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Ich kann das zwar gänzlich nachvollziehen, bin aber zutiefst angewidert, dass diese anderen 50 keine Chance haben werden. Nie. Dabei wird nicht einmal geprüft, ob sie den Job können oder nicht, sondern einfach Noten herangezogen. Ich habe eine glatte 2 (sogar 12 Punkte in Mathe) im Abi, würde ich mich beim Handwerk bewerben, hätte ich ziemlich sicher die Stelle, obwohl ich mit Nagel und Hammer nur gerade so umgehen kann, während der Hauptschüler mit einer 4 in Mathe, der deutlich mehr KnowHow hat, durch eigene Reparaturen, in der Gosse stehen bleiben darf. Das ist doch nicht richtig so?
JEder Job sucht andere stärken und versucht das anhand dessen zu ermitteln was man an noten hat.
Man hat ja bei berufsanfängern nix anderes.
Und natürlich haben die 50 chancen aber ggf nicht in einer Finanzausbildung oder in einer BWL ausbildung genauso wie jemand mit ner 5 in chemie ggf keine ausbildung als Chemisch technischer assistent oder als PTA bekommt.
Es gibt auch berufe wo es mal ganz ohne abschluss in die Ausbildung geht wenn man sich motiviert genug zeigt und es gibt genübend ausbildungen wo die eine oder andere note nicht zählt.
Man muss halt wissen wo die eigenen stärken liegen.

Hätte deine schule einen handwerksunttericht gehabt und du da ne 4 würde man dich wohl trotz 1 in Mathe im Handwerk nicht nehmen.

Und wer die schule so vergeigt das er keinen abschluss hat oder ein Hauptschulzeugnis voller 4er und 5er der muss sich irgendwann auch mal an die eigene Nase fassen und ggf erstmal das Problem lösen.

Man muss es doch realistisch sehen. Was will ich mit nem bäcker lehrling der nicht zw. g und kg umrechnen kann? oder zwischen ml und l ?

Was will ich mit nem elektriker der in Physik gepennt hat?
Man muss zu einer ausbildung auch was mitbringen sonst könnte man auch 10 Jährige in die ausbildung statt in die schule schicken.
 
Das machen auch einige Arbeitslose und die bekommen dennoch nichts. Die sind auch motiviert. Nur langsam geht auch die letzte Motivation flöten. Der Threadsteller merkt dass sich nichts wirklich lohnt.
Wir drehen uns im kreis.
Es gibt bewerber die nicht auf stellen passen, es gibt stellen zu denen keine der bewerber passen.
Wenn man feststellt das man zu keiner stelle passt muss man was ändern, entweder wohnort oder qualifikation oder aofrderungen.
Aber pauschal so zu tun als ob es für die meisten keine perspektive gibt, und so klingt das bei dir, ist blödsinn.
Es gibt bestimmt ein paar die wirklich in ganz D und mit jederumschulung der welt nicht vermittelbar sind aber das ist kein Grund warum sich alle anderendirekt in die schublade einsortieren müssen oder sich darauf ausruhen sollten.

Der weg ist icht immer einfach aber ich unterstelle das es für die meisten einen weg gibt der einen zumindest in legale arbeit bringt von der man leben kann. Finanzen hängen dann am glück und daran als was man arbeitet.
 
Aber du willst doch was von der GEsellschaft, oder? Die sollen dir deinen Gammel-Lebensstil finanzieren so ganz ohne Gegenleistung?
Kam meine Antwort nicht durch? Ach mann.
Jedenfalls: Als ob ich die größte Belastung des Haushalts wäre. Das Geld wird ja nicht gehortet sondern geht direkt wieder in den Umlauf.
 
Wir drehen uns im kreis.
Es gibt bewerber die nicht auf stellen passen, es gibt stellen zu denen keine der bewerber passen.
Wenn man feststellt das man zu keiner stelle passt muss man was ändern, entweder wohnort oder qualifikation oder aofrderungen.
Aber pauschal so zu tun als ob es für die meisten keine perspektive gibt, und so klingt das bei dir, ist blödsinn.
Es gibt bestimmt ein paar die wirklich in ganz D und mit jederumschulung der welt nicht vermittelbar sind aber das ist kein Grund warum sich alle anderendirekt in die schublade einsortieren müssen oder sich darauf ausruhen sollten.

