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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Natürlich steht das Kind an 1. Stelle, aber ich will mich auch nicht selbst komplett auf der Strecke lassen.
Dem Kind ist sicher auch nicht geholfen, wenn die Mutter sich sau unwohl fühlt und das körperliche und seelische Wohl leidet.

Alkohol wäre bei mir jetzt weniger das Problem, aber ich bin bspw. eigentlich totaler Kaffee-Junkie und Genuss-Esserin.
Wenn ich auf er Was Heißhunger hab und das nicht bekomme, fühlt sich alles andere an Essen so unbefriedigend an. 😅
Und seit der Schwangerschaft plagen mich besonders schlimme Heißhungerattacken und gern mal eben auf Dinge, die man meiden soll. Da geht mir das Zeug dann wirklich sogar im Bett noch im Kopf rum.
 
Ja, dass wollte ich auch nicht ausschließen. Aber von einigen Schreiberinnen habe ich echt das Gefühl, dass ein Kind nur so nebenbei groß gezogen werden soll, und das es total wichtig für diejenigen ist, sich selbst zu verwirklichen. Also das erst einmal die Frau kommt, und dann das Baby.

Du, das ist früher zu DDR Zeiten ganz normal gewesen. Das Kind läuft nebenbei, wenn beide Elternteile arbeiten gehen.
Und ja, in erster Linie ist man immer noch Frau, erst in zweiter Mutter.
 
Nicht alles, was nicht dem Mythos "Märtyrer Mutter" entspricht, ist automatisch eine egoistische und lieblose Erscheinung des Zeitgeist.

Heute ist Mutter sein sicher anders als noch vor 10, 15 oder noch mehr Jahren. Meist gehen Mütter noch arbeiten, auch schon mit Säuglingen, oft sogar Vollzeit - weil es anders nicht geht. Und selbst wenn es anders ginge, wollen viele Männer keine Vollzeitmutter - auch hier schon öfter gelésen, die Damen würden sich ja eh nur einen faulen Lenz machen.

Ein Kind hat nichts davon, wenn eine dauergestresste Mutter mit Dauer-/Doppelbelastung ihr gesamtes Leben in jeder Minute nur auf das Kind ausrichtet, denn eine belastete Mutter ist meist keine gute. Sich nur noch als Eltern definieren ist der Tod vieler Beziehungen und führt zu unrunden Beziehungen und Trennungen.

Und wenn eine Mama mal mit den liebsten Freundinnen ein Sektchen killen will, mal kinderlos in die Therme und einfach mal für ein paar Stunden die Verantwortung loslassen will, nur mal Person X statt Mutter zu sein - dann sei ihr das zugestanden. Nicht alles, was mal so und so war, ist unbedingt besser.

Und Mutter sein und Mutterliebe definiert sich nicht darüber, perfekt zu sein und NUR noch als Mutter zu existieren. Sondern damit, seine Ressourcen gut zu warten, um dem Kind tatsächlich gerecht werden zu können - unter anderem.
 
..bei einem Neugeborenem und einem Kleinkind wird der Alltag der Eltern/ oder der alleinstehenden Mutter/Vater.. ganz automatisch nach dem Kind ausgerichtet werden.
Man verzichtet bestimmt auf einiges, aber es ist nicht wirklich Wichtig zu dieser Zeit,die Bedeutungen sind verlagert , denn das Kind ist instinktiv Wichtiger.

Natürlich verläuft es sich mit der Zeit und der Entwicklung von Kind /Mutter und Vater, und es wird wieder einfacher, wenn es aus dem gröbsten Raus ist, ..was natürlich für alle Wichtig ist.
Diese kleinen Opfer tun in der Regel nicht Weh und gibt mehr Lohn, wie verzicht.

Eltern entwickeln sich automatisch mit ihren Kindern, und auch die Eltern in ihrer Partnerschaft..wenn es Rund läuft.
Da ist aber schon einige liebevolle Mühe, für nötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mein Baby überall mit hin genommen. Damals noch ohne Auto.
Meine Tochter ist jetzt über 4 Monate alt und obwohl ich sie nicht stille und es auch nie wollte liebe ich sie über alles.
Die ersten drei Monate hatten wir sie immer auf dem Arm gehabt.
Sobald wir sie abgelegt haben fing sie an zu schreien.
Mittlerweile können wir sie ablegen und es ist alles gut.
Wir sind letzten auch essen gegangen ohne unsere Tochter.
Und es tat richtig gut.
Viele Paare vergessen sich komplett sobald sie Eltern werden und paar Jahre später gibt es Probleme und wenn die Frage kommt wann sie mal ohne Kind sind weiß man nicht die Antwort nicht.
 
..bei einem Neugeborenem und einem Kleinkind wird der Alltag der Eltern/ oder der alleinstehenden Mutter/Vater.. ganz automatisch nach dem Kind ausgerichtet werden.
Man verzichtet bestimmt auf einiges, aber es ist nicht wirklich Wichtig zu dieser Zeit,die Bedeutungen sind verlagert , denn das Kind ist instinktiv Wichtiger.

Natürlich verläuft es sich mit der Zeit und der Entwicklung von Kind /Mutter und Vater, und es wird wieder Entspannender und einfacher, wenn es aus dem gröbsten Raus ist, ..was natürlich für alle Wichtig ist.
Diese kleinen Opfer tun in der Regel nicht Weh und gibt mehr Lohn, wie verzicht.

Eltern entwickeln sich automatisch mit ihren Kindern, und auch die Eltern in ihrer Partnerschaft..wenn es Rund läuft.
Da ist aber schon einige liebevolle Mühe, für nötig.

Du siehst das ziemlich verklärt. Eltern, die ihr Leben ausrichten komplett nach dem Kind, erwarten überwiegend, dass sie etwas später dafür zurückbekommen. Sei es unterwürfige Dankbarkeit oder bedingungslose Altenpflege. Kann das Kind nicht oder (wie ich) will es nicht, ist das Kind schnell eine Zeit und Energieverschwendung, undankbar und böse und Drama, Drama, Drama.
 

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