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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Das Glück nicht aber das Unglück. Und das wird oft deutlich größer, wenn es an materiellen Dingen zu deutlich fehlt. 🙄

Ganz ohne Kröten ist sicher nicht so dolle...aber im großen und ganzen kann man mit wenig(er) auskommen, wie ich jetzt z.b Hab viel zu viel aufm Konto gehabt, viel verdient, alles auf einmal weg. Und nun? Punkto Geldverlust spüre ich nur leichtes bedauern, viel wichtiger ist mir, dass meine Erkrankung nachgegeben hat und ich trotz fehlende Kohle für Channel und Co mich glücklich fühlen kann. Weil ich eh schon einiges besitze. Weil ich gelernt habe mich vom lächeln fremder Menschen oder eine lustige Bemerkung im Netz zu ernähren, geistig.
 
Jedenfalls ist heute nicht alles schlechter, als es früher war .

Auch der technische Fortschritt ist nicht nur negativ.

Heute gibt es medizinische Behandlungsmethoden, die es früher nicht gab oder die nicht möglich waren wegen fehlender technischer Möglichkeiten, siehe Minimalinvasive Operationen und ähnliches.

Früher war eine Gallen-OP saugefährlich, heute mit der Schlüssellochtechnik ist man nach wenigen Tagen wieder zuhause.

Früher gab es in meiner Brillenstärke nur Kassengestelle, also Hornbrillen und Glasbausteine als Gläser, weshalb man immer mit Froschaugen durch die Gegend laufen musste und aussah wie ein Depp.

Heute, Dank neuerer Technik , kann man die Gläser so schleifen und solche Gestelle einfassen, dass es kaum mehr einer sieht , welche Stärke man hat und die Brille kaum mehr auffällt.

Und so ist es mit einigen Dingen.
 
Ich finde gut, daß du das einfach mal raus lässt. Ich glaube nicht, daß der Kapitalismus schuld ist, denn diese Zustände würden in jeder anderen Gesellschaftsform genau so auftreten.
Die Menschen sind einfach zu gleichgültig, zu kalt, zu mies.
Das ist ein haufen Frust der sich da angesammelt hat, und ich verstehe das, mir geht es aus anderen Gründen auch gerade sehr schlecht.
Versuch vielleicht, statt dich über schlechte Dinge zu ärgern, gute Dinge zu sammeln. Jedesmal wenn du einen netten Menschen triffst oder wenn eine winzige gute Sache passiert, dann merk dir das, sammle das, halt doch dran fest. Hör laute Musik die dir gefällt, sag dir, die können mich alle, und mach einfach stur weiter das, was du für richtig hälst.
Naja, ist nur so eine Idee.
Ich versuche auch grad nicht den Verstand zu verlieren.
Lass dich einfach nicht unterkriegen.
Bleib dir selber treu. Ich weiß das klingt wie der spruch in ein Glücks Keks. Aber es ist wahr
 
Naja, vor dem Kindergarten zur Öffnungszeit wohl schon, aber nicht gerade Sonntags um 3:00 Uhr. 🙂
Es ist doch immer auch von den Umständen abhängig.

Sicher gibt es Momente wo man denkt "Man, hier muss jetzt aber nicht 50 sein." Speziell Nachts. Auf der anderen Seite, gerade Nachts ist die Unfallgefahr höher weil man schlechter sieht. Es ist im Prinzip egal ob da 100 Kinder über die Straße laufen oder nur 1 Betrunkener. Man kann immer jemanden überfahren.

Weiterhin ist den meisten Menschen vollkommen bewusst, dass sie über dem Tempolimit fahren, falsch parken usw. In diesem Moment nehmen sie billigend in Kauf, dass sie dafür Strafe zahlen müssen. Die Folgen sind (sofern man keinen Unfall baut) relativ verschmerzbar.

