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Kinderfeindlichkeit in Deutschland- andere Länder?

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Richtig schlimm finde ich, wenn sie ihre Blagen dann mit ner Bretzel oder einem Brötchen ruhig stellen und ihnen damit zeigen, das vollkommen okay ist die Ware vor dem Bezahlen zu essen.

Öhm, das habe ich wenn es nicht anders ging bei meinem Sohn auch so gemacht denn Einkaufen mit einem (Klein)Kind ist der pure Stress u. wenn er wirklich Hunger oder Durst hatte, habe ich ihm dann auch schon vor dem bezahlen was gegeben habe jedoch selbstverständlich die leere Umverpackung mit auf das Kassen-band gelegt.

Das war für mich ganz einfach das kleinere Übel weil der richtige Affentanz an der Kasse mit der Quengelware erst Richtig losgeht. Man muss sich seine Nerven halt einteilen.😀😉

Und ganz nebenbei hat er so gelernt bekommen das, wenn man etwas aus dem Regal nimmt man dieses auch bezahlen muss.😉
 
Wie gesagt, ich finde das unmöglich. Kinder müssen lernen zu warten und das es nicht alles sofort gibt.
 
Wie gesagt, ich finde das unmöglich. Kinder müssen lernen zu warten und das es nicht alles sofort gibt.

Ein 2jähriges Kind schafft es in der Zeit, in der Mutti EINE kleine Stofftasche aufs Band packt, sich ein Ü-Ei aus den so toll platzierten Spendern zu greifen, komplett auszupacken, halb aufzuessen, und dann stolz zu sagen "Mama! Ich hab mir ein Ei gemacht!"
😉
Auch wenn ich das mit der Brezel auch nicht machen würde, hab etwas Nachsicht mit einer in dem Moment eventuell arg gestressten Mutter. Du weißt nicht, was sie für einen Tag und für eine Nacht (oder mehrzahl?) hinter sich haben. 🙂
 
Meine Mutter war in der Quengelzone die entspannteste Mutter der Welt 😀 Hat wohl immer wieder für bewundernde Kommentare der Mütter und Großmütter drumherum gesorgt.
Weil ihre Kinder sehr lange keine Ahnung hatten, wie verpackte Süßigkeiten aussehen 😉

Ich finde es übrigens überhaupt nicht verwerflich, wenn Kinder im Supermarkt etwas zu essen oder zu trinken bekommen, bevor man bezahlt. Zumindest nicht, wenn sie wirklich hungrig oder durstig waren. Ich wüsste nicht, welche Grund es dafür geben könnte, Kinder zu zwingen, sich körperlich unwohl zu fühlen. Schon gar nicht dann, wenn sie umgeben von Dingen sind, die dieses Unwohlsein ändern könnten.

Kritischer sehe ich die Tatsache, dass viele Kleinkinder heutzutage ununterbrochen irgendwas zu essen in der Hand haben. Und wenn man nach dem Mittagessen nur mal eine halbe Stunde auf den Spielplatz geht, da müssen Reiswaffeln und Apfelschnitze mitgenommen werden. Meine Güte...
 
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Einer meiner töchter hat mal jemand der 'mitleid' mit dem armen kind hatte ein süßes teilchen gekauft und in die hand gedrückt, das sie von mir nicht bekommen und deswegen theater gemacht hat🙄
Und einmal an der supermarktkasse hat sie von jmd. einen euro zugesteckt bekommen weil sie gequengelt hat.
 
Es ist nicht kinderfeindlich, wenn man Kindern beibringt, sich an Regeln zu halten und ihnen klar macht, dass auch andere Menschen Rechte haben. Im Gegenteil, das ist fundamental wichtig für Kinder. Wer keine Grenzen kennt und keine Mäßigung erlernt, kann auch nichts wertschätzen und genießen. Die Anerkennung der Rechte anderer ist die Basis für die Durchsetzung der eigenen Rechte.
 
Ich finde Waren im Supermarkt gehören erst konsumiert, wenn man sie bezahlt hat.
Mir wurde das von klein an beigebracht und ich bin nie auf die Idee gekommen vorher was auszupacken und zu essen.
Kinder, die sowas einfach nehmen und essen, sind wohl von den Eltern zu sehr verwöhnt worden , wenn die meinen: wenn ich was haben will, dann nehme ich mir das eben einfach.
Ich weiß aus eigener Erfahrung , dass man Kindern sowas schon beibringen kann, wenn man als Elternteil denn will.
Genauso bin ich auch erzogen worden. Schon als Kleinkind hatte ich das so verinnerlicht, dass ich (laut Erzählung meiner Mutter) in einem Geschäft mal gesagt haben soll: "Wenn man kein Geld hat, kann man nichts kaufen. Gaaaar nichts!" Meine Eltern haben mich zum Glück nicht zu einem dieser verzogenen Brätschblagen erzogen, die allen Leuten auf den Wecker gehen.

Ich halte es auch für falsch, jedes "Bedürfnis" eines Kindes sofort zu befriedigen. Man lässt es ja nicht gleich verhungern, nur weil es im Supermarkt keine Quengelware bekommt. Man zieht sich mit dieser Verwöhnung nur Egoisten heran, die später im Leben scheitern, wenn sie merken, dass sie nur für ihre Eltern, nicht aber etwa für Gleichaltrige, Lehrkräfte und Vorgesetzte Prinzessinnen und Prinzen sind. Auch Frustrationstoleranz will gelernt sein; denn man bekommt nun mal im Leben nicht jeden Wunsch auf Knopfdruck erfüllt.

Mit Kinderfeindlichkeit hat das überhaupt nichts zu tun.

Gut erzogene Kinder können sich auch über Kleinigkeiten freuen. Kürzlich kam mir auf der Straße ein kleines Mädchen an der Hand seiner Mutter entgegen und strahlte mich an, offenbar aus Freude darüber, dass es kurz zuvor einen schönen Luftballon bekommen hatte. Da ging einem das Herz auf, weil es wirklich etwas Anrührendes hatte. Ich strahlte also zurück. Die Mutter allerdings - wie könnte es auch anders sein?! - guckte mich total muffig an, so als ob sie mich fressen wollte. Aber wenn man dann auf die durchaus niedlichen Kinder solcher Übermuttis, die ihre Kinder als ihr persönliches Eigentum betrachten, eines Tages gar nicht mehr reagiert, um keine missbiligenden Blicke zu kassieren, gilt man natürlich gleich als kinderfeindlich.

Vielleicht sollten sich gewisse Leute erst mal an ihre eigene Nase fassen, bevor sie anderen pauschal Kinderfeindlichkeit unterstellen.

Allerdings sind mir auch schon öfters Leute begegnet, die sich gefreut haben, wenn man ihr Kind angelächelt oder ein paar freundliche Worte zu ihm gesagt hat.
 
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