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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Nö.
Zu alten Baumaterialien z. B.

Auch die gibt es nicht unbegrenzt und wenn sie alle nutzen würden, wären die auch bald knapp.

Im übrigen liegt es oft gerade an den komplizierten Vorschriften, dass Altbauten nicht saniert und lieber verfallen gelassen werden.

Schon eine neue Heizung ist , zusammen mit den heutigen Vorschriften, eine reine Katastrophe.
 
Wo es sich preislich lohnt wie z. B. in Nürnberg, wo die Preise für Immobilien zur Zeit durch die Decke gehen, wird renoviert, aufgestockt oder komplett neu gebaut wie blöd. Jeder der hier auf einem unrenovierten Haus sitzen bleibt, ist echt selber schuld. Daran liegt es also nicht.

Gerade bei den Vorschriften für neue Heizungen geht es stark um den Umweltschutz, damit die nicht mehr so viel Feinstaub und andere Abgase produzieren und den Brennstoff effektiv nutzen. Je nach Region oder Hausart gibt es auch Fernwärme, Wärmepumpe, gasbetriebenes Blockheizkraftwerk und viele andere Möglichkeiten.
 
Wobei diese Vorschriften der volle Schwachsinn sind, jedenfalls teilweise.

Bei neuer Heizung , muss man irgendwas mit erneuerbaren Energien beimengen.

Können Paletts sein, aber auch da ist ja der Rohstoff begrenzt und der Ausstoß auch nicht besser.

Oder aber man kann beispielsweise Bio-Heizöl mit mehr pflanzlichen Anteilen tanken, was das ganz nur teuerer , umwelttechnisch aber nicht besser macht, weil die pflanzlichen Stoffe meist aus Palmöl gewonnen werden, was ja bekanntlich den Regenwald zerstört und die Werte der Abgase werden dadurch auch nicht besser.
 
Auch die gibt es nicht unbegrenzt und wenn sie alle nutzen würden, wären die auch bald knapp.

Im übrigen liegt es oft gerade an den komplizierten Vorschriften, dass Altbauten nicht saniert und lieber verfallen gelassen werden.

Schon eine neue Heizung ist , zusammen mit den heutigen Vorschriften, eine reine Katastrophe.

Dabei ist die lange Lebenszeit von Lehmhäusern zu berücksichtigen, dass Lehm wiederverwendbar ist und fast an jedem Ort zur Verfügung steht.

Bei Stroh, Hanf, Schilf handelt es sich um nachwachsende Rohstoffe.
Da Stroh für die Tierhaltung benötigt wird, könnte steigender Bedarf = steigende Preise eine neue Problematik darstellen. Dazu Ernteunsicherheiten durch sich änderndes Klima, was zum Teil sicher durch Anbau resistenterer, jedoch dann nicht unbedingt gesünderer Sorten aufgefangen werden kann.

Komplizierte und nicht gut durchdachte Vorschriften sind ein Problem, ja. Ebenso Hausbesitzer, die leerstehende Häuser nicht verkaufen wollen, sondern verfallen lassen, häufig aus spekulativen Gründen (Entwicklung der Grundstückspreise, Absicherung der Erben).

Bei der Heizung habe ich persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Welche Vorschriften sind da nachteilig?
 
Gerade bei den Vorschriften für neue Heizungen geht es stark um den Umweltschutz, damit die nicht mehr so viel Feinstaub und andere Abgase produzieren und den Brennstoff effektiv nutzen. Je nach Region oder Hausart gibt es auch Fernwärme, Wärmepumpe, gasbetriebenes Blockheizkraftwerk und viele andere Möglichkeiten.

Und zig Fördermöglichkeiten - kenne mich damit aber nicht aus.
 
Dabei ist die lange Lebenszeit von Lehmhäusern zu berücksichtigen, dass Lehm wiederverwendbar ist und fast an jedem Ort zur Verfügung steht.

Nicht jeder Lehm und auch ncht jeder Sand ist zum Bauen geeignet.

Beheizt werden müssten diese Häuser ja trotzdem irgendwie.

Bei Stroh, Hanf, Schilf handelt es sich um nachwachsende Rohstoffe.
Da Stroh für die Tierhaltung benötigt wird, könnte steigender Bedarf = steigende Preise eine neue Problematik darstellen. Dazu Ernteunsicherheiten durch sich änderndes Klima, was zum Teil sicher durch Anbau resistenterer, jedoch dann nicht unbedingt gesünderer Sorten aufgefangen werden kann.

Dadurch würden trotzdem Monokulturen gefördert werden, was der Umwelt bekannterweise auch nicht grade zugute kommt.

Komplizierte und nicht gut durchdachte Vorschriften sind ein Problem, ja. Ebenso Hausbesitzer, die leerstehende Häuser nicht verkaufen wollen, sondern verfallen lassen, häufig aus spekulativen Gründen (Entwicklung der Grundstückspreise, Absicherung der Erben).

Das ist deren gutes Recht, da es ja ihr Eigentum ist.

Bei der Heizung habe ich persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Welche Vorschriften sind da nachteilig?

Habe ich gerade beschrieben.
 
Trotzdem würde auch diese Ressource knapp werden, wenn alle mit Lehm bauen würden.

Und Sand braucht man trotzdem und auch der wird jetzt schon knapp.

Dass "alle" auf ein und dieselbe Weise bauen, ist auch sehr unwahrscheinlich.

"Alle" werden auch nicht gleichzeitig neue Häuser benötigen.

Denkt man jedoch voraus und beginnt zukunftsweisend zu bauen, Häuser, die sehr langlebig sind, ist das glaube ich keine falsche Entscheidung.

Kombiniert mit den vielen anderen Bau- und Wohnmöglichkeiten, man nehme als Beispiel Erdhäuser, Erdhügelhäuser, diverse Mobilheime, Jurten, und Instandhaltung des bereits verfügbaren Altbestand sowie die weitere Forschung/Weiterentwicklung der Wiederverwertung von Beton, kann ein wesentlich besserer Weg entstehen als der in den letzten Jahrzehnten gegangene.

Und ein "aber" wird sich immer und überall finden lassen.
Was uns jedoch vor Verbesserungen nicht zirückschrecken lassen sollte.

Stillstand, tatenlos abwarten, nicht offen für Neues sein und weiterwursteln wie bisher ist auf jeden Fall schlechter. Und wäre der Tod jeder Entwicklung.
 
Die erste Ressource, die ausgeht, ist das Bauland, denn die ganze Landschaft noch weiter zersiedeln, nein danke, da schieben viele Gemeinden inzwischen auch einen Riegel vor, kein weiteres Bauen auf der grünen Wiese mehr, stattdessen Innenstadtverdichtung mit entsprechendem Baustil, denn Lehm zwischen Beton, das könnte problematisch werden (Entwässerung etc.). Oder Abbruch einfacher alter Häuser mit Neubau von größeren Mehrfamilienhäusern.
 
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