Der weg ist icht immer einfach aber ich unterstelle das es für die meisten einen weg gibt der einen zumindest in legale arbeit bringt von der man leben kann. Finanzen hängen dann am glück und daran als was man arbeitet.

Und was ist wenn er die nötigen Kompetenzen hat? Bei dir klingt dass so, als ob der Bewerber immer dafür verantwortlich ist.

Die Beispiele von denen ich geschrieben habe hat doch mit deiner Erklärung nichts zu tun. Außerdem muss man für einen Umzug auch Geld haben.

Wir leben nicht in einem Hollywood Märchen. Es gibt Leute die tun sehr viel und da kommt wenig dabei rum.

Es werden so viel Arbeitnehmer einfach nicht benötigt. Dieser Fachkräftemangel ist einfach nur ein Mythos.
 
Das Geld kommt doch eh wieder in die Wirtschaft. Als ob man das Ansparen könnte. Es macht nur nen Umweg. Und als ob ich dann die größte Last des Bundeshaushalts wäre.
Sozialausgaben SIND die größte Last im Bundeshaushalt.

Natürlich ruinierst nicht du persönlich alleine den Haushalt, aber du erwartest von anderen etwas für dich zu tun, was du umgekehrt nicht bereit bist: arbeiten

Denn klar ist natürlich: Wenn alle so denken würden wie du,hätte niemand was zu essen
 
Kam meine Antwort nicht durch? Ach mann.
Jedenfalls: Als ob ich die größte Belastung des Haushalts wäre. Das Geld wird ja nicht gehortet sondern geht direkt wieder in den Umlauf.

Wenn jeder diese Einstellung hat wie du, dann ruinierst du natürlich den Haushalt. Ich kann dir nur sagen: im Moment klingt das für dich als einzige Alternative. Aber du wirst schon merken, dass das kein Spaziergang ist mit H4.
 
Und was ist wenn er die nötigen Kompetenzen hat? Bei dir klingt dass so, als ob der Bewerber immer dafür verantwortlich ist.
Du ließ nicht was ich schreibe. Wenn ich in hintertupfingen wohne und es in hinter tupfigne nur eine Bäckerei gibt, ich aber KFZ mechaniker bin dann kann da keine KFZ Werkstatt der welt etas dafür. Es ist nicht die schuld des AN das es da keine Werkstatt gibt aber man kann schon erwarten das hier entweder auf bäcker umgeschult wird oder man da hin geht wo ne werstatt ist. Zu sagen hier gibt es nur bäcker aber ich bin kein Bäcker damit macht man es sich zu einfach.

Die Beispiele von denen ich geschrieben habe hat doch mit deiner Erklärung nichts zu tun. Außerdem muss man für einen Umzug auch Geld haben.
Deine beispiele sind ohne details. Irgendwer ist gut ausgebildet und findet trotzdem nix oder ist schlecht bezahlt. Siehe beispiel oben. Du kannst der beste KFZ mechaniker der welt sein, es kann in Deutschland einen KFZ mechaniker mangel geben wenn es in deinem Kaff keine KFZ Werkstatt gibt wirst du keinen job finden als kFZ Mechaniker.
Das bedeutet aber nicht das es nicht in Frankfurt oder Hamburk KFZ werkstätten geben kann die grade 20 Mechaniker suchen.
Aber genauso wie du in hintertupfingen keine chance hast was zu finden wird die werkstatt in Hamburg nix finden wenn sich da nur Bäcker bewerben.
Ist jetzt etwas überspitzt dargestellt aber du scheinst es anders nicht zu begreifen und ich hab es oft genug wiederholt.

Wir leben nicht in einem Hollywood Märchen. Es gibt Leute die tun sehr viel und da kommt wenig dabei rum.
Es werden so viel Arbeitnehmer einfach nicht benötigt. Dieser Fachkräftemangel ist einfach nur ein Mythos.
Wir leben nicht in hollywood das ist klar. Wir leben aber auhc nicht in deiner albtraumwelt in der jeder von Mindestlohn lebt wenn er überhaupt arbeit findet.

