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Nur noch Angst und Depressionen

Unsere Welt ist eine Welt, in der echte Risiken möglich sind.

Eine Welt, in der damit echte moralische Entscheidungen möglich sind.

Bei jeder Entscheidung, jedem Kampf ist der Ausgang vollkommen ungewiss.

Und damit können wir uns für Hilfsbereitschaft entscheiden, auch wenn sie uns etwas kostet.

Wir können uns entscheiden, gegen Unrecht zu kämpfen, auch wenn der Gegner übermächtig ist und wir wahrscheinlich unterliegen.

Wir können echte Opfer bringen, für das, was wir lieben.

Was wäre das für eine Welt, in der es weder wahre Tapferkeit noch wahre Güte noch wahre Liebe gibt?
Ja, Güte und Liebe sind nötig für eine schöne Welt. Aber das rechfertigt in meinen Augen nicht die schreckliche Seite dieser Welt.

Stelle dir deinen persönlichen Himmel vor. Und denke daran wie Religionen und Sprituelle Lehren den Himmel beschreiben. Kommt dort schrecklicher Schmerz vor? Unendliche Traurigkeit? Krankheiten und Tod? Wenn nicht, dann frage dich, wie existiert dort dann unendliche Liebe? Denn genau damit wird der Himmel und ein Paradies beschrieben: Liebe, Freude, Glückseligkeit. Und das ganz ohne die schrecklichen Dinge dieser Welt. Warum also braucht es den Schmerz und die Angst in dieser Welt, damit es Liebe und Güte geben kann? Was ist wenn es auch ohne geht?
 
Vor vielen Jahren hat ein weiser Mann etwas zu mir gesagt, dass auch auf deine Situation zutrifft.

"Du denkst zuviel und das Falsche". So einfach ist das und doch so schwer, wenn man lernen muss Abstand zu sich und zu allem anderen zu gewinnen. Vom Kopf in den Körper, mittels Entspannung. Mittels Dingen die man gerne tut und so in den Flow kommt, wo das Denken aufhört. Lernen, das unendliche Karussell im Kopf abzuschalten.

Das wird dir helfen und wie du das machst, darauf musst du selbst kommen, denn bei jedem funktioniert das anders. Nutze die Symbole, Zeichen und Menschen, die dir auf deinem Weg begegnen und die dich tief berühren, diese sind der Wegweiser zu deinem inneren Selbst, das still, ruhig und heiter ist.

Wir sind hier alle auf dem Weg dorthin und die Reisevorkommnisse machen ihn interessant, äußerst individuell und geben Sinn. Versuch alles, kreativ zu deinem Besten zu formen, egal wie schlimm es auch erscheint, es hat alles seinen Sinn und Zweck, nämlich zu sich selbst zu gelangen.
 
Und was bräuchtest du, damit es dir wirklich besser geht?
Eine Welt wie diese, nur ohne all die Dinge die in mir tiefste Traurigkeit und Angst verursachen. Eine Welt in der jeder sein eigenes persönliches Paradies hat. Wo man Überleben kann ohne das Leben anderer zu zerstören. In der man sich nicht bis ins tiefste fürchten braucht. Wo man selbst die Kontrolle hat. In der man alles erleben kann was man möchte, ohne das andere zu schaden kommen. Eine Art perfekter Traum oder Simulation, in der man immer aufwachen kann wann man möchte. In der man trotz all dieser wunderschönen Möglichkeiten nicht in den Wahnsinn verfällt, sondern stehts die Kontrolle behält.
 
Ja, Güte und Liebe sind nötig für eine schöne Welt. Aber das rechfertigt in meinen Augen nicht die schreckliche Seite dieser Welt.

Stelle dir deinen persönlichen Himmel vor. Und denke daran wie Religionen und Sprituelle Lehren den Himmel beschreiben. Kommt dort schrecklicher Schmerz vor? Unendliche Traurigkeit? Krankheiten und Tod? Wenn nicht, dann frage dich, wie existiert dort dann unendliche Liebe? Denn genau damit wird der Himmel und ein Paradies beschrieben: Liebe, Freude, Glückseligkeit. Und das ganz ohne die schrecklichen Dinge dieser Welt. Warum also braucht es den Schmerz und die Angst in dieser Welt, damit es Liebe und Güte geben kann? Was ist wenn es auch ohne geht?

Weil es in all diesen Religionen vor dem Paradies unsere Erde gibt. Darum ist dieses Paradies so überhaupt denkbar.

Wenn eine Seele nie gelitten hat, wie könnte sie auch nur wissen, was Glückseligkeit ist?

Wenn eine Seele nie gelernt hat zu lieben, wie könnte sie dann Liebe verstehen und erwidern?

Darum meinte ich: entweder hat unsere Welt keinen Schöpfer und es gibt kein Leben nach dem Tod.

Dann ist der Tod das Ende und es kann nur um den kurzen Augenblick Leben gehen, den wir haben.

