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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Also jedem sein Auto, seinen Pizzabringdienst, seine 10 Elektronikgeräte in 2 Jahren (wo eines oder zwei reichen würden), seine wiederkehrenden Urlaubs- und Weltreisen, sein billiges 2-Euro-Steak, ... dann sind alle schuld und wir müssen uns nicht schlecht fühlen.

Beispiel Auto: Ich seh schon ein, dass es häufig notwendig ist, weil man z.B. auf dem Land wohnt und mobil sein möchte etc.. Leider wird aber häufig die Notwendigkeit mit Prestigedenken kombiniert. Für was benötigt man denn einen großräumigen SUV in der Stadt? Ist das wirklich so unbequem, auf ein praktischeres, sparsameres und weniger umweltschädliches Auto umzusteigen? Beim Einparken und im engen Stadtverkehr sind dich diese Karossen furchtbar umpraktisch.

Ok, ich nehme mal "alle" zurück. Gibt ja wohl wirklich Menschen wie Weltkind es beschreibt, im Bauwagen, Haus aus Lehm und so weiter. Wer so minimal lebt, weniger geht nicht. Respekt!

Aber sonst....

Ich habe aktuell keinen SUV, aber Viele schätzen den Fahrkomfort, die hohe Sitzposition und damit den Überblick im Verkehr. Mit allen Einparkhilfen die es heute gibt lenkt Dich das Ding schon selbst in die Parklücke, Kamera ist ja teils auch drin, das geht schon ganz passabel.
 
Ok, ich nehme mal "alle" zurück. Gibt ja wohl wirklich Menschen wie Weltkind es beschreibt, im Bauwagen, Haus aus Lehm und so weiter. Wer so minimal lebt, weniger geht nicht. Respekt!
Doch, in einen verlassenen Fuchsbau kann man auch noch kriechen.
 
Also, ich will hier niemanden angreifen, aber bis auf die Beispiele von Weltkind von den Leuten im Bauwagen handeln wir hier alle sehr bequem auf Kosten der Natur.
Stell mal genügend Bauwägen und Lehmhäuser für die ganze deutsche Bevölkerung von schlappen 82 Millionen in die Landschaft, da bleibt nicht mehr viel von der Natur übrig.

Wie wäre es damit, beim umweltfreundlichen Sparen am Wohnraum anzufangen, jeder kriegt nur noch ein abschließbares Zimmer für seine persönlichen Bedürfnisse, und Küche und Bad müssen mit jeweils zehn weiteren Parteien geteilt werden? Wie es in den 50er Jahren übrigens noch in so manchem Mietshaus der Fall war! Da würde jede Menge Wohnraum eingespart, und die momentanen Probleme mit Wohnungsmangel und Obdachlosigkeit würden der Vergangenheit angehören - wenn jeder einzelne sich da einschränken täte!
Aber nein, volle Wohnung samt eigene Küche, eigenes Bad "muß" heutzutage "mindestens" sein.
So hoch sind die Ansprüche heutzutage.
 
Wie wäre es damit, beim umweltfreundlichen Sparen am Wohnraum anzufangen, jeder kriegt nur noch ein abschließbares Zimmer für seine persönlichen Bedürfnisse, und Küche und Bad müssen mit jeweils zehn weiteren Parteien geteilt werden? Wie es in den 50er Jahren übrigens noch in so manchem Mietshaus der Fall war!
In russischen Großstädten ist das wohl immer noch häufig so. Soweit ich gelesen habe, leben dort viele Leute in großen Wohnungen, die sich mehrere Parteien teilen, und in denen es nur jeweils ein Bad und eine Küche gibt.
 
Da würden viele deutsche Mieter von vornherein Nein sagen. Nur ein Zimmer ohne eigenes Bad dazu (als Küche reicht heutzutage eine Mikrowelle und ein Wasserkocher)? Vergiß es !
 
Stell mal genügend Bauwägen und Lehmhäuser für die ganze deutsche Bevölkerung von schlappen 82 Millionen in die Landschaft, da bleibt nicht mehr viel von der Natur übrig.

Wie wäre es damit, beim umweltfreundlichen Sparen am Wohnraum anzufangen, jeder kriegt nur noch ein abschließbares Zimmer für seine persönlichen Bedürfnisse, und Küche und Bad müssen mit jeweils zehn weiteren Parteien geteilt werden? Wie es in den 50er Jahren übrigens noch in so manchem Mietshaus der Fall war! Da würde jede Menge Wohnraum eingespart, und die momentanen Probleme mit Wohnungsmangel und Obdachlosigkeit würden der Vergangenheit angehören - wenn jeder einzelne sich da einschränken täte!
Aber nein, volle Wohnung samt eigene Küche, eigenes Bad "muß" heutzutage "mindestens" sein.
So hoch sind die Ansprüche heutzutage.

Wär doch cool, so mit Gemeinschaftsküche, wo man immer andere Leute antrifft. Die Gefahr sozial abgehängt und übersehen zu werden, wäre da doch viel geringer. Die Miete sollte zudem auch geringer ausfallen.
 
