Der Text hat mich auch sehr berührt und spricht mir aus der Seele.
Ich bin deswegen aber auch depressiv geworden (mittlerweile überwunden) und es ist eine enorme Gratwanderung, sich so in der Welt zurecht zu finden, dass man glücklich und gern lebt und sich nicht von der Welt vereinnahmen zu lassen.
Was mir geholfen hat:
1) Der Blick auf mich und meine Bedürfnisse.
Das klingt erstmal nach purem Egoismus - es ist genauer gesagt gesunder Egoismus. Sich selbst geben, was möglich ist, damit man sich gut fühlt.
2) Aufhören GEGEN etwas zu kämpfen und anfangen FÜR etwas zu kämpfen.
Das macht einen riesen Unterschied! Gegen etwas zu kämpfen, gegen ein ganzes Weltsystem zum Beispiel, ist ein Kampf gegen Windmühlen. Aussichtslos. Aber für etwas zu kämpfen, ist ein ganz anderer Blickwinkel. Sich umsehen, wo setzt man sich für Dinge ein, die mir wichtig sind? Kann ich mich da engagieren?
3) Dankbar sein für die kleinen Dinge.
Dankbar sein für ein Lächeln eines Fremden. Für die Sonnenstrahlen am Morgen. Für ein Stück unberührte Natur. Für Freunde. Ein gutes Buch. Eine kleine positive Veränderung in der Welt. ectpp
4) Was andere sagen, spielt keine Rolle.
Wichtig ist, was Du über Dich denkst. Du bist 24 Stunden mit Dir zusammen. Immer und ewig. Mit anderen Leuten teilst Du nur Stunden, vielleicht Tage. Ihre Meinung hat keinerlei macht darüber, was Du von Dir hälst.
5) Suche Dir Gleichgesinnte.
Und wenn es nur einer ist. Nur Online. Egal. Du bist nicht allein. Wir sind wenige aber wir sind da. Wir gewinnen auch zunehmend, in ganz kleinen Schritten, Einfluss. Schau auf die Grünen, Greta, Extinction Rebellion, humanitäre und soziale Vereine.