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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Glaub mir es gibt babys die lassen sich nur so beruhigen nach meiner Geburt teilte ich das Zimmer mit einer Mutter die ihr Neugeborenes gestillt hat die zwei Tage wo ich mit der Frau im Zimmer war ging ihr Kind an der Brust.
Sobald sie ihr Kind von der Brust Wegnahm schrie es und ließ sich nicht mehr beruhigen und sie ist nicht die einzige mit dem Problem.
Ich war auf Facebook in einer Stillgruppe drin und da schrieben viele Frauen genau dieses Problem.
Meine Brust ist kein Dauerschnuller und möchte das auch nicht.



wir haben das auch so gesehen, dass die Muttermilch in das Kind rein muss, aber deswegen muss ich nicht der Dauerschnuller sein, habe das im Verwandtenkreis gesehen udn das war übel...

ich haabe die kids wie Flaschenkinder alle 3 - 4 Stunden gestillt, zwischendrin gab es den Schnuller.
Und in den 3 - 4 Stunden konnte ich auch mal in´s Kino, mit den andern Kindern was machen, mit Mann alleine weg....
 
Also erst einmal ich setzte sie nicht unter Druck nur ich finde das auch komisch einfach zu sagen man stillt nicht.
Wenn es doch geht sie könnte es wenigstens probieren.



ich verstehe, was Du meinst, aber das ist nicht so einfach, wie es einem die Bücher vorgaukeln.
Das ist u.U. mit sehr viel Schmerzen und auch sehr viel Stress verbunden, kurzfristig und auch langfristig. Der Milcheinschuss kann wirklich sehr sehr weh tun und dann reden einem die Hebammen immer alles mögliche ein, wie das zu sein hat.
Man muss da regelrecht kämpfen, damit man als Mutter auch noch Rechte hat.
Beim ersten waren wir alle fix und fertig, weil es doch gehen muss, aber nicht ging....
bei mir und anderen ging das erst, nachdem man ein Stillhütchen aufgesetzt hat, vorher hieß es immer, das führt zu Saugverwirrung und so ´ne Scheiss....
erst, als wir das nciht mehr geglaubt haben - weil sorry, Menschen sind keine Tiere, die konditioniert werden!!! - ging es besser.
Aber am Anfang, ahnungslos und erstes Kind, ist man dem Geschwätz der oft sehr radikalen Hebammen (vor allemd die Lech-Liga (?) ist das übel, zumindest die, ich kannte...) ausgeliefert und hat dann entzündende Brüste, zerbissene Brustwarzen und ein Baby, was ständig trinken will. Woraufhin man selbst ständig Brüste wie Fußbälle hat und neben dem Babystillen auch noch ständig Milch abdrücken muss.
Spaßig.
 
Letztendlich muss alles freiwillig kommen. Wenn sie schon mit der Einstellung reingeht, dass das Kind auf irgendeiner Art und Weise "ihren Körper wegnimmt" oder sonst wie als Belastung sieht, könnte der Zwang zum Stillen dazu führen, dass sie eine Abneigung gegen das Kind entwickeln. Im Worst Case wäre sie dann wie meine Mutter und würde dem Kind vorhalten was sie ihr alles genommen und welche Qualen es ihr beschert hätte ^^
 
Es gibt auch babys die nehmen kein Schnuller und Pre Nahrung ist genau so gut wie Muttermilch.

Beides so absolut nicht zu sagen.
Das Saugbedürfnis ist da, wenn da nach der Geburt der Schuller kommt und gleichzeitig die Wangen gestreichelt werden, wird das schon.
 
Im Worst Case wäre sie dann wie meine Mutter und würde dem Kind vorhalten was sie ihr alles genommen und welche Qualen es ihr beschert hätte ^^

häh?
 
ich habe das mit dem Stillen nur geamcht, weil es für die Kinder gut ist.
ich habe es nicht gemocht und es war Zwang.
Wenn Dein Kind da ist und Deine Frau es dann sieht und im Arm hat, wächst in ihr vielleicht auhc das Gefühl, für ihr Kind das Beste zu wollen und probiert sie es vielleicht.
Im Moment ist das alles noch sehr abstrakt.
 
Im Worst Case wäre sie dann wie meine Mutter und würde dem Kind vorhalten was sie ihr alles genommen und welche Qualen es ihr beschert hätte ^^

häh?

Ja, es gibt Frauen, die so ticken und das Baby als den Schuldigen allen Übels sehen. Zmd. hatte ich das Glück Schuld zu sein, dass die Geburt so schrecklich war und dass ich halt babytypische Sachen gemacht habe wie Schreien...
 
Setz deine Frau nicht weiter unter Druck. Es sind ihre Brüste, ihre Schmerzen und ihr persönliches Empfinden. Ich finde zwar auch, dass Frauen ihre Kinder stillen sollten, wenn sie es können.

ABER.., wenn sie aus welchen Gründen nicht möchte, dann zum Wohle des Kindes UND der Mutter ... füttert mit dem Flascherl zu. Fertig und aus.

Und ich habe das durchaus sehr unterschiedlich im Freundeskreis erleben dürfen. Von entzündeten blutigen Brustwarzen, bis hin zur "...ahh... das Stillen spür ich kaum" Mama.

Vielleicht möchte sie es nach der Geburt doch probieren. Dann ist es ihre Entscheidung.
 
Möchtest du dein restliches Leben auf die Hängeschläuche (wo einst Brüste waren) schauen, die das Baby ausgenuckelt hat?
Nein?
Deine Frau auch nicht. Ich habe mehrere Frauen im Bekanntenkreis, die nach einer Stillzeit von 6 Monaten Hängeschläuche hatten. Das ist ästhetisch sehr schwer auszuhalten.
Das ist allerdings Unsinn. Die Brüste verändern sich durch die Schwangerschaft, nicht durchs Stillen. Lernt man heute in jedem Geburtsvorbereitungskurs.
 

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