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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Das wiederum ist auch nicht so einfach.

Die Vorteile der gegenüber der ortsüblichen günstigeren Firmenwohnung und der Fahrtkosten des Werksverkehrs bezahlt der Arbeitnehmer dann wieder - als geldwerten Vorteil, der auf den Lohn draufgerechnet wird.

Und die Firma, die die günstigen Wohnungen anbietet, kann nicht alle ihre Kosten absetzen, wenn sie zu billig - im Verhältnis zur ortsüblichen Miete vermietet.


Manche bekommen es hin, da funktioniert es.
Ich sehe nichr, weshalb es dann andere nicht auch könnten.
 
Früher war das mit den Betriebs- oder Bedienstetenwohnungen bei den sozialer eingestellten Fabrikanten (Siemens und wie sie alle hießen) eine Selbstverständlichkeit, allerdings natürlich nicht ganz ohne Eigennutz, weil die Wohnungen dicht beim Betrieb lagen, die Arbeiter so von ihren eigenen Ehefrauen bekocht werden konnten, also keine langen Mittagspausen brauchten, und der Arbeitgeber auch eine gewisse soziale Kontrolle über die Familien seiner Arbeiter hatte. Lehrlinge logierten nicht selten beim Dienstherrn oder sogar im Betrieb, für Dienstmädchen oder die Knechte beim Bauern galt das gleiche.
Der Staat hat bis heute "Staatsbedienstetenwohnungen" für seine Beamten, vor allem in unbeliebten Städten wie München, wo man sich als Normalverdiener oder Beamter unterer Dienstgrade kaum noch die Miete leisten kann.
 
Wer bekommt es hin und wo funktioniert es? Beispiele?

Das ist eigentlich leicht zu ergoogeln bei Interesse.

Ups - falsche Links eìngestellt, anderer Bezug, daher gelöscht.

Ich such schnell nen Beitrag raus

So, ein Beispiel:

https://www.google.com/amp/s/www.kreisbote.de/lokales/landsberg/guenstig-wohnen-unternehmer-markus-wasserle-liegt-wohl-seiner-mitarbeiter-herzen-9895105.amp.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist der erste mensch den ich finde dem es anscheinend genauso geht wie mir. Ich kann deine Sicht auf die Welt zu 100% genau so bestätigen. Es gibt keinen einzigen Grund sich an dieser Geld und machtgeilen Gesellschaft zu beteiligen. ABER wie du schon geschrieben hast, ist es leider nichtmal möglich vor diesem ganzen dreck zu flüchten und allein im Wald zu leben weil irgendwann irgendwer kommt und dir sagt du bist in seinem Wald...

Wenn man denkt wie "wir" (ich kenne dich nicht aber du sprichst mir so aus der Seele...) hat man in der Welt keine chance. Keiner hat noch menschliche Wertvorstellungen, wenn ich jemand meine Sicht der Dinge mitteile, werde ich geächtet und für bescheuert erklärt. Man wirft mir ohne mich zu kennen vor zu faul oder zu dumm zu sein ein erfülltes glückliches Leben zu führen. Man sagt mir du willst dir ja nicht helfen lassen...
Dieser Druck von allen Seiten, zu funktionieren, Stumpf und blind zu dienen, sich norm und regelkonform zu verhalten...
Wer hat mich gefragt ob ich das alles will, wer gibt so vielen Leuten und Institutionen das Recht so über mich zu verfügen? Friss oder stirb ist alles was es in dieser sch..ß Welt noch gibt. Seit 25 Jahren versuche ich unter größter Anstrengung und größtenteils unter allen möglichen Medikamente stehend mich in ihre Formen zu pressen, das einzige Resultat ist das es mir immer schlechter geht. Ich hab Angst das meine Kinder mal genau so leiden werden wie ich und es fühlt sich schrecklich an ein schlechtes Gewissen zu haben Kinder in diese missratene Welt gesetzt zu haben.
Das kanns doch nicht sein ich kann nicht mehr und ich will auch nicht mehr.
Aber was sag ich dir...
Ich hoffe du lebst noch und ich hoffe du hast einen Weg gefunden.
Danke für deinen Text!
Es tat gut zu lesen das ich anscheinend nicht der einzige "normale" Mensch bin.
 
Du bist der erste mensch den ich finde dem es anscheinend genauso geht wie mir. Ich kann deine Sicht auf die Welt zu 100% genau so bestätigen. Es gibt keinen einzigen Grund sich an dieser Geld und machtgeilen Gesellschaft zu beteiligen.
Die Welt ist für alle gleich, die Menschen sind es nicht.
Wer sagt dir das du so sein must wie andre dich Haben wollen, es allen Recht zu machen.
Von jenen, die so sind, wie >wir sie haben möchten, haben wir nicht viel.
Du bist frei und entscheidest das, wer will dich dran hindern?
Ist wie mit arbeiten, es gibt ein ( Recht ) auf Arbeit aber keine >Pflicht.
Kannst aber der Gesellschaft nie ganz entkommen, lebst ja jetzt auch in und von ihr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist der erste mensch den ich finde dem es anscheinend genauso geht wie mir. Ich kann deine Sicht auf die Welt zu 100% genau so bestätigen.

