weil ich so würgen muss (sorry ).
Also auch hier Akzeptanz, Annahme dieses Teils deines Selbst. Nur eben nicht bedingslos hineinfallen lassen, sondern sich das nur begrenzt erlauben.
Klingt das zu verrückt? 😁 Keine Ahnung, ob ich das irgendwie verständlich in Worte fassen kann.
Arbeitest du eigentlich auch alleine oder rein mit Therapeutin? Von Michaela Huber findet sich viel im Netz, Luise Reddemann sagt dir vermutlich auch etwas, wobei mir sachlichere Texte mehr liegen. Und jetzt hängt mein Hirn mal wieder, nichts Neues, kein Zugriff. Naja, nicht so schlimm.
Nein, das klingt vernünftig. Aber ich bin so weit weg davon das besser zu kontrollieren, zu erlauben und zu verbannen. Es überfällt mich ohne Vorwarnung. Manchmal auch aufgrund von Triggern.
Ich arbeite auch alleine, wenn man das so nennen mag. Ich schreibe viel. Ich versuche das in eine Form zu bringen, es raus zu lassen.
Das ist ganz schrecklich. Es ist gut dass du das stoppen kannst.Da kann mich inzwischen (endlich) schützen, mit Hand und Stimme stoppen, meine Individidualdistanz deutlich einfordern.
Das geht einfach gar nicht! Hatte ich letzte Woche erst wieder, so einen Ignoranten
Ich bin da oft so überfordert dass ich versteinert bin. Ich wurde dann auch schon angebrüllt, warum ich nichts mache. Das hat es nur noch schlimmer gemacht.
Uff. Da bleibt mir erstmal die Spucke weg.
Und dann kommt aber auch das Verständnis für ihre Überforderung.
Ich verstehe Überforderung.
Ich habe ihr das allerdings sehr gut erklärt dass ich das nicht ertragen kann. Okay, es kann trotzdem passieren, vielleicht nicht dran gedacht in dem Moment. Das schlimmere war aber dann die Reaktion auf meine Reaktion.
All das Verständnis was es mal gab, war weg .
Aber hey, ich sehe hier auch eine Chance: du hattest eine Beziehung. Du warst verliebt, nehme ich zumindest an. Ok, hat nicht geklappt, aber das passiert auch ohne Vorbelastung. Und so jung hat nicht jede/r das nötige Einfühlungs- und Durchhaltevermögen.
Ja, ich war verliebt. Und am Anfang war es auch wirklich schön.
Es wurde aber anstrengend. Anscheinend für sie. Und dann auch für mich. Ich war dann eine Last.
Jemand, über den sie jemand anderem erzählt hat dass sie sich nur wegen meines Aussehens auf mich eingelassen hätte, und ich aber zu anstrengend bin, sie wäre genervt. Das Gespräch habe ich allerdings erst nach der Trennung erfahren.
Hat das alles aber nicht besser gemacht. Sondern mich noch mehr sch... fühlen lassen.
Seit 2015 gehe ich jemandem mit Unterbrechungen auf die Nerven, und er, noch komplizierter, mir noch viel mehr. 😄
Sowas ähnliches wie Beziehung kann man also auch mit diesen Beziehungsängsten hinbekommen. Hey, und was ich hinbekomme, kannst du viel besser, weil mehr bewusste Lernzeit/frühzeitiger Therapiebeginn!
Weißt du, ich finde das schön dass du einen so tollen Freund hast. Es ist so wertvoll so gesehen zu werden wie man ist und so auch geliebt.
Ich bin mir nicht sicher ob ich das besser hinbekommen würde. Es fühlt sich so ziemlich nicht danach an.
Aber ich blocke auch alles weg im Glauben unfähig zu sein eine schöne Beziehung zu führen und etwas gutes zu geben.
Vielleicht klingt das jetzt wieder völlig bescheuert, aber du könntest es lieben lernen.
Eine Art Abzeichen, die tägliche Erinnerung daran, welche Stärke in dir steckt und was diese dich schaffen ließ.
Du hast überlebt!
Du bist weg!
Du bist stark!
Ist es nicht unglaublich, dass du das hinbekommen hast?
Ist es nicht unglaublich, was für ein toller junger Mann dir aus dem Spiegel entgegenschaut?
Dein Leben beginnt gerade nochmal..
Ich habe es versucht. Ich habe etwas ganz spezielles versucht.
Und das klingt überhaupt nicht bescheuert von dir. Du hast nämlich recht. Es gehört zu mir. Leider, aber tut es. Und ich habe überlebt. Und das doppelt. Denn es wäre fast anders gekommen.
Und trotz allem fällt mir alles so schwer.
Im Spiegel schauen mich heute zwei sehr müde, blaue Augen an. Ich wäre gerne stolz auf mich und darauf dass ich lebe.
Vielleicht bin ich das auch ein bisschen.