Das ist ohnehin ein wichtiger Punkt in Bezug auf ETW statt EFH. Ich dachte immer eine ETW sei solide, günstiger als ein Haus und es kann nicht viel ungeplantes kommen. Diese Meinung vertrete ich heute nicht mehr.
Mich stört ganz wesentlich das ich dann ein Mehrparteienhaus habe deren Entscheidungen über die Eigentümerversammlung geht. Und nerven würde mich die monatliche Zahlung in den Instandhaltungsfond. Der liegt ja mindestens bei 150-200 tacken. Was man dort also in 10 Jahren einzahlt, würde bei einem EFH fast das Dach ausmachen. Und das mache ich nicht alle 10 Jahre neu! ^^
Das Problem liegt hier einfach darin das das teuerste und Beste an Instandsetzung durchgeführt wird. Wenn bei mir drei Ziegeln wackeln, werden die ausgetauscht. Da brauche ich weder einen Dachdecker, noch brauche ich eine Rechnung falls es Dinge sind die ich nicht machen kann. In diesen Mehrparteienkomplexen läuft jede Reparatur nur über teure Handwerkerfirmen. Nix schwarz, i.d.r. Komplettreparaturen ohne die Möglichkeit lediglich eine Ausbesserung wahrzunehmen. Und da geht dann das Geld hin.
Wenn man genug Geld hat und vermieten kann, lässt sich das so kalkulieren das ich über den Mieter alles wieder drin habe. Also kann man sich das als Investitionsobjekt durchaus gefallen lassen. Aber zur Selbstnutzung, würde ich das niemals mehr in Erwägung ziehen.
Dann zahle ich ja durch den Fond doch mein Leben lang einen Betrag der so hoch ist, als würde ich ein 1 Zimmer Appartment mieten. Nee, geht gar nicht.