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Moderne versus Naturvölker

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Auch moderne Bauern kriegen Zivilisationskrankheiten, denn ein Bauer lebt üblicherweise von dem, was er anbaut, und harte körperliche Arbeit fordert gehaltvolles, deftiges Essen, das den Magen auch füllt, also eher Schweinebraten mit Kloß und süße Mehlspeisen als irgendeine vegane Körner- und Salatpickerei. 🙄

Und außer dem Verschleiß leiden Bauern auch noch an etlichem anderen, häufig vertreten ist die Staublunge, weil man sowohl bei der Feldarbeit als auch beim Heuen und beim Umgang mit Großtieren ständig Staub einatmet. Wer mal bei einer Getreideernte dabei war weiß, wie stark das staubt, und ein hinterhältiger kratziger Staub obendrein, nach dem man sich gründlichst waschen muß, weil das Zeug überall unter die Kleider geht.
Selbst ohne Rauchen ist die Lungenkapazität bei alten Bauern daher meist nicht die beste.

Und nicht vergessen darf man das Infektionsrisiko über Tierkrankheiten. Heute ist das dank Impfungen, Hygienevorschriften, überwiegender Stallhaltung und zahlreicher weiterer Maßnahmen in Sachen Tiergesundheit nicht mehr so dramatisch, aber früher als es das alles noch nicht gab, waren Krankheiten vom Schweinebandwurm und Rindertuberkulose über Rinderpocken, diverse Schafkrankheiten bis hin zu echten Killern wie Milzbrand (Tierkrankheit!) und Tollwut (immer wieder über Kontakte mit Wildtieren auf Weiden und bei der Jagd eingeschleppt) ein ständiger Faktor in der Landwirtschaft.


Unsere Lungen sind ok, da hatten alle im Umkreis hier Glück - was nicht heißt, dass du nicht recht hast und auch nicht, dass nicht noch immer vereinzelt Spätfolgen auftreten könnten.

Wie du selbst schreibst, wer heute unter Zivilisationskrankheiten leidet, trägt dazu auch durch falsche und übermäßige Ernährung bei.

Das Umdenken geht langsam, doch immer mehr voran. Und tatsächlich gibt es etwas zwischen Schweinebraten und Körnerpicken. 😉
Was immer mehr Landwirte umsetzen.

Gesunde, vollwertige, möglichst wenig belastete Nahrungsmittel. Ein rundum versorgter Körper. Eben, um dem Gesundheitsbewusstsein Rechnung zu tragen und möglichst lange fitter zu sein, leistungsfähiger.

So einige Bäuerinnen machen Ausbildungen zu Ernährungsberatern. Belegen Yogakurse oder bieten diese selbst an.
Eine Infektion über Tierkrankheiten ist mir in den vergangenen 20 Jahren nicht begegnet.
 
Aber jeder, der in diese noch dünnbesiedelten Gegenden geht, nimmt die Zerstörung bereits mit, denn um dort autark leben zu können, muß man auch erst mal Felder roden, sprich die einheimischen Pflanzen und Tiere ausrotten, um die mitgenommenen Pflanzenarten anbauen zu können.


Das wird offenbar gerne ausgeblendet, dass man da aktiv genau das umsetzen will, was man anderen vorwirft.

Ich fände es sinnvoller, existierende Gebäude zu nutzen, instandzusetzen und -halten.
Da wurde bereits Fläche vom Menschen zerstört, Materialien verbraucht, hergestellt und dabei die Unwelt belastet.
Alles zu bedenkende Punkte beim Idealismus.
 
Ich fände es sinnvoller, existierende Gebäude zu nutzen, instandzusetzen und -halten.
Übrigens ein Aspekt, der meines Erachtens eher für ein Leben in Städten spricht. Wer gern auf dem Land lebt und dort nicht ein bereits existierendes Haus übernimmt, trägt ja andererseits zu weiterer Bebauung und Versiegelung von Naturflächen in Kauf: einem neugebauten Einfamilienhaus gesellen sich häufig weitere hinzu, dann braucht es Zufahrtstraßen und Infrastruktur, und so weiter. Wer in der Stadt lebt, nutzt eher verstärkt die bereits vorhandene Infrastruktur.
 
So einige Bäuerinnen machen Ausbildungen zu Ernährungsberatern. Belegen Yogakurse oder bieten diese selbst an.
Eine Infektion über Tierkrankheiten ist mir in den vergangenen 20 Jahren nicht begegnet.

