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Kinderfeindlichkeit in Deutschland- andere Länder?

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Ich glaube kaum, dass Eltern mit Kindern, die am Verhungern und am Verdursten, so ganz normal in einen Supermarkt gehen.

So sehr am Verhungern und Verdursten, dass das Kind nun SOFORT - aber total SOFORT ein Stück Brot und einen Schluck Wasser braucht. Weil es sonst die Kasse nicht mehr lebend erreichen würde.

Wenn hier im Thread von hungrigen Kindern die Rede ist, so soll man wohl an hungernde Kinder in Afrika denken?

Ich denke, es geht hier eher um grenzenlos verwöhnte Kinder, die es gewohnt sind, dass ihnen jeder Wunsch in Sekundenschnelle erfüllt wird - oder eher NOCH früher.
 
In meiner eigenen Kindheit ist es genau...3? Mal vorgekommen, dass wir im Supermarkt schon etwas essen oder trinken durften, und das waren Ausnahmesituationen.
Waren wir deswegen verwöhnt? Nein, dann wäre es öfter vorgekommen.
Wären Leute, die so über uns geurteilt hätten, ignorante Deppen gewesen, die ohne Kenntnis der Umstände und unseres restlichen Lebens ein vorschnelles und falsches Urteil gefällt hätten? Ja, wären sie.

Man kann echt nicht alle Leute über einen Kamm scheren, selbst wenn sie in der einen Situation, in der man sie beobachtet, vielleicht gleich handeln.

Wir sind hier in einem Hilfeforum, in das viele Leute mit Problemen, Komplexen und generell in beschissenen Situationen kommen. Immer und immer wieder wird hier auf Toleranz hingewiesen, sowohl die, die wir anderen zeigen sollen, aber vor allem auf die, die wir verdient haben. Ich frage mich, wo diese Toleranz bei diesem Thema ist. Immer wieder wird für Freundlichkeit eingetreten - wo ist die? Und immer wieder wird bekräftigt, dass man seinen Weg gehen soll, dass man für sich einstehen soll, solange man niemandem damit weh tut. Und hier? Wird auf Verhalten und Fremdem rumgehackt, ohne Kenntnis der Umstände, und ohne, dass euch dadurch irgendein Schaden entsteht. Ich verstehe diese völlig irrationale, aggressive Abneigung nicht.
Was genau fuchst euch denn so an im Supermarkt essenden Kindern? Außer "das macht man nicht", was noch nie ein tolles Argument für irgendwas war.

Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus kein Verfechter davon. Und ich finde es echt kritikwürdig, dass so viele Kleinkinder heutzutage andauernd was zu Essen in der Hand haben müssen.
Aber meine Güte, es sind nicht meine Kinder, effektiv müssen sich die Eltern mit ihren verzogenen Bengeln rumschlagen. Kann mir doch völlig egal sein, ob das Kind im Supermarkt einen offenen Schokoriegel in der hand hält oder sich an einem Puzzle festklammert. Ich verstehe die ganze Emotion nicht, die bei einigen hier ziemlich deutlich durchschimmert.
 
Ist nicht ok wenn das Kind Diabetiker ist. Aber das erkennt ja jeder mit geschultem Blick!!

Eben: Genau WEIL das keiner erkennt, kann man ja nicht einfach irgendwie herablassend zum Personal sein, das nur freundlich sein wollte. Dann lehnt man das Ding freundlich ab und gut ists!

Sehe ich auch so, aber ich sehe nicht ein, mich lang und breit dafür bei fremden Menschen rechtfertigen zu müssen, daß "ab und an" jetzt gerade nicht ist.
Musst Du ja auch nicht, aber es muss sich doch auch keiner vor Dir rechtfertigen, wenn er das eben NICHT OK findet, oder?
Ich denke nicht, dass Du schon mal deswegen arg bepöbelt wurdest (wenn ja, so ist das natürlich nicht in Ordnung), aber dass die Marktleitung das nicht gerne sieht und dich im schlimmsten Fall darauf hinweist: Sorry, das muss man dann eben aushalten.

