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Meine Mama ist in der Psychatrie :(

  • Starter*in Starter*in Eisnebel2021
  • Datum Start Datum Start
Hui, danke für Deine Rückmeldung....man fiebert ja doch mit, ob alles klappt und sich bessert 😊

Es freut mich wirklich vom Herzen, wie sich die Lage aktuell entwickelt und hoffe natürlich, dass es für Euch alle nur noch besser werden kann und wird.

Ich finde auch super, dass Du endlich mit an Dich denkst und sogar schon einen Termin beim Therapeuten hast....
Ich spüre richtig Eure positive Dynamik und wie Ihr zusammen haltet, macht weiter so.

Wie gehts Dein Vater, versteht er die Situation etwas besser?

Wäre wirklich schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hälst...bei Euch fieber und hoffe ich wirklich mit, dass es sich zum Guten ändert 😀😀
 
Hallo zusammen,

mal wieder ein kurzes Update von mir. Gestern war ich bei der Erstberatung bei einem Therapeuten. Das Gespräch tat mir sehr gut und ich habe einen Weiterbehandlungsschein für eine Verhaltenstherapie von ihm erhalten, welche zum Glück bereits Ende März startet. Fazit der Stunde war natürlich, dass ich Grenzen setzen muss um mich selbst zu schützen. Im Grunde weiß ich es, jedoch ist die Umsetzung sehr sehr schwer. Gestern war insgesamt kein guter Tag, ich habe wieder viel geweint.

Gestern Nachmittag war ich dann noch bei meiner Mutter. Ich sehe leider immernoch keine Besserung, es wird eher schlimmer- nicht die Depression sondern das sich bedroht fühlt, alle belauschen sie usw. Sie denkt, dass sie nie mehr lebend aus der Psychatrie raus kommt. Hat mich gestern mit den Worten begrüßt: Schön, dass wir uns nochmal sehen. Nochmal....Mich macht das fix und fertig, habe gestern Abend nur geheult. Sie hat wirklich Angst dort zu sterben, nie mehr rauszukommen und was weiß ich nicht alles...Ich glaube wirklich manchmal es wird niemals bergauf gehen. Die Tabletten nimmt sie jetzt 6 Abende- bisher noch keine Wirkung. Mein Papa war am Wochenende da und meinte sie war recht stabil. Gestern fand ich es allerdings schlecht. Es ist sehr schwer im Moment.

Obwohl ich weiß, dass meine Mama schwer krank ist, bin ich manchmal wütend auf sie und weiß nicht, ob es jemals wieder ansatzweise so wird wie früher. Wir hatten so viele schöne unbeschwerte Jahre, das macht mich sehr traurig. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Vater habe, er ist immer für mich da.
Bitte drückt mir weiterhin die Daumen- ich berichte gern weiter.

Eure Eisnebel
 
holt sie raus und bringt sie nach de`ignis. oder erstmal, wenns eine akutklinik sein muss, nach oberursel in die hohe mark.
ich kenne solche kliniken, die grad auf das "konzept" der konfrontation setzen, doch das hat noch nie funktioniert. ich war selbst vor ignis in einer solchen (wendelsteinklinik)- katastrophal und die auswirkungen auch...
überlebt haben wie im realen leben auch nur die ohnehin schon stärkeren...
all das, was du schreibst, klingt nicht danach, dass deine mama dort in der klinik gut aufgehoben ist.
 
holt sie raus und bringt sie nach de`ignis. oder erstmal, wenns eine akutklinik sein muss, nach oberursel in die hohe mark.
ich kenne solche kliniken, die grad auf das "konzept" der konfrontation setzen, doch das hat noch nie funktioniert. ich war selbst vor ignis in einer solchen (wendelsteinklinik)- katastrophal und die auswirkungen auch...
überlebt haben wie im realen leben auch nur die ohnehin schon stärkeren...
all das, was du schreibst, klingt nicht danach, dass deine mama dort in der klinik gut aufgehoben ist.

Wo wird sie denn konfrontiert und mit was?
Es wird versucht, sie zu stabilisieren, und nimmert erst seit 6 Tagen Medikamente!
Was für Dich schlecht war, muss es ja auch nicht für andere sein.
Hauptsache erstmal Panik machen..... Eisnebel macht sich schon genug Sorgen...

