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Kinderfeindlichkeit in Deutschland- andere Länder?

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Am Tatbestand? Wo kein Ankläger, da kein Richter würde ich mal sagen. Kein Marktleiter würde wegen einer angefangenen Brezel die Mutter anzeigen. Das wäre doch sehr marktschädigend.

Und nein, natürlich lässt man sein kleines Kind nicht selber entscheiden, ob es Süßigkeiten annehmen will oder nicht. Vorher trifft man für sich selber die Entscheidung ob es das darf oder nicht. Vielleicht hatte das Kind schon viele Süßigkeiten an dem Tag, vielleicht ist es noch auf einen Geburtstag eingeladen und bekommt dort noch Kuchen und co. vielleicht wollen die Eltern nicht, dass das Kind überhaupt Zuckerzeug bekommt oder das Kind hat eine Allergie. Das sind alles Dinge die die Eltern bedenken müssen, das kleine Kind hat da noch nicht den Überblick. (Wir reden hier doch von kleinen Kindern oder? Also keine 7-,10 oder 15- Jährige oder?)
 
Verkaufspsychologie im Supermarkt - Je mehr Verkaufsregale, desto öfter die Versuchung, noch woanders zuzugreifen - Geld - Süddeutsche.de

Die Mutter schüttelt den Kopf, es folgt Geknatsche

An den Kassen herrscht das übliche Spiel um diese Uhrzeit kurz nach Feierabend: Lange Schlangen. Und Geschrei. Ein Vierjähriger quengelt, möchte einen dieser bunten Lutscher, die im Vorbereich der Kasse in seiner Sichthöhe aufgereiht sind. Oder wenigstens den Schokoriegel, gleich daneben. Die Mutter schüttelt den Kopf, und es folgt Geknatsche. Viele Eltern ärgern sich, dass die Supermarktbetreiber die leckeren, kleinverpackten Süßigkeiten an der Kasse aufstellen, wo jeder vorbeigeht und oft warten muss - was Kindern besonders schwerfällt.

Da werden viele Eltern schwach. Sie kapitulieren vor der "Quengelware". Die Märkte freuen sich darüber. Sie erwirtschaften bis zu fünf Prozent ihres Umsatzes in der Kassenzone, auf nur 1,5 Prozent der Ladenfläche. Allerdings bieten sie in diesem Bereich oft auch hochpreisige Artikel an wie Batterien und Zigaretten. Die sind besonders diebstahlgefährdet, weshalb es gut ist, dass die Kassenkraft ab und zu einen Blick darauf werfen kann.

Es gibt sogar den Ausdruck Quengelware😀
mal Quengelware Googeln !
 
Der Discounter Lidl hat in allen 600 britischen Märkten die „Quengelkassen“ abge*schafft. Statt Süßig*keiten gibt es dort nun frisches Obst, Trockenfrüchte, Nüsse und Frucht*säfte zur Auswahl. In Deutsch*land ist Lidl nicht so weit. Andere Supermärkte haben auch hier*zulande vereinzelt süßwarenfreie Kassen, Kauf*land in jeder Filiale eine.
 
Meine Güte, lass dein Kind entscheiden und nicht du. Kinder sind nicht dein Eigentum nur weil du sie gebohren hast.
Und wenn das Kind eine Unverträglichkeit hat, es durch den Traubenzucker Beschwerden bekommt, dann heißt es gewiß, hätte die Mutter eben unterbinden müssen. Als Elternteil kannste nur verlieren...

Und natürlich gehört mir das Kind nicht, aber ich bin für das Kind verantwortlich. Und dazu gehört es auch, gewisse Dinge, die ich z.B. nicht verantworten kann, zu unterbinden. Und ich möchte nicht, daß mein Kind von jedem Dahergelaufenen Geschenke annimmt und denkt, daß das in Ordnung ist. Punkt.
 
Am Tatbestand? Wo kein Ankläger, da kein Richter würde ich mal sagen. Kein Marktleiter würde wegen einer angefangenen Brezel die Mutter anzeigen. Das wäre doch sehr marktschädigend.

