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28 Jährige Tochter will nicht ausziehen

  • Starter*in Starter*in Mutter 50
  • Datum Start Datum Start
Wo auch immer es da zwischen Euch beiden krankt (passiv-aggressiv?), es wäre sicher gut, da gemeinsam mal genauer hinzusehe
Das haben wir schon vor Jahren geklärt.
Ich bin mit ihm damals zu einer Beratungsstelle vom Jugendamt gegangen und habe unser Problem geschildert.
Die damalige Mitarbeiterin hat meinen Mann erklärt das er nun mal Entscheidungen die mit unserer Tochter zusammen hängen gemeinsam gefällt werden müssen und wenn einer von uns nein sagt heißt es auch nein.
Aber da lief es sogar ziemlich gut auch wenn er nie streng war wenn es notwendig wurde.
Das ganze ging dann wider in die Brüche wo sie ausziehen sollte.
Damals war es geplant gewesen das sie nach ihre Ausbildung ausziehen sollte sobald sie etwas Geld zusammen gespart hatte.
Daraus wurde nur nichts.
Nach ihrer Ausbildung wurde sie nicht übernommen und war danach arbeitslos und hatte immer wieder Minijobs gehabt oder hat in Zeitarbeitsfirmen gearbeitet.
Wo sie dann nach einiger Zeit auch wieder gekündigt wurde.
Ich gebe es zu in der Zeit brachte ich es nichts über Herz sie rauszuschmeißen also ließ ich es zu das sie bei uns blieb.
Erst wo sie eine festeinstellung bekommen hatte kam das Thema Auszug auch wieder richtig auf dem Tisch.
 
Ich habe sehr oft mit meinen Mann darüber geredet er wollte ihr immer Zeit lassen und war der Meinung das sie schon sucht.
Sie hat immer nur dann nach einer Wohnung gesucht wenn wir das Thema Auszug angesprochen haben dann hat sie es paar mal gemacht und nach einiger Zeit ließ sie es bleiben.
Genau da hättest du nachhaken können und auch müssen. Wenn sie die Suche vernachlässigt, darauf ansprechen, warum sie nicht mehr sucht und sie weiter darin bestärken, irgendwann ihre eigenen vier Wände zu beziehen.

Mein Mann ist leider zu gutmütig das war auch schon wo sie noch ein Kind war.
Ich war diejenige die nein gesagt hat und er immer ja.
Tja, und so ein Erziehungsstil verunsichert Kinder. Wenn die Eltern sich nicht einig sind, macht das Kind eben, was es selbst für richtig hält. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn das irgendwann mal zu Problemen führt.
 
Und diese Rolle war bestimmt sehr sehr schwer für dich. Aber eben auch für deine Tochter, weil ihre Eltern da keine einheitliche Erziehung hinbekommen haben. Und das kann tatsächlich euer Problem verursacht haben.
Oh ja das war sehr schwer ganz besonders weil ich als die böse immer dastand während mein Mann für sie ein Held war.
Der Höhepunkt war dann wirklich in ihrer Teenagerzeit wo wir dann zum Glück an einem Strang zogen.
Aber ja ich denke mittlerweile auch wenn wir von Anfang an zusammen gearbeitet hätten wäre vmhezte vielleicht einiges anders.
 
Tja, und so ein Erziehungsstil verunsichert Kinder.
Ich arbeite in einer Kita und das erleben wir auch öfters das Eltern nicht an einem Strang zusammen ziehen.
Und sich dann wundern warum das Kind nicht mehr hört und nur das macht was es will.
Und nach meinen Erfahrungen sind es auch meistens die Väter die nachgeben weil sie wohl keine Lust auf Stress haben.
 
Habe ich auch habe ihr auch angeboten das wir uns zusammen die Wohnung und anschauen wollte sie nie.
Da kam immer die Antwort das sie alt genug ist um es selbst zu Regeln.
Na ja, du hast dir sicher denken können, dass die Aussage nur ein Vorwand war, um dich ruhig zu stellen. Dass deine Tochter die Wohnungssuche nicht ernst genug nimmt, hast du ja nicht erst gestern bemerkt. Ich hätte ihr dann auch mal deutlich an den Kopf geworfen, dass sie den Auszug nicht ernst genug nimmt. Und wenn sie meint, alt genug zu sein das selbst zu regeln, warum sie dann noch keine Wohnung bezogen hat.
Auch eine Frist zum Auszug hättest du schon viel eher setzen können. Ebenso hättest du dir schon wesentlich eher Hilfe (z.B. in einem Forum) suchen können. Dass du das aber über Jahre mitgemacht hast, ist mir ein Rätsel.
 
Ich finde, hier wird gnadenlos überdramatisiert und wirklich erklären kann ich mir das nicht.

Die Tochter ist 28 Jahre alt, kann kochen, den Haushalt erledigen, konnte eine lange Beziehung führen und trifft selbstbewusst ihre eigenen Entscheidungen.
Sie kann sich jederzeit eine andere Wohnung suchen, auch jetzt noch.

Sie ist anscheinend verwöhnt worden und darüber kann sie sich glücklich schätzen!
Jetzt ist Die Zeit vorbei und die kalte Tealität kommt und das sogar noch ziemlich entspannt.
Sie kann - vermute ich mal- jederzeit ihre Eltern um Hilfe bei Lebensfragen bitten.
Selbst die Miete von 800 Euro bei den Eltern fände ich legitim, die haben sie ja auch jahrelang mit gezogen.

Gibt wesentlich Schlimmeres und die Kritik kann ich nicht nachvollziehen....
 
Gibt wesentlich Schlimmeres und die Kritik kann ich nicht nachvollziehen....
Sehe ich genauso das Problem in der Sache war wohl der Mann wenn der eine Elternteil will das man auszieht und das andere nicht klappt es nun mal nicht.
Da müssen beide Elternteile zusammen arbeiten und deutlich sagen das es Zeit wird sich was eigens zu suchen.
Die TE hat ihr möglichstes getan das Problem war der Ehemann der all die Jahre eine andere Meinung hatte.

Jetzt wo sie auszieht wird die Tochter wirklich selbständig werden.
 
Nach ihrer Ausbildung wurde sie nicht übernommen und war danach arbeitslos und hatte immer wieder Minijobs gehabt oder hat in Zeitarbeitsfirmen gearbeitet.
Wo sie dann nach einiger Zeit auch wieder gekündigt wurde.
Ich gebe es zu in der Zeit brachte ich es nichts über Herz sie rauszuschmeißen also ließ ich es zu das sie bei uns blieb.
Erst wo sie eine festeinstellung bekommen hatte kam das Thema Auszug auch wieder richtig auf dem Tisch.

Wie hätte sie ihr Leben damals auch finanzieren sollen?
Sie da aus dem Nest zu schubsen wäre mir auch zu hart erschienen.

Mit der Festanstellung begann eine neue, bessere Phase. Und damit kam der Zeitpunkt für den Auszug.
 

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