Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 85369
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die erste Ressource, die ausgeht, ist das Bauland, denn die ganze Landschaft noch weiter zersiedeln, nein danke, da schieben viele Gemeinden inzwischen auch einen Riegel vor,
Ich finde die zunehmende Zersiedelung der Landschaft auch furchtbar, wobei ein beträchtlicher Teil der Zersiedelung auf Industriegebiete fallen dürfte. Mir fallen ständig neue Logistikzentren und Lagerhallen, große Supermärkte, Firmengelände auf, die auf ehemals grünen Wiesen und Feldern entstehen.
 
Die erste Ressource, die ausgeht, ist das Bauland, denn die ganze Landschaft noch weiter zersiedeln, nein danke, da schieben viele Gemeinden inzwischen auch einen Riegel vor, kein weiteres Bauen auf der grünen Wiese mehr, stattdessen Innenstadtverdichtung mit entsprechendem Baustil, denn Lehm zwischen Beton, das könnte problematisch werden (Entwässerung etc.). Oder Abbruch einfacher alter Häuser mit Neubau von größeren Mehrfamilienhäusern.

Ganze Dörfer sterben aus, stehen leer.
Das kann man hinnehmen.
Jede Menge totes Land.
Oder Ideen entwickeln.
Wie es einige bereits erfolgreich tun.

Dass weiterer Zersiedelung ein Riegel vorgeschoben wird ist absolut gut.

Zu Beton gibt es inzwischen viele Erkenntnisse, die seit ca. 10 Jahren (oder länger? Habe ich gerade nicht im Kopf und mag nicht nachschauen) nach neuen Wegen suchen lässt.
In der ZDF-Mediathek müsste sich dazu ein gut gemachter Beitrag finden lassen, 2018.

Die Verträglichkeit von Materialien muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, das ist richtig.
Doch überall wo kaputte Betongebäude weichen müssen, kann langlebiger ersetzt werden.
 
Gewerbe bringt den Gemeinden Einnahmen, Arbeitsplätze, alles dringend benötigt. Aber auch da wird jetzt Verdichtung nachgefordert, indem man z. B. die bisher oft einstöckigen Supermärkte aufstockt und in diesen oberen Stockwerken dann Wohnungen einrichtet.
 
Ganze Dörfer sterben aus, stehen leer.
Das kann man hinnehmen.
Jede Menge totes Land.
Oder Ideen entwickeln.
Wie es einige bereits erfolgreich tun.

Dass weiterer Zersiedelung ein Riegel vorgeschoben wird ist absolut gut.

Zu Beton gibt es inzwischen viele Erkenntnisse, die seit ca. 10 Jahren (oder länger? Habe ich gerade nicht im Kopf und mag nicht nachschauen) nach neuen Wegen suchen lässt.
In der ZDF-Mediathek müsste sich dazu ein gut gemachter Beitrag finden lassen, 2018.

Die Verträglichkeit von Materialien muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, das ist richtig.
Doch überall wo kaputte Betongebäude weichen müssen, kann langlebiger ersetzt werden.

Die Dörfer stehen leer, weil es dort keine Infrastruktur gibt, nichts was die Leute anzieht, keine Arbeitsplätze, keine Freizeitangebote, meistens nicht mal vernünftige öffentliche Verkehrsanbindung an die nächste Stadt, wo es das alles gäbe.
Übrigens ist auch Beton an sich ziemlich langlebig und nachhaltig - manche Betonbauten der alten Römer stehen bis heute massiv, denk an das Pantheon - meistens sind es die darin enthaltenen Metallelemente, die durch Feuchtigkeit und Salze korrodieren und die ganze Struktur bröseln lassen.
 
Die Dörfer stehen leer, weil es dort keine Infrastruktur gibt, nichts was die Leute anzieht, keine Arbeitsplätze, keine Freizeitangebote, meistens nicht mal vernünftige öffentliche Verkehrsanbindung an die nächste Stadt, wo es das alles gäbe.
Übrigens ist auch Beton an sich ziemlich langlebig und nachhaltig - manche Betonbauten der alten Römer stehen bis heute massiv, denk an das Pantheon - meistens sind es die darin enthaltenen Metallelemente, die durch Feuchtigkeit und Salze korrodieren und die ganze Struktur bröseln lassen.

Richtig, Materialunverträglichkeit.
Alternativen sind noch zu teuer, aber die Forschung läuft.

Ein Dorf in Franken irgendwo...muss dann mal suchen, habe es vergessen...
Jedenfalls wird da viel getan, um junge Menschen in den Ort zu holen.
Das geht soweit, dass die Gemeinde Fördergelder für diese Leute beantragt, wenn sie ein Gebäude sanieren/renovieren. Bei einem wurden Grundmauern erhalten und darauf neu aufgebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gewerbe bringt den Gemeinden Einnahmen, Arbeitsplätze, alles dringend benötigt. Aber auch da wird jetzt Verdichtung nachgefordert,
Dazu kommt: je mehr Arbeitsplätze draußen auf der grünen Wiese entstehen, umso mehr Straßen müssen gebaut werden, und umso mehr Autoverkehr wird generiert. Die meisten dieser neuen Industriegebiete scheinen mir bislang nur unzureichend an öffentliche Verkehrsnetze angebunden zu sein. Wer dort arbeitet, braucht ein Auto und muss mit diesem Auto täglich dorthin fahren. Daher fände ich auch bei Industriegebieten eine Verdichtung angebracht bei gleichzeitiger Anpassung der Nahverkehrsnetze, um diese Neubaugebiete zu erschließen.
 
Dazu kommt: je mehr Arbeitsplätze draußen auf der grünen Wiese entstehen, umso mehr Straßen müssen gebaut werden, und umso mehr Autoverkehr wird generiert. Die meisten dieser neuen Industriegebiete scheinen mir bislang nur unzureichend an öffentliche Verkehrsnetze angebunden zu sein. Wer dort arbeitet, braucht ein Auto und muss mit diesem Auto täglich dorthin fahren. Daher fände ich auch bei Industriegebieten eine Verdichtung angebracht bei gleichzeitiger Anpassung der Nahverkehrsnetze, um diese Neubaugebiete zu erschließen.

Werksbusse wären denkbar, bezahlbarer Wohnraum, der von Unternehmen bereitgestellt wird.
Wollen müssten die halt. Oder zum Wollen gebracht werden.
 
Ich auch nicht. Ja, ich weiß: Hängen an der Vegangenheit. Aber diese Hektik und Beziehungslosigkeit der heutigen Zeit, die gabs einfach früher nicht. Und es macht mich traurig, dass es so gekommen ist.
 
Ich auch nicht. Ja, ich weiß: Hängen an der Vegangenheit. Aber diese Hektik und Beziehungslosigkeit der heutigen Zeit, die gabs einfach früher nicht.
Da frage ich mich halt immer als erstes, wann dieses "früher" eigentlich gewesen ist. Zu meiner Jugendzeit wohl eher nicht, denn da waren viele Leute genauso hektisch wie heute, und Beziehungslosigkeit gab es damals auch.

Für mich ist die stark positive Bewertung der Vergangenheit immer etwas zu schwammig, denn die Vergangenheit ist ein sehr langer Zeitraum, in dem es leider allzu oft überhaupt nicht besonders angenehm zugegangen ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
D Warum komme ich mit anderen Menschen nicht klar? Ich 12
M Wie komme ich aus diesem Dilemma heraus? Ich 6
I Lebenskrise? Wie komme ich da raus? Ich 10

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben