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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Ich wünschte manchmal wirklich ich wäre kein Mensch geworden. Oder zu einer ganz anderen Zeit geboren, als der Kapitalismus nicht schon die ganze Welt zerstört hat. Egal wo man hingeht, es ist überall gleich. Man hat keine Freiheiten, man darf nicht mal mehr in der freien Natur, z.b. im Wald sein Zelt aufschlagen. Man muss für jeden Sch... bezahlen, selbst für seine Notdurft wird einem in der Öffentlichkeit gast überall 50ct abgeknüpft. Und wenn man wild irgendwo pinkelt und erwischt wird gibt’s ein Bußgeld.

So das musste einfach alles mal raus, vermutlich stoße ich nicht auf sonderlich viel Verständnis, aber es tut gut einfach mal alles rauszulassen. Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich.

Stell ich mir interessant vor, bei einer Bevölkerung von über 80 Millionen, egal ob Dorf mit 2000 Einwohner oder Großstadt mit einer halben Million, macht jeder seine kleinen oder großen "Geschäfte" draußen im Rinnstein, im Vorgarten oder am nächsten Waldrand. Da wär das ganze Land ganz fix eine einzige "duftende" Kloake.

Du merkst hoffentlich, daß ein geordnetes Zusammenleben auch sowas wie Rücksichtnahme auf andere, schon in kleinem Maßstab wie beim pinkeln, erfordert. Denn wenn jeder es genauso halten möchte wie Du (gleiches Recht für alle!) wäre bald alles verludert.

Wenn Du wirklich wildpinkeln willst wie Du möchtest, mußt Du in Länder auswandern, wo noch genug Platz für Rücksichtslosigkeit ist, Länder wie Kanada, Alaska, die Sahara oder die australische Wüste.
... wundert mich daß Du nicht schon längst weg bist, statt hier ein Thema aufzumachen.
 
P.S. schon die alten Römer haben Pinkel-Steuern erhoben. "Non olet" - es stinkt nicht! sagte der Kaiser, als man ihm die "anrüchigen" Einnahmen präsentierte. 🙄

Welche Zeit bevorzugst du denn? Vielleicht das alte Rom, indem zur Belustigung der Massen die Menschen Tieren zum Fraß vor geworfen wurden? Und selbige Tiere dann auch abgeschlachtet?
Das Aztekenreich wo dir das Herz raus geschnitten wurde, um den Sonnengott zu besänftigen? Vielleicht das Mittelalter wo vorne in den Fluss ge**** wurde und hinten Trinkwasser geschöpft? Wo eine Pestratte der Untergang sein konnte?
Oder die frühe Neuzeit mit dem dreißigjährigen Krieg? Allgemein hatten Kriege bis zum frühen 20. Jahrhundert eine tolle Tradition in Europa. Dumm war es auch wenn man jetzt umstandshalber zwischen 1900 und 1945 geboren wurde. Zweimal die Chance in einem großen Krieg zu sterben, in einem Lager zu landen usw.

Oder man nimmt die Zeit danach, in den Alternativen des Kapitalismus. Die DDR war ja auch ein toller Staat, welcher die Menschen an den Grenzen erschossen hat, Menschengruppen unterdrückt und das alles für die Macht einer elitären Clique.

Also, in welchem Zeitalter möchtest du nun leben?

Heute haben wir realistisch gesehen mehr Freiheiten als jemals zuvor, sowohl was Informationen angeht, was hinterm nächsten Berg oder am anderen Ende der Welt passiert oder wie es dort aussieht, als auch eigene Entscheidungsfreiheit. Über Jahrtausende waren Menschen innerhalb der eigenen Dorfgemeinschaft, des eigenen Berufsstandes, durch Hautfarbe oder Religion oder Geschlecht, in enge Fesseln gelegt. Denken wir nur ans Mittelalter, als ein großer Teil der Bevölkerung aus beinahe rechtlosen Leibeigenen bestand. Wer erinnert sich noch daran? Bestimmt die nicht, die die Vergangenheit verherrlichen. Die träumen sich nämlich in die Rolle von Fürsten oder anderen Mächtigen, bestimmt nicht in die eines leibeigenen Bauern, ständig nahe am Hungertod, oder eines Bettlers auf der Straße.
 
Ich verherrliche sicher nicht die Vergangenheit, wenn ich mal my 2 cent dazu geben darf, aber auchnicht das Gegenwart. Denn,die Menschen haben kaum was aus den Fehlern gelernt. Technik-go! Verstand-no!
 
Zumindest in Deutschland hat man ordentlich aus den Fehlern, vom 30jährigen Krieg bis zum letzten und auch in der Zeit danach (68er, gesellschaftliche Veränderungen seither) gelernt. Auch in Sachen Umweltverschmutzung, Denkmalschutz, Tierschutz, ist zwar das mögliche Maximum noch nicht erreicht, aber man arbeitet dran.
Wäre ja langweilig, wenn es auf einmal keine Ziele mehr anzustreben gäbe, oder?
Und was wir schaffen, können andere Länder auch, ist schließlich kein Copyright drauf. (Als ob z. B. die Chinesen sich jemals darum scheren würden, oder die Amis - "Where to invade next" - ja bitte! 🙄 )
 
Das stimmt so nicht. Bspw. Bußgeldkatalog, da muss oft kein Schaden für andere gegeben sein.
Und ob ein Schaden für einen anderen auch anerkannt wird, ist ja auch wieder so eine heikle Frage, bspw. OEG, wo psychische Schäden oft geringer oder gar nicht gewürdigt werden.

