G
Gelöscht
Gast
Menschliche Familie stelle ich mir ... sorry.... doch etwas anders vor. Ein Geben und Nehmen in beide Richtungen. Auch wenn das konservativ ist.
Leider scheinen meine Söhne das anders zu sehen.
Ich lasse sie jetzt erstmal in Ruhe und ziehe mich zurück. Vielleicht ändert sich ihre Haltung ja, wenn sie selbst Eltern werden. Bei mir war das damals so. Wenn man sein erstes Kind bekommt, wird ja alles anders, auch die Sicht auf sich selbst und auf die Umwelt.
Das könnte uns evtl wieder näherbringen.
Ich finde die Reaktion des jüngeren Sohnes auf der Geburtstagsfeier der Mutter auch eigenartig und kindisch. Zu dem Geschenk an sich: wenn Bilder des Nachwuchses nicht erbeten wurden, so nach dem Motto, schenkt mir mal ein aktuelles Foto von euch, oder es gibt Enkel, die fotografiert wurden, bei denen man natürlich die Entwicklung dokumentieren wollte, finde ich das doch vom Sohn sehr ich-bezogen. Und dann kam nicht die erwartete Reaktion, weil eben das Fotobuch ein Geschenk von vielen war.
Bei einer Feier mit vielen Gästen, kommt man an, gibt sein Geschenk ab, oder legt es zu den anderen Geschenken und es ist allerlei Trubel. Der Sohn hätte sein Geschenk auch in einer ruhigen Minute der Mutter geben können, wenn mehr Aufmerksamkeit gewährleistet ist.
Es ist grundsätzlich gut, wenn die Söhne sich abnabeln, weg von Mutters Rockzipfel, erwachsen werden. Sie haben jetzt beide eine Partnerschaft, der eine ist verheiratet.
Ich finde ehrlich gesagt es ein bisschen schwach von ihnen, dass sie dich nicht im Krankenhaus besucht haben. Zumal, falls sie im gleichen Ort wohnen. Und wenn es in ihren Möglichkeiten liegt, dann hätten sie dich auch unterstützen können. Ich finde das normal. Bei uns ist das allerdings so, dass beide Elternteile noch leben und die Kinder teilweise recht weit weg wohnen, bis zu 200 Kilometer. Da musst du dir schon freinehmen, um deine Mutter im Krankenhaus zu besuchen.
Weihnachten kann man zumindest einen Feiertag für einen Besuch bei der Mutter einplanen, wenn man schon Heiligabend nicht gemeinsam feiern möchte, was ich auch verstehen kann.
Aber ich denke auch, dass die Probleme tiefer liegen. Das wird man aber nicht lösen können, wenn man nicht mal ein Gespräch sucht.