Welchen Sinn hätte es dann, das kurze, kostbare Leben mit Trauer über das Unabänderliche zu füllen?

Oder es gibt so etwas wie ein kosmisches Gesetz.

Und dann ist unsere Erde so etwas wie ein Kindergarten, ein Testfeld, wo wir lernen.

Und dass bestimmte Dinge (welche genau, könnte ich nur versuchen zu erraten) gelernt werden, wäre dann die Voraussetzung dafür, dass man den Kindergarten nicht wiederholen muss und in die Grundschule darf.

Du hast von bösem, unreifem Handeln gesprochen.

Stell dir vor, einige dieser Seelen, die so handeln, kämen ins Paradies - wäre das möglich, ohne dass sie die anderen stören würden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor vielen Jahren hat ein weiser Mann etwas zu mir gesagt, dass auch auf deine Situation zutrifft.

"Du denkst zuviel und das Falsche". So einfach ist das und doch so schwer, wenn man lernen muss Abstand zu sich und zu allem anderen zu gewinnen. Vom Kopf in den Körper, mittels Entspannung. Mittels Dingen die man gerne tut und so in den Flow kommt, wo das Denken aufhört. Lernen, das unendliche Karussell im Kopf abzuschalten.

Das wird dir helfen und wie du das machst, darauf musst du selbst kommen, denn bei jedem funktioniert das anders. Nutze die Symbole, Zeichen und Menschen, die dir auf deinem Weg begegnen und die dich tief berühren, diese sind der Wegweiser zu deinem inneren Selbst, das still, ruhig und heiter ist.

Wir sind hier alle auf dem Weg dorthin und die Reisevorkommnisse machen ihn interessant, äußerst individuell und geben Sinn. Versuch alles, kreativ zu deinem Besten zu formen, egal wie schlimm es auch erscheint, es hat alles seinen Sinn und Zweck, nämlich zu sich selbst zu gelangen.
Wäre die Welt anders, würde ich auch nicht so denken. Es stimmt, durch diese Gedanken wird man krank. Aber in meinen Augen spiegeln meine Gedanken die Realität wieder, das was kommen wird. Und auch im Flow, in der Ablenkung, existieren diese Gedanken im Unterbewusstsein. Ich hatte einst eine sehr effektive Betätigung, die in mir diesen Zustand und eine Zufriedenheit mit der Welt auslöste. Nur mit der Zeit lernte ich mehr über diese Welt, was in ihr vorgeht und wo die Hoffnung bei all dem blieb. Meine Prioritäten änderten sich. Meine Ziele gab ich alle auf, weil sie alle im Angesicht der Welt Sinnlos und unwichtig sind. Jetzt ist nur noch das wichtig was wirklich zählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Welt wie diese, nur ohne all die Dinge die in mir tiefste Traurigkeit und Angst verursachen.
Du musst dringend lernen, die Welt zu akzeptieren wie sie ist, durch undendlich vieles Denken in der eigenen Gedankenwelt, kann man die äußere Welt nicht verändern. Diesem Irrtum bin ich auch lange erlegen gewesen. Aber durch diese ganzen geistigen und emotionalen Wellen ändert man am Lauf der Welt gar nichts. Depressionen sind das Ergebnis eines überzogenen Selbstbildes. Im Hier und Jetzt, im Augenblick durch Achtsamkeit kommt es wieder in die richtige Relation.
 
Wäre die Welt anders, würde ich auch nicht so denken.
Dreh das herum, dann bist du genau richtig!

Die Welt ist nunmal so wie sie ist, mein verkehrtes Denken ändert daran rein gar nichts, sondern entzieht mir nur die Energie mir ein für meine ganz individuelle Situation gesünderes, glücklicheres Leben aufzubauen. Jedesmal wenn es dich so runterzieht, hast du die Wahl, dich auf schöne und gute Dinge auf der Welt zu konzentrieren! (Die es genauso gibt). Das ist Arbeit und Training, eine Lebensaufgabe, kostet Mühe und am Anfang nur kleine Fortschritte. Lohnt sich aber dabei zu bleiben.

Dabei hilft es auch Hilfe anzunehmen und Dinge umzusetzen. Es hilft nicht nach Bestätigung dafür zu suchen als Grund um es beibehalten zu können.
 
Weil es in all diesen Religionen vor dem Paradies unsere Erde gibt. Darum ist dieses Paradies so überhaupt denkbar.

Wenn eine Seele nie gelitten hat, wie könnte sie auch nur wissen, was Glückseligkeit ist?

Wenn eine Seele nie gelernt hat zu lieben, wie könnte sie dann Liebe verstehen und erwidern?

Darum meinte ich: entweder hat unsere Welt keinen Schöpfer und es gibt kein Leben nach dem Tod.

Dann ist der Tod das Ende und es kann nur um den kurzen Augenblick Leben gehen, den wir haben.

Welchen Sinn hätte es dann, das kurze, kostbare Leben mit Trauer über das Unabänderliche zu füllen?