Wie gesagt, ich finde diese Anspruchshaltung unmöglich, daß erwartet wird, daß ich mich dafür rechtfertige, wenn ich sage, mein Kind bekommt diesesjenesodersolches jetzt nicht. Darf ja auch mal einfach so akzeptiert werden.
Wenn Dir jemand was anbietet, ist es doch nicht zu viel verlangt, dieses Geschenk (und nichts anderes ist es!) freundlich abzulehnen. Ich finde nichts schlimmes daran, freundlich zu sein. Und wenn mir jemand was anbietet und ich es ausschlage, so will ich eben ganz besonders freundlich sein (ist ja auch als gutes Beispiel für das Kind nicht schlecht).
Ist es Dir zu anspruchsvoll, im Alltag freundlich zueinander zu sein?
Ich finde, so wie Rose das beschrieben hat, einfach zu sagen: "SOWAS (=Abwertung) isst mein Kind nicht" ist sehr unhöflich. Höflicher wäre es, es so zu machen, wie ich vorgeschlagen habe oder eben etwas ähnliches.
Das klingt nunmal einfach netter und höflicher. Warum bricht Dir da ein Zacken aus der Krone? Ist jetzt ja nicht der Mega-Aufwand.
Das hat nichts mit rechtfertigen zu tun, sondern ist einfach eine Art von Höflichkeitsfloskel, wie sie bei uns üblich ist.
Wenn Du ein Buch geschenkt bekommst, das Dir nicht gefällt, sagst Du auch nicht: "SOWAS lese ich nicht", sondern Du sagst- hoffentlich etwas wie: "Oh Danke, aber das Buch habe ich schon gelesen", oder "Danke, aber der Autor liegt mir nicht so"
Ich finde, das hat nichts mit übertriebener Anspruchshaltung zu tun, sondern mit angemessener Höflichkeit: Und SOOOO ein großer Aufwand ist das nun auch wieder nicht, oder? Du würdest doch das gleiche erwarten, oder?

In der Kaufhalle sieht man aber nun mal nur eine Momentaufnahme. Man sieht nur, das Kind isst das kaufhalleneigene Brötchen. Ob es eine Ausnahme oder Standard für das Kind ist - man weiß es nicht. Schließt aber mal einfach daraus, daß das Blag schlecht erzogen ist, daß das immer vorkommt, das Elternteil unmöglich drauf ist und das Kind hätte doch bitte warten können.
Das ist hier der Tenor.
Ja und? was kümmerts Dich? Wenn Du überzeugt bist, dass Du es richtig machst und wenn Du weißt, dass es eine Ausnahme ist, so kanns Dir doch wuppe sein, ob irgendeine Omi dich schief anschaut, oder sich jemand seinen Teil denkt.
Es würde ausreichen, daß den Eltern nicht per se erziehungsversagen unterstellt wird, sondern man eher mal überlegt, ob es nicht Gründe gibt, die das in den eigenen Augen eher semigute Handeln verständlich machen würden.
Hand aufs Herz: Bist Du tatsächlich schon mal bepöbelt worden, wegen sowas? Ich schätze, den allermeisten Leute ist genau das bewusst und deswegen ist es ihnen wohl auch ziemlich wuppe.

Was hier zu lesen ist, ist schon lange keine Kritik mehr, sondern reines Besserwissen, ohne, daß nach den Hintergründen gefragt wird.
Ich denke, die Meinung anderer darf man ruhig auch mal gelten lassen, oder? Fragst Du denn nach Hintergründen, warum man sowas ablehnt? Die Marktleitung zB hat da sehr wohl Hintergründe. Genauso wie Leute, die im Supermarkt arbeiten: Ich denke, die können bestätigen, dass es eben nicht nur um einmal von der Breze abbeißen geht, sondern dass es wirklich sehr viele Leute gibt, die sich extrem rücksichtslos verhalten. Klar, dass das irgendwann auf den Sack geht! Fragst Du nach DIESEN Hintergrünen, oder unterstellst Du lieber ohne Hintergrundwissen gleich mal Besserwisserei?
 
