Das scheint ...vorsichtig ausgedrückt...nicht einheitlich gehandhabt zu werden.
Es gibt definitiv Spielraum. Lässt sich auch überprüfen.
Bekannte sanieren gerade einen alten Dreiseithof. Denkmalschutz. Viel im Eigenbau. Sie stehen im ständigen Kontakt, der Umgang ist freundlich und es gibt keine Probleme.
Geht aber auch ziemlich gegenteilig. Habe ich gehört. Zum Glück nicht erlebt.
Wenn jemand alles selber machen kann und auch Zugang zu alten Teilen hat wie Balken, Türen, Fenstern - mancherorts gibt es regelrechte Ersatzteillager, die von Denkmalschützern oder Ortsvereinen bei Abbrüchen angelegt werden und wo man sich bedienen kann, wenn man das zu renovierende Objekt angibt - gibt es wenig Probleme. Das setzt aber viel Erfahrung und handwerkliches Geschick voraus, und das hat eben nicht jeder.
Daß Leute ein eigentlich geschütztes Gebäude einfach verschandelt haben, indem sie ausgerechnet die schützenswerten Teile (bestimmte Fassadenelemente) weggerissen haben, das hab ich auch schon erlebt, und die bekamen dann z. B. bei der Grundsteuer auch die damit verbundenen Abschläge nicht mehr. Wiedergutzumachen war der Schaden nämlich nicht mehr.