Ja genau. "Vollkommen frei", das vorhandene Angebot zu nutzen.
Nur reicht die Lebenszeit nicht, eine sachliche Auswertung der "Informationen" bzw. Perspektiven zu erstellen.
Die Medien verdrehen nicht alles. Der Wetterbericht stimmt teilweise 😛

Siehst du und genau DAS ist das Problem. Man möchte etwas (umfassende Informationen), ist aber nicht bereit dafür auch etwas zu investieren. Der Zeitaufwand ist nicht wirklich groß, wenn man genau weiß worauf man Wert legt. Ich persönlich informiere mich umfassend über Politik an verschiedenen Stellen. Gleichzeitig lasse ich aber alles weg was die Kardashians betrifft oder sonstiges. Sind die C-Promis im Dschungelcamp wirklich die ganze Zeit in der Wildnis oder gehen sie abends ins Hotel? Hat Sido seine Lieder irgendwo abgeschrieben? Keine Ahnung, es interessiert mich nicht und deshalb forsche ich da nicht genauer nach.

Für meinen täglichen Informationsschub investiere ich kaum mehr Zeit als das es kostet die Tagesthemen zu gucken. Es geht also. Aber Dinge ohne Aufwand zu bekommen, das hat in keiner Gesellschat funktioniert und wird auch nie funktionieren. Das ein Großteil der Menschheit aber zu bedröhnt ist das zu merken (eben weil wir in einer Gesellschaft leben in der man sich im Prinzip um Nichts mehr kümmern muss. Der deutsche Staat kümmert sich um alles, niemand muss verhungern)


Und wer entscheidet, wann wer Opfer ist oder nicht?
Letztlich die dafür Beauftragten in der Gesellschaft.
Damit ist der Kreis wieder geschlossen.

Ja, man muss eben irgendwo Grenzen schaffen. Was ist sonst ein Opfer und wann ist jemand ein Täter? Nehmen wir mal den einfachen Tatbestand der Beleidigung. Manche Leute fühlen sich schon auf den Schlips getreten, wenn sie jemand nur komisch anguckt. Definieren wir den Angeguckten nun als Opfer? Evtl. sogar als Opfer sexueller Belästigung weil der andere Typ so komisch geguckt hat, dass er ganz bestimmt sexuelle Hintergedanken hatte? Ein Justizsystem ist eine komplizierte Sache womit wir wieder beim oberen Punkt wären. Sich informieren und selber nachdenken anstatt sich bedröhnen zu lassen und rum zu jammern. Aber in Letzteren sind wir als Deutsche ja wirklich ganz groß, zumindest da sind wir noch immer Weltmeister. (Wirklich, ich habe in keinem anderen Land der Welt, weder reich noch arm, jemals so eine Kultur des Nörgelns, sich beschweren usw. erlebt)
 
Aber vielleicht bin ich auch nur unfähig? Bspw. hast Du die vertrauenswürdige Anzahl an Opfern, die inzwischen im Irak, Iran, Syrien, Afghanistan und der Ecke seit 2001 im Zuge der "Friedensmaßnahmen" ums Leben gekommen sind?
Bin gespannt auf Deine Antwort 🙂

Diese Zahlen unterscheiden sich voneinander, je nachdem wen man als Verursacher rechnet, nur "unschuldige" Opfer der westlichen Militärs, oder soll man auch die "Schuldigen" sprich Taliban, IS, Feindsoldaten mitrechnen, oder soll man auch die Opfer aller "islam-internen" Anschläge mitrechnen, Taliban oder IS gegen ihre Mit-Muslime, was ist mit den Konflikten zwischen Sunniten und Schiiten im Irak (Schiiten die unter Saddam unterdrückte Mehrheit, Sunniten der verhaßte Saddam-Klan), wo zählt man alle Muslime und Angehörige anderer Religionen mit (Jeziden), die den IS-Verbrechern oder verfeindeten Gruppen zum Opfer fielen, was ist mit der PKK oder den Kurden, die sich gegen türkische Überfälle wehrten, und und und.

Da gibt es kein simples Aufrechnen West/Rest, da geht es zu wie in einem Hundezwinger, wo jeder den anderen beißt.

Edit: das einzig vernünftige, was man dem "Westen" von Anfang an hätte raten sollen: bleib raus aus dem Hundezwinger und laß die Köter das unter sich austragen.
Aber das ging ja leider nicht, weil immer noch die Idee der Stellvertreterkriege (den in Afghanistan hatten bekanntlich nicht die Amis, sondern die Sowjets angezettelt) in den Köpfen hängt, aktuell ja Syrien wegen der Sache mit der Pipeline, die den Russen nicht genehm war, weil die gefälligst ihr eigenes Öl nach Westeuropa verkaufen wollten.
 
