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Freie Bahn für Beamte?!

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Und wie? Ich schaue kein RTL.

Z. B. dass sie nötige Teile der Ausrüstung - wohl hauptsächlich auch die Schutzwesten - privat zahlen müssen ... Das Kleidergeld ist minimal.

Obwohl, hier geht es ja um Steuerverschwendung ... so kam gerade, dass irgendwo superteure schnittige Polizei-Motorräder angeschafft wurden, zu einem immensen Preis.
 
Ich musste auch mal eine Zeit lang auch selber meine Hosen kaufen, weil es nur Shirts und Jacken gab. In einem anderen Laden musste ich sogar die Sicherheitsschuhe selber kaufen und die sind wirklich scheiß Teuer.
 
Puhbär,

Du schreibst:

"Gerade du als Lehrer, solltest eigentlich wissen, die die mit dem Kopf Arbeiten,
sollten nicht mehr Wert sein, wie die, die mit den Händen Arbeiten, brauchen!
tun wir sie nämlich beide, da wirst du mir zustimmen, denke ich.

Der andere redet immer davon die Beamten abzuschaffen, was ist, wenn wir die
Arbeiter abschaffen? was machen die Beamten dann, verwalten sie sich selber?
das mag ja gehen, wer aber Baut die Straßen, Häuser, verkauft Lebensmittel, Pflegt
alte Leute, baut die Bahn für das Ticket usw.

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, es passt nicht"

Mein Lieber,

Du baust hier eine völlig aberwitzige Frontstellung auf, die sich durch meine Beiträge in gar keiner Weise ableiten lässt.
Ich selbst stamme von Eltern ab, die zur sogenannten Unterschicht gehörten. Mein Vater war Arbeiter, meine Mutter Verkäuferin. Und da verrate ich Dir was: Beide waren stolz, dass ihr Sohn Abi machen konnte, studiert hatte und schlussendlich Lehrer geworden war.
Sie hatten allen Grund dazu, denn sie waren es, die mich nach allen Kräften gefördert und unterstützt hatten. Und ja, auch das sage ich, sie wären kreuzunglücklich gewesen, hätte ich meinen Weg nicht gemacht. Sie waren ebenso stolz, wie ich es später als Vater war, dass alle vier Kinder ihr Abi machten, mein Ältester sogar diplomierte, promovierte und schließlich Professor wurde.
Als Bürger dieses Landes, an dem ich immer wieder auch manches zu kritisieren habe, bin ich froh, in einem Land zu leben, in dem solche Wege und Aufstiege möglich sind.
Äußerlich bin ich ein Krüppel, der sich nur mühsam fortbewegen kann, aber im Kopf bin ich noch wach und ich nehme nebenbei für mich in Anspruch, dass ich meine Schülerinnen und Schüler - gerade auch wegen meiner eigenen Vita - ermutigt habe, sich von ihren eigenen Umständen nicht hindern zu lassen und ihre Möglichkeiten zu ergreifen. Das haben sie mir bis heute unzählige Male bestätigt, und das sage ich, da darfst Du Dich wundern, mit Stolz.
Du kühlst Dein Mütchen hier am falschen Objekt.
Schade.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich musste auch mal eine Zeit lang auch selber meine Hosen kaufen, weil es nur Shirts und Jacken gab. In einem anderen Laden musste ich sogar die Sicherheitsschuhe selber kaufen und die sind wirklich scheiß Teuer.

Das sind Zustände ... solche Ausrüstungen müssten vom Arbeitgeber auch gestellt werden. Ich weiß, dass Kochlehrlinge z. B. die Quittungen für Arbeitskleidung und Schuhe einreichen können und das Geld erstattet bekommen.
So eine richtige Polizei-Schutzweste kostet um die 1000 Euro, neu. Und solche Sicherheitsschuhe sind ja auch sehr teuer, und die sehen so aus, dass man die ja auch nicht privat tragen würde ...
Irgendwann kommt es noch, dass ein Feuerwehrmann sich den Helm kaufen muss, ein Arzt seine Skalpelle mitbringen muss ... aber andererseits werden millionenweise Steuergelder rausgepfeffert, u. a. für Kunst auf Kreisverkehren, oder knapp 430.000 Euro für 2 Metall-Stelen in rot, die sozusagen Köln und Bonn "verbinden" sollen.
 
Das sind Zustände ... solche Ausrüstungen müssten vom Arbeitgeber auch gestellt werden. Ich weiß, dass Kochlehrlinge z. B. die Quittungen für Arbeitskleidung und Schuhe einreichen können und das Geld erstattet bekommen.
So eine richtige Polizei-Schutzweste kostet um die 1000 Euro, neu. Und solche Sicherheitsschuhe sind ja auch sehr teuer, und die sehen so aus, dass man die ja auch nicht privat tragen würde ...
Irgendwann kommt es noch, dass ein Feuerwehrmann sich den Helm kaufen muss, ein Arzt seine Skalpelle mitbringen muss ... aber andererseits werden millionenweise Steuergelder rausgepfeffert, u. a. für Kunst auf Kreisverkehren, oder knapp 430.000 Euro für 2 Metall-Stelen in rot, die sozusagen Köln und Bonn "verbinden" sollen.


