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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Also erst einmal ich setzte sie nicht unter Druck nur ich finde das auch komisch einfach zu sagen man stillt nicht.
Wenn es doch geht sie könnte es wenigstens probieren.



ich verstehe, was Du meinst, aber das ist nicht so einfach, wie es einem die Bücher vorgaukeln.
Das ist u.U. mit sehr viel Schmerzen und auch sehr viel Stress verbunden, kurzfristig und auch langfristig. Der Milcheinschuss kann wirklich sehr sehr weh tun und dann reden einem die Hebammen immer alles mögliche ein, wie das zu sein hat.
Man muss da regelrecht kämpfen, damit man als Mutter auch noch Rechte hat.
Beim ersten waren wir alle fix und fertig, weil es doch gehen muss, aber nicht ging....
bei mir und anderen ging das erst, nachdem man ein Stillhütchen aufgesetzt hat, vorher hieß es immer, das führt zu Saugverwirrung und so ´ne Scheiss....
erst, als wir das nciht mehr geglaubt haben - weil sorry, Menschen sind keine Tiere, die konditioniert werden!!! - ging es besser.
Aber am Anfang, ahnungslos und erstes Kind, ist man dem Geschwätz der oft sehr radikalen Hebammen (vor allemd die Lech-Liga (?) ist das übel, zumindest die, ich kannte...) ausgeliefert und hat dann entzündende Brüste, zerbissene Brustwarzen und ein Baby, was ständig trinken will. Woraufhin man selbst ständig Brüste wie Fußbälle hat und neben dem Babystillen auch noch ständig Milch abdrücken muss.
Spaßig.
Das waren auch die Gründe warum ich nicht stillen wollte im krankenhaus bekam ich sofort die Tablette ich habe es damals auch vor der Geburt bei der Anmeldung es gesagt das war auch kein Thema.
Das tolle war das ich im Zimmer von den Krankenschwestern sogar eine Thermoskanne mit heißen Wasser bekam damit ich die Pre Nahrung selbst zu bereiten konnte.
Ich hätte selbstverständlich auch da milch bekommen können nur wollte ich das meine Tochter von Anfang an die milch von Hipp bekommt.

Ganz schlimm sind auch diese übermütter die meinen Frauen als schlechte Mütter hinzustellen nur weil sie nicht stillen wollen.
 
Also erst einmal ich setzte sie nicht unter Druck nur ich finde das auch komisch einfach zu sagen man stillt nicht.
Wenn es doch geht sie könnte es wenigstens probieren.
Ich glaube ich war im Krankenhaus eine der wenigen, die das Stillen nicht direkt abgelehnt hat. Komisch ist das nicht, sondern eine individuelle Entscheidung, die alle Mitarbeiter (auch Hebammen) im Krankenhaus scheinbar direkt akzeptieren. Und doch, ich finde du machst ihr Druck.
 
Brüste kann man sich zu Not wieder straffen lassen.
Bei solchen Aussagen werde ich wild. Gut, dass Kraftausdrücke im Forum nicht erwünscht sind.

Deine Frau ist kein Brutkasten. Und sie auch keine Puppe, bei der du nach belieben die Brüste irgendwo festtackerst.

Wenn du UNBEDINGT dein Kind stillen willst, dann mach es! Männer können das auch! Hock dich dann jeden Tag mit dem Kind 1-2 Stunden hin und lass es an deinen Nippeln saugen. Dann wird da früher oder später Milch austreten. Wenn deine Brust dann hängt, kannst du sie ja straffen lassen. VIEL SPASS!!!!
 
Also erst einmal ich setzte sie nicht unter Druck nur ich finde das auch komisch einfach zu sagen man stillt nicht.
Wenn es doch geht sie könnte es wenigstens probieren.


Du meinst es ist kein Druck, wenn du sie unbedingt dazu bringen willst, dass sie stillt?
Die Aussage, sie soll es wenigstens versuchen, ist kein Druck machen?

Noch einmal, respektiere deine Frau als eigenständigen Menschen, der eine solch persönliche und intime Entscheidung selbst treffen möchte.

Berede lieber mit ihr, welche Nahrung euer Zwerglein bekommen soll, wenn es auf der Welt ist.
Besprecht, wie ihr die erste Zeit euch um das Kind kümmert. Wer steht nachts auf und füttert und wickelt?
Wo kann die Mama etwas Zeit für sich finden?
Solches und ähnliches finde ich viel wichtiger und entspannender als dein Drängen darauf, dass deine Frau stillen soll und sie sich ständig verteidigen muss, weil sie nicht möchte.
 