In meiner eigenen Kindheit ist es genau...3? Mal vorgekommen, dass wir im Supermarkt schon etwas essen oder trinken durften,

Wenn das mitgebrachtes Essen und Trinken war, dann darf es auch öfter als dreimal vorgekommen sein.

Wenn es unbezahltes Essen und Trinken aus dem Supermarkt-Regal war, dann war das genau dreimal zu viel.
 
Aber meine Güte, es sind nicht meine Kinder, effektiv müssen sich die Eltern mit ihren verzogenen Bengeln rumschlagen. Kann mir doch völlig egal sein, ob das Kind im Supermarkt einen offenen Schokoriegel in der hand hält oder sich an einem Puzzle festklammert. Ich verstehe die ganze Emotion nicht, die bei einigen hier ziemlich deutlich durchschimmert.

Wenn Du einmal als Lehrer vor einer Klasse gestanden hast, oder sonst INRGEDWIE mit Kinder gearbeitet hast, dann sagst Du das nicht mehr- das gebe ich Dir mit Brief und Siegel!😉
Und ja: Ich weiß, wovon ich rede!

Vielleicht verstehst Du dann die Emotionen: Hier schreiben Leute, die eben nicht einfach wegschauen können, weil sie ZB selber im Supermarkt arbeiten, oder aber mit Kinder arbeiten.
Dann schaut man nicht weg, sondern es fällt einem eben auf!
 
So wie es in manchen Beiträgen rüberkommt, haben Kinder es in Deutschland schwer. Sie werden nicht gemocht. Aus öffentlichen Parkanlagen sollte man sie verbannen, in Supermärkten dürfen sie nicht schreien, in Restaurants erst gar nicht reinlassen.

Wer heute Kinder bekommt, muss ja ständig alarmiert sein. Spricht das Kind im Restaurant zu laut, muss man es ermahnen. Ermahnt man das Kind nicht, wird man von seinen Mitmenschen ermahnt. Isst es vorm Bezahlen ein Brötchen, muss man die Mutter ermahnen. Zeigt man diesen den Vogel, gilt man als rücksichtslos. Die Kinder als verwöhnt. Die Ermahner machen vor nichts halt. Nicht mal vor schreienden Säuglingen.
Da hat der Deutschen liebstes Tier, der Hund, es besser.
 
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Was ist die Lösung?
Überhaupt nichts mehr ermahnen?
Oder einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten: Und zwar auf BEIDEN Seiten!
Ich würde sagen letzteres!

Ist jeder, der nicht alles was Eltern tun automatisch gut findet ein Kinderfeind, der den Kndern das Leben schwer macht?
Also ich erlebe tagtäglich Eltern ,die ihre Kinder groß kriegen ohne dass sie ihre Kinder tagein tagaus bei allem ermahnen müssen- und trotzdem sind diese Kinder einigermaßen verträglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das mitgebrachtes Essen und Trinken war, dann darf es auch öfter als dreimal vorgekommen sein.

Wenn es unbezahltes Essen und Trinken aus dem Supermarkt-Regal war, dann war das genau dreimal zu viel.

Tz...und du glabubst echt, dass der inhaber/geschäftsführer/betreiber eines supermarkts es lieber sieht, dass man ihm essen/teinken das man woanders gekauft hat "einschleppt", als dass man das kind halt mal was essen /trinken lässt, was man nachher im supermarkt bezahlt?^^
Und nochmal...ich hatte damals in meinem stamm einkaufsladen gefragt ob es ok ist, und habe das ok bekommen.
 
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