Die Frage war halt, ob man das egoistisch und herzlos empfindet. Und da kann man nun nicht nur erwarten, dass das eigene Handeln toll gefunden wird. Hilfe ist nicht nur Zustimmung a la "Du hast alles richtig gemacht." Und manche Sachen sind halt eher moralischer Natur - und diese gehört halt dazu.Andererseits frage ich mich, ob es in einem Thread von Hilferuf immer angeraten ist, einen Hilfesuchenden mit der Moralkeule förmlich zu erschlagen (so kommen mir einige Beiträge momentan vor)....
Nun, ich sehe moralisch keinen Grund, warum man einerseits die Hand aufhält und sich alles mögliche finanzieren läßt, wenn man nicht bereit ist, dafür auch etwas zu "geben". Und wenn es nur ein paar popelige Std zu Weihnachten sind. Vor allem, wenn man auch noch von sich behauptet, sein Leben sehr christlich zu führen.Mir jedenfalls geht es so, dass ich mich nicht genügend in die TE hineinfühlen kann, um entscheiden zu können, ob ein "moralisches Versagen" vorliegt, oder ob es anderen Gründe, tiefsitzende Gefühle etc. geben könnte, die das beschriebene Verhalten auslösen. Immerhin thematisiert sie ihre eigenen Bedenken selbst. Jedenfalls würde ich mir persönlich in diesem Thread eine Prise Sachlichkeit ohne Moralisieren wünschen.
Als Christ sollte sie die moralische Keule gegenüber ihrer Mutter auch ganz schnell wieder einpacken und sich nicht selbst als der bessere Mensch hinstellen...