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Kinder auf Demonstrationen

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Man kann sie auch als Schutzschild hernehmen.😁

Was haben wir überhaupt noch an friedlichen Demos wo man Kinder mitnehmen kann?

Die querdenker die ihre Kinder mitgeschleppt haben von denen weiß man ja wessen Geistes Kind die sind.
Da ist das zuviel verlangt, Verantwortungsgefühl zu erwarten.
Da bin ich ja gespannt, welchen Geistes Kind sind die denn ?

Ich meine, man sollte einfach keinen Unterschied machen.
Wenn Kinder nicht zur Demos sollen, dann kann man friday for future ja auch gleich auf Eis legen.

Nein, ich bin nicht für ein Verbot. Es wird darüber diskutiert das Wahlalter runter zu setzen. Kinder sollen ab 6 Jahren schon Maske tragen aber zu Demos sollen sie nicht. Doch wenn schon , dann nur zur friday for future Demo, Irgendwie passt das nicht zur Repräsentation einer Demokratie.
 
Warum?
Ich geriet mal in so eine Demo von Grundschulfuzzis, angeführt von hysterischen Lehrerinnen, die die Kinder dazu anhielen, Pappen hochzuhalten, auf denen Parolen standen, die sie nicht erfassen konnten und im Chor zu skandieren:"Wir sind wild, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!"
Etwas Peinlicheres sah ich selten.
Da würde ich mein Kind eher zu einer Versammlung der Jungsozialisten mitnehmen. Die schreien nicht so.

Genau das meine ich mit instrumentalisieren. Beim Klima kann man da noch geteilter Meinung sein. Aber bei allen anderen Themen? Frag mal ein Kind von 6, das bei einer Anti Stromerhöhungsdemo mitläuft, ob es dir die Zusammenhänge aufzeigen kann, warum es eigentlich mit ist oder ob es, wenn du es fragst, ob es nicht mit dabei ist, weil seine Eltern das so wollen mit ja antwortet.
Kinder versuchen ihre Eltern immer zu schützen und können die Folgen ihres Handelns in Sachen Strompreiserhöhungen und Waffenlieferungen gar nicht klar einschätzen.

Und dass auf Demos Rücksicht genommen wird, weil Kinder dabei sind, dass halte ich für einen Trugschluss. Meinst du, wenn die Polizei in der 12. Reihe ein 5 jähriges Kind sieht bei der Demo rechts gegen links, stellt sie die Wasserwerfer und das Tränengas ein?
 
Falsch!
Ab 14 Jahren sind Jugendliche religionsmündig und können daher selbst über den Austritt aus ihrer Religionsgemeinschaft entscheiden. Dafür wird keine Zustimmung der Eltern benötigt.
Bis dahin werden sie jedoch gezwungen einer Religionsgemeinschaft beizuwohnen ob sie wollen oder nicht.
Auch hier werden sie also für etwas instrumentalisiert.
Stimmt aber auch nur halb, bzw. kommt drauf an, mit 16 oder 14:


Letztendlich hat Religion auch was mit Kultur zu tun und ein Kind kann ja auch nicht gleich nach der Geburt sich seinen Kulturkreis selbst aussuchen.

Darum finde ich das Argument mit der Taufe überzogen, Schulpflicht ist ja auch hier Pflicht auch da kann eine Kind nicht selbst entscheiden, bis zum 18 Lebensjahr hält die Schulpflicht an.
Masernimpfung ist mittlerweile Pflicht für Kita und Schule auch hier werden die Kinder und auch die Eltern nicht gefragt,

Es ist eine Illusion, dass ein Kind gleich alles frei entscheiden kann.
 
