Portion Control
Urgestein
Jetzt frage ich mich, ob ich als Partnerin im Fall eines gemeinsamen Wohnsitzes dazu verpflichtet wäre, ihn komplett auszuhalten.
In welchem Fall? Aktuell besitzt er ja mehr Vermögen als du.
Sollte dies irgendwann aufgebraucht und er auf staatliche Hilfen angewiesen sein, würde er evtl. etwas weniger Geld aufgrund eines Haushaltsvorteils erhalten, da du mit angerechnet wirst. Mehr nicht. Das ganze bleibt ja trotzdem sein Problem. Nur heiraten solltest du ihn nicht, das dürfte wohl selbstredend sein.
Zu ihm ziehen wenn du ohnehin nicht wirklich gebunden bist und bei ihm eine Arbeit findest, sehe ich als Vorteil. Du kannst Miete sparen, er spart Haushaltsgeld und somit reichen seine Ersparnisse evtl. nochmal ein paar Jahre länger. Bei drei erwachsenen im Haus eine Haushaltshilfe einstellen wobei 2 komplette Tagesfreizeit besitzen, finde ich strange. So würde man das ersparte natürlich wieder verbraten.
Ich hätte ganz andere Sorgen: Was soll ich mit einem Partner der nie wirklich gearbeitet hat und faul in den Tag hineinlebt? Über was soll ich mich mit diesem unterhalten, wenn ich abends kaputt nach Hause komme und mein Partner zu Hause erst richtig auftaut und bespaßt werden möchte weil er sich schon den ganzen Tag auf mich freut?
Wäre überhaupt nix für mich. Ich kann auch zu keinem Partner aufschauen der jobmäßig so gar nichts auf die Kette bekommen hat. Bei solchen Menschen fehlt mir irgendwie der Respekt.
Falls seine Mutter nicht irgendwie erkrankt ist, halte ich beide irgendwie so ein bißchen für faul, oder sei es Antriebslos oder ähnliches. Wenn er 35 ist kann seine Mutter ja noch nicht so alt sein. Also ich bin 46 und in der Wohnung meiner Mutter könnte man ein Spiegelei vom Boden essen.
Aber das sind Punkte die mich stören würden - das kann bei dir gerne anders sein.