Meine einzige aussage ist das du zu schwarz malst. Ich habe nie gesagt das jeder sofort arbeit mit traum entlohnung findet.
Nur das man was tun muss wenn es nicht klappt:
  • Entweder ich gehe hin wo die arbeit ist für die ich passe
  • Oder ich passe mich an den arbeitsmarkt vor Ort an wenn ich nicht passe
Das leben ist kein wunschkonzert du kannst nicht verlangen das sich der arbeitsmarkt daran anpasst was du gerne machen möchtest.
Die meisten Menschen passen zum arbeitsmarkt und sofern es stelle ngibt finden die auch was. Aber es gibt auch berufe die nicht über ganz D gleich verteilt sind. Insbesondere Versicherngen, Banken und Produzenten stzen nun mal nur an ein paar wenigen standorten und suchen folglich genau dieses Personal eben nur da. ISt nun mal so kann der ag nix für. Und damit gibt es eben reginal einen hohen bedarf aber kein ag kann was dafür wenn es den bedarf bei dir eben nicht gibt.

Aber was du als mytos bezeichnest ist einfach nur eine regional unterschiedliche anforderung und felder die zu breit gefächert sind.

Es gibt einen Mangel an z.B. IT Fachkräften.
ABER:
  • es gibt keinen Mangel in hintertupfingen
  • es gibt nicht für alle der gefühlt tausen verschiedene spezialisierungen einen Mangel sondern eben nur für ein paar davon
  • nicht jeder bewerber ist geeignet und nur weil man dringend jemanden braucht muss man nicht jemanden nehmen der nicht geeignet ist. Neue angestellte kosten geld.
Du lebst in einer fantasiewelt wenn du ernsthaft denkst der an müsse nur hier rufen um einen job zu finden und wenn das nicht passiet wäre das ganz alleine Schuld des arbeitgebers.
Die einzige aufgabe des AG ist es eine stelle auszuschreiben und den passenden Kandidaten anzunehmen.
Er ist nicht schuld wenn er nicht da ist wo du bist oder wenn du nicht passt.
 
Wenn jeder diese Einstellung hat wie du, dann ruinierst du natürlich den Haushalt. Ich kann dir nur sagen: im Moment klingt das für dich als einzige Alternative. Aber du wirst schon merken, dass das kein Spaziergang ist mit H4.
Geht ja nicht jeder mit der Einstellung heran. Gibt ja genug Leute die ihren Job als ertragbar und toll empfinden.
 
Ich würde am Liebsten die Zeit anhalten um mich in Hobbybereichen (günstigen) auszuprobieren. Ich habe das Gefühl mich in den letzten 2 Jahren verloren zu haben.

Welche Hobbys?
In was warst Du früher gut?



Wenn ich ausziehe, sind meine Eltern dann immer noch in der Verpflichtung?

Deine Eltern sind in der Pflicht, solange Du Dich zielstrebig um eine Ausbildung bemühst. Wirfst Du hin, dürfen sie auch hinwerfen.

Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, was ich von meinem Leben haben will. Ich will hier raus und weg!

Raus, weg - wohin?
Was ist dort konkret anders?
Du wärst derselbe Mensch, Dich nimmst Du ja mit.

Das klingt nach "ich will durchgefüttert werden". In welchem anderen Land wird man das mehr als hier?
Und hier taugt es Dir schon nicht...

Meine Eltern wollen sicher, dass ich durchzuehe. Was sonst? Wieso sollte ich kit denen reden und extra Stress erhalten?

Rücksicht? Respekt? Fairness? Ehrgefühl? (Liste nach Belieben ergänzen)

Vielleicht aber auch - ich kenne Euer Verhältnis nicht: Brainstorming? Ideen? Anregungen? Alternativen? Auszeit verhandeln? ...(Liste nach Belieben fortsetzen)

Nein, meine Hobbys habe ich während des Abis und seit dem Job nach und nach vernachlässigen müssen, weil weder Zeit noch Energie vorhanden ist.

Das erscheint mir schon auffällig. Ich kenne viele junge Leute mit Abi, die jetzt studieren oder eine Ausbildung machen.
Hobbys einschränken mussten viele, aber auch nicht alle.
Aber sie aufgeben? Kenne ich so nicht. Die hatten immer noch ausreichend Freizeit, gingen Hobbys nach und Feiern, ins Schwimmbad.
Organisierten teilweise nebenbei noch Events oder gingen einem Ehrenamt nach.
Das änderte sich auch nach dem Abi nicht.