Oder es gibt so etwas wie ein kosmisches Gesetz.

Und dann ist unsere Erde so etwas wie ein Kindergarten, ein Testfeld, wo wir lernen.

Und dass bestimmte Dinge (welche genau, könnte ich nur versuchen zu erraten) gelernt werden, wäre dann die Voraussetzung dafür, dass man den Kindergarten nicht wiederholen muss und in die Grundschule darf.

Du hast von bösem, unreifem Handeln gesprochen.

Stell dir vor, einige dieser Seelen, die so handeln, kämen ins Paradies - wäre das möglich, ohne dass sie die anderen stören würden?
Ja, das sind alles wichtige Punkte. Vielleicht hätte es keinen Sinn darüber zu trauern, aber ich bin so wie ich bin, kann es sowieso nicht abschalten, und selbst wenn, ein "normales" Leben zu führen hätte genauso wenig Sinn. Hauptsache es wird nach dem Tod besser. Ja, das ist Sinnloses leiden. Aber das gibt es überall auf der Welt bis ins schier unendliche.

Ist diese Welt ein Ort zum lernen dann ist der Gott der diese Gesetze erst erschaffen hat jemand, der kein Problem damit hat unendliches Leid zu verursachen. Mit Güte und Liebe hat das nichts zutun. Und wie schon erwähnt, was lernt ein krankes Neugeborenes aus purem Leid und kurzzeitigen Tod?

Was die "bösen" Seelen angeht, muss man erstmal verstehen dass sie nur so handeln wie sie es tun weil die Natur es ihnen so vorgibt. Es gibt keinen freien Willen in kranken Gehirnen die durch naturgegebenen genetischen Anlagen schlimme Dinge tun. Und nicht jeder soll sich den Himmel teilen, sondern jeder sollte seinen eigenen, persönlichen Himmel bekommen.
 
Ja, das sind alles wichtige Punkte. Vielleicht hätte es keinen Sinn darüber zu trauern, aber ich bin so wie ich bin, kann es sowieso nicht abschalten, und selbst wenn, ein "normales" Leben zu führen hätte genauso wenig Sinn. Hauptsache es wird nach dem Tod besser. Ja, das ist Sinnloses leiden. Aber das gibt es überall auf der Welt bis ins schier unendliche.

Ist diese Welt ein Ort zum lernen dann ist der Gott der diese Gesetze erst erschaffen hat jemand, der kein Problem damit hat unendliches Leid zu verursachen. Mit Güte und Liebe hat das nichts zutun. Und wie schon erwähnt, was lernt ein krankes Neugeborenes aus purem Leid und kurzzeitigen Tod?

Was die "bösen" Seelen angeht, muss man erstmal verstehen dass sie nur so handeln wie sie es tun weil die Natur es ihnen so vorgibt. Es gibt keinen freien Willen in kranken Gehirnen die durch naturgegebenen genetischen Anlagen schlimme Dinge tun. Und nicht jeder soll sich den Himmel teilen, sondern jeder sollte seinen eigenen, persönlichen Himmel bekommen.

Wenn es keinen freien Willen gibt, warum ist es dann deiner Meinung nach schlimmer, wenn Unschuldige leiden bzw. wie kann es dann einen Unterschied geben zwischen Schuld und Unschuld?

Ich glaube nicht an Determinismus,

Ich bin auch noch niemals jemandem begegnet, der wirklich daran geglaubt hätte.
 
Dreh das herum, dann bist du genau richtig!

Die Welt ist nunmal so wie sie ist, mein verkehrtes Denken ändert daran rein gar nichts, sondern entzieht mir nur die Energie mir ein für meine ganz individuelle Situation gesünderes, glücklicheres Leben aufzubauen. Jedesmal wenn es dich so runterzieht, hast du die Wahl, dich auf schöne und gute Dinge auf der Welt zu konzentrieren! (Die es genauso gibt). Das ist Arbeit und Training, eine Lebensaufgabe, kostet Mühe und am Anfang nur kleine Fortschritte. Lohnt sich aber dabei zu bleiben.

Dabei hilft es auch Hilfe anzunehmen und Dinge umzusetzen. Es hilft nicht nach Bestätigung dafür zu suchen als Grund um es beibehalten zu können.
Danke für deine Sichtweise. Es ist gut das du jetzt so denken kannst. Die Wahrheit ist aber, das die schrecklichsten Dinge auf Erden existieren, und man sie verdrängen muss, um den Verstand zu bewahren. Akzeptieren werde ich diese Dinge niemals können. Das wäre ein Bruch mit meinen Werten. Auch ich habe schon versucht diese Dinge zu akzeptieren, damit zu leben. Aber es fühlt sich an als würde ich mir selbst was vormachen und mich belügen.

Ich suche keine Bestätigung. Ich schreibe einfach meine Gedanken nieder weil es wenige gibt die damit etwas anfangen können. Und ich möchte nicht Verwandte damit runterziehen.
 

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