Du willst mir erzählen, dass du mit 11 auf der ersten Demo warst? Das soll ich glauben?
(...)
Aber ja, glaub es ruhig, ich war mit 11 auf einer Demo. Und später auch noch.
WAA kennt heute vielleicht kaum noch jemand, aber das war die Wiederausbereitungsanlage in Wackersdorf. Damals war ich in der 5. Klasse Gymnasium. Damals war eine ganz andere Zeit. Es gab Schulhefte aus Recyclingpapier und den Slogan "Jute statt Plastik", der saure Regen und das Waldsterben war ein riesiges Thema. FCKW-Sprays, das Ozonloch, auch damals schon Klimaerwärmung. Ich war schon damals ziemlich engagiert und in der Oberpfalz hat man die WAA geplant...weil mit den blöden Ostbayern kann man es ja machen.
Im April 1986 passierte Tschernobyl. Das war ein heftiges Erlebnis. Damals hat gerade unsere Region einen guten Teil davon abbekommen...man zehrt heute noch davon.
Ab da gab es kein Halten mehr.
Also, glaub es ruhig. Man kann schon mit 11, 12 oder 13 eine politische Meinung haben, was man will oder eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich persönlich würde es in erster Linie davon abhängen, wie ich mein Kind einschätze.
Mir haben als Kind grölende Männer Angst gemacht. Die waren mir unheimlich.
Egal, ob es sich dabei um alkoholisierte, "singende" Herren auf einer Kirmes, Fußballfans oder eine Demonstration gehandelt hat.
Da "Sprechchöre" nun mal Bestandteil der allermeisten Demos sind, hätte ich als Kind unter 10 Jahren ganz sicher weder Freude, noch Interesse an einer Demonstrationsteilnahme gehabt.
Hinzu kommt noch: als kleines Kind in der Karre oder auch laufend siehst Du auf eine Demonstration, egal wofür oder wogegen demonstiert wird nur eines: Är$che.
Einfach, weil Du die konstant auf Augenhöhe hast als Kind in einer größeren Menschenmenge. Wenn Dich nicht irgendjemand für längere Zeit auf seinen Schultern transportiert, ist der Anblick wenig erbaulich.

Auch das Aggressionspotential auf vielen Demos würde mir durchaus Sorge bereiten.

Ich denke, als Eltern sollte man schon sehr gut auswählen, auf welcher Demo man mit seinem Kind mitläuft.
 
Ich finde Kinder haben auf Veranstaltungen mit Aggressionspotenzial und potenziellen Ausschreitungen generell nichts verloren. Kann natürlich ein anderer anders sehen.
Ich muss meinem minderjährigen Kind keinem derartigen Risiko aussetzen, dass es bei Ausschreitungen Tränengas abbekommt oder Wasser.
Wie friedlich eine Demo wird, weiß man ja vorher leider selten.
 
Falsch!
Ab 14 Jahren sind Jugendliche religionsmündig und können daher selbst über den Austritt aus ihrer Religionsgemeinschaft entscheiden. Dafür wird keine Zustimmung der Eltern benötigt.
Bis dahin werden sie jedoch gezwungen einer Religionsgemeinschaft beizuwohnen ob sie wollen oder nicht.
Auch hier werden sie also für etwas instrumentalisiert.
Das ist ein Denken das ich nicht nachvollziehen kann.

Wo ist das denn fürchterlich für ein Kind, Reliunterricht zu haben oder in den Kindergottesdienst zu gehen, den Glauben kennenzulernen?

Wenn ein Kind nie von Gott und Glauben gehört hat wie soll es sich dann als junger Erwachsener für oder gegen den Glauben entscheiden?

Und hier für dich Carrot.
 