"Kultur des Nörgeln's" ... absolut genial ... :daumen:

Der Deutsche identifiziert sich nicht über Zustimmung, sondern über Ablehnung?

Weil die "Zustimmung" in dieser (Schein-)Demokratie ohnehin nichts ändert?

Sagen wir mal so. Alleine der Punkt, dass du offen sagen kannst ob du dafür oder dagegen bist ist schon ein großer Vorteil. Das ist nämlich bei weitem nicht selbstverständlich. Weniger als tausend Kilometer östlich von Deutschland kommst du in ein kleines, europäisches Land wo das nicht so üblich ist. Und wenn du noch weiter östlich gehst kommst du in ein größeres Land wo das ebenfalls unüblich ist. Von China (wo es die Unverletzlichkeit der Wohnung bsp. nicht gibt) will ich gar nicht erst anfangen.

Gerecht wäre es dann, wenn der Aspekt der Absicht zweifelsfrei ermittelt und mit bewertet würde ... bspw. habe ich auch schon Schilder übersehen, obwohl ich peinlichst genau darauf achte. Oder an falschen Stellen geparkt, weil mir das alte Auto noch nicht gesagt hat, dass ich da gerade nicht parken soll, bspw. in Großstädten fremder Länder.

Künftig lasse ich nur noch meinen Surrogate fahren :unschuldig:

to be continued ...

Wenn du Schilder übersiehst ist es deine Sache. Die Dinger sind nicht gerade klein und wenn du schon genau darauf achtest und trotzdem zu schnell fährst (und das wiederholt) dann würde ich persönlich berechtigte Zweifel an deiner Fahreignung äußern.

Und wenn du ins Ausland fährst und dich vorher nicht informierst wie dort die Verkehrsregeln sind kannst du 1. den deutschen Staat dafür nicht verantwortlich machen und 2. hast du damit aufs gröbste deine Pflicht verletzt dich mit den Statuten des Gastlandes auseinander zu setzen. Sei froh das es "nur" wegen falsch parkens ist. In Singapur zum Beispiel (High-Tech Land) zahlt man bis zu 2.000 Euro Strafe wenn man nur mal nackt am Hotelzimmer-Fenster vorbei läuft. Ein wahres Schnäppchen sind da die 150 Euro wenn man nach dem Toilettengang nicht spült. Oh und versuche ja keinen Kaugummi ins Land einzuführen. Wenn es ganz dumm kommt, können auch ein paar Stockschläge blühen.

Das habe ich ganz anders erlebt. Wenn die Information in geheime oder verleugnete Bereiche geht, abseits von geschönten Statistiken, dann ist es oft unmöglich eine umfassende Information zu erhalten. Zu fast jeder Darstellung gibt es eine Gegendarstellung und es ist dazu auch sehr verwirrend, manchmal den Überblick zu behalten, da jede Information ihre Spuren hinterlässt, je häufiger die Wiederholung desto intensiver.

Aber vielleicht bin ich auch nur unfähig? Bspw. hast Du die vertrauenswürdige Anzahl an Opfern, die inzwischen im Irak, Iran, Syrien, Afghanistan und der Ecke seit 2001 im Zuge der "Friedensmaßnahmen" ums Leben gekommen sind?
Bin gespannt auf Deine Antwort 🙂

Den Spaß hat mir ja Daoga genommen. Weiterhin ist hier natürlich die Frage in wieweit jetzt die genauen Opferzahlen relevant sind. Ob es nun 50.000 oder 500.000 sind dürfte für die Meinungsbildung erst einmal eine untergeordnete Rolle spielen.

Auf der anderen Seite ist gerade Afghanistan interessant. Der Schaden dort wurde bereits 1979 angerichtet (eigentlich noch viel früher, Stichwort Großbritannien und europäischer Imperialismus). Nun kann man natürlich die Meinung vertreten, dass man sich dort unten raus hält und die Menschen dort ihrem Schicksal überlässt. Man kann aber auch der Meinung sein, dass man den ganzen Käse da unten nicht hätte wenn man den Taliban damals nicht einen Haufen Waffen geliefert hätte und jetzt eben so lange dort unten "die Bösen" ausbomben muss (und dabei zivile Opfer in Kauf nimmt) bis Ruhe ist und man das Land zwangsdemokratisieren kann. Das so eine Zwangsdemokratisierung funktionieren kann zeigt sich am Beispiel Deutschland.