Kann ja nur sagen: Politik, Politik, Politik. Nicht, dass das momentane politische System perfekt wäre und ohne Machtspiele und ähnliches daherkommen würde, aber es gibt schon diverse Parteien und politische Organisationen, die das jetzige System, das auf all den hier angesprochenen Dingen basiert und Mensch und Planet an den Rande des Abgrunds geführt hat, ablehnen. Die Grünen sind damit übrigens weniger gemeint, weil da will man eigentlich das gleiche Wirtschaften, nur eben ein bisschen in grün und öko.

Es gibt keinen einzigen Grund sich an dieser Geld und machtgeilen Gesellschaft zu beteiligen. ABER wie du schon geschrieben hast, ist es leider nichtmal möglich vor diesem ganzen dreck zu flüchten und allein im Wald zu leben weil irgendwann irgendwer kommt und dir sagt du bist in seinem Wald...

Richtig. Zumal ich persönlich auch nicht komplett auf die Errungenschaften der Zivilisation verzichten möchte. Aber das würde eben auch anders gehen und dazu bräuchte man eigentlich weder dämliche Unsinns-Job, jedes Jahr ein neues Smartphone oder ein dickes SUV in der Garage.

Du bist frei und entscheidest das, wer will dich dran hindern?
Ist wie mit arbeiten, es gibt ein ( Recht ) auf Arbeit aber keine >Pflicht.
Kannst aber der Gesellschaft nie ganz entkommen, lebst ja jetzt auch in und von ihr.

Also im Zuge der neoliberalen Agenda-"Reformen" wurde die Gesetzgebung in Deutschland so umgestaltet, dass es durchaus eine Pflicht zur Annahme jeglicher Arbeitsverhältnisse gibt, zumindest in ALG2. Ansonsten landet man eben fix auf der Straße, was auch schon häufig vorgekommen ist. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Praxis eigentlich untersagt, aber die findigen Juristen der Bundesagentur arbeiten schon daran, wie man das umgehen könnte. Jetzt könnte man ja sagen: Es gibt doch öffentlichen Wohnraum aka Sozialwohnungen... Aber dieser Wohnraum wurde so gut wie überall verscherbelt und ist somit kaum noch vorhanden. Es geht dann häufig direkt in die meist ziemlich überfüllten Obdachlosenunterkünfte.
 
Der Text hat mich auch sehr berührt und spricht mir aus der Seele.
Ich bin deswegen aber auch depressiv geworden (mittlerweile überwunden) und es ist eine enorme Gratwanderung, sich so in der Welt zurecht zu finden, dass man glücklich und gern lebt und sich nicht von der Welt vereinnahmen zu lassen.
Was mir geholfen hat:
1) Der Blick auf mich und meine Bedürfnisse.
Das klingt erstmal nach purem Egoismus - es ist genauer gesagt gesunder Egoismus. Sich selbst geben, was möglich ist, damit man sich gut fühlt.
2) Aufhören GEGEN etwas zu kämpfen und anfangen FÜR etwas zu kämpfen.
Das macht einen riesen Unterschied! Gegen etwas zu kämpfen, gegen ein ganzes Weltsystem zum Beispiel, ist ein Kampf gegen Windmühlen. Aussichtslos. Aber für etwas zu kämpfen, ist ein ganz anderer Blickwinkel. Sich umsehen, wo setzt man sich für Dinge ein, die mir wichtig sind? Kann ich mich da engagieren?
3) Dankbar sein für die kleinen Dinge.
Dankbar sein für ein Lächeln eines Fremden. Für die Sonnenstrahlen am Morgen. Für ein Stück unberührte Natur. Für Freunde. Ein gutes Buch. Eine kleine positive Veränderung in der Welt. ectpp
4) Was andere sagen, spielt keine Rolle.
Wichtig ist, was Du über Dich denkst. Du bist 24 Stunden mit Dir zusammen. Immer und ewig. Mit anderen Leuten teilst Du nur Stunden, vielleicht Tage. Ihre Meinung hat keinerlei macht darüber, was Du von Dir hälst.
5) Suche Dir Gleichgesinnte.
Und wenn es nur einer ist. Nur Online. Egal. Du bist nicht allein. Wir sind wenige aber wir sind da. Wir gewinnen auch zunehmend, in ganz kleinen Schritten, Einfluss. Schau auf die Grünen, Greta, Extinction Rebellion, humanitäre und soziale Vereine.
 
Wer ist den ( die ) Gesellschaft?
Kann mir doch aussuchen mit wem ich kommuniziere, lebe, das ist kein muss:
Wer sich als Einsiedler zu fühlen gewöhnt hat, der weiß nicht, welch „ein unbegreiflich hohes Wunder“ ein Freund ist;
 
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