G
Gelöscht 85627
Gast
Puh...Danke für deine liebe Antwort.
Mir ist ein Punkt sehr wichtig:
Du solltest hier alles schreiben, was du schreiben möchtest.
Auf mich zu achten, liegt in meiner Verantwortung, nicht in deiner. Du bist hier, um dich um dich selbst zu kümmern.
Du kannst evtl. sehr triggernde Textteile kennzeichnen, in weißer Schrift schreiben, so dass jeder selbst entscheiden kann, was er liest und was nicht.
Wenn etwas raus will, dann lass es raus.
Noch. Immer wieder, aber seltener werdend, schwächer, kürzer. Weil du erfahrener wirst im Umgang damit. Wenn du, mit Pausen, weiter daran arbeitest. Was man phasenweise echt dicke hat.
Und auch wenn es dich mal wieder verschlingt, dieses schwarze Monster, so sind da doch Teile von dir, die erahnbar, sichtbar bleiben und denen es das Licht nicht ganz nehmen kann.
Was passiert, wie wirst du?
Depri, aggro, Rückzug, alle von dir stoßend?
Wage es, jemandem, den du liebst, deinen Schmerz, deine Verletzung, zu zeigen.
Erkläre deine sich wiederholenden Muster und vereinbart vielleicht Codewörter für den Rückzug, für "ich brauche deine Nähe, kann es aber nicht aussprechen" und was sonst Sinn machen könnte. Manchmal geht das schriftlich leichter als verbal, dann kommuniziere so.
Finde für dich heraus, wieviel Nähe gut für dich ist. LAT statt Zusammenleben kann da viel entzerren, hilfreich sein.
Schönreden wäre doof.
Eigene Bedürfnisse und Grenzen kennen ist viel sinnvoller, ehrliche, offene Kommunikation und Lösungswege suchen, die auch ungewöhnlich sein können.
Naja, und es braucht eben einen Menschen an deiner Seite, der dich nimmt wie du bist, mit all deinen Verrücktheiten. 😉
Einen Menschen, der nicht zum Klammern neigt, Freiheiten lassen kann und dennoch verbindlich ist. Also 'ne eierlegende Wollmilchsau. 😁
Diese Macht hat die Vergangenheit über jeden, formt sie uns doch. Dieses mehr an Macht durch die Nachwirkungen, das einzudämmen, aber auch freundlicher damit umzugehen, finde ich entscheidend.
Magst du zu diesen Ängsten mehr erzählen, woraus sie sich zusammensetzen?
Ich fühle mich irrsinnig schnell eingeengt, kontrolliert, habe das Gefühl von Enge, die mir die Luft zum Atmen nimmt. Der Anlass für andere nicht nachvollziehbar.
Meine Ängste sind zum Teil alte Kinderängste, teils Teenagerthemen u.a. Nehme ich mein kindliches Ich in den Arm, an meiner Seite, schützend, und mache ihm/mir klar, dass jetzt Jetzt ist, und ich als Erwachsene durch dieses Jetzt führe, funktioniere ich besser.
Bekomme ich diese Kurve, läuft es ganz gut.
Bekomme ich aber nicht immer hin.
Und dann agiert ein anderer Teil von mir. Weniger gut. Anders. Doch auch das gehört eben zu mir.
Tja, auch ein vertrautes Thema für mich.
Mir ist ein Punkt sehr wichtig:
Du solltest hier alles schreiben, was du schreiben möchtest.
Auf mich zu achten, liegt in meiner Verantwortung, nicht in deiner. Du bist hier, um dich um dich selbst zu kümmern.
Du kannst evtl. sehr triggernde Textteile kennzeichnen, in weißer Schrift schreiben, so dass jeder selbst entscheiden kann, was er liest und was nicht.
Wenn etwas raus will, dann lass es raus.
Ich sehe das wie du, dass ich mehr bin als ein Überlebender. Ich möchte das auch unbedingt. Mehr sein. Aber dennoch ist das schwarze Loch stärker und zieht mich mit aller Macht immer wieder da runter.
Noch. Immer wieder, aber seltener werdend, schwächer, kürzer. Weil du erfahrener wirst im Umgang damit. Wenn du, mit Pausen, weiter daran arbeitest. Was man phasenweise echt dicke hat.
Und auch wenn es dich mal wieder verschlingt, dieses schwarze Monster, so sind da doch Teile von dir, die erahnbar, sichtbar bleiben und denen es das Licht nicht ganz nehmen kann.
Was passiert, wie wirst du?
Depri, aggro, Rückzug, alle von dir stoßend?
Wage es, jemandem, den du liebst, deinen Schmerz, deine Verletzung, zu zeigen.
Erkläre deine sich wiederholenden Muster und vereinbart vielleicht Codewörter für den Rückzug, für "ich brauche deine Nähe, kann es aber nicht aussprechen" und was sonst Sinn machen könnte. Manchmal geht das schriftlich leichter als verbal, dann kommuniziere so.
Finde für dich heraus, wieviel Nähe gut für dich ist. LAT statt Zusammenleben kann da viel entzerren, hilfreich sein.
Ich hatte eine Beziehung, die vieles nicht ausgehalten hat. Und ich habe auch den Eindruck dass es leichter sein muss mit mir. Dass es wohl schwer mit mir ist, das kann ich nicht schön reden.
Schönreden wäre doof.
Eigene Bedürfnisse und Grenzen kennen ist viel sinnvoller, ehrliche, offene Kommunikation und Lösungswege suchen, die auch ungewöhnlich sein können.
Naja, und es braucht eben einen Menschen an deiner Seite, der dich nimmt wie du bist, mit all deinen Verrücktheiten. 😉
Einen Menschen, der nicht zum Klammern neigt, Freiheiten lassen kann und dennoch verbindlich ist. Also 'ne eierlegende Wollmilchsau. 😁
Die Vergangenheit hat Macht über mich, immer noch. Und ich habe das nie weg bekommen.
Meine Ängste sind oft für andere irrational. Meine Bindungsangst besteht aus mehreren Teilen.
Diese Macht hat die Vergangenheit über jeden, formt sie uns doch. Dieses mehr an Macht durch die Nachwirkungen, das einzudämmen, aber auch freundlicher damit umzugehen, finde ich entscheidend.
Magst du zu diesen Ängsten mehr erzählen, woraus sie sich zusammensetzen?
Ich fühle mich irrsinnig schnell eingeengt, kontrolliert, habe das Gefühl von Enge, die mir die Luft zum Atmen nimmt. Der Anlass für andere nicht nachvollziehbar.
Meine Ängste sind zum Teil alte Kinderängste, teils Teenagerthemen u.a. Nehme ich mein kindliches Ich in den Arm, an meiner Seite, schützend, und mache ihm/mir klar, dass jetzt Jetzt ist, und ich als Erwachsene durch dieses Jetzt führe, funktioniere ich besser.
Bekomme ich diese Kurve, läuft es ganz gut.
Bekomme ich aber nicht immer hin.
Und dann agiert ein anderer Teil von mir. Weniger gut. Anders. Doch auch das gehört eben zu mir.
Ich gehe tatsächlich manchmal über meine Grenze um zu genügen, obwohl ich es weiß dass ich sie übertrete. Aber würde ich das nicht tun, dann würde nichts mehr funktionieren in meinem Leben.
Tja, auch ein vertrautes Thema für mich.