Welche Hobbys?
In was warst Du früher gut?
Deine Eltern sind in der Pflicht, solange Du Dich zielstrebig um eine Ausbildung bemühst. Wirfst Du hin, dürfen sie auch hinwerfen.
Raus, weg - wohin?
Was ist dort konkret anders?
Du wärst derselbe Mensch, Dich nimmst Du ja mit.
Das klingt nach "ich will durchgefüttert werden". In welchem anderen Land wird man das mehr als hier?
Und hier taugt es Dir schon nicht...
Rücksicht? Respekt? Fairness? Ehrgefühl? (Liste nach Belieben ergänzen)
Vielleicht aber auch - ich kenne Euer Verhältnis nicht: Brainstorming? Ideen? Anregungen? Alternativen? Auszeit verhandeln? ...(Liste nach Belieben fortsetzen)
Das erscheint mir schon auffällig. Ich kenne viele junge Leute mit Abi, die jetzt studieren oder eine Ausbildung machen.
Hobbys einschränken mussten viele, aber auch nicht alle.
Aber sie aufgeben? Kenne ich so nicht. Die hatten immer noch ausreichend Freizeit, gingen Hobbys nach und Feiern, ins Schwimmbad.
Organisierten teilweise nebenbei noch Events oder gingen einem Ehrenamt nach.
Das änderte sich auch nach dem Abi nicht.
Hast Du Dich mal durchchecken lassen?
Organisch und psychisch alles ok?
Das kann ich nachempfinden.
Vielleicht nimmst Du das zu ernst?
Du könntest es auch als eine Art irres Spiel sehen oder denken "Die wollen verarscht werden, möchten eine Show? Na, dann liefere ich mal überzeugend."
Wo liegen Deine Stärken?
Wo Deine Schwächen?
Wie kannst Du beides nutzen, um Dir relative Freiheit durch ein überdurchschnittliches Einkommen mit so geringem Einsatz wie möglich zu organisieren?
Das kann bedeuten, Dich ein paar Jahre in etwas reinzuknien, um dann entspannt zu grinsen und nur noch so viel zu arbeiten wie Du möchtest.
Mit Ehrgeiz erreichem das manche über Selbständigkeit, wozu sie vorher in einem Betrieb, einem Studium Wissen/Können anhäufen.
So kann es doch viel eher gelingen sich "frei" zu fühlen als am Existenzminimum mit Druck des Amtes!?!
Das klingt nicht gesund.
Das hat Andreas schon erklärt, so, mit dieser Denkweise, funktioniert ein System wie unseres nicht.
Wenn viele diese Denkweise ausleben, ist es zum Scheitern verurteilt.
Was für einige ziemlich bitter wäre.
Auch ein BGE muss irgendwo herkommen.
Aber da greift das, was Du selbst schreibst: kindisches, unreifes Denken. Wenn Du Dir das erlaubst, pass nur auf, dass Du Dir damit nicht langfristig ziemlich schadest.
An Deiner Stelle würde ich gut überlegen und planen, wie ich dieses System für mich am idealsten nutze, so dass das Leben möglichst bequem wird.
Und bequemer ist es mit mehr Geld und ohne Druck.
Könnte Dir die Ausbildung irgendwie nützen, dahin zu kommen? Als Grundstein? Ließe sich das dort gelernte mit etwas anderem kombinieren und sich daraus etwas kreieren, das Dich mit viel Einsatz in kurzer Zeit möglichst weit bringt? So dass Du dann eine entspannte Kugel schieben kannst?
Kann ein Hobby ein einträgliches Standbein werden?
Einfach mit verschiedenen Gedankenansätzen spielen.
Außer Du bist überzeugt, dass Du mit Hartz glücklich wirst. Dann mach das und wirf hin.