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28 Jährige Tochter will nicht ausziehen

  • Starter*in Starter*in Mutter 50
  • Datum Start Datum Start
Dein Mann war vernünftig.
Wie lange sollen die Eltern die Tochter noch dulden?
Bis sie 30 oder 50 ist.
Die Eltern haben ein recht darauf das die Tochter auszieht und was der Wohnung angeht.
Sie ist klein und bezahlbar und reicht für eine Person.
Und ganz ehrlich sie sollte froh sein so eine Wohnung zu bekommen andere wären dankbar so eine zu finden.

Außerdem hat sie in ihrer Wohnung alle Zeit der Welt sich eine andere zu suchen die ihr dann besser gefällt.
 
Hä, deine Argumentation verstehe ich ehrlich nicht ganz? ist doch ok, dass Mutter 50 ihre Konsequenzen zieht. Die Tochter hat scheinbar die Angelegenheit immer schleifen lassen und nun platzt der Mutter der Kragen. Es ist doch ihr Leben und deshalb ist es ihr gutes Recht Forderungen an die Tochter zu stellen. Wenn nicht jetzt wann dann?

Genau, die Mutter hat sich nicht gekümmert und auf ein Mal meint sie jetzt sofort muss das Kind zu seinem oder auch ihrem (der Mutters)"Glück" gezwungen werden. Es ist offensichtlich für mich daß das Kind auch wenn es erwachsen ist ein Problem damit hat ihr zuhause zu verlassen. Vielleicht auch noch anderen von denen die Mutter gar nichts weiß.
Nur weil ein Kind volljährig ist - etwas was der mensch erfand und nicht Mutter Natur - heißt das nicht daß es automatisch selbstständig ist und bereit die Flügel auszubreiten. Vielleicht braucht sie erst noch ein bißchen Sicherheit - Gespräche (in einer Beratungsstelle?) , Nähe, evtl. eine Psychotherapie?
 
Ich würde eher allgemein sagen, es kommt immer darauf an, was alle Beteiligten wollen bei sowas. Wenn Eltern und erwachsene Kinder damit zufrieden sind, unter einem Dach zu wohnen, dann ist es doch okay. Wenn eine Partei was anderes möchte, dann ist das ein Problem. Dann kann man versuchen, Kompromisse zu finden und sich zu einigen. Nur: Wenn Eltern finden, nach 28 Jahren ist es an der Zeit, dass sie die Wohnung wieder komplett für sich haben und ihnen mehr Privatsphäre zusteht, wie sieht dann ein Kompromiss aus?

Man kann der TE ankreiden, dass sie jetzt ihr erwachsenes Küken ziemlich plötzlich aus dem Nest schubst und das mit einer ziemlich hohen Miete (auch wenn die Tochter die zurück bekommen soll) - man kann der Tochter aber auch ankreiden, dass sie nie darüber geredet hat, wie die Zukunft aussehen soll oder ob sie freiwillig nicht etwas von ihrem Gehalt für die Miete abgibt. Dass der Tochter scheinbar realistische Vorstellungen von Miete und Wohnungen fehlen, kommt jetzt als Problematik zum Tragen. Und da hätte man viel früher ansetzen können.

Und vielleicht kommt die Tochter ja auf den Geschmack, wenn sie erstmal ausgezogen ist und ihre eigene Bude hat. Und sie sieht, dass ein persönlicher, enger Kontakt zu den Eltern nicht nur bedeutet, dass man zwangsläufig zusammenwohnen muss. Ich lebe wahnsinnig gerne in meiner eigenen Bude, fernab von den Eltern! \(^.^)/
 
Genau, die Mutter hat sich nicht gekümmert und auf ein Mal meint sie jetzt sofort muss das Kind zu seinem oder auch ihrem (der Mutters)"Glück" gezwungen werden. Es ist offensichtlich für mich daß das Kind auch wenn es erwachsen ist ein Problem damit hat ihr zuhause zu verlassen. Vielleicht auch noch anderen von denen die Mutter gar nichts weiß.
Nur weil ein Kind volljährig ist - etwas was der mensch erfand und nicht Mutter Natur - heißt das nicht daß es automatisch selbstständig ist und bereit die Flügel auszubreiten. Vielleicht braucht sie erst noch ein bißchen Sicherheit - Gespräche (in einer Beratungsstelle?) , Nähe, evtl. eine Psychotherapie?

Wtf, irgendwann müssen die Stützräder abgenommen werden. Selbst in betreuten Wohnen musste ich vieles selbst machen, da sollte beim "normalen Wohnen" doch erst recht sein.
 
Genau, die Mutter hat sich nicht gekümmert und auf ein Mal meint sie jetzt sofort muss das Kind zu seinem oder auch ihrem (der Mutters)"Glück" gezwungen werden. Es ist offensichtlich für mich daß das Kind auch wenn es erwachsen ist ein Problem damit hat ihr zuhause zu verlassen. Vielleicht auch noch anderen von denen die Mutter gar nichts weiß.
Nur weil ein Kind volljährig ist - etwas was der mensch erfand und nicht Mutter Natur - heißt das nicht daß es automatisch selbstständig ist und bereit die Flügel auszubreiten. Vielleicht braucht sie erst noch ein bißchen Sicherheit - Gespräche (in einer Beratungsstelle?) , Nähe, evtl. eine Psychotherapie?
Du unterstellst der Mutter sie hätte sich nicht gekümmert - scheinbar hast du ihre bisherigen Beiträge nicht gelesen.
Wer sich hier nicht gekümmert hat war die Tochter. Irgendwann muss jeder Mensch die Konsequenz seines Verhaltens tragen. Nicht für jeden Furz braucht man einen Psychotherapeuten, auch wenn das scheinbar Mode geworden ist. In Amerika ist es schick einen eigenen Psychodoc zu haben.

Manche Dinge muss man auch in Eigenverantwortung lösen. Mit 28 Jahren wird es höchste Zeit Eigenverantwortung für sein Leben zu übernehmen

Wenn man die Beiträge der Mutter 50 genau liest, dann merkt man auch, dass sich dahinter eine Frau verbirgt, die sehr wohl vernünftig denkt und agiert.
Darum verstehe ich den Stress manche User nicht, die hier alle möglichen Szenarien hineininterpretieren möchten.
Die junge Dame bekommt die Gelegenheit sich eine Wohnung anzumieten. Gefällt diese nicht, kann sie sich in Ruhe sich nach anderen umsehen.
 
Ich kann verstehen, dass deine Tochter Probleme mit dem Auszug hat, wenn das bei euch immer so lief wie jetzt. Da fehlt es dann einfach an Stabilität und Sicherheit und somit wachsen dann halt auch keine ausreichenden Flügel. Das mal zur Seite deiner Tochter.

Für dich Mutter50, dein Verhalten ist jetzt etwas hartes unvorhersehbares und nichts weiches unterstützendes. Das macht man ja nicht, wenn man selber glücklich und zufrieden ist. Und dein Problem wird sich durch den Auszug nicht in Luft auflösen. Hast du für dich schon Lösungen um den Kampf aufgeben zu können?
 
Hi,

Also meine Tochter hatte vor Paar Tagen den Besichtigungstermin gehabt.
Von der Wohnung war sie überhaupt nicht begeistert.
Die Küche ist im Wohnzimmer das Schlafzimmer ist nicht nach ihren Vorstellungen und der Hinterhof ist nach ihrer Meinung auch nicht schön.

Sie hat dann mal wieder versucht ausreden zu suchen warum sie nicht ausziehen kann.

Wir haben dann mal auf dem Tisch gehauen und ganz klar gesagt was wir von ihr erwarten und das sie die Wahl hat entweder sie nimmt die Wohnung oder sie zahlt an uns Miete.


Jeden fall nach langen Diskussionen nimmt sie die Wohnung doch und wird am 1.8 da einziehen.


Vorher muss sie noch renoviert werden und ein neuer Boden kommt da auch rein.
 

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