Ich sage nur Elbphilharmonie.
 
Ich selbst stamme von Eltern ab, die zur sogenannten Unterschicht gehörten. Mein Vater war Arbeiter, meine Mutter Verkäuferin

Gehören Arbeiter und Verkäufer zur Unterschicht? Wie abwertend.

Wenn Beamte so denken, dann scheinen für sie alle Nicht-Beamten, nur Proleten zu sein.
 
Wer bitte will denn sowas wirklich wissen das konterkariert doch das eigene Denken, nech...😉
Naja die kleine DDR konnte nun mal nicht mehr die ganzen RGW Staaten mit ernähren das sowas mal in die Binsen geht sollte klar sein, aber denk-ste so ähnlich stellen sich viele die EU vor, und wie das ausgeht weis man ja, aber wir haben ja keine Ahnung... na Gott sei Dank😉🙄

Umso verwunderlicher, warum gerade Deutschland - mit den Erfahrungswerten des Zusammenbruchs des Ostens bzw. "Ostblocks" - so verbissen daran festhält. Immer mehr - auch EU-Staaten - sind von Zerfallserscheinungen gezeichnet, jüngstes Beispiel Spanien. Wenn jemand gehen will, kann man ihn nun mal nicht halten, zumindest nicht auf Dauer, höchstens einsperren. Und so in etwa kommt mir die spanische Politik vor.
Auch sehe ich keine Gefahr für die europäische Sicherheit, wenn die EU zerfiele. Inzwischen sollten alle Nationalstaaten auf dem Kontinent zu der Überzeugung gelangt sein, daß Krieg keine Lösung ist. Zumal man die gut nachbarschaftlichen Beziehungen ja nicht beenden muß, auch nach der EU nicht. Lediglich die nationale Einheit würde in jedem einzelnen Staat wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich wiederhergestellt. Was soll daran schlecht sein? Da können Beamte konstruktiv durchaus mitwirken. Gab es in der Vergangenheit schon bi- und multilaterale Verträge, die gut funktionierten, sehe ich keinen Grund, warum das nicht wieder gelingen soll.

Bevor wir aber ganz vom Thema abschweifen: da der Einwurf auftauchte, die Arbeiter abzuschaffen, Beamte würden sich notfalls auch selbst genügen. Auch jetzt schon erwecken sie oft den Eindruck, nur mit sich selbst beschäftigt zu sein. Es fehlten dann allerdings für die Anwendung der Jobtickets die Aüsführenden, die welche Bus und Bahn führen.

Viele Grüße
 
Also ist es in Ordnung wenn Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft durch Tarifverhandlungen Vorteile erkämpfen, bei Menschen im öffentlichen Dienst nicht?

Wenn der Angestellte oder gar Manager bei Firma XY morgen 2, 5 oder 10% mehr bekommt, dazu ein Gratisticket, einen Dienstwagen und eine Dienstwohnung, ist das ok. Bei Beamten nicht!?

Das Argument "Anderen geht es schlechter" kannst du IMMER nutzen, reines Totschlag. Damit kannst du jeden Berufsstand als dekadente Besserverdiener verunglimpfen, der mehr als vielleicht Mindestlohn erhält.

Hier wird doch mit zwei verschiedenen Maß gemessen wenn man dem öffentlichen Dienst absprechen will, Tarife zu verhandeln, solange es anderswo Menschen gibt, die weniger verdienen 🙄
Es ist ein Unterschied, ob der Staat etwas macht oder irgendein Unternehmen. Genauso sind ja auch bestimmte Pflichten von Beamten nicht auf Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft sinnvoll zu übertragen.
 
Gehören Arbeiter und Verkäufer zur Unterschicht? Wie abwertend.

Wenn Beamte so denken, dann scheinen für sie alle Nicht-Beamten, nur Proleten zu sein.

Wenn man missverstehen will, dann...

Es geht um Begriffe, wie sie in der Soziologie, der Politikwissenschaft gebräuchlich sind. Den Terminus "Proleten" führst Du jetzt gerade ein. Vielleicht solltest Du mal an Deinem Selbstbewusstsein arbeiten.

Auf diesem Diskussionsniveau freilich lässt sich kaum noch sachlich argumentieren. Da hat irgendwer einen Vorschlag gemacht, der Beamte betrifft, und schon fühlen sich Zeitgenossen wie Du ausgegrenzt.

Dabei hatte der Vorschlag doch Pfiff. Anstatt mit den eigenen PKW morgens die Straßen zu Ministerien, Behörden und Schulen zu verstopfen, sollten die Amtsdiener Busse und Bahnen besteigen. In vielen Fällen käme das den Steuerzahler möglicher Weise sogar günstiger als die Berücksichtigung der Fahrtkosten mit dem eigenen Wagen.


Burbacher
 
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