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28 Jährige Tochter will nicht ausziehen

  • Starter*in Starter*in Mutter 50
  • Datum Start Datum Start
Wusste sie das auch?

Sollte einem logisch sein das man nach seiner Ausbildung auch irgendwann mal auszieht.
Die 10 Jahre waren nicht darauf bezogen das sie mit 18 ausziehen sollte, sondern das sie da ihre Volljährigkeit erreicht hat und auf dem Weg zum erwachsen werden ist.

Das sagt genug aus.
Dass ihr sie mit 18 am liebsten raus gehabt hättet. Sobald wie möglich also. Wolltet ihr überhaupt ein Kind, oder war das ein Unfall, den ihr immer bereut habt?

Also liebt man seine Kinder nur wenn die auch schön bis 47 im Entchenschlafanzug zu Hause im Gitterbett schlafen dürfen?
Sie ist über das Kindesalter schon lange raus! 28 Jahre ist kein Kindes oder Jugendalter, was stimmt denn mit dir nicht?
In dem Alter haben die meisten Leute eine Familie!
Das kann doch nicht ein lebenlang das Problem der Eltern sein das die Tochter nichts auf die Kette bekommt!
Solange sie nicht aus ihrer Komfortzone kommt wird sich auch nichts ändern!


Ja mit Unterstützung geht es. Hier gab es aber die letzten 10 Jahre keine. Kein gemeinsames Wohnung anschauen und sanft aus dem Nest schmeißen. So wie bei dir eben. Sondern es blieb halt beim "ich habe ihr aber gesagt sie soll" und jetzt kommt halt der Hammer drauf. Also wieder keine Unterstützung, sondern eine volle Breitseite.

Ich versteh wirklich nicht, wie man sowas toll finden kann. Das hat auch mit Konsequenz nichts zu tun. Das ist unvorhersehbare Willkür.

"Mama, bin fertig, Popo abputzen"

Sanft dies, sanft das deswegen wird unsere Jugend auch immer verweichlichter!
So wie es sich liest haben sich die Eltern mehrere Wohnungen mit angeschaut und Wohnungsanzeigen lesen kann jeder.
Ich denke mal nicht das man ihr nicht geholfen hätte wenn sie um Rat gefragt hätte, denke aber mal da lam 0 Eigeninitiative von Seiten der Tochter!

Wie hätte sie ihr Leben damals auch finanzieren sollen?
Sie da aus dem Nest zu schubsen wäre mir auch zu hart erschienen.

Mit der Festanstellung begann eine neue, bessere Phase. Und damit kam der Zeitpunkt für den Auszug.

Durch zwei Jobs? Das Amt?
Sich mal bewegen! Kenne genug Leute die sich mal mit zwei oder mehr Minijobs über Wasser halten mussten!
 
Durch zwei Jobs? Das Amt?
Sich mal bewegen! Kenne genug Leute die sich mal mit zwei oder mehr Minijobs über Wasser halten mussten!

Ich bin bei deinem Post ganz bei Dir, Trebor, nur wünschen Eltern ihrem Nachwuchs in der Regel, dass sie es leichter haben sollen, von daher finde ich Mutters Haltung während der finanziell noch deutlich schlechteren Phase nachvollziehbar.

Genug Leute müssen so einiges, wünschen würde ich vieles niemandem.

In Bezug auf Jobs scheint die Tochter sich ja bewegt zu haben, inzwischen, nach Schwierigkeiten, erfolgreich.
 
Ich bin bei deinem Post ganz bei Dir, Trebor, nur wünschen Eltern ihrem Nachwuchs in der Regel, dass sie es leichter haben sollen.
Besser, aber nicht unbedingt leichter und bequemer. Und wenn man es besser haben will, muss man auch selber etwas dafür tun. Die Kindheit geht nun mal nicht bis 28, man ist bereits mit 18 volljährig. Auch die Tiere schmeißen ihre Jungen zeitig aus dem Nest, und das ist auch richtig und nur natürlich so.
 
Ich bin bei deinem Post ganz bei Dir, Trebor, nur wünschen Eltern ihrem Nachwuchs in der Regel, dass sie es leichter haben sollen, von daher finde ich Mutters Haltung während der finanziell noch deutlich schlechteren Phase nachvollziehbar.

Genug Leute müssen so einiges, wünschen würde ich vieles niemandem.

In Bezug auf Jobs scheint die Tochter sich ja bewegt zu haben, inzwischen, nach Schwierigkeiten, erfolgreich.

Ich kann das nachvollziehen und finde auch, dass es zu früh ist mit 18/19 auszuziehen egal ob Festanstellung oder nicht.
Ab einer gewissen Grenze und verstrichener Zeit ist es aber einfach gut gewesen, manchen hilft auch einfach sanft und "komm unter meinen Flügel" nicht mehr.

Wahrscheinlich sehe ich das auch so weil es bei mir ähnlich war. Zwar in deutlich jüngeren Jahren aber ich bin mir sicher wenn meine Mutter damals zu mir nicht gesagt hätte "da ist die Tür mein Sohn" wäre aus mir nicht viel geworden.
Meine Mutter ist eine sehr gute Mutter und hat mir immer geholfen wo sie nur konnte, hat aber an bestimmten Punkten erkannt das die sanfte methode nicht hilft.
Das Verhältnis war dadurch zu früheren Zeiten natürlich angespannt, ist aber heute um so besser.

