Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

28 Jährige Tochter will nicht ausziehen

  • Starter*in Starter*in Mutter 50
  • Datum Start Datum Start
Ja mit Unterstützung geht es. Hier gab es aber die letzten 10 Jahre keine. Kein gemeinsames Wohnung anschauen und sanft aus dem Nest schmeißen. So wie bei dir eben. Sondern es blieb halt beim "ich habe ihr aber gesagt sie soll" und jetzt kommt halt der Hammer drauf. Also wieder keine Unterstützung, sondern eine volle Breitseite.

Ich versteh wirklich nicht, wie man sowas toll finden kann. Das hat auch mit Konsequenz nichts zu tun. Das ist unvorhersehbare Willkür.
Meine Güte du tust so als ob meine Tochter 15 wäre ist sie aber nicht sie ist 28 Jahre alt.
Sie geht arbeiten kann kochen und kann auch einen Haushalt führen.
Es wird nun mal Zeit das sie auszieht.
 
Nochmal sie hatte genug Zeit gehabt sich was zu suchen hat sie aber nicht.
Ich wollte auch schon längst das sie auszieht nur wollte ihr Vater es nicht.
Dann hättest du mit deinem Mann ein ernstes Wort wechseln sollen. Wenn ihr in dem Punkt nicht an einem Strang zieht, ist es kein Wunder, dass es sich eure Tochter in den letzten Jahren bei euch bequem gemacht hat.

Meine Güte wir reden von einer 28 jährigen Frau die sogar arbeiten geht.
Da sollte man früher oder später selbst auf die Idee kommen auszuziehen.
Das ist richtig. Und wenn man nicht selbst auf die Idee kommt, ist in der Erziehung des Kindes was falsch gelaufen.

Ich finde es hier echt nicht in Ordnung wie die Te hier angegangen wird.
Kritik hat nichts mit angehen zu tun.
 
Meine Güte du tust so als ob meine Tochter 15 wäre ist sie aber nicht sie ist 28 Jahre alt.
Sie geht arbeiten kann kochen und kann auch einen Haushalt führen.
Es wird nun mal Zeit das sie auszieht.
Nur weil jemand arbeiten geht und kochen kann, heißt das nicht, dass derjenige ausreichend selbstständig ist. Dazu gehört nämlich sehr viel mehr. Vielleicht hätte deine Tochter in manchen Belangen mehr Unterstützung von euch gebraucht. Anscheinend habt ihr sie doch nicht so gut auf ein selbstständiges Leben vorbereitet, wie du glaubst.
 
Hm,
also erstmal finde ich, dass es als Eltern absolut legitim ist, dass man sich wünscht, dass die Tochter mit 28 Jahren auszieht.

Aber, anscheinend haben nicht beide Eltern an einem Strang gezogen, der Papa wollte vielleicht seine Prinzessin noch ein wenig bei sich behalten, oder ist einfach zu gutmütig, das wissen wir alles nicht.

Immerhin kann die Tochter kochen, einen Haushalt führen und geht arbeiten. Soweit habt ihr das doch ganz gut hinbekommen. Auch, wenn die Tochter einen Beruf gewählt hat, der ihr nicht allzu viel Geld bringt, aber das war ihre Entscheidung, und das ist auch gut so. Ihr Beruf, ihre Arbeit macht ihr anscheinend Spaß und das ist die Hauptsache.

Was mich ein bisschen befremdet ist die Kälte, die zumindest hier im Internet von dir, Mutter 50, ausgestrahlt wird. Aber auch die Internetbeiträge sind ja nur ein kleiner Auszug aus eurer Familiengeschichte.

Die Geschichte, mit 800 Euro Miete finde ich allerdings schon krass. Das ist ganz klar Erpressung, anscheinend wusstet ihr ansonsten keine andere Option mehr.