Im Iran kommen übrigens die Leute genau deshalb um, weil man dort eben nicht interveniert. Als ich zum letzten Mal die Nachrichten verfolgt habe, war das Land nicht im Kriegszustand (außer dem de jure Krieg mit Israel den man schon 70 Jahre führt) Unter Rohani hat zwar eine Politik der Entspannung statt gefunden, aber die Anzahl der Hinrichtungen (auch von Minderjährigen) ist sprunghaft angestiegen gegenüber der Zeit von Ahmadineschād. Oh und nicht wegen Mord oder Vergewaltigungen, sondern zum Beispiel (vor allem bei Frauen) wegen unkeuschen Verhaltens.

Und das ist ein interessantes Beispiel. Wenn es interessiert, der soll man
Atefah Sahaaleh googlen. Kurzer Abriss, das Mädchen wurde mit 16 Jahren hingerichtet wegen "unkeuschen Verhaltens" Sie wurde nämlich von einem 51-jährigen Mann wiederholt (!!!) vergewaltigt. Das hat dieser auch nie bestritten. Schuld daran war aber sie, weil sie den Mann ja verführt hatte. Und das war kein Justizirrtum oder etwas ungewöhnliches, nein das ist dort geltendes Recht. Ich nehme an den meisten Menschen hier wird da das Messer in der Tasche aufgehen (wenn man mal von einigen Spinnern absieht). Und dann kommt die spannende Frage. Sind die Iraner selber Schuld daran, weil sie erst den Schah aus dem Land jagen nur um den einen Faschisten durch einen anderen zu ersetzen und sieht man dabei nur zu? Oder hat man als demokratisches Land die Pflicht dafür zu sorgen das mit allen nötigen Mitteln dieses Unrechtsregime abgeschafft wird auch wenn das einen Krieg zur Folge hat bei dem Unschuldige sterben? Wer entscheidet wer leben darf und wer sterben muss?
Ich persönlich habe zwar zu diesem speziellen Fall eine eindeutige Meinung und wenn ich die Entscheidung treffen müsste würde ich sie innerhalb von Minuten fällen. Aber ich weiß nicht ob dies die richtige Entscheidung wäre.
Keine der oben genannten Informationen habe ich durch irgendwelche Geheimkanäle bekommen oder musste großartig viel Zeit dafür investieren um sie zu erhalten. Natürlich muss ich wissen wie ich die Quellen bewerten kann. Das ich mich über die Lage in Nordkorea umstandshalber nicht über die Seiten der nordkoreanischen Regierung informiere, dass ich nicht das glaube was in der BILD steht (die sich übrigens nicht "Zeitung" nennen darf, weil sie die Kriterien einer Tageszeitung nicht erfüllt), mal abgesehen vom Sportteil, so viel Verstand muss ich natürlich mitbringen. Aber das sollte doch jedem möglich sein der den aufrechten Gang beherrscht, oder?

Man sieht, es gibt keine einfache Antwort auf die meisten Themen. Das man sich mit dem Thema aber differenziert beschäftigen kann, dass ist unser Privileg in der bösen, bösen Zeit der Desinformation und der bösen Medien. Das es nun Mal nicht möglich ist in einem 3 Minuten Themenblock bei der Tagesschau hier alle Fakten und Argumente dar zu stellen ist auch klar. Sich dann aber hin zu stellen und zu sagen "Ja, die Medien lügen alle." ist deutsche Ignoranz vom Feinsten und ein Zeichen dafür, dass man gar nicht gewillt ist aus seiner Blase auszubrechen in der man die eigene Machtlosigkeit auf andere schieben kann.
 
