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Mutter Weihnachten alleine lassen, herzlos?

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Als Christ sollte dir grundsätzlich eigentlich Ostern die größere Bedeutung haben 😉.
Hat es vielleicht auch. Aber das kann ich nicht beurteilen, da ich Ostern mit meinem Freund noch nicht zusammen war.
Äääääh, ernsthaft? Das fragst du als Christin? 😀
Da liegt deine Liebe zum Christentum wohl nicht im Christentum selbst, sondern an deinem Freund, oder?

Jetzt bekommt der Kommentar "Ich bin genauso christlich wie mein Freund" auch ein ganz anderes G'schmäckle - denn weder dein Freund noch du seid Christen.
Sex dürfte es btw. an Heiligabend auch nicht geben. Ihr seid nicht verheiratet. Aber - da nimmt man das mit dem Christentum nicht mehr ganz so genau, gell? Nächstenliebe, die 10 Gebote - pfffft. Ist ja anstrengend und bedeutet Einschränkungen. Wie unschön...
 
Zuletzt bearbeitet:
@LaLeLu123:

Gibt sie dir Geld, weil sie Schuldgefühle hat?

Das vermute ich. Allerdings steckt sie auch voll mit Geld und wirft es nur so zum Fenster hinaus. Oder sie will mich nicht auch noch verlieren, weil ihre anderen Kinder schon alle den Kontakt zu ihr abgebrochen haben, worüber sie anscheinend sehr traurig ist.

Ich kann dir nur raten, wenn du die Kraft dafür hast, das professionell aufzuarbeiten, warum euer Verhältnis gestört ist und du deiner Mutter nicht eine Freude machen kannst und sie einsam den Weihnachtsabend verbringen muss.

Dazu muss man keinen Profi kontaktieren. Dass kann ich dir auch als Laie sagen, dass man kein normales Verhältnis zu seiner Mutter aufbaut, wenn diese gewalttätig und psychisch instabil ist. Dass ich ihr keine Freude machen kann stimmt ja so nicht, aber wenn ich die Wahl zwischen Freund und Mutter habe dann ist es für mich ganz klar, dass da eben der Partner an erster Stelle steht.

@Sinje:
Wenn du die Bibel genauer gelesen hättest dann wüsstest du aber auch, dass man zwar Vater und Mutter ehren soll, dass aber umgekehrt Eltern ihre Kinder im Sinne Gottes erziehen sollen. Und darunter verstehen Christen nicht, dass man seine Kinder regelmäßig misshandelt.

Egal was vorgefallen ist. Es ist bestimmt schon viele Jahre her.

Trotzdem ist meine Mutter für mich noch immer der Mensch der mich als Kind schwer misshandelte. Und solange ich das nicht aus meinem Kopf raus kriege wird meine Mutter für mich kein Mensch sein mit dem ich gerne an einem Tisch sitze. Erst recht nicht an Heiligabend wo wir nur zu Dritt währen und ich ihr somit nicht aus dem Weg gehen könnte.
 
Und es passt auch irgendwie nicht zusammen, da mein Freund und ich wirklich sehr gläubig sind und Weihnachten als christliches Fest ansehen, meine Mutter hingegen hat keinen Bezug zu Gott, sie will nur einfach nicht alleine zuhause sitzen.
(...)
Ich bin genauso christlich wie mein Freund. Dass heißt wir beten Heiligabend auch zusammen, schenken uns nichts Teures, gehen zusammen in die Kirche, etc. Meine Mutter findet das alles eher befremdlich.

Ich bin gläubige Christin. Und ich finde das auch sehr befremdlich. Zum "Christ sein" gehört mehr, als nur zu beten und in die Kirche zu dackeln. Religiosität besteht aus Werten, die GELEBT werden sollten. Vielleicht solltet Ihr Euch die Weihnachtsgeschichte nochmal ganz genau durchlesen, und einen Bezug zu Deiner Mutter herstellen, die auch gerade vor verschlossenen Türen steht. Man kann den Heiland, das "ganz Große" in dieser Geschichte sehen. Man kann aber ebenso gut das ganz Alltägliche sehen. Das ist für mich "ein guter Christ sein". Und das lese ich hier gerade eher von denjenigen, die sich als Atheisten bezeichnen.



Da stimme ich dir durchaus zu. Es ist eigentlich echt mies einerseits Geld anzunehmen, anderseits ist mir meine Mutter aber auch relativ egal. Aber auf der anderen Seite denke ich mir dann immer: Sie hat mich als Kind so oft misshandelt, da werde ich mein Leben lang noch drunter leiden. Und daher sehe ich ihre Geldgeschenke immer eher als eine Art Schmerzensgeld an.
(...)
Ich habe von meiner Mutter nur Geld angenommen, weil es zum Einen ja gar nicht ihr Geld ist. Sie war ja selber nie arbeiten, sondern hat sich immer nur reiche Männer gesucht und lebt nun von deren Erbe bzw. den Witwenrenten. Zum anderen ging es mir finanziell aber auch echt dreckig und ich hätte sonst nicht gewusst wie ich meine Rechnungen bezahlen sollte.

Dann solltest Du auch so ehrlich und so konsequent sein, den Kontakt einzufrieren und das Geld Deiner Mutter nicht anzunehmen. So auf seinen eigenen Vorteil aus zu sein und andere Menschen dafür zu gebrauchen, und sich das so zurechtzulegen, wie Du es tust, ist auch nicht gerade christlich.



Naja unser Heiligabend-Ablauf bezieht sich eben auf eine besinnliche Zweisamkeit (die ja auch Sex mit einbezieht).

Ich kann nur von mir sprechen, aber ich schaffe es seit mehr als 10 Jahren, mit meinem Mann und der ganzen Familie Weihnachten zu feiern und Sex zu haben, wenn die Verwandtschaft wieder zu Hause ist. Theoretisch, wenn ich wollte, könnte ich sogar noch zum Gottesdienst um Mitternacht.
 
Trotzdem ist meine Mutter für mich noch immer der Mensch der mich als Kind schwer misshandelte. Und solange ich das nicht aus meinem Kopf raus kriege wird meine Mutter für mich kein Mensch sein mit dem ich gerne an einem Tisch sitze. Erst recht nicht an Heiligabend wo wir nur zu Dritt währen und ich ihr somit nicht aus dem Weg gehen könnte.

Verstehe.

Wie vereinbarst Du aber diese begründete Ablehnung mit der Tatsache, dass Du ihr Geld nimmst?

Ich meine das nicht vorwürflich. Sondern wirklich interessiert. Ich selbst habe schon darüber nachgedacht, wie ich es mit dem Erbe halten soll, wenn meine Mutter verstirbt (Anlass war der kürzliche Tod meines Vaters, der mir einen Haufen Kosten verursacht hat).
 
Trotzdem ist meine Mutter für mich noch immer der Mensch der mich als Kind schwer misshandelte. Und solange ich das nicht aus meinem Kopf raus kriege wird meine Mutter für mich kein Mensch sein mit dem ich gerne an einem Tisch sitze. Erst recht nicht an Heiligabend wo wir nur zu Dritt währen und ich ihr somit nicht aus dem Weg gehen könnte.
Ja, die Vergangenheit mag scheiße gewesen sein, man findet aber keinen Frieden, wenn man damit sein Leben lang weiter hadert. Man kann die nämlich nicht ändern. Aber sich und den Umgang damit.
Dass ein ganz großes Thema des Christentums "Vergebung" lautet, blendeste mal fein aus.

Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.Matthäus 18,21 f

Ertragt einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!Kolosserbrief 3,13

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.Matthäusevangelium 6,12

Aber was weiß ich schon....
🙄
 
Vergebung beinhaltet nicht automatisch gemeinsam Weihnachten zu verbringen.
Wenn man sich selbst als Christ bezeichnet und an Weihnachten die Tür verschließt und jemanden alleine läßt, dann paßt da was nicht zusammen.

Außerdem ist Vergebung leicht gefordert
Niemand sagt, dass es leicht ist. Aber es ist möglich. Muss man sich halt auch überwinden. Gerade wenn man damit kokettiert, dass man ja ach so christlich ist. 😉
 
Wie vereinbarst Du aber diese begründete Ablehnung mit der Tatsache, dass Du ihr Geld nimmst?

Das überweist sie mir oder ich hole es kurz bei ihr ab. Dafür muss ich nicht 3 Stunden mit ihr an einem Tisch sitzen.
 
Wenn man sich selbst als Christ bezeichnet und an Weihnachten die Tür verschließt und jemanden alleine läßt, dann paßt da was nicht zusammen.


Niemand sagt, dass es leicht ist. Aber es ist möglich. Muss man sich halt auch überwinden. Gerade wenn man damit kokettiert, dass man ja ach so christlich ist. 😉

Da bin ich empfindlich. Wenn man christliche Werte vertritt, heißt das nicht automatisch, dass sie einem leicht gelingen. Oder dass man sich nicht Christ nennen dürfe, wenn es einem nicht gelingt.

Und doch, ich kann meinem Täter vergeben, trotzdem an Weihnachten meine Tür vor ihm verschließen (auch dann, wenn er einsam sein sollte) und trotzdem ein Christ sein.
 
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