Und nein, natürlich lässt man sein kleines Kind nicht selber entscheiden, ob es Süßigkeiten annehmen will oder nicht. Vorher trifft man für sich selber die Entscheidung ob es das darf oder nicht. Vielleicht hatte das Kind schon viele Süßigkeiten an dem Tag, vielleicht ist es noch auf einen Geburtstag eingeladen und bekommt dort noch Kuchen und co. vielleicht wollen die Eltern nicht, dass das Kind überhaupt Zuckerzeug bekommt oder das Kind hat eine Allergie. Das sind alles Dinge die die Eltern bedenken müssen, das kleine Kind hat da noch nicht den Überblick. (Wir reden hier doch von kleinen Kindern oder? Also keine 7-,10 oder 15- Jährige oder?)



Ich war mit meiner kleinen Schwester mal auf einen Geburtstag eingeladen. Es gab Schokokuchen. Ein Kind nahm beide Hände und stopfte sich das gesamte Stück in den Mund und wollte gleich noch ein Stück haben. wie ich später erfuhr war das ein Kind, das zuhause nichts Süßes bekam, keinen Zucker nichts. Da hat es mich nun nicht gewundert das dieses Kind so zu zugeschlagen hat. Später hat es sich sogar die Jackentasche mit Bonbons vollgemacht.

Dieser Vorfall ist 20 Jahre her und ich kann ihn einfach nicht vergessen.
 
Und wenn das Kind eine Unverträglichkeit hat, es durch den Traubenzucker Beschwerden bekommt, dann heißt es gewiß, hätte die Mutter eben unterbinden müssen. Als Elternteil kannste nur verlieren...

Und natürlich gehört mir das Kind nicht, aber ich bin für das Kind verantwortlich. Und dazu gehört es auch, gewisse Dinge, die ich z.B. nicht verantworten kann, zu unterbinden. Und ich möchte nicht, daß mein Kind von jedem Dahergelaufenen Geschenke annimmt und denkt, daß das in Ordnung ist. Punkt.

So eine Aussage ist unverschämt gegenüber den Mitarbeiterinen im DM!!
 
So eine Aussage ist unverschämt gegenüber den Mitarbeiterinen im DM!!
In dem Falle würde ich sogar dich mit einschließen, wenn du dich anmaßen solltest dich einzumischen, wenn ich ein "Geschenk" von einer für das Kind fremden Person schon abgelehnt habe.

Aber bezeichnend, daß du auf die Sichtweise, daß die Mutter auch einen guten Grund gehabt haben kann, den Traubenzucker abzulehnen,
Und wenn das Kind eine Unverträglichkeit hat, es durch den Traubenzucker Beschwerden bekommt, dann heißt es gewiß, hätte die Mutter eben unterbinden müssen.
gar nicht eingehst. Paßt nicht ins Weltbild, gell?
 
In dem Falle würde ich sogar dich mit einschließen, wenn du dich anmaßen solltest dich einzumischen, wenn ich ein "Geschenk" von einer für das Kind fremden Person schon abgelehnt habe.

Aber bezeichnend, daß du auf die Sichtweise, daß die Mutter auch einen guten Grund gehabt haben kann, den Traubenzucker abzulehnen,
gar nicht eingehst. Paßt nicht ins Weltbild, gell?

Jo, dann kann man das ganz freundlich machen und nicht so anmaßend herablassend, wie die Supermutti es tat. Man sieht es den Kindern nicht an. Außerdem macht immer noch der Ton die Musik.
 
Ganz verstehe ich gerade nicht, worum es geht...
Ist es jetzt verwerflich, einem Kind einen Traubenzucker oder ein Radl Wursch an der Theke zu geben?
Oder was ist der springende Punkt?
Ich denke jetzt einfach mal, wenn die Mutter sagt. "Nein danke", dann wird die Verkäuferin es dem Kind schon nicht direkt in den Mund stecken, oder?
Also wo ist das Problem? Ich seh da irgendwie grad keins...
 
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