Ich glaube ich war im Krankenhaus eine der wenigen, die das Stillen nicht direkt abgelehnt hat. Komisch ist das nicht, sondern eine individuelle Entscheidung, die alle Mitarbeiter (auch Hebammen) im Krankenhaus scheinbar direkt akzeptieren. Und doch, ich finde du machst ihr Druck.
Da hattest du Glück gehabt eine Hebamme wollte mich dazu bringen das ich meine Tochter stille kam auch mit das an was der TE geschrieben hat.
Ist gut für das Immunsystem für die Bindung und was weiß ich.
Das krankenhaus war aber sowieso komisch die haben die Mütter teilweise wie kleine Kinder behandelt.
Ich war froh wo ich mit meiner Tochter draußen war.
 
Es ist ihr Körper und ihre Entscheidung. Und nein, es ist nicht komisch, wenn sie das Stillen ablehnt. Schade, dass sie diese übergriffige Hebamme gewählt hat, ich weiß aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, dass es durchaus auch Hebammen gibt, die der Meinung sind "Geht es der Mutter gut, freut sich das Kind".

(Ich warte eigentlich schon seit 20 Beiträgen auf die "typisch deutsche Frau, in Thailand/Russland/beliebiges Patriarchat würde es sowas nicht geben" - Mysogonisten-Fraktion.... nur mal am Rande.)
 
Noch einmal ich dränge sie nicht dazu ich sage dazu auch nichts mehr ich hoffe das ihre Hebamme oder die im Krankenhaus ihr ins gewissen reden.
Ich halte mich da komplett raus.
Und denke meine Meinung nur.
 
Warum kannst du nicht die Meinung deiner Frau akzeptieren und reitest so vehement darauf herum?

Warum willst du denn unbedingt deinen Willen durchsetzen?
Muttermilch ist so gesund und fördert die Bindung, blabla......
kann ja sein, muss es aber nicht.
Wenn du lange genug suchst wirst du für jede Version das finden, was du gerne hören möchtest.

Überlass die Entscheidung doch einfach deiner Frau. Wenn du so vehement deine Vorstellung einforderst, würdest du bei mir genau das Gegenteil erreichen. Bleib doch cool, lass sie entscheiden und schau an was passiert.

Freu dich über die Schwangerschaft, genießt die Zeit unbeschwert anstatt euch über solche Peanuts einen Kopf zu machen.
Sei dankbar wenn es gesund zur Welt kommt.
Jeder sieht es als Selbstverständlichkeit an, dass ein gesundes Kind zur Welt kommt.
Erst wenn es anders kommt, dann fragt man sich, warum man sich wegen total unwichtigem Zeug das Leben schwer gemacht hat.
 
Auch bei der Frage "Stillen ja / nein" gilt wieder: Ihr Körper, ihre Entscheidung.

Ich befasse mich selbst z.Zt. viel mit diesen Themen.
Sehr häufig lese ich von empfindet Einschränkung der Freiheit, weil Frau ständig mit ihren Brüsten zur Verfügung stehen und die dann auch in der Öffentlich mal auspacken - wofür Frau hingegen von einigen Menschen schier verachtet wird.
Dazu gibt es halt einiges zu beachten. Viele möchten nach der Schwangerschaft, die schon einiges an Verzicht mit sich bringt, vielleicht auch mal wieder nach Lust und Laune essen, etc.
Weiterhin, dass sich bspw. auch der Mann viel mehr bei der Versorgung einbringen kann ohne, dass Frau erst ewig abpumpen muss, damit der Mann z.Bsp. auch mal nächtliche Fütterungen übernehmen kann. ;-)
Dann ist die wichtigste Frage ob das denn überhaupt funktioniert, das ist auch keine Selbstverständlichkeit und da sollte man auch drauf eingestellt sein.

Meine Krankenkasse hat mir auch als Orientierungshilfe eine Checkliste mitgeschickt über das, was man alles braucht und da auch wie selbstverständlich eine Flaschenkind-Ausstattung mit reingekommen. ^^

Ich bin mir selbst noch unsicher. Alles hat Vor- und Nachteile.
Meine ältere Ex hat mir auch mal offen gesagt, dass sie damals einfach nicht stillen wollte. Und ihre Tochter ist inzwischen eine gescheite junge Frau. ^^
 

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