Als jemand der mehr als einmal einen freundlichen Blitz erlebt hat und der mit seinen Bußgeldern wahrscheinlich im Alleingang den Haushalt des Landes Berlin ausgeglichen hat, muss ich widersprechen. Wenn ich zu schnell fahre, nehme ich damit in Kauf dass ich deutlich wahrscheinlicher einen schweren Unfall verursache.
Wenn ich falsch parke, behindere ich den Verkehr (und ja, es entsteht auch ein Schaden wenn man nur mal für fünf Minuten in der zweiten Reihe parkt weil sich da ein Rückstau bildet der länger als fünf Minuten braucht um sich wieder aufzulösen)
Und wenn ich schließlich den Parkautomaten nicht füttere, dann begehe ich in gewisser Weise Diebstahl an der Stadt. Das mag einen alles aufregen, aber es ist trotzdem ein Schaden gegeben.

In wieweit nun Opfer genügend entschädigt werden oder nicht ist eine andere Diskussion, die jetzt damit gar Nichts zu tun hat. Wenn ich durch meine persönliche Freiheit keine Opfer produziere, muss ich auch keine entschädigen.


Die Grenzen hierzu bilden spätestens die Gesetze und die Anpassungsfähigkeit an das System.
Letztlich sind wir mit Information überladen, fast "jedes Rad, das in China umfällt" ist verfolgbar,
dafür werden aber gleichzeitig wichtige Ereignisse sehr aus dem Zusammenhang gerissen dargestellt.

Ja und? Es steht dir dank des Internets vollkommen frei deine Informationen selbst zu recherchieren. Aber anstatt das zu tun, schimpft man halt auf die Medien die alles verdrehen.
 
Als jemand der mehr als einmal einen freundlichen Blitz erlebt hat und der mit seinen Bußgeldern wahrscheinlich im Alleingang den Haushalt des Landes Berlin ausgeglichen hat, muss ich widersprechen. Wenn ich zu schnell fahre, nehme ich damit in Kauf dass ich deutlich wahrscheinlicher einen schweren Unfall verursache.
Wenn ich falsch parke, behindere ich den Verkehr (und ja, es entsteht auch ein Schaden wenn man nur mal für fünf Minuten in der zweiten Reihe parkt weil sich da ein Rückstau bildet der länger als fünf Minuten braucht um sich wieder aufzulösen)
Und wenn ich schließlich den Parkautomaten nicht füttere, dann begehe ich in gewisser Weise Diebstahl an der Stadt. Das mag einen alles aufregen, aber es ist trotzdem ein Schaden gegeben.

In wieweit nun Opfer genügend entschädigt werden oder nicht ist eine andere Diskussion, die jetzt damit gar Nichts zu tun hat. Wenn ich durch meine persönliche Freiheit keine Opfer produziere, muss ich auch keine entschädigen.


Ja und? Es steht dir dank des Internets vollkommen frei deine Informationen selbst zu recherchieren. Aber anstatt das zu tun, schimpft man halt auf die Medien die alles verdrehen.

Genau, man kann sich zum Glück aussuchen wie weit man auf einem aktuellen Stand Punkto Politik, Promis Nachrichten und Co ist.

Deshalb schau ich keine Nachrichten, interessieren mich überhaupt nicht für politik, denn es bringt ja nix ,man kann sich nur aufregen , mehr nicht, und wozu?
 
Nur reicht die Lebenszeit nicht, eine sachliche Auswertung der "Informationen" bzw. Perspektiven zu erstellen.

Wozu denn? Den Löwenanteil kann man ignorieren, wenn er einen nicht juckt, wer z. B. nicht auf Sport steht kann alles was irgendeinen Sport betrifft, einfach links liegen lassen.
Man nimmt auf, was einen tangiert, was einen interessiert, individuell - und das reicht. Wenn man genaueres zu einem Thema wissen will, kann man sich schlau machen. Das geht locker innerhalb der eigenen Lebenszeit. 🙂
 
Wie sagte jemand , der sehr reich war? Man kann zu den gleichen Zeit nur einen Outfit tragen und nur eine Mahlzeit essen. Weiser Mensch.
 
Wenn man sich um das Vorhandensein von Outfit, Mahlzeit (Wohnung, Gesundheitsfürsorge und und) nie Gedanken machen muß, weil zu allen Zeiten genug Geld vorhanden ist, ist es ziemlich leicht, so zu reden. Deshalb hört man das von Reichen öfter.
 
Wenn man sich um das Vorhandensein von Outfit, Mahlzeit (Wohnung, Gesundheitsfürsorge und und) nie Gedanken machen muß, weil zu allen Zeiten genug Geld vorhanden ist, ist es ziemlich leicht, so zu reden. Deshalb hört man das von Reichen öfter.

Du hast den Kern nicht verstanden. Ganz und gar nix. Der Punkt ist: egal wie reich man ist, man ist im Stande trotzdem gleichzeitig nur eine Hose zu tragen, sich an seinem einen Gemächt zu kraulen und dabei nur einen Tschick zu qualmen.
Kurz und bündig, was er sagen wollte: GELD spielt keine Rolle im Endeffekt. Glück ist nicht davon abhängig.
 
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