Hast Du Dich mal durchchecken lassen?
Organisch und psychisch alles ok?

In denen handvoll Bewerbungsgesprächen meines Lebens habe ich die Bewerbung als den entmenschlichsten Prozess überhaupt empfunden. Diese Selbstdarstellung als "Humankapital" ist einfach widerlich.

Das kann ich nachempfinden.
Vielleicht nimmst Du das zu ernst?

Du könntest es auch als eine Art irres Spiel sehen oder denken "Die wollen verarscht werden, möchten eine Show? Na, dann liefere ich mal überzeugend."


Tests bei IHK und der BfA gemach), aber die Ergebnisse werden sich nur minimal vom Vorergebnis ändern. Schwächen und Interessen wechseln nicht mit jeder Mondphase.

Wo liegen Deine Stärken?
Wo Deine Schwächen?
Wie kannst Du beides nutzen, um Dir relative Freiheit durch ein überdurchschnittliches Einkommen mit so geringem Einsatz wie möglich zu organisieren?

Das kann bedeuten, Dich ein paar Jahre in etwas reinzuknien, um dann entspannt zu grinsen und nur noch so viel zu arbeiten wie Du möchtest.
Mit Ehrgeiz erreichem das manche über Selbständigkeit, wozu sie vorher in einem Betrieb, einem Studium Wissen/Können anhäufen.

So kann es doch viel eher gelingen sich "frei" zu fühlen als am Existenzminimum mit Druck des Amtes!?!

Weniger sogar, manchmal würde ich am Liebsten auf der Arbeit alles zerstören und alle anschreien, weil es mich so frustriert.

Das klingt nicht gesund.

Das Geld kommt doch eh wieder in die Wirtschaft. Als ob man das Ansparen könnte. Es macht nur nen Umweg. Und als ob ich dann die größte Last des Bundeshaushalts wäre.

Das hat Andreas schon erklärt, so, mit dieser Denkweise, funktioniert ein System wie unseres nicht.
Wenn viele diese Denkweise ausleben, ist es zum Scheitern verurteilt.
Was für einige ziemlich bitter wäre.

Auch ein BGE muss irgendwo herkommen.
Aber da greift das, was Du selbst schreibst: kindisches, unreifes Denken. Wenn Du Dir das erlaubst, pass nur auf, dass Du Dir damit nicht langfristig ziemlich schadest.

An Deiner Stelle würde ich gut überlegen und planen, wie ich dieses System für mich am idealsten nutze, so dass das Leben möglichst bequem wird.
Und bequemer ist es mit mehr Geld und ohne Druck.

Könnte Dir die Ausbildung irgendwie nützen, dahin zu kommen? Als Grundstein? Ließe sich das dort gelernte mit etwas anderem kombinieren und sich daraus etwas kreieren, das Dich mit viel Einsatz in kurzer Zeit möglichst weit bringt? So dass Du dann eine entspannte Kugel schieben kannst?

Kann ein Hobby ein einträgliches Standbein werden?

Einfach mit verschiedenen Gedankenansätzen spielen.

Außer Du bist überzeugt, dass Du mit Hartz glücklich wirst. Dann mach das und wirf hin.
 
Sozialausgaben SIND die größte Last im Bundeshaushalt.

Natürlich ruinierst nicht du persönlich alleine den Haushalt, aber du erwartest von anderen etwas für dich zu tun, was du umgekehrt nicht bereit bist: arbeiten

Denn klar ist natürlich: Wenn alle so denken würden wie du,hätte niemand was zu essen
Kann schon sein, aber Arbeitslosensicherung ist halt auch nur ein Bereich der Sozialausgaben. Dann gibt es noch Ausgaben für Alte, Kinder, Kranke, etc. Kann mich zwar auch irgendwann betreffen aber vor Allem Altern ist sowieso unausweichlich. Zudem gibt es ja noch genug Leute die ihren Job aushalten zu scheinen. Ich glaube nicht, dass wenn ich mit dem aktuellen Job weitermache, das 45 Jahre gut gehen wird. Eher werde ich als Depressiver in einer Anstalt rumgammeln und verwesen. Dann bin ich unwiederruflich auf den Sozialstaat angewiesen, oder nicht?
 
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