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Kinder auf Demonstrationen

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Und noch was zu der Lehrerin, die hier Kinder mit zur Demo geschleppt hat. Ich denke nicht, dass es vom Schulrecht her konform geht.
 
Und noch was zu der Lehrerin, die hier Kinder mit zur Demo geschleppt hat. Ich denke nicht, dass es vom Schulrecht her konform geht.
Stimmt, da hätten die Eltern ein Veto einlegen müssen. Wenn die Eltern selber ein Kind mitnehmen tragen sie die Verantwortung, aber ein oder zwei Lehrer, die auf eine ganze Rotte Schulkinder aufpassen und sie ggf. beschützen sollen - großes No-Go.
 
Stimmt, da hätten die Eltern ein Veto einlegen müssen. Wenn die Eltern selber ein Kind mitnehmen tragen sie die Verantwortung, aber ein oder zwei Lehrer, die auf eine ganze Rotte Schulkinder aufpassen und sie ggf. beschützen sollen - großes No-Go.
Darum gehts nicht.
Lehrer dürfen Schüler nicht einfach auf Demonstrationen mitschleppen. Das ist vom Schulrecht her nicht gestattet. Das hat nichts mit den Aufsichtspersonen und dass es zu wenige sind zu tun.
 
Ich war auch als Kind auf einigen Demos. Damals gegen den schnellen Brüter in Kalkar. Das war in den 70er und 80er Jahren. Da waren quasi alle aus unserer Umgebung mit Kindern. Ich fand das eine wichtige Erfahrung, daß man sich mit viele zusammen tun kann und protestieren und darauf aufmerksam machen kann, daß ganz viele etwas nicht wollen. Und daß eine Demonstration eine legitime Form der Willensäußerung in einer Demokratie ist.
 
Ich denke, wenn die elterlich Erziehung die Kinder nicht mehr beeinflussen soll, dann können wir unsere Kinder auch direkt beim Jugendamt abgeben, aber das wäre wohl einigen bei anderen Leuten, deren Weltbild sie nicht tolerieren, oftmals ganz lieb.
Ich finde wir befinden uns da bereits in einem gefährlichen Abwärtstrend, was unser eigenes 'Erbe' betrifft.
 
Welcher Schüler würde schon nein sagen, wenn er auf eine Demo mitdarf? Da hat garantiert keiner hinterfragt, ob die Lehrer das dürfen oder nicht. Ist doch spannend!

Die Lehrer waren danach aber sicher nicht mehr lange Lehrer.

Ich war auch als Kind auf einigen Demos. Damals gegen den schnellen Brüter in Kalkar. Das war in den 70er und 80er Jahren. Da waren quasi alle aus unserer Umgebung mit Kindern. Ich fand das eine wichtige Erfahrung, daß man sich mit viele zusammen tun kann und protestieren und darauf aufmerksam machen kann, daß ganz viele etwas nicht wollen. Und daß eine Demonstration eine legitime Form der Willensäußerung in einer Demokratie ist.

Und du konntest damals natürlich klar einschätzen was das ist und bist keineswegs zu Liebe deiner Eltern mitgelaufen?
 
Ich denke, wenn die elterlich Erziehung die Kinder nicht mehr beeinflussen soll, dann können wir unsere Kinder auch direkt beim Jugendamt abgeben, aber das wäre wohl einigen bei anderen Leuten, deren Weltbild sie nicht tolerieren, oftmals ganz lieb.
Ich finde wir befinden uns da bereits in einem gefährlichen Abwärtstrend, was unser eigenes 'Erbe' betrifft.

Es gibt wohl einen Unterschied zwischen Kind für eigene Zwecke instrumentalisieren und Kind beeinflussen.
 
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