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Kinderfeindlichkeit in Deutschland- andere Länder?

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Berechtigte Kritik wäre es, wenn ihr vor Ort die Eltern ansprechen würdet oder euren Bekannten mit Kindern mitteilt wie unerzogen gerade diese Kinder in dieser Situation sind. Das hier wird zu keiner Verbesserung beitragen und ist nur ein Auskotzen und Hetze gegen Eltern und Kinder.
 
Wenn Kinder echtes Leid haben, stört mich ihr Weinen überhaupt nicht, im Gegenteil. Auf einen Lutscher einmal warten zu müssen ist jedoch kein echtes Leid, und da kann man sehr wohl lernen, sich das Gequengel abzugewöhnen. Das hat auch nichts mit Hass oder Auskotzen zu tun, das hier zu artikulieren.
Freundlichlkeit und Aufgeschlossenheit heißt nicht, dass man alles tolerieren und gutheißen muss.
 
Berechtigte Kritik wäre es, wenn ihr vor Ort die Eltern ansprechen würdet oder euren Bekannten mit Kindern mitteilt wie unerzogen gerade diese Kinder in dieser Situation sind. Das hier wird zu keiner Verbesserung beitragen und ist nur ein Auskotzen und Hetze gegen Eltern und Kinder.
Wieso ist es gleich "Auskotzen" und "Hetze" gegen Eltern und Kinder, wenn man darauf hinweist, dass es auch verwöhnte und unerzogene Kinder gibt? Ich finde diese Interpretation maßlos übertrieben. Letztlich läuft es doch auf ein Verbot jedweder kritischer Äußerung über mangelnde oder fehlerhafte Erziehung von Kindern hinaus. In meinen Augen ist das Zensur.
 
Berechtigte Kritik wäre es, wenn ihr vor Ort die Eltern ansprechen würdet oder euren Bekannten mit Kindern mitteilt wie unerzogen gerade diese Kinder in dieser Situation sind. Das hier wird zu keiner Verbesserung beitragen und ist nur ein Auskotzen und Hetze gegen Eltern und Kinder.

Das mache ich auch wenn ich dann irgendwo nur Kunde bin.

Auskotzen muss auch mal sein, aber Hetze? Das geht nun wirklich zu weit. Aber das ist typisch für unsere Gesellschaft Kinder sind der heilige Gral. Bloss nix schlechtes sagen.
 
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Man sollte sich auch mal überlegen, warum es denn immer mehr Kinder-freie Zonen gibt, bzw. eingerichtet werden.
Z.B. in der Sauna, bestimmte Hotels, sogar schon Sitzplatz-zonen im Flugzeug. Dieser Komfort wird im hohem Maße auch angenommen. Und ich gehöre auch dazu!
Diese Entwicklung halte ich eher für traurig. Aber die Tatsache, dass kinderlosen Menschen jedwedes Recht abgesprochen wird, sich kritisch über Kinder und Erziehung zu äußern, trägt nicht zu mehr Toleranz und gegenseitigem Verständnis bei. Ganz im Gegenteil. Das führt nur zu einer Verhärtung der Fronten.
 
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Wenn Kinder echtes Leid haben, stört mich ihr Weinen überhaupt nicht, im Gegenteil. Auf einen Lutscher einmal warten zu müssen ist jedoch kein echtes Leid, und da kann man sehr wohl lernen, sich das Gequengel abzugewöhnen. Das hat auch nichts mit Hass oder Auskotzen zu tun, das hier zu artikulieren.
Freundlichlkeit und Aufgeschlossenheit heißt nicht, dass man alles tolerieren und gutheißen muss.


Da die arme Mutter kann nicht schnell genug den Lutscher auspacken und in den Kindemund stecken, das endlich Ruhe ist.
 
Wer es noch nicht gemerkt hat: Kinder sind Zukunft, aber der Deutsche will aussterben. Vielleicht auch gut so......
 
Wenn meine Kleine quengelig und aufsässig war und sich zuweilen auch eher in Richtung Furie bewegt hat, dann lag das oft auch an meiner Überforderung. Wenn der Tag nicht genug Stunden hat, einem einfach nicht einfallen will, was man Abends noch kochen soll (und im Grunde am liebsten nicht will), und noch so einiges mehr, dann fällt es schwer, in diesem Moment wieder die Kurve zu kriegen, gelassen zu sein und den Kontakt zu seinem Kind wieder herzustellen. Das Kind spürt das und es bauen sich Spannungen auf und manchmal "kommt nach müd einfach blöd". Sollen dann Ohrfeigen verteilt werden? Muss man dann den Supermarkt verlassen und den Wagen stehen lassen?

Ja, das Geschrei kann richtig nerven und solche Szenen kommen nicht nur einmal die Woche vor. Ich kenne keinen Elternteil, der mit Freude verkündet: "Heute geh ich mit meinem Filius wieder den Supermarkt aufmischen, dass wird ein Spaß!". Auch die liebevollsten und konsequentesten Eltern können bei Müdigkeit, Hunger und Durst manchmal einfach "zu spät dran" sein und auch schlicht überfordert sein. Dann gibt es eben kein Halten mehr und es fällt einem die rettende Idee nicht ein, wenn man sie braucht.

Vor kurzem stand ich in der Schlange und ein Kind hat wirklich genervt. Es schaute mich an und ich habe mit den Augen "geschielt". Schlagartig war Ruhe. Dann fing es wieder an und ich habe eine (nicht unfreundliche) Grimasse geschnitten. Das ging so ein paar mal hin und her, aber es hat nicht mehr gequengelt. Als der Vater das realisiert hat, schaute er mich ganz grimmig an und stellte sich zwischen Kind und mich und es fing prompt an zu weinen. Gut, vielleicht habe ich den Grundstein für eine lebenslange Therapie gelegt und mich zum Affen gemacht. Manchmal ist ein wenig "locker sein" furchtbar schwer auf ALLEN Seiten. Und es liegt nicht nur am Unvermögen oder bösem Willen, auch auf ALLEN Seiten. Aber "Frontenbildung" hilft erst recht nicht.
 
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In diesem Thread wird so getan, als ob Kritik an der Erziehung von Kindern nur von kinderlosen Menschen käme. Das ist mitnichten der Fall. Ich kenne sehr viele Menschen mit Kindern, die sich über bestimmte Erziehungsfehler und verwöhnte Kinder anderer Eltern genau so kritisch äußern, wie einige Kinderlose es hier in diesem Thread tun. Das sind eben Menschen, die selbst Wert auf eine gute Erziehung ihrer Kinder legen. Nur kann man deren Kritik nicht gleich mit dem Totschlagsargument abwiegeln, dass sie ja keine Ahnung und kein Meinungsäußerungsrecht hätten, weil sie selbst keine Kinder haben. Wenn man keine besseren Argumente hat als dieses, stellt man sich doch selbst ein Armutszeugnis aus.

Manche Menschen können sich eben von ihrer eigenen werten Person und ihren eigenen werten Lebensverhältnissen distanzieren und fühlen sich auch nicht durch jede Kritik persönlich angesprochen/angegriffen und manche können es nicht.
 
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