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Kinder auf Demonstrationen

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Vielleicht sollte die Polizei auch mal anstatt eines neuen Wasserwerferfahrzeugs eines mit Großleinwand kaufen, um die Demonstranten aktiv und freundschaftlich über die Lage auf ihrer Route zu informieren, Simulationen der Gruppenbewegung zu präsentieren, oder alternative Streckenverläufe anzeigen sollte, falls es irgendwo zu voll wird.
Dazu sollte das Demonstrationsrecht vielleicht, in Bezug auf seine Alltagstauglichkeit und mit dem Blick auf einen reibungslosen Ablauf des öffentlichen Lebens, etwas modifiziert werden.
Demonstranten auf der Straße die man wegspülen, oder Räumen muss gehen gar nicht, weil sie dem Passanten der dadurch behindert wird keine Wahl lassen, außer sich mit ihnen in irgendeiner Weise auseinanderzusetzen, was einer Nötigung gleicht und meiner Meinung nach nicht toleriert werden sollte, da die Toleranz der gegenseitigen Ignoranz ein Grundpfeiler unserer geordneten Zivilisation ist.
Oder vielleicht sollte man alle Demonstrationen mit Live-Shows im ARD und ZDF begleiten, um den Bürgern einen Einblick über die Tumulte zu gewähren und über die Demonstranten aufzuklären. So hätten die doch auch eine richtige Plattform und alles währe total sicher.
 
Ok, das war jetzt alles etwas weit ab von der eigentlichen Fragestellung, also jetzt mal ernsthaft: Ich glaube, Leute, die Kinder bewusst in gefährliche Situationen bringen, sind einfach nur dumm und wenn sie es nicht bewusst tun, dann ebenfalls.
Die Unversehrtheit des eigenen Kindes zu gefährden ist bekloppt.
Daher stellt sich doch eher die Frage, wie verzweifelt solche Menschen sein müssen um Kinder in ihren letzten Endkampf mit einzubeziehen.
Ich finde es traurig, wie entfernt unsere Gesellschaft von einander ist und die nächste Zeit wird wohl durch Steigenden Druck in der Bevölkerung und die Entartung des menschlichen Wesens als Rädchen im System noch mehr chaotische Randerscheinungen hervorbringen, welche sich um die Spuren der einheitlichen Meinungswalze formen.
 
Wenn Kinder nicht zur Demos sollen, dann kann man friday for future ja auch gleich auf Eis legen.
Schönes Beispiel! Das sind ja oft Jugendliche, also älter als Kinder. Da sollte man mehr Hintergrundwissen erwarten. Tja, interessanterweise gibt es die "Schwänzen für die Zukunft" Demonstrationen nicht in den Ferien. Denn man kann da nicht die Schule schwänzen oder sie sind in den Urlaub gefahren. Und genau da sieht man, wem das Thema wichtig ist und wer nur spaßeshalber mitläuft, im Zweifel dann doch lieber reist oder eben einfach nur ungern lernt. Da wird eine angebliche Bewegung (eh nur ein Bruchteil einer Generation) zur Farce.⁶
Welcher Schüler würde schon nein sagen, wenn er auf eine Demo mitdarf?
So ist es. Ich war früher auch mit auf einer Schülerdemo, es war langweilig und wir sind dann ins Kino gegangen, weil man schon mal da war.
 
Ich finde, einige hier haben seltsame Vorstellungen von Demonstrationen und kennen vielleicht nur extreme Fernsehbilder? Da wo ich war, gab es weder Tränengas noch Wasserwerfer. Da würde viel gelacht und gesungen. So groß war der Unterschied nicht zur jährlichen Pilgerwallfahrt nach Kevelaer oder zu den Ostermärschen. Man ging und sang und es gab eine Kundgebung zum Schluß. Es ging nicht um Randale, sondern darum seine Meinung sichtbar in Gemeinschaft kundzutun und zu verdeutlichen, daß das keine Einzelmeinung ist, sondern viele Menschen mit einer geplanten Maßnahme nicht einverstanden sind. Und bei allen Demos, war es mir ein wichtiges Anliegen.
So läuft es in Nürnberg auch. Ich glaube, der einzige Wasserwerfer den ich jemals gesehen habe, wurde in großer Sommerhitze benutzt, um die Stadtbäume in den Parks zu wässern, dafür hat sich tatsächlich die Polizei einspannen lassen, weil die städtischen Mitarbeiter damit überfordert waren. (Die haben zwar eigene Tankwagen, aber nur kleine.)