Nachdem ich dann mal schön ein Gläschen Realität und ein paar faule Früchte die ich gesäht hatte ernten durfte habe ich mich geändert.
Meine Mutter hat mir sogar als sie gesehen hat das ich meine Weichen neu gestellt habe angeboten das ich doch ruhig noch für ein paar Jahre nach Hause kommen kann um Geld zu sparen.
Habe ich dann aber abgelehnt, fühlte mich wohl und gefestigt, anstrengend war es mit Lehre + Nebenjob, aber es ging.
Auch heute weiß ich das ich jederzeit nach Hause kommen könnte wenn etwas wäre und auf die Hilfe meiner Mutter zählen kann.
_______

Klar brauch der eine auch etwas länger wie der andere aber mit 28 ist für mich sanft und langsam/schonend auch mal durch. (Natürlich nur wenn es vorher auch schon klar war das man langsam gehen soll, nicht von heute auf morgen)
 
18/19 ist sicher manchmal zu früh, immer sehe ich das aber nicht so.
Mit 19 lebte ich aus einem intrinsischen Antrieb heraus bereits in einer eigenen Wohnung und auch mein Nachwuchs war sehr früh selbständig. Mit 20 war meine Tochter neben dem Studium bereits selbständige Kleinunternehmerin und ist das noch immer.

Mit der Festanstellung war hier für die Mutter ein Zeitpunkt erreicht, an dem sie beruhigt loslassen konnte. Man muss, wenn eine gewisse Reife fehlt, nicht unbedingt einen schwierigen Zeitpunkt für den hilfreichen Schubs wählen.
Kann man, klar. Jeder wie er möchte.
 
Wie schon gesagt ich bin grad ein Jahr älter als die Tochter der TE und ich habe schon eine eigene Familie gegründet.

Ich persönlich könnte keine 28 jährige ernst nehmen die noch bei den Eltern wohnt.

Das man die Tochter noch wohnen gelassen hat wo sie arbeitslos war finde ich auch in Ordnung und wie es aussieht hat die Tochter sich auch bemüht was zu finden.
 
Ich finde mit 28 kann man nun endlich ausziehen. Höchste Zeit. Auch die "Hammermethode" ist legitim. Was mir persönlich missfällt: Sie hatte 10 Jahre Zeit dafür gehabt.
Und weil sie 10 Jahre Zeit hatte und sich nichts getan hat, ist es vollkommen legitim wie sich die Mutter 50 hier verhält.
Mich befremdet, wie manche User hier Tatsachen immer wieder nach Gutdünken verdrehen. Würden diese User einmal die Posts der Mutter richtig lesen, dann würden sich viele Posts automatisch erledigen. Für mich klingt es so nach Polemik.
Aber was soll es: Jeder darf in unserem Land eine eigene Meinung haben. Sollen die User, das halt mir euren Kindern so halten wie es ihnen beliebt und der Mutter 50 auch mal eigene Entscheidungen zu gestehen.
Das artet hier zum Hexenkessel aus. 👎
 
Ich persönlich könnte keine 28 jährige ernst nehmen die noch bei den Eltern wohnt.
Sehe ich genauso als Mann würde ich die Finger von so einer weglassen.
Ich denke wenn die TE einen Sohn hätte würde alle schreiben das man ihn rausschmeißen soll.
Weil es hier um eine Frau geht sehen es die meisten wohl was anderes.
Obwohl es nichts anderes ist.
Die Tochter der ist fast 30Jahre alt und da sollte man schon längst was gefunden haben.

Ich sehe es so die Tochter hatte wohl immer hohe Ansprüche an eine Wohnung gehabt was ich auch verstehen kann Zuhause bei den Eltern ist die Wohnung groß und sie müsste sich wohl dann eine kleinere Wohnung nehmen.
Aber nur so lernt sie das man im leben nicht alles haben kann was man will.
Und das man auch Abstriche machen muss.
Und wenn die Tochter eine andere Wohnung will muss sie nun mal danach suchen und wenn es finanziell nicht reicht muss sie sich eben einen anderen Job suchen oder einen zweit Job besorgen.

Es wird Zeit das die Tochter in die Realität ankommt schaden wird es sie nicht wir mache es Prophezeiten.
 
Jetzt hast Du ihr auch noch eine Wohnung besorgt in Deiner Not. Doch sie wollte wieder nicht aus dem gefühlt sicheren Nest.

Sie möchte zumindest in Eurer Nähe wohnen.

Die Wohnungssuche hat sie nicht ernsthaft vorangetrieben.

Für eine 28jährige Frau klingt das für mich in Summe schon bedenklich; die Idee einer Therapie ist vielleicht nicht die schlechteste Variante.
Die Wohnung ist komplett in Ordnung sie ist nicht groß und man kann auch keine Spülmaschine reinstellen was meine Tochter unbedingt will.
Dafür ist sie aber bezahlbar.
Klar fühlt sie sich von uns verraten ganz besonders von ihrem Vater der meistens immer auf ihrer Seite war.

Sie hatte lange genug Zeit gehabt sich was zu suchen wollte sie nicht jetzt muss sie mit der Konzequenz leben.
Wenn sie in die Wohnung eingezogen ist hat sie alle Zeit der Welt sich eine andere zu suchen und vielleicht erkennt sie dann auch das sie in ihrem Leben einiges ändern muss was ihre Arbeit angeht.
Und nein sie braucht keine Therapie sie ist einfach nur zu bequem deswegen will sie nicht ausziehen.
 

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