@Eisnebel2021

ich freu mich für Dich, dass Du Dir Hilfe geholt hast 😀
Kurze Nebenfrage: nimmt Deine Mutter die Tabletten auch wirklich?
Innerhalb von 6 Tagen ist meist noch keine Verbesserung zu erkennen, besonders, da sie damit schon zu lange unbehandelt mit rumlief.
Sie wehrt sich innerlich noch, aber dass kann sie nicht auf Dauer durchhalten 💪😉
 
Danke liebe Lisfara für deinen Beitrag 🙂

Wir täten nichts lieber als meine Mama in eine Privatklinik unterzubringen, jedoch übersteigt das unsere finanziellen Möglichkeiten bei Weitem- haben schon jeden Cent umgedreht und uns die Finger wund gerechnet. Die von dir genannten Kliniken Christa sind hunderte Kilometer von unserem zu Hause entfernt- wie sollen wir das bewerkstelligen??? Ohne unsere Besuche fällt meine Mama in ein noch tieferes Loch.

Natürlich wissen wir nicht, wie es dort wirklich zugeht, was mich ja auch zugegebenermaßen verunsichert. Allerdings finde sie machen schon eniges für meine Mama- Sport, Ergotherapie, Entspannungsübungen, Ohrakupunktur, Gesprächsrunden und eben die Medikamentengabe. Mein Papa und ich könnten das für zu Hause niemals zeitnah organiseren und bewerkstelligen. Sie wäre tagsüber alleine zu Hause, würde nur vor sich hingrübeln und wer weiß was für Dinge tun. Dass dort gewisse Regeln "herrschen" ist denke ich mal auch normal. Das Problem ist, dass meine Mama verweigert, dass wir als Angehörige mal mit einem Arzt sprechen dürfen und sie ja auch nicht richtig mit der Sprache rausrückt was sie dort so verunsichert.

Ob sie die Tabletten wirklich zu 100% nimmt, können wir leider nicht nachprüfen- wir können uns nur auf ihr Wort verlassen. Sie hat es uns geschworen und versprochen.
 
Ihr schafft es 💪😀

Was mich aber auch freut ist, dass Du auch Hilfe erhälst 😀
Wie schaut es mit Deinem Vater aus, kommt er mit der Situation klar?
 
Ich schreibe dir mal als Mama, welche 2014 selbst in der Psychiatrie war ( Venusberg, Bonn) die ersten Tage waren hart, als ich reinkam, dachte ich da laufen die mit Messern usw rum, erstmal so n richtiger Heulkrampf, aber ich hatte nette Zimmernachbarn ( waren 6 wo zusammen)die mich etwas aufbauten.
Und ich bekam am Anfang Tavor ( btm ) zum runter kommen.
Bekommt deine Mutter schon Medis, wenn ja seit wann? ( in den ersten 4Wo kann es bei vieken Ad zur Verschlinmerungen kommen)
Vorletztes Jahr, war mein Bruder in der Klinik, die ersten 2 Wochen war es schwer, aber danach ging es wteil bergauf.
Heute würde ich , wenn es nötig wäre, sofort wieder in die Klinik gehen.
Wir waren beide 8 Wochen stationär und danach noch in der Tagesklinik.
 
Hallo liebe Lisfara,

wie lieb von dir, dass du nach uns fragst 🙂

leider geht es uns nicht so gut. Auf der Station meiner Mutter ist nun auch noch ein Corona Verdacht, so dass wir sie seit Donnerstag nicht mehr besuchen dürfen. Ggf. öffnet die Station im Laufe dieser Woche wieder. Das ist unheimlich hart für uns. Meine Mutter fühlt sich nun noch mehr in ihren Gedanken bestätigt (ich komme hier nie mehr raus usw).

Ich habe das Gefühl meine Mutter schottet sich immer mehr ab. Will teilweise auch nicht mehr mit uns telefonieren. Gestern ging es mir den ganzen Tag hundeelend. Ich wusste mir keine Lösung mehr, als den Ärzten nun doch eine Mail zu schreiben und um Hilfe und Informationen zu bitten. Eine Antwort habe ich noch nicht erhalten-ich hoffe es war richtig.

sobald die Medikamente wirken, sie eingestellt ist und es ihr wenigstens etwas besser geht, würden wir sie gern in eine Tagesklinik bringen- aber es ist im Moment nicht möglich- sie ist zu krank. Es ist unheimlich schwer für meinen Vater und mich. Wir wissen nichts und hängen in der Luft.

meine Therapie beginnt nun leider auch nicht Ende März- habe am Freitag einen Anruf erhalten- es war ein Missverständnis- ein Therapieplatz ist nicht frei, nur so ein Akuttermin, den ich ja aber schon bei einem anderen Therapeuten hatte. Nun weiß ich auch nicht wie alles weitergehen soll. Manchmal denke ich es bleibt alles grau und wird überhaupt nicht mehr besser.

Alles in Allem leider nicht so gute Nachrichten. Ich weiß auch nicht wieso immer noch ein Brocken mehr zu tragen ist...

In der Hoffnung dass es bald bergauf geht,
Eure Eisnebel
 

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