Eure Tochter nimmt jetzt die Wohnung, die ihr eigentlich nicht gefällt. Ihre Ansprüche sind ansonsten scheinbar ziemlich hoch. Ist halt schwierig, wenn man nicht so wirklich gelernt hat, dass man nicht alles haben kann, was man sich wünscht, aber das ist anscheinend wirklich eine Generationsfrage, und es ist nicht wirklich die alleinige "Schuld" dieser Generation.

Ich hätte es schon besser gefunden, wenn ihr ihr ein halbes Jahr Zeit gegeben hättet, in diesem halben Jahr Miete und Kostgeld verlangt hättet, aber nicht 800 Euro für Miete. Und dann hätte sie wirklich gucken können, ob sie was passendes findet, sicherlich hätte sie dann auch ein paar Abstriche gemacht. Aber sie hätte es dann wirklich selbst gemacht, selbst ausgesucht, zwar auch mit Druck, aber es wäre anders gewesen.

Jetzt hat sie das Gefühl, dass sie in eine Wohnung gezwungen wird, also dass man sie kurzfristig einfach raussschmeißt. Kein guter Anfang für ein neues Leben, finde ich.
 
Meine Güte du tust so als ob meine Tochter 15 wäre ist sie aber nicht sie ist 28 Jahre alt.
Sie geht arbeiten kann kochen und kann auch einen Haushalt führen.
Es wird nun mal Zeit das sie auszieht.

Es ist tatsächlich völlig wurscht wie alt sie ist. Genauso wie es total egal ist, was sie schon alles kann. Unterstützung ist keinerlei Frage des Alters, sondern des Themengebietes und der persönlichen Fertigkeiten.

Und klar soll sie ausziehen, sehe ich auch so. Irgendwann ist es nun mal Zeit. Aber es ist (außer bei Gewalt und Drogen), niemals Zeit für Willkür. Also an die Hand nehmen und helfen und einen leichten Schubs geben und nicht die Dampfwalze herausholen.
 
Ich finde mit 28 kann man nun endlich ausziehen. Höchste Zeit. Auch die "Hammermethode" ist legitim. Was mir persönlich missfällt: Sie hatte 10 Jahre Zeit dafür gehabt.
 
Die schwerster von meine Patentante lebt immer noch bei ihrem Vater.
Sie ist irgendwas mit 50 ich kenne sie kaum.
Aber diese Frau hat nie eine Ausbildung gemacht geschweige gearbeitet.
Oder gar eine Beziehung geführt.
Und das alles weil sie nie Zuhause ausziehen wollte und die Eltern sie gelassen haben.
Wenn der Vater auch noch stirbt wird sie große Probleme bekommen.

Es gehört nun mal zum Leben dazu das man irgendwann von Zuhause auszieht und sein eigenes Leben lebt.
Nur so wird man selbständig.

Ich bin damals mit Anfang 20 ausgezogen in eine ein Zimmer Wohnung sie war nicht besonders aber groß und für den Anfang komplett ausreichend.
Mittlerweile habe ich eine kleine Familie gegründet und wohne in einer drei Zimmer Wohnung.
Und ich bin ein Jahr älter als die Tochter.
 
Dann hättest du mit deinem Mann ein ernstes Wort wechseln sollen.
Ich habe sehr oft mit meinen Mann darüber geredet er wollte ihr immer Zeit lassen und war der Meinung das sie schon sucht.
Sie hat immer nur dann nach einer Wohnung gesucht wenn wir das Thema Auszug angesprochen haben dann hat sie es paar mal gemacht und nach einiger Zeit ließ sie es bleiben.

Mein Mann ist leider zu gutmütig das war auch schon wo sie noch ein Kind war.
Ich war diejenige die nein gesagt hat und er immer ja.
 
Eine 28jährige, erwachsene Frau.
In dem Alter sind manch andere bereits selbst Eltern, einige früher (auch wenn das seltener geworden ist).

