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Mutter Weihnachten alleine lassen, herzlos?

  • Starter*in Starter*in Sternenkindlein
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Hallo Sternenkindlein.
Ich habe eine ähnliche wenn auch anders gestrickte Mutterbeziehung. Jedenfalls ist die Ambivalenz, die ich zu ihr fühle allgegenwärtig.
Sie hat mir viel angetan, trotzdem liebe ich sie und andererseits, kann ich meinen Zorn auf sie nicht abschütteln für das was sie mir antat oder was sie nicht tat.
Ich glaube ich habe irgendwann mit 20 oder 21 begriffen, es gibt keinen Zustand in dem ich nur die Liebe zu ihr leben kann.
Ich versuche einfach einen neutralen Zustand der Gefühle in mir zu produzieren, was mir nicht so schwer fällt, durch das Meditieren bin ich zu diesem Zustand gekommen und es gewohnt. Wenn ich sie nicht so lieben würde, könnte ich mich von ihr lösen, aber so bin ich auf diese neutralen Gefühle angewiesen um ihr begegnen zu können.
Ich wühle momentan auch gar nicht drin rum, weil ich brauch diese neutralen Gefühle um ihr begegnen zu können. Sie kapiert es sowieso nicht. Das ist das schlimme daran.
Puh, ich darf nicht so viel drüber schreiben, sonst schaffe ich es heute nicht zu ihr zu fahren. Das Bild das ich von einer Mutter habe, ein ganz anderes als sie es gelebt hat. So wie sie sind Mütter nicht. Es gibt viele davon. Und sie hinterlassen tiefe Spuren in der Seele, solche Mütter.
Verzeihen aber nicht vergessen, verstehen aber nicht gutheißen. Anders schaffe ich es nicht. Abhaken kann ich sie nicht, dafür liebe ich sie zu sehr. Mich auf die Liebe zu ihr einlassen kann ich nicht wirklich, dafür hat sie mir zuviel Schaden zugefügt, eine sehr ambivalente Beziehung.

Wie kann man damit leben als Betroffener? Ich habe eine Lösung für mich gefunden, ist bestimmt nicht die optimale Lösung, funktioniert auch nicht immer. Und in Momenten wie diesen kommt mir vieles wieder hoch.

Gerettet hat mich die Lehre des Buddhismus und die Allumfassende Liebe in meinem Herzen zu praktizieren. Ich habe mir das für meine verletzte Seele mühevoll erarbeitet, als ich 20 war und fest verankert.
Tja da gibt es keine guten Ratschläge.
Wenn ich konsequent klare Sache machen würde, müßte ich mich von ihr trennen.
Darum habe ich ein Provisorium für unsere Beziehung gefunden, für mich gefunden.

Mag sein das du jetzt nicht ganz verstehst was ich da denn schreibe, falls doch, dann kannst du es erahnen, wie es mir geht.

Ich habe die Fähigkeit und Weite in meinem Denken und Fühlen, das ich auch andere Gefühlszustände und -situationen (Konstrukte) nachempfinden kann, auch wenn sie nicht den meinen ähnlich sind.

Schau nach den positiven Momenten mit deiner Mutter, speichere sie in dein Bewußtsein, wir Menschen, müssen nicht ewig in der Vergangenheit leben.
Dazu ist das Hier und Jetzt einfach zu wertvoll. Und jede Sekunde und Minute und Stunde gibt Raum für angenehme positive Erfahrungen. Die schönen Momente zulassen und annehmen so wie sie sind.

Liebe Grüße Pecky
 
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