Falsch!
Ab 14 Jahren sind Jugendliche religionsmündig und können daher selbst über den Austritt aus ihrer Religionsgemeinschaft entscheiden. Dafür wird keine Zustimmung der Eltern benötigt.
Bis dahin werden sie jedoch gezwungen einer Religionsgemeinschaft beizuwohnen ob sie wollen oder nicht.
Auch hier werden sie also für etwas instrumentalisiert.
Zumindest schadet es ihnen nicht, denn kaum ein Kind in dem Alter hat schon ein Einkommen (z. B. aus Erbschaft) in einem Format, das kirchensteuerpflichtig wäre, und welche sonstigen Verpflichtungen sind damit schon groß verbunden. Ich persönlich habe es gehaßt, Sonntags in die Kirche geschleift zu werden statt ausschlafen zu können und zu bestimmten Zeiten (Mai) auch an anderen Tagen, aber wenn ich mit 14 meinen Austritt verkündet hätte, hätte meine Mutter mich wahrscheinlich aus der Wohnung geworfen. Die hat mit Kirchenzugehörigkeit Dinge verbunden (daß ich gläubig sein müßte oder mir ihr Leben als Vorbild nehme), die sich nie erfüllt haben. Als ich aber volljährig war und auszog, hat der Austritt nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Wenn aber auch der Kirchenbesuch, von obligatorischen Familienfeiern wie Weihnachten, Ostern, Hochzeit, Taufen, Beerdigungen abgesehen, ziemlich freiwillig ist, wo ist da der Schaden fürs Kind. Etwas über Religion lernen ist nie verkehrt, dann weiß man um so besser was man ggf. ablehnt.
Genauso ist es bei den Demos, wenn man davon ausgehen kann daß es nicht zu Krawallen kommen wird, weil die ortstypisch einfach nicht üblich sind wie in Nürnberg, dann spricht nichts dagegen daß auch die Kinder mitlaufen. Auch ein Kind das schon so weit mitlaufen kann ist nicht ganz doof und begreift was so ein Marsch bedeutet, wenn man es altersgemäß erklärt.
 
Zumindest schadet es ihnen nicht, denn kaum ein Kind in dem Alter hat schon ein Einkommen (z. B. aus Erbschaft) in einem Format, das kirchensteuerpflichtig wäre, und welche sonstigen Verpflichtungen sind damit schon groß verbunden. Ich persönlich habe es gehaßt, Sonntags in die Kirche geschleift zu werden statt ausschlafen zu können und zu bestimmten Zeiten (Mai) auch an anderen Tagen, aber wenn ich mit 14 meinen Austritt verkündet hätte, hätte meine Mutter mich wahrscheinlich aus der Wohnung geworfen. Die hat mit Kirchenzugehörigkeit Dinge verbunden (daß ich gläubig sein müßte oder mir ihr Leben als Vorbild nehme), die sich nie erfüllt haben. Als ich aber volljährig war und auszog, hat der Austritt nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Wenn aber auch der Kirchenbesuch, von obligatorischen Familienfeiern wie Weihnachten, Ostern, Hochzeit, Taufen, Beerdigungen abgesehen, ziemlich freiwillig ist, wo ist da der Schaden fürs Kind. Etwas über Religion lernen ist nie verkehrt, dann weiß man um so besser was man ggf. ablehnt.
Genauso ist es bei den Demos, wenn man davon ausgehen kann daß es nicht zu Krawallen kommen wird, weil die ortstypisch einfach nicht üblich sind wie in Nürnberg, dann spricht nichts dagegen daß auch die Kinder mitlaufen. Auch ein Kind das schon so weit mitlaufen kann ist nicht ganz doof und begreift was so ein Marsch bedeutet, wenn man es altersgemäß erklärt.

Das hat doch jetzt aber nichts mehr mit dem Thema zu tun. Hier ging es um Demos.
 
Das hat doch jetzt aber nichts mehr mit dem Thema zu tun. Hier ging es um Demos.
Wenn alles geordnet verläuft, schadet es nicht. Ist grundsätzlich kein Fehler, wenn man Kinder so früh wie möglich an die Regeln einer Demokratie heranführt, und da gehört das Recht auf friedliche Versammlung bekanntlich dazu, außer etwas sehr schwerwiegendes, wie eine potentiell tödlich verlaufende Epidemie, funkt dazwischen, dann geht die Sicherheit der Allgemeinheit vor.
 
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