Schweine/Geflügelgrippe? Mit Massenkeulungen in Tierbeständen, nur weil mal eine Wildente hineingekackt haben könnte? Schon vergessen? 🙄 Einzelfälle von Ansteckungen beim Menschen geschehen immer wieder. Wird nur meistens nicht in der Öffentlichkeit bekannt. Toxoplasmose von der Hauskatze, Trichinen vom Schwein, Salmonellen vom Geflügel, Hanta (ein Ebola-Verwandter) von Waldmäusen (Waldarbeiter) ... die Liste der Ansteckungsmöglichkeiten ist lang.

Das mit Ernährungsberater, Yogakurse etc. sind moderne Zusatzeinkommen für die Bauern, das heißt nicht, daß sie sich automatisch selber dran halten. Früher hat die Bäuerin, wenn sie neben der Hofarbeit noch Zeit hatte, genäht, Butter für den Verkauf hergestellt, im Mittelalter sogar Bier gebraut.
 
Übrigens ein Aspekt, der meines Erachtens eher für ein Leben in Städten spricht. Wer gern auf dem Land lebt und dort nicht ein bereits existierendes Haus übernimmt, trägt ja andererseits zu weiterer Bebauung und Versiegelung von Naturflächen in Kauf: einem neugebauten Einfamilienhaus gesellen sich häufig weitere hinzu, dann braucht es Zufahrtstraßen und Infrastruktur, und so weiter. Wer in der Stadt lebt, nutzt eher verstärkt die bereits vorhandene Infrastruktur.

Auch auf dem Land verfallen leider viele Häuser; wir sanieren gerade eines inklusive Nebengebäude. In ein paar Jahren wäre nur noch der Abriss geblieben.

In der Nähe gäbe es weitere Häuschen. Nein, kein sterbender Ort, im Gegenteil. In den nächsten Jahren werden die Preise hier weiter steigen. So mancher spekuliert vielleicht auch darauf statt zu verkaufen.
 
Schweine/Geflügelgrippe? Mit Massenkeulungen in Tierbeständen, nur weil mal eine Wildente hineingekackt haben könnte? Schon vergessen? 🙄 Einzelfälle von Ansteckungen beim Menschen geschehen immer wieder. Wird nur meistens nicht in der Öffentlichkeit bekannt. Toxoplasmose von der Hauskatze, Trichinen vom Schwein, Salmonellen vom Geflügel, Hanta (ein Ebola-Verwandter) von Waldmäusen (Waldarbeiter) ... die Liste der Ansteckungsmöglichkeiten ist lang.

Das mit Ernährungsberater, Yogakurse etc. sind moderne Zusatzeinkommen für die Bauern, das heißt nicht, daß sie sich automatisch selber dran halten. Früher hat die Bäuerin, wenn sie neben der Hofarbeit noch Zeit hatte, genäht, Butter für den Verkauf hergestellt, im Mittelalter sogar Bier gebraut.


Hier ist mir kein Fall von Ansteckung des Menschen bekannt, mehr sagte ich nicht.

Ich kenne die Menschen, von denen ich hier berichte. Verallgemeinerungen machen in meinen Augen wenig Sinn. Hier, in meinem Umfeld, beobachte ich eine positive Entwicklung bezüglich Ernährung. Das mag woanders anders sein. Ich kann nur über mein Erleben schreiben.
 
Ich habe in jungen Jahren die "alten" Bauern noch kennengelernt, da war nix mit Yoga oder Ernährungsumstellung. Auch nix mit Gefühlsduseleien in Bezug auf Tiergefühle oder sonstwas. Aber viele Altersbeschwerden oder vorzeitige Sterbefälle. Die Leute sind heute alle entweder auf dem Altenteil oder schon auf dem Friedhof, und viele Höfe wurden aufgegeben, weil die Kinder sich die Mühen mit der Landwirtschaft nicht mehr antun wollten.
 
Nö. Findet sich alles auch in Einzugsgebieten größerer Städte. Max 30-45 Minuten in die Stadt

Auch nur da, wo normalerweise keiner hin will. 45 Minuten in die Stadt im Umkreis München, da wirst Du kaum Leerstand finden. Draußen auf der Pampa, Landstädtchen wie Weißenburg, Ansbach etc., ist es was anderes, aber da werden auch in den Städten pünktlich um 5 Uhr nachmittags die Gehsteige hochgeklappt. 🙄
 
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