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Der Stellenwert von Gott, Religion und Glaube in der Welt?

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Oder Schwule, Gott läßt sie zu, aber wenn sie ihrer eigenen Art gemäß leben, ist das diesem Gott auf einmal ein Gräuel?
Ich glaube, eine typische Erklärung lautet, dass Gott auch die Schwulen eigentlich als Heteros geschaffen hätte, aber diese würden sich dann sozusagen aus Jux und Dollerei bzw. aufgrund absichtlicher Abwendung von Gott der Homosexualität zuwenden. Da steckt der Gedanke dahinter, dass die Schwulen eben selbst schuld seien, und sie sollten sich eben einfach heterosexuell verhalten, dann wäre alles in Ordnung.
 
Und ich dachte immer, Lüge und Heuchelei wäre Sünde. Aber wenn Gott selber von einem verlangt, daß er sich verleugnet und aus seinem ganzen Leben eine Lüge macht ... dann ist das auf einmal in Ordnung? 🙄

Man merkt, viel zu unlogisch aufgebaut, diese Religionen. Jede Begründung für einen unlogischen Punkt zieht weitere unlogische Behauptungen (z. B. Existenz von Teufeln die Leute "verführen" oder anderes) nach sich.
 
Ich glaube, eine typische Erklärung lautet, dass Gott auch die Schwulen eigentlich als Heteros geschaffen hätte, aber diese würden sich dann sozusagen aus Jux und Dollerei bzw. aufgrund absichtlicher Abwendung von Gott der Homosexualität zuwenden. Da steckt der Gedanke dahinter, dass die Schwulen eben selbst schuld seien, und sie sollten sich eben einfach heterosexuell verhalten, dann wäre alles in Ordnung.

Das würde sogar irgendwo Sinn machen... wenn es nur keine schwulen Imame geben würde... 🙄
 
Und ich dachte immer, Lüge und Heuchelei wäre Sünde. Aber wenn Gott selber von einem verlangt, daß er sich verleugnet und aus seinem ganzen Leben eine Lüge macht ... dann ist das auf einmal in Ordnung? 🙄

Man merkt, viel zu unlogisch aufgebaut, diese Religionen. Jede Begründung für einen unlogischen Punkt zieht weitere unlogische Behauptungen (z. B. Existenz von Teufeln die Leute "verführen" oder anderes) nach sich.

Wenn Gott seine Werke, also uns Menschen, lieben würde, würde doch gar kein Teufel existieren.

Nach dem Islam entstand ein Streit zwischen dem Teufel und dem Gott, worauf beide ihre eigenen "Lager" errichteten.
Das macht aber auch keinen Sinn, weil Gott allmächtig ist und sich eigentlich nicht von einer zweiten Partei unterkriegen lassen kann.

Du musst dir das so vorstellen: Gott lässt dich Sünden begehen, damit er dich später bestrafen kann, weil du dem falschen Lager folgst, wofür du gar nichts kannst. Sinn? Gibt es keinen.

Gott lässt den Mann mit Vorhaut auf die Welt kommen, welches dieser sich später operativ entfernen lassen muss, weil es sonst unrein ist. Gott erschafft dich also bereits unrein. Diesen Fehler musst du korrigieren.

Beschneidungen sind also eigentlich Blasphemie pur.
 
Religion kann man nur psychologisch deuten. (Weshalb die Psychologie bei ihrer Entstehung als eigenständige Wissenschaft von den Kirchen lebhaft angefeindet wurde. Das kirchliche Monopol über Seele/Psyche ihrer Anhänger ging verloren - Blasphemie!)

Das Standardbild des Kampfes Gut/Böse, das auch gern in Filmen, Märchen, eigentlich überall thematisiert wird, ist entwicklungsgeschichtlich uralt und stammt noch von unseren Affenvorfahren, weil die Herrschaft übers Affenrudel von den stärksten Affenbullen ausgefochten wird, immer wieder mal, wenn der alte Pascha (Gott) von einem jüngeren Emporkömmling (Teufel) um die Führungsrolle herausgefordert wird. Und das Rudel schaut zu, weil vom Ausgang des Kampfes die Zukunft abhängt, wer schon vorher mit dem Sieger gut konnte wird gepampert, wer auf die falsche Seite gesetzt hat muß dagegen mit Repressalien oder sogar Vertreibung rechnen.
Also genau das, was die religiösen Mythen sagen - die "Guten" in den Himmel, alle anderen ab ins ewige Feuer.

Solche uns allen per uralten Instinkten eingeprägte Klischees nennt man "Archetypen". Es gibt noch viel mehr als die kämpfenden Affenbullen, und auch die anderen tauchen oft in der Religion auf, z. B. die "Mutter" mit Kind auf dem Arm (Gottesmütter, schon vor Erfindung des Christentums dargestellt), den "Narren" (Schüler oder Anfänger) etc., wer eine ganze Sammlung davon sehen will, braucht sich nur einmal die Bildkarten, die sogenannten Großen Arcana, des Tarot anschauen.
 