Auf der anderen Seite ist gerade Afghanistan interessant. Der Schaden dort wurde bereits 1979 angerichtet (eigentlich noch viel früher, Stichwort Großbritannien und europäischer Imperialismus). Nun kann man natürlich die Meinung vertreten, dass man sich dort unten raus hält und die Menschen dort ihrem Schicksal überlässt. Man kann aber auch der Meinung sein, dass man den ganzen Käse da unten nicht hätte wenn man den Taliban damals nicht einen Haufen Waffen geliefert hätte und jetzt eben so lange dort unten "die Bösen" ausbomben muss (und dabei zivile Opfer in Kauf nimmt) bis Ruhe ist und man das Land zwangsdemokratisieren kann. Das so eine Zwangsdemokratisierung funktionieren kann zeigt sich am Beispiel Deutschland.

Deutschland und Afghanistan kann man in keiner Hinsicht vergleichen. Die meisten Deutschen waren schon vor dem Weltkrieg samt Amerikanisierung hinterher ziemlich "zahm", Jahrhundertelang einfache Bauern, Handwerker, Leibeigene zu sein hatte ihre Spur in der Mentalität hinterlassen, die Afghanen dagegen waren und sind bis heute eine Stammeskultur, aufgesplittet auf verschiedene Stämme/Bergvölker, bei denen es schon immer üblich war, sich gegenseitig die Ziegen, Frauen, egal was zu stehlen und sich Scharmützel entlang der Stammesgrenzen zu liefern, entsprechend kriegsgewohnt waren sie denn auch, als die Sowjets gierige Blicke auf das rohstoffreiche Land, genannt "Schweiz des Himalaja", warfen und dort einmarschierten, um ihr Territorium zu vergrößern.

Die Taliban waren da die Freiheitskämpfer, die gegen diese Invasoren kämpften, Lowtech gegen sowjetisches Hightech, verblüffend effektiv, und dabei von den Amerikanern (CIA) mit Waffenlieferungen unterstützt wurden.

Nur wurden diese Waffen nicht niedergelegt, als die Russen schließlich mit eingeklemmten Schwänzen abziehen mußten, denn in diesen Ländern sind Waffen gleich Macht, und die Taliban schnitzten sich als die bewaffnete Macht ihr eigenes Reich aus den Stammesgebieten. Der Rest ist bekannt, das Problem bis heute nicht bereinigt, weil die Afghanen, wie alle Muslime, einfach Waffenfetischisten sind, wer die Waffe in der Hand hat ist der Obermacker und fühlt sich ganz obenauf, und solange dort Waffen kursieren wird es nie Frieden sein, weil immer irgendwer Kalif anstelle des Kalifen sein will. Und Waffen gibt es nach wie vor dort in Mengen, von den Russen, von den Amis, und wenn von dort nix mehr geliefert wird, kauft man halt bei den Chinesen, denn das Land produziert ganz nebenbei auch fleißig Rauschgift in Mengen, mit dem Erlös dafür läßt sich alles finanzieren.
 
Da ist schon was dran ... aber die Machtlosigkeit ist auch sehr groß und evtl. übermächtig?

https://www.youtube.com/watch?v=4bF-3rulJz0

Naja, das es nicht so übermächtig ist habe ich hoffentlich als gutes Beispiel gezeigt. Man muss aber eben auch selber etwas tun.


Und ich habe keinen Eintrag in Flensburg. Dennoch bleibe ich bei der beschriebenen Meinung, dass es doch praktisch wäre, wenn mancher "Irrtum" als solche erkannt werden würde und von der Absicht unterschieden wird. Das wäre doch mal einen neue Spalte im Bußgeldkatalog.
Wäre evtl. aber fatal wenn sich zeigen würde, wieviele "hirnlos" unterwegs sind?
Eben, das ist das Problem. Wie willst du einen Irrtum beweisen? Außerdem gibt es den Leitsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" Denn wenn man es genauer betrachtet, muss man dann die Irrtumsregel auf alle Rechtsbereiche ausdehnen. Mal ganz davon abgesehen (was die wenigsten wissen) wird sowieso grundsätzlich davon ausgegangen dass du nicht vorsätzlich den Verkehrsverstoß begangen hast. Denn bei Vorsatz blühen dir viel größere Strafen. (Abgesehen davon sind unsere Verkehrsstrafen in Deutschland sowieso ein schlechter Witz)
 
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