In russischen Großstädten ist das wohl immer noch häufig so. Soweit ich gelesen habe, leben dort viele Leute in großen Wohnungen, die sich mehrere Parteien teilen, und in denen es nur jeweils ein Bad und eine Küche gibt.

Da ich aus Russland komme, kann ich das nur unterstreichen. Ist , leider, tatsächlich wahr! 🙁
 
Stell mal genügend Bauwägen und Lehmhäuser für die ganze deutsche Bevölkerung von schlappen 82 Millionen in die Landschaft, da bleibt nicht mehr viel von der Natur übrig.

Wie wäre es damit, beim umweltfreundlichen Sparen am Wohnraum anzufangen, jeder kriegt nur noch ein abschließbares Zimmer für seine persönlichen Bedürfnisse, und Küche und Bad müssen mit jeweils zehn weiteren Parteien geteilt werden? Wie es in den 50er Jahren übrigens noch in so manchem Mietshaus der Fall war! Da würde jede Menge Wohnraum eingespart, und die momentanen Probleme mit Wohnungsmangel und Obdachlosigkeit würden der Vergangenheit angehören - wenn jeder einzelne sich da einschränken täte!
Aber nein, volle Wohnung samt eigene Küche, eigenes Bad "muß" heutzutage "mindestens" sein.
So hoch sind die Ansprüche heutzutage.


Es geht auch ein bisschen um Lebensqualität.
 
Stell mal genügend Bauwägen und Lehmhäuser für die ganze deutsche Bevölkerung von schlappen 82 Millionen in die Landschaft, da bleibt nicht mehr viel von der Natur übrig.

Wie wäre es damit, beim umweltfreundlichen Sparen am Wohnraum anzufangen, jeder kriegt nur noch ein abschließbares Zimmer für seine persönlichen Bedürfnisse, und Küche und Bad müssen mit jeweils zehn weiteren Parteien geteilt werden? Wie es in den 50er Jahren übrigens noch in so manchem Mietshaus der Fall war! Da würde jede Menge Wohnraum eingespart, und die momentanen Probleme mit Wohnungsmangel und Obdachlosigkeit würden der Vergangenheit angehören - wenn jeder einzelne sich da einschränken täte!
Aber nein, volle Wohnung samt eigene Küche, eigenes Bad "muß" heutzutage "mindestens" sein.
So hoch sind die Ansprüche heutzutage.


Es geht auch ein bisschen um Lebensqualität.


Ein modernes Lehmhaus/Strohhaus und was der Markt sonst zu bieten hat an gesünderen Baustoffen steht in Sache Wohnkomfort einem Massivhaus in Nichts nach.
Es bietet nur ein paar Vorteile.

Besser als neu zu Bauen finde ich, wenn man alte Häuser kauft und entsprechend saniert, statt diese verfallen zu lassen, bis nur noch der Abriss bleibt.
Ein Lehmhaus kann hunderte von Jahren bestehen. Statt uns das zunutze zu machen, lassen wir wertvolle Ressourcen verrotten.
Etwas, das teilweise durchaus etwas mehr Regelung durch den Staat vertragen würde. Aber das wäre ein anderes Thema.

Baustoffindustrie und Behörden sind eng verbandelt mit: Politik. Auch 1995 fiel auf, dass man da schwer aus dem Quark kommt.

Öko-Hochhäuser aus getretnem Quark - taz.de


In Frankreich entstand ein 8-geschossiger Sozialbau aus Stroh, 5 Stockwerke sind in Wien geplant.


Um umweltverträglicher und/oder in Gemeinschaft zu leben, braucht es sicher nicht Wohnwagen und null Komfort für alle. So eine "Argumentation" ist keine.
Es stehen doch so viele Informationen jedem frei zugänglich zur Verfügung, der ein bisschen interessiert ist.
Studien von Universitäten, Bachelor- und Masterarbeiten, Homepages anders lebender Menschen, Baustoffkunde und und und.

Ökologisch leben kann viele Gesichter haben.

Das erste energieautarke Dorf Deutschlands:

*https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Autarkes-Dorf-Energiewende

Hier stammen selbst die Lebensmittel zu großen Teilen aus eigenem Anbau:

https://www.nordseele.net/autarkes-dorf-in-bayern-sieht-so-das-zukuenftige-leben-in-deutschland-aus/

Und es gibt mehr solcher Dörfer.

Auch so und ähnlich kann eine Gemeinschaft aussehen:

https://siebenlinden.org/de/start/


Es gibt moderne Mehrgenerationenhäuser mit gemeinschaftlich genutzten Werkstätten, Gästezimmern, manchmal Küchen, Gemeinschaftsräumen.
Dadurch wird bereits Raum eingespart. Sicher ist noch mehr möglich, aber Ziel von Verbesserungen für die Umwelt ist nicht das "Quälen" von Menschen.

Ganz im Gegenteil kann mit neuen alten Bau-/Dämmmaterialien und Wohnformen, "alternativen" Ansätzen, Gemeinschaftsprojekten, eine neue Lebensqualität entdeckt werden.

Scheuklappen abnehmen, offen sein für Neues, umdenken, manchmal tatsächlich ein Schritt "back to the roots" wäre bei viel mehr Menschen wünschenswert.
 
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