Nochmal zur Eingangsfrage: Stellenwert von Gott, Religion, Glaube in der Welt?

Religion hat für mich keinen Mehrwert, hatte nie einen Mehrwert und wird auch nie welchen haben.

Religion ist für mich schädlich und giftig. Es führt dazu, dass Menschen Dinge tun, die sie nicht wollen. Sie verdummen, weil sie blind folgen, ohne zu hinterfragen.

Religion bestärkt Vorurteile, teilt Menschen in Gruppen ein, "Gut und Böse", stellt Hindernisse dar, wo keine sind und macht das Leben in vielen Bereichen komplizierter. Religion führt dazu, dass man nicht selbst Verantwortung trägt, sondern die Schuld bei einem anderen sucht.

Ich war selbst über 20 Jahre westlich orientierter Muslime. Gebracht hat es mir - außer Ärger und Leid - rein gar nichts. Ich wüsste auch nicht, wofür ich mich "bedanken" sollte.

Lasst euch nicht für dumm verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche uns allen per uralten Instinkten eingeprägte Klischees nennt man "Archetypen". Es gibt noch viel mehr als die kämpfenden Affenbullen, und auch die anderen tauchen oft in der Religion auf, z. B. die "Mutter" mit Kind auf dem Arm (Gottesmütter, schon vor Erfindung des Christentums dargestellt), den "Narren" (Schüler oder Anfänger) etc., wer eine ganze Sammlung davon sehen will, braucht sich nur einmal die Bildkarten, die sogenannten Großen Arcana, des Tarot anschauen.

Götter, Kulturfiguren, irgendwas Höheres, Leitfiguren etc. gab es schon immer. Schon im Steinzeitalter. Damals waren es vielleicht Steine oder Felsen, später haben manche gemeint, man müsse das mit etwas Mystischem verbinden, dass Fehlverhalten bestraft. Es gibt schon einen Grund, wieso man von Gott nichts hört und sieht. Weil er nicht existiert, sondern nur in unseren Köpfen lebt. Eine Art Geist, der dich kontrolliert. Ganz schön clever.

Glaubst du Jesus, Mohammed und andere haben das alles in die Wege geleitet, weil die Menschen so geliebt haben? Nein. Eher aus Macht. Mohammed hat viele Menschen töten lassen und Ablasshandel betrieben.
Der hat eine 9 Jährige geheiratet. Das fanden sogar seine treusten Anhänger zu krass, aber Mohammed war ein Prophet und Gottes Lieblings, deswegen ist er der einzige Muslime gewesen, der extra behandelt wurde.

Wer auf sowas reinfällt, ist echt selbst schuld. Viele Muslime wissen nicht (oder wollen nicht wissen), wie ihre Leitfiguren wirklich eingestellt waren.

Wer möchte schon gerne hören, dass der heilige Mohammed ein Mörder mit Frauenverschleiß war?
 
Ich lese hier viel Unsinn - vermehrt in den letzten Beiträgen.

Ob ich darauf eingehen soll, weiß ich noch nicht 😉.
 
Wer möchte schon gerne hören, dass der heilige Mohammed ein Mörder mit Frauenverschleiß war?

Das wissen sie doch. Ein Krieger, Eroberer und Religionsstifter, ursprünglich war er Händler als dritter Ehemann einer Witwe, die über einen eigenen Handelsbetrieb verfügte, und mit eigenem Harem - die Ehe mit der 9jährigen wurde erst nach erster Monatsblutung vollzogen, also wahrscheinlich so mit 14, für unsere Begriffe immer noch Kindesmißbrauch, aber damals galt ein Mädchen ab der ersten Blutung als ehe- und beischlaffähig.

Nichts was dieser Kultur damals fremd gewesen wäre also, und was zum Teil - siehe Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen oder Eroberungen durch IS oder Kriege muslimischer Länder untereinander, Irak/Iran etc. - ihnen bis heute nicht fremd ist.
 
Glaubst du Jesus, Mohammed und andere haben das alles in die Wege geleitet, weil die Menschen so geliebt haben? Nein. Eher aus Macht. Mohammed hat viele Menschen töten lassen und Ablasshandel betrieben.

Bei Mohammed war es das Streben nach Macht, bei Jesus war es der Wunsch, das Judentum seiner Zeit zu reformieren, eine Art Martin Luther (ohne Antisemitismus) seiner Zeit, allerdings scheiterte er mit diesem Versuch. Eine eigene Religion zu gründen hatte er garantiert nicht im Sinn, das "Christentum" wurde bekanntlich erst später von den Leuten, die in seinem Namen zu sprechen behaupteten, begründet.
 
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