Das Rad dreht sich immer schneller, doch die Jugend ist davon so überfordert, dass sie immer später flügge wird.
Eine Entwicklung, die die Gesellschaft so will und diese und andere Folgen in Kauf nimmt.
Ich bin kein Fan davon, dazu stehe ich.

Hier, liebe Mutter50, hatten Dein Mann und Du keinen guten, einheitlichen Erziehungsstil gefunden und zudem versäumt, den Abnabelungaprozess zu unterstützen.
Vorbei. Nicht zu ändern.
Dann zog Dein Mann wieder! nicht mit Dir an einem Strang, er wollte, dass die Tochter bleibt.
Wo auch immer es da zwischen Euch beiden krankt (passiv-aggressiv?), es wäre sicher gut, da gemeinsam mal genauer hinzusehen.

Die Umzugsmöglichkeit in eine WG hat Eure Tochter abgelehnt. Mit ihrem Ex wollte sie auch nicht zusammenziehen.

Jetzt hast Du ihr auch noch eine Wohnung besorgt in Deiner Not. Doch sie wollte wieder nicht aus dem gefühlt sicheren Nest.

Sie möchte zumindest in Eurer Nähe wohnen.

Die Wohnungssuche hat sie nicht ernsthaft vorangetrieben.

Für eine 28jährige Frau klingt das für mich in Summe schon bedenklich; die Idee einer Therapie ist vielleicht nicht die schlechteste Variante.

Euch, Deinem Mann und Dir, brennt es jetzt unter den Nägeln, seit diese geeignete Wohnung aufgetaucht ist.
Zwar gibt es eine Auszugsfrist bis 31. Dezember, diese hebelt ihr aber selbst direkt wieder aus mit einer überzogenen Mietforderung ab sofort, wenn sie fiese Wohnung nun nicht nimmt.
Wodurch sie sich genötigt fühlt, diese Wohnung zu nehmen.

Nur um das klarzustellen:
Ich finde es richtig, dass sie endlich ausziehen soll. Und dass ihr endlich nachdrücklich werdet, sie zu einer Entscheidung zwingt.
Welche sie ohne Druck sehr wahrscheinlich so nicht getroffen hätte.
Die Gelegenheit war günstig und wollte ergriffen werden.
Dennoch setzt ihr ihr das Messer jetzt schon auf die Brust, statt dies gegen Fristende zu tun.
Dessen solltet ihr Euch bewusst sein.
 
Was mir persönlich missfällt: Sie hatte 10 Jahre Zeit dafür gehabt.

Wofür hatte sie bitte 10 Jahre Zeit? Der Vater! Hat Ihr doch immer signalisiert, dass sie bleiben kann. Das hat Mutter50 doch geschrieben. Erst jetzt hat er seine Meinung geändert. Von daher war es doch "nur" für die TE 10 Jahre. Für Vater und Tochter doch eher ein beruhige sie ab und zu, dann kann alles so bleiben wie es ist.

Die schwerster von meine Patentante lebt immer noch bei ihrem Vater.
Sie ist irgendwas mit 50 ich kenne sie kaum.

Und kannst damit auch gar nicht wissen, weshalb sie nicht ausgezogen ist. Ist also eher müßig zu spekulieren, wie ihr Leben wohl verlaufen wäre, wenn sie ausgezogen wäre.

Mein Mann ist leider zu gutmütig das war auch schon wo sie noch ein Kind war.
Ich war diejenige die nein gesagt hat und er immer ja.

Und diese Rolle war bestimmt sehr sehr schwer für dich. Aber eben auch für deine Tochter, weil ihre Eltern da keine einheitliche Erziehung hinbekommen haben. Und das kann tatsächlich euer Problem verursacht haben.

Und das schlimme ist, es ist mit dem Auszug nicht vorbei. Die nächsten Streitpunkte sind doch schon bald da. Du solltest trotzdem versuchen (auch für dich) aus dem Karussell auszusteigen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 306) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben