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Lebensdeserteurin
Gast
auch wenn man es nicht glauben kann, ich mag Kinder und kann gut mit Kindern umgehen 🙂 und die Kinder mögen mich sehr 😱
Die Kinder, denen gegenüber Hunde oft gehorsamer und besser erzogen sind, die Brut, die Blagen, deren Geplärre wirkliche Schmerzen in deinen Ohren ist, die Kinder die nicht nerven können wenn sie gar nicht erst dabei sind, und welche sowieso keineswegs der heilige Gral sind...? Sorry, das sind alles deine Äußerungen hier im Thread, also da staune ich tatsächlich sehr. Dass du gut mit Kindern kannst und Kinder gut mit dir, will ich dabei gar nicht mal in Abrede stellen, ich frage mich nur, wie du diese Widersprüche miteinander vereinbaren kannst. Oder magst du auch nur die gut dressierten, gehorsamen Kinder?
@Violetta Valerie,
ich für meinen Teil schrieb meine Beiträge in diesem Thread eher allgemein gedacht und überhaupt nicht speziell an dich oder irgendjemand sonst gerichtet. Auch was ich z.B. gerade an Rose schrieb, bezieht sich nicht auf ihre Person als Ganzes (wie denn auch, wir kennen uns hier alle nicht), sondern nur auf bis hierher gelesene Zeilen. Außerdem schreibe ich hier als jemand, die leider selbst keine Kinder hat - sich jedoch in Teilen noch sehr gut und intensiv daran erinnert, wie es gewesen ist ein Kind zu sein...! Sodass ich manches vielleicht sogar direkt durch deren Augen betrachten kann.
Wenn ein Kind z.B. teilweise unter Menschen aufwächst, die einen derart großen Wert darauf legen, dass alles möglichst glatt und unauffällig abläuft, dass das Kind nicht allzu sehr aus der vernünftig-erwachsenen Reihe schlägt (nur weil es ein Kind ist), dass das Kind sich beizeiten genauso benehmen und beherrschen kann (und sollte) wie die Großen, ... - Sodass das Kind sein unbeschwert-kindliches Verhalten ggf. schon frühzeitig von sich aus zu unterdrücken und sich stattdessen bestmöglich anzupassen versucht (oder auch nicht und eben immer wieder nur "Ärger" / Ablehnung kassiert)... - Was glaubst du, wie himmlisch es sich dann für so ein Kind anfühlen und wie dankbar es innerlich darüber sein kann, in der einen oder anderen seltenen Situation doch einmal ein echtes Kind sein zu dürfen, ohne gleich ermahnt und zurechtgewiesen, oder zum strikten Durchhalten (bei echten oder gefühlten Nöten wie z.B. Hunger, Durst, Pipi) animiert zu werden?
Das sind so Sachen, die wohl noch von vielen, aber leider längst nicht von allen Eltern / Erziehenden / auch Außenstehenden bedacht werden.