Aber damals in Kalkar wegen der WAA, muß es richtig rundgegangen sein, nach allem was ich damals mitbekam. Und damals waren es nicht Randalierer und Hooligans, die für Gewalt sorgten, sondern der Staat, denn FJS wollte damals den Schnellen Brüter unbedingt durchsetzen und hatte keine Scheu, Polizeigewalt gegen die friedlichen Demonstranten anzuordnen.
Er hat gemeint, wenn er die Demonstranten wegprügeln kann, kann er auch den Brüter politisch durchsetzen. Glücklicherweise war der Widerstand zu stark, daß das Projekt nicht zustande kam, denn die anderen Länder die solche Dinger haben sind nicht besonders glücklich mit den regelmäßigen Störfällen geworden, z. B. Großbritannien Windscale/Sellafield (die Sache mit den plutoniumverseuchten Tauben) und Frankreich mit Cattenom, das in den Karikaturen von Haitzinger immer durch Heftpflaster und Gebete zusammengehalten dargestellt wurde und das den Atlantik fleißig mit seinen Abwässern verseucht hat.
 
Es gibt genügend Demos auf denen eine positive Grundstimmung herrscht. Weil das Gefühl für unsere Gesellschaft was zu tun ein gutes ist.
Die aller meisten Demos bekommt man doch garnicht mit!
Da sie zu klein, oder nicht für die Medien interesant sind. Interesant wird es doch erst ab einer gewissen Menge, oder wenn es zu Übergriffen von Demostranten und Ordnungskräften kommt.

Warst Du jemals auf einer Demo als Teilnehmer?

Genau und die Würstchenbude steht auch nebenban und die Liegestühle sind auch erreichbar.
Total positive Grundstimmung bei allen, die gegen was demonstrieren. Super realistisch, dein Kommentar.

So läuft es in Nürnberg auch. Ich glaube, der einzige Wasserwerfer den ich jemals gesehen habe, wurde in großer Sommerhitze benutzt, um die Stadtbäume in den Parks zu wässern, dafür hat sich tatsächlich die Polizei einspannen lassen, weil die städtischen Mitarbeiter damit überfordert waren. (Die haben zwar eigene Tankwagen, aber nur kleine.)

Aber damals in Kalkar wegen der WAA, muß es richtig rundgegangen sein, nach allem was ich damals mitbekam. Und damals waren es nicht Randalierer und Hooligans, die für Gewalt sorgten, sondern der Staat, denn FJS wollte damals den Schnellen Brüter unbedingt durchsetzen und hatte keine Scheu, Polizeigewalt gegen die friedlichen Demonstranten anzuordnen.
Er hat gemeint, wenn er die Demonstranten wegprügeln kann, kann er auch den Brüter politisch durchsetzen. Glücklicherweise war der Widerstand zu stark, daß das Projekt nicht zustande kam, denn die anderen Länder die solche Dinger haben sind nicht besonders glücklich mit den regelmäßigen Störfällen geworden, z. B. Großbritannien Windscale/Sellafield (die Sache mit den plutoniumverseuchten Tauben) und Frankreich mit Cattenom, das in den Karikaturen von Haitzinger immer durch Heftpflaster und Gebete zusammengehalten dargestellt wurde und das den Atlantik fleißig mit seinen Abwässern verseucht hat.

Es geht hier um den Fakt an sich. Ich singe es bald. Es kann 100 Mal gut gehen und dann 1 Mal nicht. Möchtest du deinem Kind so einem Risiko aussetzen? Hast du überhaupt Kinder? So funktioniert auch keine politische Bildung.
Ich gebe dem Kind eine Partei vor und da muss es dann auch mitlaufen. Oder ich nutze mein Kind, um Mitleid zu erwecken und instrumentalisiere es für meine Ansichten. Pfui Teufel. Das ist genau wie diese ganzen Promis, die ihre eigenen Kinder in Szene setzen, damit sie für irgendwas spenden. Sollte verboten werden.
Kinder gehören auf keine Demos. Punkt.
 
Von Brutalität und Randale habe ich als Kind nichts real mitbekommen, sondern nur gehört. Wir waren immer in den Bereichen der Demos in denen es friedlich und freundlich zuging.
 
Selbst in München sind die Demos inzwischen so dass man als Unbeteiligter nicht in die Nähe kommen will.

Nichts mehr mit Esoterikern und Weltverbeserern. Überall tauchen gewaltbereite Rechtsextreme auf.

Wer da sein Kind mitnimmt.
 
Genau und die Würstchenbude steht auch nebenban und die Liegestühle sind auch erreichbar.
Total positive Grundstimmung bei allen, die gegen was demonstrieren. Super realistisch, dein Kommentar.
So läuft es nun mal in Nürnberg. Wie die Maispaziergänge, alles bleibt locker. Wenn es anderswo anders läuft, muß man sich fragen, was macht man dort so falsch. Zu viel Toleranz für Gewalttäter?
 
Selbst in München sind die Demos inzwischen so dass man als Unbeteiligter nicht in die Nähe kommen will.

Nichts mehr mit Esoterikern und Weltverbeserern. Überall tauchen gewaltbereite Rechtsextreme auf.

Wer da sein Kind mitnimmt.

Du siehst ja an dieser Diskussion, dass es offenbar genug Menschen gibt, die ihre Kinder gern als Kanonenfutter opfern und damit kein Problem haben.
Tränengas bei 5 Jährigen in den Augen und Wasserwerfer sind sicher eher kein Genuss.
 
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